26.12.08

Sylvester 5-Tage-OL in Belgien

Die 5 Stationen zwischen Weihnachten und Sylvester

Etappe 5:

Das schöne Wetter hielt an, es war sogar etwas wärmer als am Vortag, allerdings startete ich zur letzten Etappe, in der Nähe von Brüssel, erst gegen Mittag. Mütze und Handschuhe waren fast überflüssig. Das Gelände für belgische Verhältnisse hügelig und gut belaufbar. Einige Gebiete dicht mit Senken belegt.

Leider konnte ich meine guten Vorsätze überhaupt nicht in die Tat umsetzen und statt der gestrigen wurde die heutige Etappe zum Streichresultat. Der Massstab 1:7500 wurde mir zum Verhängnis: vom Start weg übersah ich die Pfadabzweigung und lief viel zu weit. Nach einigem Umherirren landete ich am Posten 3! Schliesslich rückwärts zum Posten. Zeit zu P.1: 7:38, also gut 6 Minuten eingesackt. Der kleine Haken zu P.2 fiel anschliessend kaum mehr ins Gewicht (30s).
Dann ging es gut bis vor den Posten 6. Hier lief ich links vorbei und wieder zurück, nochmals 2 Minuten. Schliesslich noch eine Suchrunde in den Senken vor P.10 (etwa 1 Minute).
Fehlertotal über 9 Minuten, huh...
Das gab noch den 7. Tagesrang mit etwa 8 Minuten Rückstand d.h. neues Streichresultat. Ich sah meinen Podestplatz wackeln, aber die Konkurrenz konnte auch nicht überzeugen und so blieb mir der 2. Gesamtrang.

Das H60-Podest

Etappe 4:
Das schöne Wetter hielt an, ebenso die Kälte. Am heutigen Lauf bei Antwerpen habe ich wohl mein Streichresultat eingefahren...
Auf de
m topfebenen, sandigen Militärgelände begrub ich schon am ersten Posten meine Ambitionen auf einen Spitzenplatz. Das gut versteckte Loch fand ich erst nach 4:10, d.h. schon über 2.5 Minuten verloren. Zu P.2 etwas nach links abgewichen, aber noch ok. Dann gut bis P.5. Zu P.6 von allen guten Geistern verlassen, falsch von P.5 weggelaufen, die Karte 90° gedreht gehalten. Nochmals 2.5 Minuten abgebucht. Die Motivation damit etwa gleich hoch wie die Temperatur, nämlich im Minus.
Schliesslich noch ohne weitere Fehler bis zum letzten Posten gejoggt. Der Zieleinlauf war leider nicht markiert. So liess ich mich vom Kinder-OL ablenken und erreichte das Ziel auf einem Umweg. Nochmals gut eine halbe Minute.

6. Rang, mit 7 Minuten Rückstand auf die Bestzeit ohje... Gesamtrang aber immer noch 2. Für die morgige letzte Etappe ist noch eine gute Leistung gefragt, wenn ich den Podestplatz retten will. Positiv ist zu vermerken ist, dass mich die Achillessehne nicht so stark behinderte wie befürchtet.



Etappe 3:
Am Sonntag bei Genk, wieder schönes Wetter, noch ein wenig kälter als am Vortag. Hatte den ersten Start in meinem Feld um zehn Uhr.
Das Gelände nicht anspruchsvoll, viel auf Wegen und sogar Asphalt. Am Anfang und am Schluss
durch Siedlungsgebiet um die Häuser. Quer durch den Wald war allerdings mühsam, viel Fallholz und ein paar Brombeerfelder hielten das Tempo relativ tief.
Mein Rennen
verlief gut bis auf den Schlussteil: von P.6 bis P.8 verlor ich noch etwa 1.5 Minuten. Zu P.7 hätte ich die obere, direkte Route laufen sollen (30..40 s). Zu P.8 verlor ich den Kartenkontakt zwischen den Häusern und verlor fast eine Minute.
Für P.3 in der Grube, wäre noch ein vergrösserter Ausschnitt auf der Karte eingedruckt gewesen. Dies entging mir jedoch, wodurch ich dort noch einen Haken einbaute.

Gegen den Schluss spürte ich Schmerzen in der Achillessehne rechts, wahrscheinlich wegen der harten Unterlage. Ich hoffe, es bessert sich bis morgen wieder.

Und schon wieder der Rang 3, aber diesmal 1:21 Rückstand. Gesamtrang: 2.




Etappe 2:

Bei Herentals bei wiederum blauem und wolkenlosem Himmel. Bissig kalt, aber beim Laufen im Wald war es auszuhalten.
Das sandige Gelände mit etwas mehr ausgeprägtem Relief, war weniger anspruchsvoll als am Vortag. Ein dichtes Wegnetz erleichterte die Navigation. Die Belaufbarkeit recht gut.
Ich kam wiederum gut über den Parcours, einzig beim Posten 2 stand ich etwas zu weit links und musste korrigieren (30 s). Sonst noch zwei oder drei Schlenker im 10..20 s Bereich.

Wiederum Rang 3 von 24 mit 45 s Rückstand. Es ist also noch alles offen...



Etappe 1:
Am 26.12. in der Nähe von Eindhoven, auf holländischem Gebiet. Wetter schön, aber tiefe Temperatur.
Flaches, sandiges Gelände mit feinem Relief. Recht schwierige Navigation im grünen Mittelteil.
Ich hatte ein ansprechendes Rennen mit ein paar kleinen Haken. Das Gröbste war ein 180 ° Fehler beim Weglaufen von P.7 (40s).
Das gab Rang 3 von etwa 20 mit 51 s Rückstand.

25.11.08

Rückblick 2008

Nach einem anständigen Wintertraining brachte mein letztes H60-Jahr viele schöne Lauferlebnisse im In- und Ausland. Technische Höhepunkte waren die Mehrtageläufe in Slovenien (OO.Cup) und Frankreich (Aveyron).

Mehrtageläufe im Ausland

Bis in den Herbst blieb ich auch von Krankheiten und Verletzungen verschont. Mitte September erwischte es mich jedoch im Rücken und drei Wochen später holte ich mir noch eine Muskelzerrung im Oberschenkel. Dadurch kam ich in den letzten Nationalen Läufen nicht auf die erhofften Ergebnisse.

Beste Ergebnisse:

National:
  • Sieg TOM H185 (mit H.Baumann und F.Wyss)
  • Sieg SOM H185 (mit H.Baumann und B.Schilling)
  • Sieg 4. Nat.OL
  • 2.Rang SPM
  • 3.Rang NOM
  • 3.Rang Stadt-OL Cup
  • 6.Rang Farmer OL Trophy
International:
  • Etappensieg, Tag 1, Trophy of Cantanhede, Portugal
  • Sieg am Holland-OL (4 Etappensiege)
  • Sieg am OO.Cup Slovenien (2 Etappensiege)
  • 2 Siege an den 3 Jours en Auvergne
  • Etappensieg, Tag 1, an den 6 Jours de l'Aveyron
  • 2 Siege an den Highlands Open, Asiago

Wettkampfstatistik:


Anzahl Wettkämpfe: 75
davon im Ausland: 36
Stadtläufe: 12
gewonnen: 28
2.Ränge: 6
3.Ränge: 6


Trainingsumfang:



Also etwa eine Stunde pro Tag. Krafttraining habe ich wohl etwas vernachlässigt.
Gegenüber dem Vorjahr (362h) leicht gesteigerter Trainingsumfang. Allerdings weit unter meinem Rekordjahr 2005 (520h).

8.11.08

Saisonabschluss in Appenzell


Bei schönem, wenn auch etwas kühlem Herbstwetter am Samstagnachmittag den 8.11. als Stadt-OL in Appenzell.
Die Karte im ungewohnten Massstab 1:7500 sagte mir überhaupt nicht zu. Die Passagen zwischen den Häusern waren schlecht definiert und kaum auszumachen. Somit brauchte ich zuviel Zeit für die Routenwahl und konnte nicht voraus planen. Die Bahnunterführung zu P.1 war auf der Karte seltsam dargestellt und so blieb ich schon einmal kurz stehen.
Auf dem langen Teilstück zu P.7 zögerte ich immer wieder und benötigte für 750 m effektive Distanz etwa 4.5 Minuten, also fast eine Minute zu lange.
Bis zu P.14 ging es dann etwas besser. Zu P.15 unterlief mir dann allerdings ein böser Richtungsfehler, welcher mehr als eine Minute kostete. Zu P.16 war ein Durchgang vom Posteneindruck überdeckt, ich lief links ums Haus herum. Der Rest noch einigermassen ok.

Gesundheitlich war ich einigermassen wiederhergestellt, nach einer Phase mit Kopfschmerzen und Schwindel in der ersten Wochenhälfte. Allerdings spürte ich noch leichte Rückenbeschwerden auf der harten Unterlage, die Oberschenkelzerrung scheint hingegen ausgeheilt zu sein.

Alles in allem ein nicht ganz geglückter Saisonabschluss und Abschied von den H60. H65 ich komme...

Rangliste

2.11.08

Team-Sieg


Am 2. November auf dem Frienisberg bei Meikirch. Ein kalter, windiger Morgen an der Team-Meisterschaft zum Saisonabschluss. Im Wald war es dann aber ganz angenehm zum Laufen, auch der vor einigen Tagen gefallene Schnee, hatte sich zum grössten Teil wieder verflüchtigt.
Wir liefen in der gleichen Aufstellung wie an der TOM im Vorjahr: neben mir Hans Baumann und Franz Wyss.
Franz übernahm den Startteil mit den ersten 3 Posten, Hans und ich trabten direkt zu P.3. Wir waren offenbar noch nicht ganz wach, den Posten fanden wir nicht auf Anhieb und liefen bis auf den Weg nördlich des Postens, von dort rückwärts hinein zur Senke. Zum Glück waren wir trotzdem noch vor Franz bei der Flagge und konnten ihn einweisen.
Bis zu P.6, dem einzigen Kontrollposten auf unserer Strecke, kam dann ich zum Einsatz. Hans erwartete mich bei P.5, von dort liefen wir gemeinsam zu P.6 wo ich den Sportident an Franz weitergab.
Hans und ich trabten dann locker zu P.10, während Franz die Schlaufe über P.7, 8 und 9 hinter sich brachte.
Gut ausgeruht übernahm ich den Sportident für den Schlussteil. Ich hatte mich für eine Route über P.1 entschlossen, das war nicht ganz optimal (zu weit weg von der Linie). Ausserdem geriet ich vor dem Sperrgebiet zu tief in den Graben und verlor etwas Zeit.
Am letzten Posten trafen wir uns wie geplant und Hans übernahm den Endspurt ins Ziel.

Nicht ganz optimal gelaufen, der Sportident war aber immer in Bewegung und so reichte es zu einem komfortablen Sieg bei den alten Männern.




Rangliste

12.10.08

9. Nat. OL Solothurn - Muskelzerrung

Das wäre ein simples Hauseckenrennen gewesen. Leider war nach dem zweiten Posten schon Schluss. Bis dort verzeichnete ich noch Bestzeit, doch dann bereitete meine Oberschenkelzerrung dem Lauf ein Ende. Zwar humpelte ich noch bis zum Posten 5 mit immer stärkeren Schmerzen, dann brach ich den Lauf ab.
Es ist wohl Zeit, die Zerrung, die mich jetzt seit 2 Wochen plagt, ausheilen zu lassen. Keine Wettkämpfe in der nächsten Zeit...

Rangliste

11.10.08

Staffel-Sieg


Bei idealen Bedingungen am 11.10. fanden die Schweizer Staffelmeisterschaften bei Langenthal statt. Ich lief als Schlussläufer die dritte Strecke in der Mannschaft Wiggertal/Zürinord zusammen mit dem bewährten Startläufer Hans Baumann und neu mit Bernhard Schilling in der Kategorie H185. Hans machte seine Sache gut, er kam mit der ersten 3er-Gruppe zurück. Bernhard konnte trotz Brillenproblemen auf der zweiten Strecke die Spitze übernehmen. Mit etwa einer Minute Vorsprung ging ich auf die Schlussstrecke. Ich bemühte mich, keine Fehler zu machen, was mir auch gelang. Läuferisch brauchte ich nicht ans Limit zu gehen, meine Zerrung im rechten Oberschenkel spürte ich praktisch nicht mehr. Den Vorsprung konnte ich noch ausbauen, und damit unseren Sieg sicherstellen.

Technisch war die Bahn nicht allzu schwierig. Ich lief möglichst viel auf den Wegen. Ganz kleine Zeitverluste gabs nach dem Zielübergang zu P.8 (zuerst in falscher Mulde, 20 s) sowie zu P.11 (abgelenkt durch falschen Posten, 20 s).














Podest H185

Rangliste

5.10.08

Auf den Spuren von Kauppi & Co.

Am 4.10. im Wangenerwald bei Regenwetter. Nach dem Weltcup konnte man sich am Zuschauerlauf mit den Cracks vergleichen. Ich lief die Frauenstrecke (6.8 km, 130 m Steigung). Leider spürte ich schon nach 200 m eine Zerrung im rechten Oberschenkel und musste etwas Tempo wegnehmen. Vielfach wählte ich deshalb auch Umlaufrouten auf den Wegen, was nicht optimal war. Ausserdem war mir entgangen, dass die Höhenkurven 2.5 m Aequidistanz aufwiesen, so erschienen die Hügel auf der Karte viel höher als sie in Wirklichkeit waren...
Technisch war der Lauf eher einfach. Einzig zu P.2 geriet ich etwas daneben, da ich dem Gebüsch zu weit nach links ausgewichen war. Sonst ohne Zeitverluste im Postenraum. Meine Zeit von 51:53 liegt um 45 % über der Siegerzeit von Minna Kauppi (35:49). Ich denke, dass ich ohne Zerrung und auf direkteren Routen bestenfalls vielleicht 46 Minuten laufen könnte, d.h. etwa 30 % langsamer (damit wäre man im Feld der 50 Läuferinnen auf Platz 40 gelandet).

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28.9.08

8. Nat. OL - Lukmanier


Am Sonntag hielt die Wetterprognose was sie versprochen hatte: strahlend schönes Herbstwetter am Lukmanierpass.
Da ich am Lauf vom Vortag keine Rückenschmerzen verspürt hatte, entschloss ich mich, auch den Lauf vom Sonntag zu absolvieren, obwohl das Gelände viel ruppiger und die zu erwartenden Laufzeiten einiges länger sein würden.
Gleich nach dem Start eine Kletterpartie und dann durch schwer belaufbares Gelände zum Posten 1, keine Probleme. Auch P.2 und 3 lief ich fehlerlos an. Dann zu P.4 - 150 m im offenen, leicht fallenden Gelände - ein Riesenfehler: ich lief rechts am Posten vorbei ins Leere und verlor den Kartenkontakt. Nach längerem verzweifelten Herumstreifen fand ich die Flagge doch noch. 10:35 für dieses Teilstück! Damit war das Rennen eigentlich gelaufen und ich stellte auf eine gemütliche Gangart um. Auf der restlichen Strecke hatte ich nur noch am Posten 11 Probleme: ich suchte zu früh im äusserst unübersichtlichen Gelände und verlor nochmals 3 bis 4 Minuten.
Fazit: Lauf misslungen aber wenigstens schönes Wetter und keine Rückenschmerzen.

GPS-Track (RouteGadget)

Rangliste

27.9.08

7. Nat. OL - Campra


Der Lauf fand in Campra, am Lukmanierpass statt. Das Wetter war nicht ganz so schön wie erwartet, Hochnebel und tiefe Temperaturen.
Wegen meinen Rückenbeschwerden, ging ich mit gemischten Gefühlen an dieses Rennen. Nach einem halbstündigen Spaziergang zum Lockern der Rückenmuskulatur und einem kurzen Aufwärmen wagte ich mich zum Start. Läuferisch ging es dann ganz gut, ohne Schmerzen im Kreuz. Die Startpartie, mit sandigem Untergrund, war rückenschonend. Allerdings verspürte ich im späteren Verlauf etwas Hemmungen, im Gefälle und in den ruppigen Partien aufs Tempo zu drücken.
Technisch war die Bahn eher auf der einfachen Seite, meist kurze Strecken zwischen den Posten.
Keine nennenswerten Fehler bis P.8. Bis hier kam es vor allem darauf an, die Posten in der richtigen Reihenfolge anzulaufen und die Kontrollnummern zu prüfen... Zu P.9 wäre vielleicht die Route nördlich des Sperrgebiets etwas schneller gewesen.
Vor P.10, nach dem markierten Uebergang, verwechselte ich Hügel und Senke und lief zuerst einen falschen Posten an (30..40s verloren). Dann noch ein Haken vor P.11 (20s).
Alles in allem war ich zufrieden mit meinem Lauf und vor allem natürlich mit der Tatsache, dass ich ohne Schmerzen laufen konnte.
GPS-Track (RouteGadget)

Rangliste

14.9.08

6. Nat. OL - aufgegeben

Der Baselbieter OL fand am 14. 9. bei kaltem, aber sonst gegen die Erwartungen akzeptablem Wetter auf der Schafmatt bei Zeglingen statt.
Nachdem ich schon seit der Wochenmitte nach dem Training leichte Rückenbeschwerden verspürte, ging ich den Lauf vorsichtig an. Aber schon nach dem zweiten Posten, beim bergab laufen, erhielt ich einen Schlag in den Rücken, der schon das Ende bedeutete. Zwar schaffte ich noch den Aufstieg vor Posten 3, dann ging gar nichts mehr. Mit heftigen Schmerzen bei jedem Schritt in dem ruppigen Gelände schleppte ich mich noch die kurzen Abschnitte bis zum Posten 6. Dort enschloss ich mich den Lauf abzubrechen. Mit Mühe den Steilhang zum Strässchen hinunter und dann zurück zum Wettkampfzentrum (etwa 4km).
Natürlich hoffe ich, dass dies noch nicht das Ende der Saison 2008 bedeutet.

Rangliste

7.9.08

Langdistanz SM

Die Langdistanzmeisterschaft fand am Tag nach dem Sprint in Baden statt. Auf dem Siggenberg war der Wald tropfnass und der Boden tief. Wenigstens liess der Regen nach, als ich zum Start lief. Leider konnte ich nicht an die gute Leistung vom Vortag anknüpfen. Der Wurm war von Anfang an drin, die Fehler häuften sich.
P.1: zuerst einen falschen Posten an einer parallelen Schneise angelaufen. Zeitverlust klein.
P.2: Quer gelaufen, Wegspur verpasst. Besser wäre Wegroute rechts herum gewesen. Gegen 2 Minuten verloren.
P.3: Diesen sah man von P.2 aus.
P.4: "Halbe" Umlaufroute war nicht optimal. Direkt besser (1 Minute).
P.5: Gut in den Postenraum gekommen. Statt 2 markanten Dickichten, traf ich diffuses Gebüsch und Fallholz. Von einem Getränkeposten war auch nichts zu sehen. 3 bis 4 Minuten gesucht.
P.6: Auf den Wegen in den Postenraum, dann links vorbei und zurück (30 s).
P.7: ok.
P.8: auf Weg, dann gegen den Posten etwas zu weit nach links geraten. Zeitverlust klein.
P.9: direkt, ok.
P.10: Wollte direkte Route laufen, aber im ersten Teil zu weit nach links unten geraten. Rechts herum auf Wegen wäre gegen 2 Minuten schneller.
P.11: Wollte direkt laufen, bin aber schliesslich auf dem Weg gelandet. Noch ok.
P.12: Wegroute rechts ausgelaufen, dann Schneise, war ok.
P.13: Im Gebüsch links am Posten vorbei, dann zurück (20 s).

Das ergab noch den etwas enttäuschenden 7. Rang mit 6.5 Minuten Rückstand.
Offenbar war auch mein Tempo etwas tief, wie der Pulsdurchschnitt von 148 anzeigte.

Rangliste

Nachtrag:
2 Tage später trainingshalber nochmals die gleiche Strecke gelaufen. Bei schönem Wetter und auf teilweise anderen Routen 9 Minuten schneller.
GPS Tracking (RouteGadget, Vergleich)

6.9.08

SM Sprint

Podest D55/60 und H55/60 (Foto: OLG Cordoba)

Die Sprintmeisterschaften fanden am 6.9. in der Stadt Baden statt. Das Wetter etwas trübe mit leichtem Regen.
Eine interessante Bahn hauptsächlich durch Schulanlagen, wobei bedingt durch die Höhendifferenzen viele Treppen und Mauern die Routenwahl erschwerten. Die wenigen Posten in der Altstadt boten keine Probleme.
Mein Lauf geriet fast fehlerfrei, bei P.10 lag ich noch knapp in Führung. Dann hätte ich zu P.11 und P.12 etwas direkter laufen sollen. Am Schluss war es noch die zweitbeste Zeit mit 12 Sekunden Rückstand, damit konnte ich zufrieden sein.





Resultate

1.9.08

Highlands Open in Asiago


Vom 29. bis 31. August auf der Hochebene von Asiago, südöstlich von Trento. Ideales Wetter, nicht zu warm. Es begann mit einem Mittelstreckenlauf, dann folgte ein Stadtsprint und schliesslich ein "Langdistanz"-Rennen.
Es lief mir gut, ich konnte das erste und das dritte Rennen gewinnen. Beim Stadtsprint gab es nur die Kategorie H50, die Konkurrenz war dementsprechend stark. Immerhin belegte ich noch Rang 4 von 70 Läufern.
Eine Gesamtwertung wurde nicht vorgenommen, dafür gab es für die beiden ersten Plätze schöne Preise, grösstenteils ess- oder trinkbar.

Tag 1: Mitteldistanz Gallio - Val di Nos.
Am 2.letzten Posten

Etwas unsicher am Startpunkt, dann Sicherheitsroute zu P.1. Gut bis zu P.7, ausser kleine Haken vor P.5 und P.6. P.8 verfehlt, zu weit nach rechts gelaufen, etwa 1.5 Minuten verloren.
Vor P.9 zuerst einen falschen Posten angelaufen, welcher etwas tiefer stand.
Zu P.11, durch die Häuser, kleinen Umweg auf der Strasse gelaufen (30 s).
Trotz einem Fehlertotal von etwa 3 Minute reichte es zur Bestzeit mit 4 Minuten Vorsprung.






Tag 2: Sprint in Asiago.

Ein technisch einfaches Rennen mit Stadt- und Parkpartien.
Etwas Zeit brauchte ich, um das Startdreieck auf der Karte zu finden, dann ging es gut bis zu P.10 wo ich einige Sekunden verlor, da der Posten hinter einem Gebüsch versteckt war.
Zum P.20 übersah ich die direkte Route (10 s) und zu P.21 war die Route auch nicht optimal (nochmals 10 s).
Alles in allem ein gut gelungener Lauf. 4. Platz im H50-Feld mit 70 Läufern. Nur 2 H50 und 1 H55 platzierten sich vor mir.



Tag 3: "Langdistanz" in Cesuna di Roana.

Langdistanz war wohl nur für die Jungen angesagt, unsere Strecke war mit 3.7 km eher gemässigt.
Den ersten Posten im schwierigen ersten Teil überlief ich und verlor etwa eine Minute. Da ich den möglichen Gesamtsieg nicht gefährden wollte, drosselte ich das Tempo etwas und bemühte mich um sorgfältige Kartenarbeit. Der ganze Rest gelang dann fehlerfrei. Es reichte nochmals zur Bestzeit. Eine Gesamtwertung wurde dann allerdings nicht erstellt.


Resultate

24.8.08

5.Nat. OL Schüpfheim

Bei schönem Spätsommerwetter im landschaftlich reizvollen Entlebuch bei Schüpfheim/Heiligkreuz.
Trotz schlechter Tagesform (Kopfschmerzen, leichtes Fieber und Rückenbeschwerden) liess ich mich vom Start nicht abhalten. Der Lauf gelang mir ansprechend, ein hohes Tempo konnte ich allerdings nicht laufen.
Schon zu P.2 war die Belaufbarkeit sehr schlecht, zuerst Heidelbeergesträuch, dann Fallholz. Ich erwartete den Posten zu früh und suchte zuerst an der falschen Stelle - etwa 1 Minute verloren.
Die entscheidende Teilstrecke P.2 - P.3 war aussergewöhnlich lang, sie beanspruchte etwa die Hälfte meiner gesamten Laufzeit! Meine Route war allerdings nicht unbedingt optimal: zuerst 100 m Steigung schräg aufwärts im ruppigen und zuletzt grünen Steilhang, dann wieder 150 m Gefälle und schliesslich nochmals 100 m Steigung auf der Asphaltstrasse. Besser wäre die Route unten durch gewesen. So 3 Minuten wären da noch drin gelegen Der Rest ins Ziel bot keine Schwierigkeiten mehr, allerdings verlor ich zu P.7 durch eine schlechte Route nochmals eine Minute und damit 3 Ränge. Am Schluss landete ich auf dem 10. Rang von 52.
Fazit: Trotzdem ich gesundheitlich etwas angeschlagen war, noch ein halbwegs annehmbarer Lauf. 5 Minuten schneller wäre jedoch möglich gewesen. Noch bleiben jetzt 2 Wochen bis zur EOM, um wieder 100 % fit zu werden...

Rangliste

11.8.08

6 Jours de l'Aveyron

Nächste Station der OL-Tour war der 6-Tage-Lauf in Aveyron. Dazu fuhren wir von der Auvergne etwa 250 km nach Süden, in die Gegend südlich von Millau.
Im Vorfeld hörte man Schauergeschichten über die Schwierigkeiten des dortigen Geländes ("... schwierigstes Terrain in dem ich je gelaufen bin..."). In der Tat war das Gelände sehr speziell: meistens relativ offen, steinig mit vielen Buschpartien, dazu teilweise unübersichtliche Felspartien.
Die erste Etappe gelang mir gut. Ich hatte nur wenig Zeitverluste und konnte das Rennen zu meiner Ueberraschung gewinnen, waren doch etliche illustre Namen unter den 90 Konkurrenten.
Leider konnte ich die Leistung vom ersten Tag nicht wiederholen, denn in der zweiten Etappe liess ich einen Posten aus... Es wäre trotz massiven Fehlern noch die zweitbeste Zeit gewesen.
Die Motivation sank danach erheblich und zudem unterliefen mir in allen weiteren Rennen noch zeitraubende Fehler.
Läufer mit fehlenden Posten blieben weiter in der Gesamtwertung. Allerdings wurde ihnen die schlechteste Tageszeit ihrer Kategorie plus 30 Minuten aufgebrummt! Das bedeutete in meinem Fall satte 2 Stunden 54 Minuten statt meinen gelaufenen 44 Minuten...
Mit diesem Handicap von 2h10m belegte ich am Schluss noch den 26. Rang (von etwa 90 Läufern). Ohne mein Missgeschick hätte es eigentlich zu einem Podestplatz reichen sollen.




Etappe 1:

P.1: zum Zaun, dann durch die Mulde.
Zu P.3 parallel zum Zaun, etwas direkter wäre schneller.
P.4: etwas zu weit nach rechts geraten und gezögert.
P.5: versteckte Flagge, Loch unter Gebüsch.
P.8: versteckt zwischen Steinen im Gebüsch, Glück gehabt.
P.9: etwas rechts überlaufen, dann zurück und durchs Dickicht zum Posten.
P.10: zuerst vor dem Posten etwas zu tief gekommen.
P.11,12: gut, an den grossen Felsbrocken orientiert.
P.13: gezögert, dann aber weiter gelaufen, ok.
P.14,15: gut, das Gelände war übersichtlich.
Total nur 1 bis 2 Minuten Zeitverluste, das reichte zum Tagessieg.




Etappe 2:

P.1: sichere Route auf Wegspuren unten durch, dann hoch.
P.2: links neben dem Posten gelandet, 1.5 Minuten gesucht.
P.3: ok
P.4: viel zu hoch geraten, 2 Minuten an falschen Felsen gesucht.
P.5,6,7: gut.
P.8: rechts herum auf Weg und Getränkeposten.
P.9,10: ok
P.11: zu früh zwischen die Felsen, etwas gesucht (40 s).
P.12: zuerst in falsche Mulde (20 s).
P.13: völlig falsche Richtung gelaufen, am P.11 gelandet! (2 Min).
P.14,15: gut.
P.16: zu stark links gehalten, dann auf P.17 gelesen und P.16 ausgelassen!
P.17: am Schluss rechts unten durch die Felsen statt links herum (1.5 Min).
Rest ok.
Bilanz: Fehlertotal etwa 8 Minuten und das Schlimmste: ein fehlender Posten! Konsequenzen siehe oben.




Etappe 3:

Schneller Start, gutes Tempo bis vor P.3. Dort gegen 2 Minuten den versteckten Posten zwischen den Steinmauern und Büschen gesucht.
P.4.: ok.
P.5: Kartenkontakt beim Ueberqueren der Felsbarrieren verloren und den Posten überlaufen. 5 Minuten gesucht.
Rest noch fast perfekt gelaufen. Noch 5. Tagesrang.





Etappe 4:

P.1: vom Weg aus gut gefunden.
P.2: zu vorsichtig über den Weg angelaufen, trotzdem kurz gesucht (1 Min).
P.5 bis 7: langsam und vorsichtig, keine wesentlichen Zeitverluste.
P.8: anfänglich schlechte Route, zu weit links im Grün geblieben, statt über die Wege zu laufen (1.5 Min).
P.9 bis 12: gut.
P.13: Loch im diffusen Gelände verfehlt. Schliesslich an der Mauer aufgefangen und zurück (1.5 Min).
Rest ok.
Tagesrang 7.




Etappe 5:

Kartenmassstab 1:5000 (vorherige Etappen 1:7500).
P.1: vorsichtig von der Wegbiegung aus angepeilt. Trotzdem am Posten vorbei und wieder zurück (30 s).
Auch P.3 und vor allem P.4 im Postenraum kurz gesucht.
P.5 und P.6: perfekter Kompasslauf, gut.
P.7: gut in den Postenraum gekommen. Flagge nicht gesehen (wenig Licht) und auf falscher Seite den Fels hoch, dann wieder zurück (1 Min).




P.8: ok
P.9: Umwege um die Felsen, statt direkt (1 Min).
P.10,11: ok.
P.12: im Felslabyrinth vor dem Posten den Kartenkontakt verloren. Schliesslich in einer Senke aufgefangen (4 Min).
Tagesrang 9. Auf die Bestzeit glatte 10 Minuten verloren!








Etappe 6:

Läufer mit Rückstand bis 1 Stunde starteten im Jagdstart um 11:00. Bei H60 waren dies gerade noch 9 Konkurrenten. Der grosse Rest ab 7:30 im 2 Minutenabstand.
Wieder Massstab 1:5000.
Einigermassen gut bis vor P.5. Dort zu weit links in die Felsen gekommen und den Kartenkontakt verloren. 6 bis 7 Minuten umhergeirrt bis ich den Posten in einem Felsdurchgang endlich fand.
Rest wieder recht gut.
Nochmals Tagesrang 9.




Ergebnisse (Unter "MATRACE" findet man RouteGadget. H60 lief auf der Bahn M)




OL, ein Sport für Wohnmobilisten?
Gegen 100 Wohnmobile standen jeweils in der Nähe des Zielplatzes. Das Bild zeigt den Stellplatz für die Etappen 2, 3 und 4.
Eine wahre Staubwüste. Wir verzogen uns dann in angenehmere Gefilde...












Camping in Nant.

7.8.08

3 Rennen in der Auvergne

Am 28./29. Juli fuhren wir von Slovenien über Oberitalien nach Frankreich in die Auvergne. Bemerkenswert dabei ein riesiges Verkehrschaos am Autobahnende in Mailand sowie eine horrende Durchfahrtsgebühr beim Fréjustunnel (44 Euro für vielleicht 12 km!).
Der Anlass in der Nähe von Clermont-Ferrat war als Vorbereitung für die 6 Tage von Aveyron angekündigt worden, es nahmen etwa 400 Läufer daran teil.
Vom Campingplatz in Aydat waren die drei Rennen gut erreichbar.

30. Juli: Sprint auf dem Plateau von Gergovie.
Eine Schafweide mit hohem Gras, vielen Steinmauern und dunkelgrünen Hecken. Kartenmassstabe 1:5000. Die Frühstartenden hatten das Pech, dass sie im strömenden Gewitterregen die Spuren legen mussten... Ich hatte Glück, der Regen hörte zehn Minuten vor meinem Start auf. Ich kam gut durch, mit Ausnahme von P.9, den ich überlief und dabei gegen 2 Minuten verlor. Schon etwas viel für ein Sprintrennen. Da es nur eine allgemeine Herrenkategorie (Alter 21 bis 80) mit etwa 120 Läufern gab, war mein Rang aber eher nebensächlich.

31. Juli: Bei Ceyssat, am Fuss des Puy de Dome.
Ein technisch nicht allzu schwerer Lauf. Aus (falschem) Respekt vor dem Grün wählte ich zu P.1 die Umlaufroute rechts herum auf den Wegen. Das Rennen gelang mir gut, ausser einer schlechten Route zu P.6 machte ich keine Fehler. Probleme im Postenraum blieben mir erspart. Bestzeit mit etwa 8 Minuten Vorsprung im kleinen H60-Feld (18 Teilnehmer).







1. August: Bei Aydat, gleich neben dem Camping.
Ein Blick auf die alte Karte im Masstab 1:10000 liess einen schwierigen Lauf erwarten: kaum lesbares Mikrorelief, ausgedehnte grüne Gebiete, wenig bis gar keine Wege. Immerhin gab es dann eine Laufkarte im Massstab 1:7500, dafür regnete es während des ganzen Rennens, im Wald wurde es recht dunkel und feucht.
Die erste Schlaufe mit 6 Posten war noch harmlos. Dieses Waldstück wies ein dichtes Wegnetz auf. Trotzdem verlor ich schon etwas Zeit zu P.1 (falscher Weg erwischt) und vor P.5 (links vorbei und zurück). Echt schwierig wurde es nach P.9. Vor P.10 verlor ich den Kartenkontakt und suchte zusammen mit Roland Eggli, den ich bei P.6 eingeholt hatte, etwa 2 Minuten.
P.12: Vor dem P. kein Kartenkontakt mehr, 2 Minuten gesucht.
P.13: nach rechts geraten, 1 Minute verloren.
P.14: akustische Navigation - Lärm von einer Holzschreddermaschine wies uns die Richtung zum Wegende, gut 100 m vor dem Posten.
P.15: Total von der Richtung abgekommen, umher gestreift, schliesslich an einem anderen Posten (zwei Steine) aufgefangen. Gut 7 Minuten dauerte die Suchaktion, über 10 Minuten für dieses Teilstück!
P.16: Auffanglinie Weg nach dem Posten nicht benötigt, Posten mit Glück direkt gefunden...
P.17: Einige Haken im Postenraum (1..2 Minuten).
P.18: erster Teil gut, genau auf die Weggabelung gekommen. Dann zu früh die Wegspur verlassen und Suchaktion im Dschungel-artigen Gelände. Gut 5 Minuten verloren (10:29 für dieses Teilstück).
P.19: Wegspuren falsch interpretiert oder nicht gesehen, im dichten Grün stecken geblieben. Am Schluss auf der Strasse gelandet und Posten von rückwärts angelaufen.
Rest ins Ziel noch eingermassen ok.
Laufzeit: 1h28, davon Suchzeit etwa 25 Minuten! Trotzdem Bestzeit. Nur 3 Läufer schafften die H60-Strecke unter 2 Stunden.
Sicher einer meiner schwierigsten Läufe!

Resultate

5-Tage-OL in Slovenien

Der Orienteering Online Cup (OO.cup/08) fand vom 23. bis zum 27.Juli bei Ajdovscina im westlichen Teil von Slovenien statt. Die ersten 3 Tage ging es in die Höhe in technisch schwieriges Karstgelände nordwestlich des Zentralortes wobei immer das gleiche Zielgelände bei Mala Lazna benutzt wurde.
Diese Rennen klassierten extrem, obwohl die Strecken relativ kurz waren. Ich hatte jeweils gravierende Fehler zu verzeichnen und lag nach drei Rennen zwar noch auf Platz 4 von etwa 40 Läufern in der H60-Kategorie, der Rückstand war jedoch schon auf etwa 19 Minuten angewachsen.
In den Etappen 4 und 5, welche südöstlich des Zentralortes, in der Nähe von Postojna, durchgeführt wurden, lief es mir dann bedeutend besser. Im technisch ewas leichteren Dolinengelände gelangen mir noch 2 Tagessiege. Im Gesamtklassement konnte ich überraschenderweise noch zum führenden Ernst Trunz aufschliessen, der in der Schlussetappe im Regen viel Zeit verlor. Nach 5 Etappen hatten wir auf die Sekunde die gleiche Gesamtzeit und das ohne Jagdstart!

Etappe 1:
Ein erster Blick auf die Karte brachte einen Schock: wie komme ich zum ersten Posten? Ich entschied mich schliesslich für eine mehr oder weniger direkte Route und kam gut damit durch. Auch zu P.2 kein Problem. Bei P.3 interpretierte ich die Karte falsch: Hügel als Senke betrachtet und Posten zu weit rechts gesucht (1 Minute Zeitverlust). An P.4 rechts vorbei bis zum Weg, dann zurück (1 Min.). P.5 und P.6 ok. Zu P.7 Kartenkontakt verloren und etwa 3 Minuten gesucht. Zu P.9 zu weit nach links geraten und zuerst einen falschen Posten angelaufen, dann gesucht (2.5 Min.). Den Rest noch ohne weitere Probleme. 6 Minuten Rückstand auf die Bestzeit von Ernst Trunz und damit noch Rang 2!

Etappe 2:
Ein technisch einfacher Anfang bot keine Probleme bis P.7. P.8 interpretierte ich als Fels auf Hügel. was zu einer Suchaktion von 3 Minuten führte. Dann ein Absturz zu P.9: nach gutem Beginn den Kartenkontakt total verloren und schliesslich via P.10 zu P.9 (gut 6 Minuten verloren). Den Rest noch einigermassen gut, abgesehen von P.12 (rechts vorbei, zu hoch, etwa 1 Min. verloren) und P.14 (unsicher, Haken gelaufen, eine weitere Minute). Zu P.13 wählte ich die Wegroute links herum.
Mit etwa 11 Minuten Rückstand landete ich auf Platz 11, (Gesamtrang 4).



Etappe 3:
Mit dem Massstab 1:5000 (Etappen 1 und 2 waren 1:7500) zeigte sich die Karte gut lesbar. Ich kam gut bis in den Postenraum von P.4. Hier lief ich zuerst einen falschen Posten an. Anschliessend irrte ich gut 3 Minuten herum, bevor ich de richtigen P. endlich fand. Keine Probleme hatte ich auf den kurzen Abschnitten bis P.10. Zu P.11 nach links abgewichen (40s). Zu P.13 zu wenig sorgfältig, vorbei und weit unten aufgefangen (2.5 Min.). Schliesslich noch ein Richtungsfehler zu P.15 (50s).
Tagesrang 6 und Gesamtang immer noch 4 aber mit 19 Minuten Rückstand. Jedoch nur 10 s Rückstand auf Platz 3. Podestplatz also immer noch möglich.



Etappe 4:
Sehr einfacher Beginn, auf den Wegen zu P.1. Weitere lange Wegpartien machten das Rennen schnell. Diesmal keine Probleme in den Postenräumen. Tagessieg und 4 Minuten gut gemacht auf die Spitze. Dritter Gesamtrang.









Etappe 5:
Gleiches Gelände wie am Vortag, aber technisch schwierigere Bahn mit mehr Posten und weniger Wegstrecken. Ich hatte wetterglück, auf dem Weg zum Start regnete es noch, dann kam die Sonne hervor. Es gelang mir nochmals ein gutes Rennen ohne gravierende Fehler. Tagessieg und gleich gezogen mit Ernst Trunz. Es lag nun am vorher zweitplatzierten Tschechen, wie die Schlussklassierung aussehen würde - ex äquo Sieger oder zweiter Rang. Der Tscheche schnitzerte jedoch, also Co-Sieger mit Ernst!






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