31.12.05

Probleme in Belgien

Eine starke Erkältung. die mich Mitte Dezember befiel, hätte meine Teilnahme am Belgischen 5-Tage-OL beinahe verhindert. Nachdem ich aber vor Weihnachten wieder einige leichte Trainings absolvieren konnte, fuhr ich am 25. Dezember trotzdem zum diesjährigen Sylvester-OL in die Gegend zwischen Hasselt und der holländischen Grenze. Die Fahrt ging problemlos mit wenig Verkehr und bei anständigem Wetter über Basel, Strassburg, Luxemburg, Lüttich nach Hasselt.

Der Wettkampf begann vielversprechend mit einem Etappensieg am ersten Tag. Zwar suchte ich Posten 4 über 4 Minuten. Bestzeiten auf 11 Teilstrecken genügten aber zum Sieg mit über 3 Minuten Vorsprung.

Ein missglückter Lauf war am zweiten Tag zu verzeichnen. Zudem war mein (gemieteter) Emit-Badge defekt und konnte nicht ausgelesen werden. Ich war froh, dass ich dadurch überhaupt nicht auf der Tagesrangliste erschien...

Das dritte Rennen gelang mir wieder besser. Leider erwischte ich statt Posten 10 zuerst einen falschen und verlor gut 2 Minuten, weil ich zuerst in die falsche Richtung korrigierte. 3 oder 4 kleinere Fehler kosteten nochmals je 20 bis 30 Sekunden. Am Schluss lag ich 1'19" zurück.

Da für die Gesamtwertung 4 der 5 Läufe zählten, waren meine Chancen immer noch recht gut. Aber es sollte nicht sein...

Am vierten Tag, bei prächtigem Wetter, verfehlte ich nach gutem Start den 3. Posten, eine kleine Senke im offenen Gelände, was mehr als 4 Minuten Zeitverlust brachte. Dadurch war ich so nervös geworden , dass ich die Karte um einen Posten versetzt las, d.h. ich lief zum Posten 5 statt 4. Natürlich stimmte dabei nichts mehr. Schliesslich landete ich trotzdem am P.5 ohne zu merken, dass ich P.4 ausgelassen hatte. Nach diesem weiteren Zeitverlust verlor ich die Motivation und schaltete mein Tempo auf Jogging zurück. Meine Ambitionen auf einen Spitzenplatz waren begraben.

Auf der letzten Etappe hatte ich damit nichts mehr zu verlieren. Ich startete also recht schnell und konnte das Tempo über die ganze Strecke halten. Allerdings verlor ich auf dem Weg zum Posten 9 kurz den Kartenkontakt und überlief den Posten (90" Zeitverlust). Zum letzten Posten baute ich noch einen Haken ein (60" verloren). Ich war aber mit dem Lauf einigermassen zufrieden, bis zum Auslesen des Emit-Badges. Da stellte sich nämlich heraus, dass ich statt P.8 einen falschen Posten erwischt hatte. Die richtige Senke wäre 20 m weiter zu finden gewesen...

Nur zweimal klassiert in 5 Läufen ist natürlich eine magere Ausbeute! Ausserdem hatte ich mir vorgenommen, das Jahr mit einem anständigen Lauf zu beenden, was mir damit nicht gelungen ist. Wenigstens erreichte ich mit dem Etappensieg des ersten Tages die Zahl von 30 gewonnenen Läufen in einem Jahr, eine persönliche Bestleistung!


Etappe 1:
Am 26.12. bei Maasmechelen mit Karte "De Maasvallei".
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Etappe 2:
Am 27.12. bei Eksel mit Karte "De Winner".
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Etappe 3:
Am 28.12. bei Koersel mit Karte "De Uitkijktoren".
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Etappe 4:
Am 29.12. bei Weert (Holland) mit Karte "Boshoverheide".
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Etappe 5:
Am 30.12 bei Lichtaart mit Karte "De Witte Bergen".
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Resultate

Am 31.12. ging es wieder zurück, auf der gleichen Route wie auf der Hinfahrt. Das Wetter war erstaunlich gut bis vor Basel, wo mich dann das Schweizer Gruselwetter erwartete.

Vorsatz für das Jahr 2006: Keine falschen Posten ins Ziel bringen!

13.11.05

Saisonabschluss am Bodensee

ROLV-NOS-Lauf am 13.11. in Landschlacht mit der Karte Ekkarthof. Wetter: kalt und neblig.
Hektik am Start: Abzeichnen der Bahn nach dem Zeitstart. Dann folgte ein einfacher und schneller Lauf mit vielen Wegrouten. Einzig auf Posten 3 lief ich quer und auf der Luftlinie durch das Bachtobel. Statt dem richtigen P.8 erwischte ich dann aber leider einen falschen Posten (1 Graben zu früh, Abstand etwa 15m...). Ein paar Sekunden verlor ich noch auf den letzten Posten: Der Pfad zum Posten zweigte gleich nach der Brücke ab, ich suchte zuerst den Einstieg gemäss Karte etwa 20m weiter oben.
Die Saison 2005 schloss damit so, wie sie am Stadtlauf in Pfäffikon begann, nämlich mit einem falschen Posten...
Allerdings bezieht sich das nur auf die Schweiz. International ist die Saison noch nicht ganz zu Ende, es folgt ja noch vor Sylvester der 5-Tage-Lauf in Belgien. Eine Gelegenheit, das Jahr doch noch regulär abzuschliessen.
Karte
Rangliste
NB: Die 3 "Po.f."-Läufer haben alle den gleichen falschen Posten...

7.11.05

Team-Meisterschaft

Am 6.11. in Reiden mit der Karte Lätten. Bei nebligem Wetter und eher tiefer Temperatur lief ich wie üblich mit Hans Baumann und Hans Hotz. Ich übernahm den ersten Teil bis zum Posten 5 (Sammelposten). Zum Posten 2 wählte ich die Route durch den Graben. Dies war offenbar nicht optimal und kostete etwas Zeit gegenüber der weit nach rechts ausholenden Wegroute. Die Posten fand ich ohne Probleme. Leider hatten wir bei P.5 ein Koordinationsproblem, so musste der SI-Badge eine gute Minute warten bis Hans B. übernehmen und bis vor P.9 weiterlaufen konnte. Dort stellte ich mich bereit, während Hans H. bis vor den Posten 12 voraus lief. Die Posten 10 und 11 lief ich wieder problemlos an und übergab kurz vor P.12 an Hans H., welcher die 2 Posten oben im Hang holte. Dann übernahm ich bereits wieder und lief bis zum letzten Posten durch. Den Endspurt ins Ziel besorgte Hans H. und sicherte uns damit den dritten Rang.
Das grösste Problem des Tages stellte sich erst nach dem Lauf: ich hatte grosse Schwierigkeiten, den Parkplatz mit unserem parkierten Auto wieder zu finden...
Karte
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30.10.05

Zürcher Oberländer OL

Am 30.10. in Uznach mit der Karte Burgerwald mit eingedruckten Bahnen. Wieder Superwetter wie am Vortag.
Der Lauf war zwar kurz, die Posten dafür zahlreich und teilweise recht knifflig.
Ich lief zwar schnell aber ziemlich unkonzentriert. Auf P.3 ein Bogen über das Strässchen. Zum P.4 lief ich konfus und quer statt auf dem Strässchen. P.5 suchte ich zu früh im Dickicht. Dann eine gute Phase bis vor den Posten 11. Die kleine Mulde im offenen Gebiet mit dem tief gesetzten Posten übersah ich und lief fast 100m zu weit. das kostete nochmals 2 Minuten. Der Rest gelang dann wieder gut.
Allgemein wurde viel gesucht und so reichte es trotz allem noch zu Bestzeit...
Karte
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Glarner OL-Tag

Ein kleiner Anlass am 29.10. in Schwändi. Prächtiges Herbstwetter, wie bereits die ganze Woche. Ein schönes Gebiet mit steinigen, aber gut belaufbaren Waldstücken sowie offenen Weiden. Vor vielen Jahren fand hier eine Nachtmeisterschaft statt.
Ich lief die "Offen mittel"-Strecke und kam recht gut durch, ausser auf den Posten 6. Dort las ich die Karte etwas nachlässig und machte einen Parallelfehler. Auf dem falschen Weg den Hang hinunter... Das kostete etwa 1'30".
Karte
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23.10.05

9. Nat. Tomila OL

Am 23.10. in Les Breuleux mit der Karte Mont Crosin.
Das Wetter leider grau mit Nieselregen. Die Nationalen OL scheinen diesen Herbst immer auf graue Sonntage zu fallen!
Die Streckendaten verhiessen ein schnelles Rennen und so war es dann auch. Das war mit 57 Minuten bestimmt mein kürzester Tomila aller Zeiten. Eigentlich sollte die Laufzeit 70% über der eines normalen Nationalen liegen, also etwa bei 1h20.
Nach dem Massenstart (ich hasse Massenstarts!) lief ich in der Läuferkolonne zu den ersten 2 oder 3 Posten. Dann reduzierte sich die Zahl der Läufer immer mehr, bis wir nach der ersten Hälfte etwa bei Posten 8 noch zu dritt waren. Diesen Posten verfehlten wir. Wir befanden uns zu weit rechts im Hang. Ich konnte aber einen Wurzelstock identifizieren und zum Posten korrigieren. Zu P.9 liefen wir den grössten Teil auf dem Strässchen rechts herum. Hier hatte ich ziemliche Mühe das Tempo meiner Begleiter zu halten und fiel etwas zurück. Zu P.10 konnte ich aber wieder aufschliessen, nur um rechts am Posten vorbei zu laufen. Nach einem Haken fanden wir den Posten in der Felsspalte und ich stempelte in zweiter Position. Zwischen P.13 und P.14 waren wir wieder zu dritt. Auf den letzten paar hundert Metern konnte ich mein Tempo nicht mehr steigern, obwohl ich überhaupt nicht erschöpft war. So blieb mir halt der 3. Platz, 17 Sekunden hinter dem Sieger.

Karte
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16.10.05

8. Nat. Glattal-OL

Am 16.10. in Niederweningen mit der Karte Egg-Platten Wehntal.
Leider löste sich der Nebel nicht auf und so war es etwas düster im Wald. Dieser war gut und schnell belaufbar und unsere Bahn führte durch kein einziges Dornenfeld!
Der Lauf gelang mir recht gut, wieder einmal keine fatalen Fehler.
P2: etwas gezögert vor dem Posten.
P3: direkte Route über den Hügel gewählt.
P4: zuviel quer gelaufen.
P6: gezögert vor der Grünpartie.
P9: auf der Linie, besser wäre etwas nach links ausholen und damit weniger quer laufen.
P10: Kartenkontakt zeitweise verloren, Posten mit einem kleinen Haken gut angelaufen. Aber etwas Zeit verloren.
P12: überlaufen bis zum Pfad: nochmals ein kleiner Zeitverlust.
Zwei- oder dreimal passierte es mir, dass ich den Kompass nach dem "olc kapreolo"-Aufdruck am Rand der Karte richtete. Das war dann jeweils 90° falsch... Zum Glück bemerkte ich den Fehler jeweils nach ein paar Metern.
Technisch gut, aber nicht allzu schnell gelaufen, das gab Rang 2 mit etwa 40 Sekunden Rückstand.
Karte
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Uebrigens: die um 90° gegen Nord gedrehte Schrift fand ich bei den Karten des laufenden Jahres nur noch beim Kernwald (OLG NOW).

15.10.05

Und wieder in den Dornen

Oberaargauer Nacht-OL am 14.10. in Kleindietwil mit der Karte Hunze.
Bei idealem Nacht-OL-Wetter und fast Vollmond erwartete ich einen schönen Lauf. Doch schon auf den ersten Posten kam ich auf die Welt: der Posten war mitten in einem Feld von hüfthohen Brombeeren versteckt. Ich traversierte das ganze Dornengebiet (hüpfend) bis auf den unteren Weg, dann wieder aufwärts via einen anderen Posten bis ich die richtige Kuppe fand (2' Zeitverlust).
Dann einigermassen gut bis zum P.4 (ebenfalls in einem Dornenfeld). Zu P.5 hielt ich die Karte verdreht, so dass ich in der falschen Richtung weglief (wieder eine Minute).
Zu P7. verlor ich den Kartenkontakt und landete viel zu tief unten. Das wäre ein geeigneter Punkt zum Aufgeben gewesen, das Ziel war ziemlich nahe... Ich entschloss mich aber weiter zu laufen und fand schliesslich das Loch im Tannendickicht (5' Zeitverlust). Nochmals durch die Dornen zum P.9. Ein weiterer kleiner Zeitverlust am P.10 (überlaufen). Schlechte Route zu P.11: Rechts auf dem Weg wäre besser gewesen.
Offenbar hatten alle ihre Probleme, denn ich hatte weniger als 2 Minuten Rückstand auf die Bestzeiten H55/H60. Niemand war von dieser Bahn begeistert...
Hätte der Bahnleger doch die Posten 1, 4 und 8 weggelassen, dann wäre es immer noch eine attraktive Nachtstrecke geworden und die Läufer hätten es ihm gedankt.

Karte H60 (gleiche Bahn wie H55)
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9.10.05

Zurzacher OL

Am 9.10. in Mettau mit Karte Sennhof-Oedenholz.
Nach dem Morgennebel wieder prächtiges Wetter wie am Vortag.
Der Lauf war gekennzeichnet durch eine happige Kletterpartie durch die Felsen zum Posten 5. Im flachen, zweiten Teil gings dann durch die Brombeeren, einige blutige Kratzer waren die Folge (im Wettkampfzentrum wollte eine freundliche Sanitäterin meine Arme behandeln, das war aber überflüssig, das Blut liess sich leicht abwaschen). Mehr Sorgen machte mir das rechte Knie, das ich bei einem Sturz angeschlagen hatte.
Die Posten fand ich, im Gegensatz zu meinen Konkurrenten, recht gut. Die Ausnahme war der eigentlich leichte P.9: ich lief rechts an der Senke vorbei und suchte zu tief in den Brombeeren. Dann zurück auf den Weg und neu angelaufen (Zeitverlust etwa 4'30").
Es reichte aber trotzdem zur Bestzeit.
Karte
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8.10.05

Wisliger OL

Am 8.10. bei Weisslingen mit Karte Gsang-Furtbüel.
Schönstes Herbstwetter bei diesem Lauf in einem klassischen OL-Wald. Neue, gut lesbare Karte im Masstab 1:10'000.
Der Lauf gelang mir gut, abgesehen von 2 kleineren Haken von je etwa 30" bei den Posten 6 und 9.
Karte
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2.10.05

7. Nat.OL Dietikon: Sauwetter

Nationaler OL in Dietikon am 2.10. mit Karte Honeret.
Die Wetterprognose war zuverlässig: Kalt und regnerisch. Regen von oben, Wasser von der Seite von den nassen Büschen und ein tiefer Boden machten diesen Lauf zu einem eher unangenehmen Erlebnis.
P1: einfach, auf der Wegroute.
P2: durchs nasse Gebüsch, dann etwas unsicher, gut eine halbe Minute gesucht.
P3: im Hang überlaufen und zu tief gesucht (1'30").
P4,P5: ok.
P6: rechts am Posten vorbei und zuerst den falschen erwischt (30m rechts), Postennummer nicht kontrolliert. Beim Weglaufen zum Glück noch den richtigen gesehen und auch noch gestempelt (40" Zeitverlust).
P7: ok.
P8: ok? Weg-Route rechts herum gewählt: 1450m, 45m Steigung, einfacher und geringfügig weniger Steigung als links herum (1200m, 50m). Linke Route wahrscheinlich schneller.
P9 bis P14: ok.
P15: Wieder zuerst die falsche Postenflagge (20m links) in den Büschen gesehen und angelaufen. Sicht wegen nasser Brille beeinträchtigt. Kurze Verwirrung, dann korrigiert (1' Zeitverlust).
Fazit: Zuviel vermeidbare Fehler begangen aber in Anbetracht der widrigen Umstände noch glimpflich durchgekommen.
Karte
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1.10.05

Nürensdorfer OL

Am 1.10. bei Birchwil mit Karte Eigental-Ost.
Als Aufwärmrennen für den Nationalen Lauf vom Sonntag in Dietikon bestritt ich noch diesen kurzen Wettkampf. Auf dem Weg zum Start setzte leichter Regen ein, ein Vorgeschmack für das angekündigte Schlechtwetter vom Sonntag...
Im Wald merkte man vom Regen nicht mehr viel und so lief ich den leichten Parcours fehlerlos.
Karte
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25.9.05

Baselbieter OL

Am 25.9. in Hochwald mit Karte Herrenmatt-Bürenflue.
Nochmals herrliches Herbstwetter und damit ideale Bedingungen.
Der Lauf war grösstenteils nicht allzu schwierig. Der erste Posten in einer Felspartie war allerdings auf der Karte schwer auszumachen (Massstab 1:15000). Dort suchte ich zu früh im Hang und verlor etwas Zeit. Dann ging es gut bis zum 2.letzten Posten (Loch im Gebüsch), wo ich kurz suchte und nochmals etwa 30" verlor.
Alles in allem aber ein gut gelungener Lauf.
1.Rang bei H60.
Karte
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24.9.05

Zuger OL

Am 24.9. auf dem Gottschalkenberg.
Prächtiges Herbstwetter an diesem Lauf. Ich lief "Offen schwierig" und kam ziemlich gut durch die nahrhaften Steigungen. Fehler beging ich bei den Posten 6, 7 und 9, total etwa 3 Minuten. Die Karte, Stand 1997, war noch recht brauchbar, abgesehen von den Grünstufen.
2. Rang von 27.
Karte
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18.9.05

OL-Weekend Plasselb

Nachtmeisterschaft

Am 17.9. mit der Karte Schwyberg Nord.
Der Kälteeinbruch auf das Wochenende liess Nacht-OL zu einer eher unangenehmen Tätigkeit werden. Immerhin regnete es nicht mehr, der Wald war aber immer noch nass und der Boden tief. Als Titelverteidiger hatte ich mir einiges vorgenommen, zudem hatte ich mich mit einer neuen, kräftigen Stirnlampe (Lupine Edison 4, Bike-Lampe, 900 Lumen für 2 Stunden aus 400g!) ausgerüstet.
Der Start gelang mir gut, die Posten 1 und 2 kamen wie gewünscht. Zum P.3, auf der Strasse aufwärts laufend, übersah ich die Abzweigung nach rechts und glaubte mich schon viel weiter oben. Also tauchte ich in den Hang, natürlich ins Leere... Nach einigem Umherirren gab mir eine nette Läuferin einen Hinweis auf meinen Standort. Von dort lief ich den Posten dann ohne Probleme an. Leider hatte ich bei meiner Suche schon über 5 Minuten verloren.
Zum Posten 4 lief ich zuerst zu lange im Hang, schliesslich landete ich wieder oben auf der Strasse (eine weitere Minute verloren). Vom Posten 5, den ich perfekt anlief, wurde es mühsam: Fallholz und Gestrüpp. Vor allem hinunter zu P.6 blieb ich mehrmals in den Dornen stecken.
Kurz nach P.7 begann dann der Strassenlauf. 2km Asphalt bis kurz vor den letzten Posten.
Titelverteidigung misslungen, es reichte noch zum 3.Platz mit 1'12" Rückstand.
Karte
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Freiburger OL, 6.Nationaler OL

Am 18.9. gleiche Gegend wie NOM, Richtung St.Silvester.
Auch das Wetter hatte sich nicht geändert: gleich kalt wie am Vorabend. Nach einer Nacht mit wenig Schlaf im Camper (etwa 2 Stunden) startete ich zunächst gut (Führung bei Posten 2). Auf dem Weg zum Posten 3 wurde ich nachlässig, lief planlos und verlor den Kartenkontakt zwischen den Waldstücken und über unzählige Stacheldrahtzäune. Schliesslich landete ich beim Posten 9, ohne dass ich das realisierte...Nach einigem Herumstehen konnte ich mich wieder auffangen und begann schliesslich die Suche nach dem Posten 3 zwischen den Felsblöcken. Zeitverlust zum P.3 etwa 5 Minuten. Auch P.4 nicht sauber angelaufen.
Etwas demotiviert und kraftlos lief ich weiter. Posten 6 etwa 3 Minuten gesucht (zu früh und zu hoch). Weitere Zeitverluste bei Posten 8 (eine etwas merkwürdige Kuppe) und 9 (zu weit nach links ausgeholt).
Verwirrung nach dem letzten Posten (198): Kein markierter Zieleinlauf, dann noch ein letzter Posten (199) vor dem Ziel, von dort markierter Zieleinlauf.
Problematisch auf dieser Karte fand ich die Posten in den grauen Partien. Einige Objekte eingezeichnet, im Gelände eine Vielzahl von ähnlichen Felsen und Steinen, vielleicht von geringfügig kleinerem Format. 7 von 14 Posten waren von dieser Sorte.
6.Rang mit grossem Rückstand auf die Bestzeit.
Karte
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15.9.05

Zürcher Nacht-OL

Am 14.9. im Wangenerwald bei Kindhausen.
Als letzte Vorbereitung für die Nachtmeisterschaft am nächsten Samstag bestritt ich den 4. Lauf der Zürcher Nachlaufserie. Das Wetter zeigte sich von der guten Seite, ideale Bedingungen. Der Wald war meistens gut belaufbar, ganz im Gegensatz zu den vorhergehenden Läufen.
Ich testete eine neue Lampe (10 Watt HID) und kam damit recht gut durch. Fehler hatte ich bei den Posten 5, 6 und 10 zu verzeichnen. Richtungsfehler, nicht konsequent den Kompass benutzt, total etwa 4 Minuten Zeitverlust.
Immerhin erreichte ich auf der "C"-Bahn gegen die meist jugendliche Konkurrenz (es gewann der Juniorenweltmeister Fabian Hertner) die 5.beste Zeit von 40 Läufern.
Karte
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11.9.05

EOM: mässige Leistung...

Am 11.9. in Solothurn mit Karte Martinsflue.

Nachdem sich der Regen den ganzen Morgen zurück gehalten hatte, setzte er wieder ein, als ich mich zum Start aufmachte. Die späte Startzeit erwies sich diesmal als Nachteil.

Von Posten zu Posten:
1: Relativ direkt und gut zum Wegbogen vor dem Posten. Dann den Posten (Fels im Dickicht) von oben angelaufen, das war schlecht: überlaufen und dann im Grün gesucht (über eine Minute). Besser wäre gewesen, von links her anzulaufen.
2: Falsche Richtung beim Weglaufen von P1. Auf dem Weg Getränkeposten verwechselt und falsch vom Weg ins Gelände gelaufen. Auffangen und zurück auf den Weg (1'30").
3: Auf der Schneise den Posten überlaufen. Nochmals eine gute Minute.
4: Ok. Etwas zu spät den Weg verlassen.
5: Zu früh in den Brombeeren gesucht (2 oder 3 mal). Weitere 2 Minuten weg...
6: Quer gelaufen statt auf Pfad und Schneise. Posten war ziemlich gut versteckt.
7: Direkte Route gelaufen. Umlaufen rechts auf dem Weg wäre schneller.
8: Ok.
9: Im Gebüsch vor dem Posten zu hoch gelaufen (30").
10: Ok.
11: Auf der Schneise am Posten vorbei zu tief gelaufen. Nochmals eine Minute...
12: Ok.
13: Ok.
14: Ok. Absturzgefahr nach dem Posten.
15: Ok.
Ziel: 600m Strassenlauf, mit den Spikes auf dem Asphalt: nicht sehr angenehmes Laufgefühl...

Läuferisch fühlte ich mich nach der Erkältung wieder ziemlich gut. Technisch war die erste Hälfte eine Katastrophe: Jeder Posten mit Zeitverlust, total etwa 5 Minuten bis P5. Dann etwas besser: etwa 2 Minuten Fehler von P5 bis Ziel.
Resultat: ein etwas enttäuschender 7. Rang mit 7'30" Rückstand.
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4.9.05

Rafzerfelder OL

Am 4.9. in Regensberg.
Trotz einer Erkältung, die mich nach dem Appenzeller Weekend befiel und einen Trainingsunterbruch von einigen Tagen erzwang, nahm ich an diesem Wettkampf in meinem "Heimwald" teil. Kopfweh am Morgen, laufende Nase und etwas Kratzen im Hals konnten mich nicht davon abhalten, mit dem Velo nach Regensberg zu fahren.
Ich wählte eine etwas kürzere Strecke (C), da ich meine Tagesform natürlich als nicht besonders gut einschätzte.
Der Lauf gelang mir dann wider Erwarten gut. Die Erkältung behinderte mich eigentlich nicht, sogar bergauf konnte ich ein anständiges Tempo vorlegen.
Das einzige Problem stellte sich am Posten 6, der war in einem Asthaufen versteckt. Ich sah ihn nicht, obwohl ich einige Meter daneben stand: eine Suchschlaufe und 1'30" Zeitverlust.
Es reichte trotz allem zur Bestzeit auf meiner Strecke (73 TeilnehmerInnen im Alter von 17 bis 84).

Karte
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29.8.05

Appenzell: Total daneben...

Sprintmeisterschaft (SPM) am 27.8. im Dorf Herisau.
Auf diesen Lauf hatte ich mich gut vorbereitet mit einigen schnellen Trainings sowie dem Stadtlauf in Winterthur, drei Tage zuvor. Jedoch es sollte alles nichts nützen!
Auf den ersten Posten sah ich zuerst die Idealroute nicht und versuchte es zuerst rechts herum, korrigierte dann und fand schliesslich den engen Durchgang zum Posten. Schon 20 Sekunden verloren. Ich steigerte das Tempo, sah einmal zuwenig auf die Karte und verlor prompt die Orientierung auf den eigentlich einfachen Posten 2. Das gab eine Suchaktion von 50". Endgültig daneben war ich dann auf den Posten 3. 2'37" für diesen Posten (Bestzeit: 52")! Ich dachte ans Aufgeben, setzte den Lauf dann aber fort.
Ab Posten 5 setzte ich wieder etwas zu. Es nützte natürlich nichts mehr, dass ich über die weiteren 8 Posten auf den letzten 1000m eine Minute schneller als der Sieger lief...
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Mittelstrecke (MOM) am 27.8. bei Gais.
Nach dem Fiasko vom Vortag wollte ich es in Gais natürlich besser machen. Nach heftigem Regen am Morgen hatte sich das Wetter wieder gebessert. Der Boden war allerdings noch sehr nass und schwer.
Ich startete recht gut (Bestzeit zu P.1). Trotz einem Bogen auf P.2 (25") lag ich nach dem Aufstieg bei P.4 nach etwa 12' auf Platz 2. Auf dem Weg zu P.5 geriet ich zu tief und verlor den Kartenkontakt. Es gelang mir nicht, schnell genug meinen Standort zu bestimmen. Da hatte ich genug, die Motivation war weg. Ich drehte ab in Richtung Ziel...
Fazit: ein total misslungenes Wochenende.
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Nachts in den Brombeeren

Walder Nacht-OL am 24.8. im Rütiwald.
Nach dem Winterthurer Stadtsprint fuhr ich weiter nach Rüti, zum 1. Lauf der Zürcher Nacht-OL Serie. Die Verhältnisse für Nacht-OL waren vom Wetter her ideal. Der Wald hingegen zeigte sich als alles andere als angenehm. Dornenfelder und Fallholz machten den Läufern das Leben schwer. Ich hatte einige Fehler zu verzeichnen. Den Sieg vergab ich noch auf den 2.letzten Posten, die Karte zeigte eine Dickichtgrenze, im Gelände war sie nicht zu sehen. Ich lief zu weit und verlor gegen 3 Minuten.
Karte
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25.8.05

Mein kürzester OL

Winterthurer Stadt-OL am 24.8.
Nachdem ich dieses Jahr meinen längsten OL (150-Posten-OL in Alicante im Februar) absolvierte, gelang es mir auch noch den kürzesten OL meiner bisherigen Laufbahn zu bestreiten. Am Winterthurer Stadt-OL wählte ich die mit 2.12km kürzeste der angebotenen Bahnen im Hinblick auf die 1.6km lange Sprintbahn vom nächsten Samstag. Die Bahnleger hatten aber den Kartenmassstab nicht richtig berücksichtigt (Karte war 1:5'000 nicht 1:10'000) so dass meine Strecke halt nur etwa 1.1km lang war...
Das gab eine Laufzeit von ganzen 8 Minuten 12. D.h. bei 13 Posten also alle 40 Sekunden stempeln!
Karte
Rangliste (da lief ich wohl in der falschen Kategorie...)

21.8.05

Schaffhauser OL

Am 21.8. mit Karte Stetten. Das trübe und regnerische Wetter liess keine Hochstimmung aufkommen. Auf der eher einfachen und schnellen Bahn lief ich ein praktisch fehlerloses Rennen. Läuferisch fühlte ich mich recht gut.
Karte
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13.8.05

OL im Bündner Land

Am 6./7. August fand das zweite Bündner OL-Weekend in Davos und Champfer statt. Ausserdem nahm ich am Engadiner Abendlauf vom 11. August in Celerina teil.

Der Davoser OL am Samstag gliederte sich in einen ersten Teil im Steilhang sowie einen zweiten Teil im feincoupierten Gelände. Vor dem Start setzte heftiger Regen ein, mit Mühe konnte ich meine Bahn abzeichnen. Zum Glück regnete es nur einige Minuten.
Im einfachen Teil, auf den dritten Posten, unterlief mir ein schlimmer Parallelfehler: Auf dem falschen Weg laufend geriet ich am Hang viel zu weit und verlor über 5 Minuten! Im schwierigen Gelände ab Posten 6 lief es dann etwas besser. Allerdings nochmals 2 Fehler von je etwa einer Minute. Posten 8 zu früh und zu hoch gesucht. Vom Posten 12 weg lief ich ein kurzes Stück 180° falsch! Dies kostete dann endgültig den Sieg. Zweiter Rang mit 44" Rückstand. Die Konkurrenz hatte also auch happige Fehler zu verzeichnen...
Karte
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Am Sonntag dann der Silvaplaner OL im God Surlej. Ich startete etwas konfus und geriet auf dem Weg zum ersten Posten auf den falschen Hügel. Dieser Fehler kostete über 3 Minuten. Anschliessend aber recht gut mit Ausnahme von P.6, den ich überlief (1 Minute verloren). Diesmal kam der Regen (und sogar Hagel) erst nach dem Lauf, auf dem Rückweg zum Wettkampfzentrum.
Dieses Rennen gewann ich mit deutlichem Vorsprung.
Karte
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Nach einigen Ferientagen im Oberengadin nahm ich am Donnerstag noch am Engadiner Abendlauf teil. Das Wetter hatte sich verschlechtert und es goss wie aus Kübeln als ich am Wettkampfort bei Celerina eintraf. Beim Lauf selber hatte ich Glück und erwischte eine Trockenphase bis fast zum letzten Posten. Das Rennen auf der Bahn "Rot" (kurz und schwierig) im Stazer Wald gelang mir gut, es gab nur minimale Zeitverluste durch kleinere Bogen auf P.9 und P13. Kaum im Ziel setzte der Regen wieder heftig ein...
Knapp Bestzeit im Feld der 22 Teilnehmer.
Karte
Rangliste

31.7.05

Aargauer 3-Tage-OL

Wiederholung des Siegs vom Vorjahr!

Nach der misslungenen Startetappe gelangen mir die 2 weiteren Wettkämpfe ansprechend, wenn auch nicht ohne Fehler. Mit einem kontrollierten Lauf am dritten Tag konnte ich den 1.Platz sicherstellen.


Das D/H60-Podest
Gesamtrangliste

3. Etappe, 31.7. Chestenberg: Jagdstart.

Um 9:50 Uhr startete ich als erster des H60-Feldes mit 2:36 resp. 5:15 Vorsprung auf die nächsten Verfolger. Der Vorsprung schien mir gross genug für einen Lauf auf der sicheren Seite. Also forcierte ich nicht allzu stark und konzentrierte mich auf sorgfältiges Kartenlesen. Vor Posten 4 lief man durch ein ganzes Feld von nicht kartierten Kuppen bis man auf den Posten stiess. Heikel auch P.7, ein Steinblock im Gebüsch. Mit etwas Glück erwischte ich auch diesen auf Anhieb. Nach der Passage des Zuschauerpostens noch eine Schlaufe durch das schwierige, feincoupierte Gebiet das ich an der gestrigen Etappe durchquert hatte. Hier lief ich besonders sorgfältig und kam diesmal ohne Fehler durch (P.9 war identisch mit dem gestrigen P.7, auf den ich über 2 Minuten verloren hatte).
Dann kurz vor dem Ziel, am zweitletzten Posten (P.13!) doch noch eine Schwierigkeit: Ich sah das Postenobjekt (Wurzelstock) in den Brombeeren aber keine Postenflagge! Nach einigem Herumstöbern fand ich dann den Posten beim Wurzelstock versenkt im Brombeergebüsch (1 bis 2 Minuten Zeitverlust).
Ins Ziel kam ich dann mit gut 3 Minuten Vorsprung und damit gab es eine Wiederholung des Sieges vom Vorjahr!
Karte
Rangliste

2. Etappe, 30.7. Chestenberg Nord: Mitteldistanz

Nach dem gestrigen Hagel war es diesmal direkt schön, nur ein leichter Regen begleitete mich auf dem Weg zum Start. Während dem Lauf war es sogar trocken!
Meine Motivation hatte ich wieder einigermassen gefunden, mein Rückstand bei der Etappe von gestern belief sich auf weniger als 3 Minuten. Also war eigentlich noch alles offen.
Die Posten auch diesmal ziemlich heikel, Punktobjekte, meistens im Gebüsch. Bis zum Posten 6 gelang mir der Lauf ziemlich gut, minimale Zeitverluste. Zum Posten 7 dann doch noch ein Fehler. Eine Schneise, vom Postenkreis überdeckt, irritierte mich und ich suchte die Senke zu früh. Zeitverlust gut 2 Minuten.
Es reichte aber trotzdem für den Tagessieg und ich übernahm sogar die Führung im Gesamtklassement.
Karte
Rangliste

Morgen also Jagdstart, etwas das ich gar nicht schätze!


1. Etappe, 29.7. Meiengrüen: Verhagelt!

Auf den Abend waren Gewitter angesagt und ein solches kam dann auch. Kaum war ich gestartet begann es zu schütten und kurz darauf zu hageln. Ich sah kaum mehr durch die Brille und die Hagelkörner prasselten auf mich nieder während ich den ersten Posten, einen Grenzstein, suchte. Um mich herum drückten sich einige Läufer an die Baumstämme, um dem Hagelschlag zu entgehen. Es dauerte sage und schreibe mehr als 11 Minuten, bis ich den verdammten Posten endlich fand, gut versteckt zwischen Wurzelstöcken (nicht auf der Karte) in den Brombeeren (Karte weiss) und nachdem ich mehrfach einen anderen Grenzstein (nicht kartiert) angelaufen hatte.

Ich dachte kurz ans Aufgeben, setzte aber den Lauf fort. Schliesslich war ich am ersten Posten der ersten Etappe eines 3-Tägelers! Also weiter durch den Regen und den düsteren Wald. Kartenlesen war nur an den wenigen hellen Stellen und im Stillstand möglich.
Posten 2 auch etwas verfehlt (1'). Nächstes Problem war der Posten 4, ein Wurzelstock in den Büschen, den ich mehrmals umkreiste (gegen 4'). Dann einigermassen zügig, der Regen hatte etwas nachgelassen, bis zur Nummer 8 (Wurzelstock in den Büschen). Dort ein weiterer Haken, 1' Zeitverlust. Der Rest noch einigermassen gut. Zum Posten 9 ein extremer spitzer Winkel (gleicher Weg hin und zurück).

Fazit: Der schlimmste Lauf dieses Jahres. Der Meiengrünwald machte seinem Namen alle Ehre. Die Bahnlegung kritikwürdig mit 6 Wurzelstöcken in den Büschen. Als Krönung das Gewitter mit Hagelschlag. Also wie angekündigt: Ein unvergessliches Erlebnis!

Trotz allem reichte es noch zum 4. Tagesrang...

Wer weiss, vielleicht wirds morgen besser...

Karte
Rangliste

17.7.05

Sieg im Tessin am Schweizer 5-Tage-OL



Mit 4 Etappensiegen gewann ich die 5 giorni Svizzera in den Tessiner Wäldern. Am meisten freute mich mein deutlicher Sieg an der schwierigsten 3.Etappe bei Taverne. Bei den andern Etappen hatte ich ein gutes Quantum an Fehlern zu verzeichnen und so war auch etwas Glück im Spiel (welches mir im Trentino gefehlt hatte).
Die Woche war wettermässig durchgehend prächtig, d.h. auf der heissen Seite.

Unterkunft im Camper auf dem Campingplatz in Cureglia bei Lugano. Von diesem waren die Etappenorte viel besser zu erreichen als vom Zentralort in Tenero.

1. Tappa: 11.7. Stadt-OL Bellinzona
Heiss und staubig in den Strassen von Bellinzona. Der Lauf war einfach und ich hatte keine Probleme ausser beim Posten 14, wo ich einen Einzelbaum erwartete. Ich lief ein paar Meter am "besonderen Objekt" vorbei und verlor etwa 20". Das Highlight war die Strecke über die Burgmauer. Es reichte knapp zur Bestzeit (19" Vorsprung).
Karte

2. Tappa: 12.7. Tesserete
Wieder sehr warm. Der Lauf war in der ersten Hälfte technisch recht einfach. Auf Posten 5 wählte ich die längere Wegroute, diese konnte ich durchlaufen. P.12 überlief ich und verlor dabei etwa 40". Auch P.13 verfehlte ich und baute einen Haken ein (1' Verlust). Nach gut 34' passierte ich den drittletzten Posten. Danach wurde ich etwas leichtsinnig und versuchte P.15, ein Loch im Hang, direkt anzulaufen. Dies misslang gründlich. Eine 4-minütige Suche war die Folge... Hätte die Wegroute rechts herum nehmen sollen. Auf den letzten Posten lief ich zu tief im Steilhang und verlor nochmals etwas Zeit. Ziemlich erschöpft erreichte ich das Ziel. Die Konkurrenz hatte aber auch ihre Fehler und so reichte es trotzdem noch zum Tagessieg mit 10" Vorsprung...
Karte

3. Tappa: 13.7. bei Taverne
Diesem Lauf ging der Ruf voraus, die schwierigste Etappe zu sein. Und so war es den auch, sehr detailreich und felsig. Ich ging den Lauf sehr vorsichtig an und versuchte, den Kartenkontakt immer zu halten, was mir auch weitgehend gelang. Alle Posten kamen wie erwartet, ein nahezu perfekter Lauf. Wieder Tagessieg, diesmal mit 3 Minuten Vorsprung. Die Gesamtführung konnte ich so auf etwa 6 Minuten ausbauen.
Auf der Brücke zum Ziel
Karte

4. Tappa: 15.7. bei Cademario
Nach dem Ruhetag fand diese Etappe am Morgen statt und ich startete als einer der ersten Läufer (10:09). Die Anmarschzeit hatte ich etwas unterschätzt, es reichte aber noch für ein paar Minuten Erholung vor dem Start. Die ersten 2 Posten kamen ohne Probleme, obwohl ich die ersten Spuren durch die Farnfelder legte. Zum Posten 3 wurde ich nachlässig und geriet im Hang zu weit nach links. Auf dem Weg oberhalb des Postens konnte ich meine Position nicht bestimmen. Eine Suche von 2 bis 3 Minuten war die Folge. Die Posten 5 und 6 überlief ich und verlor dabei nochmals über eine Minute. P.7 und 8 wieder direkt angelaufen. Bei P.9 stand ich oben in der Mulde, sah aber den Posten nicht. Also suchte ich noch in den 2 Mulden rechts ohne Erfolg. Zurück in die erste Mulde, da stand ja der Posten... (1'30" gesucht). Den Rest absolvierte ich ohne weitere Probleme bis zum letzten Posten. Dort hatte ich das Gefühl, den zweitletzten Posten ausgelassen zu haben... Ich stieg ein paar Meter zurück bis ich merkte, dass alles in Ordnung war. Also zurück zum Posten 15. Dort kontrollierte ich nochmals und machte mich dann auf den Zieleinlauf. Dieses Intermezzo kostete nochmals eine halbe Minute. Alles in allem ein ziemlich misslungener Lauf, 4. Tagesrang, aber nur 58" Rückstand auf die Bestzeit.
Karte

5. Tappa San Bernardino
Schlussetappe auf 1700 bis 1800m Höhe, zum Glück nicht mit Jagdstart, mit gut 5 Minuten Vorsprung in der Gesamtwertung. Ein sauberer Lauf war gefordert. Daraus wurde vorerst nichts, ich suchte bereits den ersten Posten. Den Wurzelstock nach dem Sattel erwartete ich zu früh, und suchte oberhalb über eine Minute. Bis zum Posten 6 kam ich dann zügig voran, auch die etwas heiklen Posten 4 und 5 lief ich sauber an. Posten 7 überlief ich, bis in die nächste Mulde und wieder zurück (1' Zeitverlust). Weitere kleine Zeitverluste auf P.8 (zu tief durch den Graben) und P.10 (direkte Route besser). Hart war noch der Aufstieg zum letzten Posten und der Zieleinlauf!
Trotz meinen Fehlern (total etwa 3') reichte es, etwas unerwartet, nochmals zum Tagessieg und damit auch zum Sieg in der Gesamtwertung.
Karte

Der Korb
Resultate

5 Giorni Valle di Non

Mit den Etappenrängen 2, 4, 2, 2 und 10 kam ich auf Rang 2 der Gesamtwertung (55 Teilnehmer bei H60) mit gegen 12 Minuten Rückstand auf den starken Schweden Signar Eriksson, der alle Etappen gewann. Auf den dritten Rang hatte ich einen Vorsprung von 25 Minuten. Total summierten sich meine Zeitverluste auf gegen 10 Minuten, also habe ich rangmässig mein Optimum erreicht.
Eine Woche in bester OL-Umgebung in den Südtiloler Wäldern in der Höhenlage bis etwa 1600m. Auch das Wetter spielte meistens mit, es gab nur zwei Regentage.
Gute Organisation, nur beim Bustransport zu den Wettkampforten gabs manchmal etwas Probleme.
Seltsam war allerdings die Startreihenfolge: bei manchen Kategorien wurde an allen 5 Etappen alphabetisch (nach Vornamen) gestartet! Ein krasser Nachteil für alle Axxx... Bei H60 war es etwas weniger schlimm: erste Etappe nach Startnummern, dann alphabetisch. Finesse bei der Etappe 4: alphabetisch beginnend ausgerechnet mit K... Dies trug mir die erste Startzeit ausgerechnet am weitest entfernten Startplatz ein!

Unterkunft hatten wir in unserem neuen Camper
auf dem Campingplatz in Sarnonico.
Zmorge im Camper

1a Tappa: 4.7., Mendola Campi Golf
An dieses Gebiet hatte ich schlechte Erinnerungen: am 5-Tage-OL von 1998 vermasselte ich die erste Etappe (Posten ausgelassen). Diesmal gings bedeutend besser. Bei schönem Wetter kam ich fast fehlerfrei über die Strecke. Kleine Zeitverluste bei Posten 5 (etwas zu weit) und zwischen 9 und 10 (Abzweigung übersehen). Zweiter Tagesrang mit gut 2 Minuten Rückstand.
Karte

2a Tappa: 5.7.,Mte Larsen
Ein Regentag. Ich hatte den Verhältnissen entsprechend einen recht guten Lauf. Posten 8 überlaufen plus zwei oder drei kleine Bögen, total keine 2 Minuten Zeitverlust. Die Konkurrenten schienen mit den widrigen Bedingungen besser zurecht zu kommen: Gut 4 Minuten Rückstand auf die Bestzeit gab den 4.Tagesrang.
Karte

3a Tappa: 6.7., Penegal
Bei schönemWetter gelang mir wieder ein guter Lauf. Im anspruchsvollen Gelände kam ich ohne Suchaktionen durch. Mit etwas direkteren Routen auf die Posten 5 und 8 wäre noch etwas Zeit zu holen gewesen. Auf Posten 9 war die Route oben durch einiges schneller. Diesmal verpasste ich den Tagessieg um 51". Es siegte bereits zum dritten Mal der starke Schwede Signar Eriksson.
Karte

4a Tappa: 8.7., Predaia
Nach einem verregneten Ruhetag wieder Sonnenschein. Als zuerst startender Läufer ging ich etwas verhalten in den noch ziemlich nassen Wald. Die Posten 3 bis 6 im Grün waren schwierig und mussten sehr vorsichtig angelaufen werden. Zum P.6 verlor ich den Kartenkontakt und musste mich auf dem Weg nach dem Posten auffangen, ein Zeitverlust von 2 bis 3 Minuten. Nach einem kurzen Haken vor Posten 7 konnte das Tempo wieder gesteigert werden. Keine weiteren Probleme bis kurz vor dem letzten Posten, wo ich etwas nach links abdriftete.
Knapp am Tagessieg vorbei: 10" hinter Signar!
Karte

Vor den Etappen, auf dem Weg zum Start, konnten jeweils noch übungshalber einige Posten angelaufen werden (Karte). Wirklich eine gute Idee.

5a Tappa: 9.7., Sette Larici
Verkürzte Strecke, kein Jagdstart. Der Lauf war technisch einfach und ich war auf der ersten Hälfte recht schnell. Vor Posten 5 suchte ich zu früh und verlor etwa eine Minute. Damit wars mit der Konzentration vorbei. Weitere Fehler stellten sich ein: schlechte Route auf P.6 (neben dem Ziel) und ein Bogen auf P.8 kosteten weitere Zeit. 4 Minuten Rückstand auf dieser kurzen Strecke und Tagesrang 10 waren die Quittung. Signars Bestzeit von 18' wäre allerdings für mich auch ohne Fehler nicht erreichbar gewesen.
An meinem 2. Gesamtrang änderte sich nichts mehr.
Karte

Podest H60
Der Korb
Resultate

27.6.05

Staffel (SOM) in Huttwil

Am Tag vor der SOM, am Samstag 25.6., fand der Langenthaler OL als Nationaler OL in Madiswil mit der Karte Rappenchopf statt. Das Wetter drückend warm. Die Anmarschzeit zum Start hatte ich massiv unterschätzt und so kam ich zu spät an den Start, obwohl ich den ganzen Weg ziemlich zügig durchlief. Am ersten Posten, den ich optimal anlief, stellte ich fest, dass gemäss meiner Uhr, seit meiner regulären Startzeit schon gegen 5 Minuten verstrichen waren... Meine Motivation sank auf den Nullpunkt und ich setzte den Lauf als leichtes Jogging mit Karte fort. Einige Posten liess ich aus, andere lief ich noch an. Die Teilstrecken auf die Posten 9, 10 und 11 lief ich mit voller Geschwindigkeit (Bestzeiten). Den Zieleinlauf zog ich auch noch voll durch. Hier erreichte ich allerdings nur die zweitbeste Zeit.
Nachträglich stellte ich dann fest, dass ich etwa 2 Minuten zu spät gestartet war.

Karte
Rangliste


Am Sonntag den 26.5. dann die Staffelmeisterschaft in Huttwil auf der Chaltenegg und im Huttwilwald. Wieder bei drückender Hitze wie am Vortag.
Unsere H185-Mannschaft in der gewohnten Reihenfolge mit Hans Baumann (Start) und Hans Hotz (2.Strecke). Der Start gelang gut, Hans B. kam in zweiter Position mit nur einer Minute Rückstand zurück. Hans H. kam als vierter aus dem Wald, der Rückstand betrug jetzt etwa 5 Minuten auf die Spitze. Etwas vorsichtig startete ich auf die Schlussstrecke. Jedoch bereits am zweiten Posten stieg ich im Hang etwas zu hoch und verlor etwa eine Minute. Die Schlaufe im Steilhang gelang dann aber recht gut. Auch im flachen Teil kam ich zuerst zügig voran. Auf den Posten 14 geriet ich durch einen Richtungsfehler auf den falschen Weg zu weit östlich und musste mich auf dem Strässchen auffangen. Das kostete nochmals gegen 2 Minuten. Am Posten 15 links vorbei und ich musste wieder hochsteigen. Den Rest absolvierte ich noch fehlerfrei.
Ich kam als dritter Läufer ins Ziel. Die Mannschaft vor uns wurde nicht klassiert (falscher Posten auf der 1. Strecke), so schlossen wir noch im 2. Rang ab. Also wieder auf dem Podest, nach zwei 4. Rängen in den Vorjahren. Auf meiner Strecke erreichte ich die zweitbeste Zeit.

SOM05 Podest

Podest H185 (Photo: M.Merkli)




Die Podestleute können die verbrauchten Kalorien wieder ersetzen.

Karte
Rangliste
3.Strecke

12.6.05

2 Siege am Bündner Weekend

Am Samstag, 11.6. bei Domat-Ems mit Karte Ils Aults.
Recht warmes Wetter bei diesem technisch anspruchsvollen Lauf. Wahrscheinlich kam hier niemand fehlerlos durch. Auch ich nicht...
Zum P.3 Sicherheitsroute auf dem Weg, Posten von rückwärts angelaufen aber nicht auf Anhieb gefunden. Gut 2 Minuten gesucht. Dann gut bis zum P.7. Auf P.8 über den grossen Felsblock gelaufen, dann aber etwas nachlässig mit dem Kompass durchs Grün. Posten überlaufen. Nochmals gegen 2 Minuten verloren. Den Rest lief ich ohne weitere Probleme. Es reichte zur Bestzeit. Die Beteiligung war recht gut für einen regionalen Lauf (39 bei H60).

Karte
Rangliste

Am Sonntag, 12.6. bei Flims-Waldhaus mit Karte La Mutta.
Bei etwas tieferen Temperaturen gings in den Flimserwald. Technisch war es etwas einfacher als am Vortag. Trotzdem kam ich wieder nicht fehlerlos durch. Ein dummer Fehler passierte mir beim Abzeichnen von P.3: Ich setzte einen roten Punkt auf die falsche Seite des Dickichts! Das kostete mich gegen 2 Minuten, da ich vor dem Dickicht umkehrte und wieder den Hang hochstieg. Schliesslich lief ich in die Senke hinunter, dort sah ich dann den Posten von unten.
Eine weitere Unsicherheit vor P.5, dort konnte ich mich aber schnell wieder auffangen. Die grosse Routenwahl P.6-P.7 entschied ich schon beim Abzeichnen: Weites Umlaufen der Sperrgebiete auf dem Weg rechts herum, d.h. minimale Steigung.
Ziemlich unkonventionell war der Bahnleger beim letzten Posten. Der war sehr weit vom Ziel entfernt gesetzt und der markierte Zieleinlauf begann erst auf halbem Weg zum Ziel. Einige Läufer hatten damit Probleme. Auch ich baute noch einen kleinen Bogen ein...
Auch diesmal reichte es zur Bestzeit. Die Beteiligung etwas kleiner als am Vortag (30 bei H60).

Karte
Rangliste

An beiden Läufen spürte ich die Folgen des Sturzes vom letzten Sonntag in Lenzburg. Die Oberschenkelprellung störte nicht mehr stark, es blieb ein grosser grün-gelber Fleck. Hingegen plagten mich die Rippen recht stark. Stiche bei jedem Schritt. Besonders beim Einlaufen störend. Nach dem Start gelang es, die Schmerzen in den Hintergrund zu drücken. Im Ziel meldeten sie sich umso stärker zurück. Mein Training werde ich in den nächsten Tagen wohl aufs Velo verlegen.

5.6.05

(Ab)-Sturz in Lenzburg

Stadt-OL Lenzburg am 5. Juni bei angenehmer Temperatur.
Vorsichtig gestartet kam ich relativ gut bis zum Posten 5, abgesehen von einem Zeitverlust (30") am P2 (überlaufen). Dann auf dem Weg zum P6 passierte es: Beim Traversieren einer niedrigen Hecke stolperte ich über einen versteckten Draht und stürzte auf das Trottoir. Linkes Knie und rechte Hand aufgeschlagen, Rippenprellung rechts und Oberschenkelprellung rechts waren die Folgen. Benommen und läuferisch reduziert lief ich weiter, leider nach P.6 in eine Sackgasse. Also zurück und weiter. Zum P.9 starke Schmerzen beim Treppensteigen. Auf P.10 Routenwahl rechts herum. Bergauf wieder ziemliche Schmerzen im Oberschenkel.
Auf der Schlussschlaufe ein weiteres Problem: Beim Sturz war die Karte im Bereich P.11, P.12 und P.13 beschädigt worden. Vor P.13 hielt ich einen hellen Strich (schadhafte Karte, Pfeil ) für einen Pfad. Der war natürlich nicht vorhanden und so landete ich schliesslich am Posten 13! Nach kurzem Anhalten zurück zu P.11. P.12 ein Ratespiel!
Zum letzten Posten noch ein Blackout: Praktisch in Sichtweite des Postens zu früh nach rechts in die Einfahrt und dann noch ein gutes Stück zurück gelaufen...

Fazit: Ich wäre besser zuhause geblieben!

Karte
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29.5.05

Stadt-OL in Amriswil

Am 29.5. bei sommerlicher Hitze.
Bei etwa 30°C startete ich gegen Mittag auf diesen technisch einfachen Lauf. Gröbere Fehler hatte ich nicht zu verzeichnen. Einzig nach P.1 verpasste ich die Abzweigung für die optimale Route auf P.2 und lief aussen herum etwas zu weit (30"). Trotz diesem Fehler reichte es zur Bestzeit.
Die Stadt-OL-Bilanz sieht in diesem Jahr bis jetzt mit 3 Siegen in 4 Läufen nicht schlecht aus. Schade, dass ich beim Auftakt im Januar in Pfäffikon einen falschen Posten erwischte...

Karte
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22.5.05

Nat. OL in Cousset - Pech am Posten 13

4. Nationaler OL am 22.5. in Cousset bei Payerne mit Karte "Les Arbognes".
Wieder Erwarten recht schönes und warmes Wetter zwischen den Regenphasen. Der erste Teil des Laufes war anstrengend mit happigen Steigungen, vor allem zwischen P.3 und P5. Dann ging es wieder bergab. Ich hatte einen recht guten Lauf mit nur kleinen Zeitverlusten bis dann der ominöse Posten 13 anzulaufen war. Das Ziel war nahe und ich las die Karte etwas nachlässig. So stand ich nach dem Steilhang zu weit links auf dem Weg und erwartete ein flacheres Gelände. Es gab eine Suchaktion von gegen 2 Minuten um die Grube herum. Na ja, wenigstens alle Postennummern korrekt...
Rang 3 von 50.

Karte
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17.5.05

Belgien - 2 Siege und ein falscher Posten

Am 3-Tage-OL in Belgien über Pfingsten gewann ich die ersten 2 Etappen gegen starke Konkurrenz. Am dritten Tag, in einem eher mässigen Lauf, erwischte ich einen falschen Posten und schied aus.

Am Nachmittag des 12.5. mit dem gemieteten Camper bis nach Luxemburg gefahren. Dort das Auto mit dem günstigen Diesel (0.79 Euro/Liter, war auch schon billiger!) aufgetankt und auf dem Rastplatz übernachtet. Am nächsten Morgen weiter zum Laufzentrum in der Nähe von Genk, nicht weit von der Grenze zu Holland. Anschliessend am Nachmittag noch das vom Veranstalter angebotene Training (Karte) absolviert.

Nach dem Training stellten wir dann unseren Weinsberg Cosmos auf einen Stellplatz auf dem Camping in der Nähe des Laufzentrums.

Etappe 1 am 14.5. mit Karte "De Roeler":

Eine Schwierigkeit war schon der erste Posten in einer grünen, feincoupierten Partie. Ich hatte Glück und fand den Posten nach einem kurzen Zögern. Die weiteren Strecken zwischen den Posten waren meistens einfach und schnell, aber die Posten selber manchmal tückisch (Objekt im Grün). Ich kam überall gut durch und hatte nur minimale Zeitverluste auf P.3 (Wegabzweigung nich gesehen, etwas zu weit) und beim Weglaufen vom P.14 (Markierung zum Strassenübergang übersehen). Damit gewann ich die erste Etappe mit einer guten Minute Vorsprung.
Karte

Etappe 2 am 15.5. mit Karte "De Sahara":

Ein ganz anderer Geländecharakter als am Vortag: feincoupiertes Dünengelände, mit recht vielen (manchmal zu vielen) Wegen und Pfaden. Die Karte im Massstab 1:7500 war aber gut lesbar. Ich hatte eine Reihe von kurzen Suchaktionen, die sich aber im Rahmen von 20 bis 40 Sekunden hielten. Total 3 bis 4 Minuten. Perfid war der zweitletzte Posten, der in den Büschen versteckt war, auf der Karte alles weiss... Es kam aber offenbar niemand fehlerfrei durch, so gewann ich auch diese zweite Etappe. Allerdings nur mit einem kleinen Vorsprung.
Die Etappe war nicht ganz regulär, weil offenbar in der ersten Stunde des Rennens der Posten 5 "verschwunden" war. Daher wurde die Teilstreckenzeit für P.4 bis P.6 nicht für die Laufzeit gezählt, eine nicht ganz faire Lösung...
Karte

Etappe 3 am 16.5. mit Karte "De Hechtelse Duinen":

Nach den zwei ersten Etappen hatte ich fast 4 Minuten Vorsprung auf den nächsten Verfolger, das sollte eigentlich reichen. Ein sicherer, aber trotzdem flüssiger Lauf sollte es sein. Es kam aber alles anders...Das Gelände war vergleichbar mit der zweiten Etappe, allerdings war der Kartenmassstab 1:10000. Ich hatte grosse Mühe, Karte und Gelände in Uebereinstimmung zu bringen und die feinen Details zu sehen. So versuchte ich nach Richtung und Distanz zu laufen, was aber vielfach zu grosse Abweichungen und entsprechende Zeitverluste ergab. Bis zum Posten 7 ging es noch einigermassen. Zu P.8 geriet ich zu weit nach links und suchte in die falsche Richtung, 2.5 Minuten waren damit verloren, es wurde kritisch. Zu P.9 steigerte ich das Tempo. Im Postenraum registrierte ich den ersten (und einzigen) Posten den ich sah, ohne die Postennummer zu kontrollieren. Es war ein falscher Posten...Ohne weitere Probleme lief ich dann den Rest der Strecke. Im Ziel dann der Schock: nicht klassiert!
Damit aus der Gesamtrangliste gefallen. Ziemlich frustrierend, vor allem, da dies schon der dritte falsche Posten in diesem Jahr war. Offenbar muss ich ein spezielles Falschposten-Vermeidungstraining erfinden.
Karte

Da ich nicht auf die Siegerehrung warten musste, konnten wir wenigstens etwas früher die Heimreise antreten.

Resultate

8.5.05

Oberwiler OL

Am 8.5. in Grossaffoltern mit Karte Homet.
Nach einer wettermässig eher durchzogenen Woche ein schöner, sonniger Tag.
Mein Vorsatz: langsam und sicher zum ersten Posten. Daraus wurde leider nichts. Ich lief am Posten, eine kleine Kuppe im Grün, vorbei und suchte dann sage und schreibe gegen 4 Minuten. Damit war die Sache natürlich schon gelaufen und die Motivation auf dem Tiefpunkt.
Im weiteren Verlauf noch kleine Zeitverluste auf P.3 (zu tief geraten), P.4 (wollte abkürzen, ins Grün geraten, umgekehrt) und P.5 (zu weit rechts).
Ab P.5 eigentlich wieder gut und zügig.
Kein Glück im Seeland in letzter Zeit (siehe Hindelbanker OL).
3.Rang mit 2:19 Rückstand.

Karte Homet

Rangliste

1.5.05

Zuger Frühlings-OL

Am 1. Mai bei prächtigem und warmem Wetter in der Stadt Zug.

Wie üblich hatte ich Mühe, das Startdreieck auf der Karte und den Ausgang aus dem Startareal zu finden. Dann gings etwas verhalten Richtung Posten 1, alles auf der Strasse.Man hätte durch die Wiese abkürzen können, das Gras schien mir aber schon etwas hoch. Die Posten standen alle recht einfach, mit Ausnahme von P.6, der war gut versteckt in einer Mauerecke hinter einem Baum. Die Routen waren auch nicht allzu schwierig. Mein einziges Problem hatte ich bei Posten 10. Dort übersah ich einen Weg und lief zu weit. Vom P.10 weg hätte ich durch die Wiese zwischen den Häusern abkürzen sollen (trotzdem Bestzeit auf P.11).
Auf dem Rest hiess es nochmals auf die Zähne zu beissen und Tempo zu machen.

Trotz dem Zeitverlust bei P.10 (etwa 1') reichte es für Rang 1. Ein gutes Tempotraining bei idealen Bedingungen.
Bei allen Stadt-OL läuft man einiges weiter als die Luftlinie angibt. Diesmal war meine effektiv gelaufene Distanz 7km gegenüber den angegebenen 5km.

Karte
Rangliste

24.4.05

Hindelbanker OL

Es wäre ein guter Lauf gewesen, wenn ich den Posten 9 nicht via Posten 2 angelaufen hätte...



Nachdem ich meine Regenkappe beim Kleiderdepot zurück gelassen hatte, begann es natürlich, zwei Minuten vor meinem Start, zu regnen. Trotz der nassen Brille lief ich zügig und ohne Fehler bis zum Posten 8. Von dort steuerte ich dann dummerweise den Posten 2 nochmals an. Offenbar hatte ich die Postenbeschriftung "2" als Verbindungsstrich interpretiert. Vom P2 wäre es dann weiter gegangen entweder zu P1 oder P3... Also wieder zurück Richtung P8. Fast 6 Minuten bis P9, d.h. gut 4 Minuten verloren. Den Rest absolvierte ich wieder fehlerfrei. Es reichte noch zum zweiten Rang, mit 72" Rückstand.

Karte
Rangliste

17.4.05

Nat. OL im Kernwald

Am 17.4. bei Kerns. Wetter noch ganz akzeptabel, fast kein Regen, relativ kalt.
Mit dem Kernwald hatte ich in der Vergangenheit meistens einige Probleme. Mehrminütige Suchaktionen lagen da durchaus drin. Im Vorfeld studierte ich noch eine alte Karte mit einem Lauf von 1996 und fand die Lesbarkeit ziemlich schlecht. Relief und die feineren Pfade waren für mich schwer zu erkennen. Ich hoffte auf eine verbesserte neue Karte, fand dann aber am Vorstart, dass die neue Version eher noch schlechter lesbar war. Zudem wies sie viele neue Grünpartien auf.
Meine Devise für diesen Lauf war: Auf Wegen umlaufen, möglichst nahe zum Posten, dann Kompass.
P1: Wegroute ok.
P2: Nach rechts über die Wiese. Im Postenraum etwas nach rechts geraten.
P3: Wegroute ok.
P4: Direkt, ok.
P5: Direkt, aber nach dem Sumpf nach links geraten. Etwas gesucht (40" ?).
P6: Wegroute, einfach.
P7, P8: ok.
P9: Etwas überlaufen.
P10: Wegroute rechts herum, ok.
P11: Wegroute links herum, ok. Rechts auf den Weg evt. schneller.
P12: Vom Gebäude mit Kompass, aber nach links abgekommen, etwas gesucht.
P13: Richtung nicht gehalten, Bogen nach rechts, bis vor den Weg.
P14: Wegroute, aber zu weit östlich.
P15: Wegroute, dann schräg zum Posten, ok.
P16: Direkt, ok.
P17: Den Weg zu früh verlassen, Senke verwechselt, etwas Zeit verloren.
P18: Direkt über den Hügel, ok.

Total vielleicht 3 Minuten gesucht. Konzentration nicht immer hoch.
2. Rang H60, aber mit beträchtlichem Rückstand (4'38") auf die Bestzeit.

Karte
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10.4.05

Bülacher OL - fehlerlos!



Fehlerlos! So sollte es immer aussehen...

Am 10.4. in Bachenbülach mit Karte Büliberg.
Bei schönem Wetter und angenehmer Temperatur gelang mir wieder einmal ein fehlerloser Lauf. Ich startete eher verhalten, da ich den Lauf vom Vortag doch noch etwas in den Beinen spürte. Ab Posten 3 konnte ich dann wieder zusetzen. P4-P5 lief ich sehr direkt, das war sicher recht schnell. P8-P9 unten durch war auch gut. Keine Zeitverluste an diesem Lauf, das reichte zum Sieg.
Den letztes Wochenende verlorenen Kompass fand ich wieder unter den Fundgegenständen vom letzten Sonntag. Also ein Reservekompass mehr :-)

Karte
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9.4.05

Badener OL

Am 9.4. bei gruseligem Wetter in Untersiggenthal mit Karte Beznau.
Regen und Kälte sorgten für wenig Teilnehmer an diesem Lauf. Bedingt durch die Lage des Wettkampfzentrums befanden sich Start und Ziel am Südende des Waldes, d.h. dort, wo es keine vernünftigen Postenstandorte gibt. Demzufolge ein langes Wegstück zum Posten 1.
Posten 3, ein Wurzelstock neben ein paar weiteren, nicht eingezeichneten, sah ich nicht sofort (Karte von 1999, also vor Lothar). Auch auf P4 etwas unsicher wegen einer neuen Schneise, parallel zur eingezeichneten.
Posten 7 , Mulde an der Kante, stand etwas merkwürdig weit rechts (ungenaue Karte?). Zum Glück sah ich weglaufende Läufer, sonst hätte ich links gesucht...
Die Strecke zu P8 erschien mir dann entsprechend sehr lang.
Bei Posten 11 begann eigentlich schon der Zieleinlauf, da das OL-ungeeignete Gelände mit einer Wegstrecke durchquert werden musste.

Nachdem ich die gut 3km vom Wettkampfzentrum zum Start im Regen gejoggt war, nahm mich für den Rückweg der Bus mit.

Die Konkurrenz an diesem Lauf war nicht sehr gross und so konnte ich als Sieger das traditionelle Weissweinglas in Empfang nehmen,

Karte
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3.4.05

OL ohne Kompass

Dachsener OL (2. Nationaler OL) am 3.April.
Bei schönem und schon fast sommerlich warmem Wetter fand dieser Lauf in Marthalen statt. Diesmal liess ich mir genügend Zeit für den Weg zum Start, ich hatte ja auch eine späte Startzeit, genauer gesagt, die letzte meiner Kategorie.
Irgendwie brachte ich es dann fertig, beim Kleiderdepot meinen Kompass zu verlieren! Trotz verzweifeltem Suchen und trotz der Hilfe von anderen Läufern blieb das Ding unauffindbar. Ausgerechnet vor dem Lauf im flachen Ellikerholz.
So startete ich dann halt ohne Kompass etwas verhalten und versuchte die Karte nach der Sonne zu richten, respektive nach den Schatten, die so etwa nach Norden zeigten...
Die ersten 2 Posten bereiteten noch keine Probleme. Vor dem Posten 3 ging mir jedoch das Richtungsgefühl verloren und ich irrte gut 4 Minuten im Gebüsch umher, bis ich den Posten endlich fand. Aufgeben? Nicht schon wieder, also weiter.
Ein weiterer Zeitverlust bei P.5, zu weit nach links abgekommen. Dann ging es gut bis 300 m vor P8. Dort lief ich etwa 30° falsch nach rechts und geriet an einen falschen Posten. Leider prüfte ich (wieder einmal) die Kontrollnummer nicht: das war's dann. Die anschliessende Wegpartie kam mir schon etwas lang vor...
Den Rest legte ich noch ohne Probleme zurück, bis auf eine weitere Richtungsunsicherheit auf P.14.

Also auch der zweite Nationale abverreckt!

Karte
Rangliste

PS: Drei Tage später, am 6.4.05, lief ich die Strecke trainingshalber nochmals, diesmal mit Kompass. Den Posten 3 fand ich auch beim zweiten Mal nicht auf Anhieb, irgendwie hatte ich Schwierigkeiten mit den Kulturgrenzen. Der Zeitverlust war aber nur klein. Vom P.3 weg lief ich zu lange quer. P.8 bereitete mir diesmal kein Problem, der Wurzelstock war von weitem sichtbar. Ich lief etwa 95% Wettkampftempo und war gut 7 Minuten schneller als im Wettkampf.

28.3.05

Ostererlebnisse


Keine Freude an dieser Karte...

Eigentlich wollte ich den 3-Tage-OL im Elsass bei Colmar bestreiten. Ich fuhr also am Samstag los und erreichte nach 2 Stunden das Wettkampfzentrum in Kaysersberg. Das Wetter schien noch ganz akzeptabel zu sein. 5 Minuten vor meiner Startzeit begann es jedoch zu schütten... Der Lauf spielte sich im Wesentlichen in einem grossen Rebberg ab. Die Karte wäre schon bei gutem Wetter schlecht leserlich gewesen (völlig überladen), im Regen wurde sie für mich ziemlich unlesbar. Irgendwie kam ich noch bis Posten 4, dann verlor ich total den Faden. Nach einigem Herumirren im Rebberg verlor ich die Geduld und lief zum Ziel.
Dort beschloss ich dann, die weiteren Etappen nicht mehr zu laufen und nach Hause zu fahren. Das Campieren beim in Aussicht stehenden schlechten Wetter am Sonntag hätte auch keinen Spass gemacht und auf weitere solche Elsässer OL hatte ich die Lust verloren.
Ich erinnerte mich an einen Elsässer 3-Tage-OL vor etwa 15 Jahren, den ich nach dem zweiten Tag abgebrochen hatte... Das Elsass und ich, wir passen offenbar nicht zusammen!

Karte

Den Ostersonntag verbrachte ich dann mit lockerem Training zu Hause, allerdings regnete es den ganzen Tag.

Für den Montag hatte ich ersatzweise den Weinfelder OL auf dem Ottenberg ins Programm genommen. Das Wetter sah auch wieder bedeutend besser aus, als ich nach Berg bei Weinfelden fuhr. Der Lauf gelang mir dann ausgezeichnet. Konzentration und Tempo waren immer hoch, Fehler waren keine zu verzeichnen. Es reichte für einen deutlichen Sieg bei den H60. Das war gut fürs Selbstvertrauen!

Karte
Rangliste

20.3.05

Gestern Top - heute Flop


Frustriert am letzten Posten...

Balsthaler OL bei Olten mit Karte Bannwald.

Nach dem guten Ergebnis von gestern gab es heute einen miserablen Lauf zu beklagen.

Der Lauf fand bei bedecktem Himmel, aber recht angenehmer Temperatur statt. Leider unterliefen mir einige ziemlich abstruse Fehler.

P1: Ueber den Rundkurs abgekürzt, dann Falllinie nach oben.
P2: Weiter in der Falllinie, bis hier ok.
P3: Recht viel Fallholz. Posten direkt angelaufen, aber Kontrollnummer schien falsch. Ich glaubte, es müsse 57 sein (P2), war aber 56. Also weiter...
Nach einer ausgedehnten Schlaufe am Hang wieder zurück. Am gleichen Posten gelandet. Jetzt bemerkte ich meinen Irrtum... (3' 30" Zeitverlust).
P4 bis 10: Mit gesteigertem Tempo auf der Aufholjagd. Das ging gut bis Posten 10.
P11: Grünstufen vor dem Posten schienen mir nicht ganz eindeutig. Posten etwas überlaufen (20").
P12: Mit dem Gefühl, noch unter 40' laufen zu können, steigerte ich das Tempo nochmals. Das war dann zuviel des Guten. Ich übersah die Schneise unterhalb des Postens und suchte dann über 2 Minuten oberhalb des Weges.
P13: war wieder ok.
P14: Richtungsfehler und zwischen die Teiche geraten. Dieser Umweg kostete eine weitere Minute...
P15: Zum Abschluss noch den zweitletzten Posten verfehlt (30").
P16 und Ziel: Hier war es schwierig, noch weitere Fehler zu machen...

Fazit: Lauf missglückt, das nächste Mal besser.

Karte
Rangliste

19.3.05

2 Etappen bei Winterthur

Der Winterthurer OL fand dieses Jahr als doppelter Kurzstrecken-OL statt. D.h. die erste Etappe auf dem Lindberg war eher Mittelstrecke, die zweite auf dem Wolfensberg ein Sprint.
Bei schönem und schon fast sommerlich warmem Wetter sowie ohne Schnee startete ich auf dem Lindberg mit einem Parallelfehler... Ich glaubte mich auf der nördlichen (blauen) Route zum ersten Posten. Erst als ich auf ein Gebäude stiess, wurde mir mein Irrtum klar. Etwas in Gedanken überlief ich dann den Posten und verlor eine gute Minute.
Im weiteren Verlauf hielt ich mich möglichst an die Wege, die Grünpartien sahen nicht einladend aus. Auf Posten 6 geriet ich etwas zu tief in die Rinne und musste zurück laufen (30"). Sonst keine Probleme mehr. Trotz einer leichten Erkältung konnte ich ein zügiges Tempo halten.
Karte Lindberg

Anschliessend gings hinüber zum Wolfensberg. Dieser Sprint gelang mir fast optimal. Vom Posten 3 kämpfte ich mich durch die Grünpartie, das war wohl die schnellste Variante. Vor P7 geriet ich noch etwas zu hoch, abgelenkt durch einen anderen Posten, 20" Zeitverlust.
Karte Wolfensberg

Für die Klassierung wurden die Zeiten der beiden Läufe addiert. Ich lief auf beiden Parcours Bestzeit und gewann damit die Konkurrenz.
Rangliste

13.3.05

1. Nat. OL in Rothrist :-(

Schönes Wetter, aber immer noch viel Schnee im Langholz. Ich liess mir etwas viel Zeit im Wettkampfzentrum (Umeschnurre...) und kam schon 2 Minuten verspätet zum Vorstart. Nicht gut für die Konzentration.
Etwas zögerlich kam ich bis zum Posten 3. Bei der Routenwahl zu P4 war ich ratlos. Ich lief dann den grössten Teil quer (20..30cm Schnee), verlor den Kartenkontakt und geriet etws zu tief und zu weit auf den Weg nach P4. Anschliessend gut bis P9 (hier lag ich noch auf Rang 2). Zum P10 lief ich zu tief und musste mich auf dem Weg auffangen. Nicht besser zu P11: zu weit links und in einem grossen Bogen rückwärts zum Posten. Den direkten Weg zu P14 verpasste ich und so musste ich von der Wegkreuzung wieder hoch steigen.
Physisch fühlte ich mich immer stark, ich konnte auch im Schnee ein anständiges Tempo laufen. Technisch war meine Leistung schlecht. Im Schlussteil zu wenig Sorgfalt beim Karten lesen. Das gab Rang 5.

Karte
Rangliste

6.3.05

OL-Weekend im Schnee

Welsiker OL am Samstag, den 5.3., in Dinhard mit Karte Mörsburg, 1:15000.

Technisch einfacher Lauf, aber mit einer Schneedecke von gegen 20cm im Wald. Das gab natürlich Spuren, richtige und falsche...
Besonderheit: Abzeichnen der 14 Posten nach dem Zeitstart. Dazu brauchte ich etwa 2 Minuten.
Den Lauf absolvierte ich ohne Probleme bei leichtem Schneefall, nachdem vor dem Start noch die Sonne durch die Wolken schimmerte.

Karte
Rangliste + Grafik


Suhrentaler OL am Sonntag, den 6.3., in Muhen mit Karte Rütihof, 1:10000.

Etwas anstrengender als am Samstag. Mehr Schnee (30 cm) und steilere Hänge forderten mehr Kraft. Diesmals gings nicht ohne Fehler. Vor dem Posten 2 verliess ich den Weg zu früh und sah den schneebedeckten Wurzelstock nicht. Ein Zeitverlust von 1'. Zwischen P4 und P5 lief ich zu weit auf dem Weg (Richtung nicht kontrolliert), der Umweg kostete eine gute Minute. Trotzdem reichte es für Rang 1 bei H60. Die H55 auf der gleichen Strecke waren nicht schneller.

Karte
Rangliste

26.2.05

150 Posten - Weltrekord



"Weltrekord"-OL bei Guardamar, mit 150 Posten, 21.1 km Länge, Steigung 300m. 2 Karten Format A4, mit Ueberlappung. Alle Posten mit Sportident-Einheiten. Sportident-Badge wurde nach 50 und 100 Posten gewechselt. Da gab es auch Verpflegung.

Der alte Weltrekord in der Anzahl Posten, angelaufen in einem Einzellauf an einem einzigen Tag, stand bei 120 Posten und wurde 2004 in Norwegen aufgestellt. Zwei Teilnehmer dieses Laufs waren hier wieder am Start. Auch die finnischen Champions Pasi Ikonen und Minna Kauppi am Start.

Das Wetter zeigte sich nach dem gestrigen Regentag für die etwa 80 Teilnehmer wieder von der besten Seite: blauer Himmel den ganzen Tag.

Ich startete um 9:40 und brauchte bis zum Posten 50 etwa 1:07 (einige kleinere Suchaktionen inbegriffen). Also rechnete ich mit einer Laufzeit um 3:30, denn schneller wuerde ich wohl kaum noch werden.Im mittleren Drittel hatte ich an einem Posten Probleme mit der Karteninterpretation, dort suchte ich verzweifelt 7 bis 8 Minuten... Nach 2:09 erreichte ich den Posten 100. In der dritten Stunde fühlte ich mich noch erstaunlich fit und grosse Fehler gab es keine mehr. Auf die letzten Posten konnte ich sogar das Tempo noch etwas steigern. So resultierte dann eine Endzeit von 3:05.

Im Ziel hatte ich erstaunlicherweise nirgends Schmerzen. Ich werde es also schon morgen wieder mit einem Läufchen probieren.

Sieger wurden natürlich Pasi Ikonen mit 1:47 und Minna Kauppi mit 2:00, mit grossen Abständen auf die nächsten.

Nach 150 Posten sind auch die Sieger am Boden:


Wer ist jetzt eigentlich Weltrekordhalter? Ich und die anderen Teilnehmer oder nur der Sieger? Oder der Veranstalter? Nehme an es seien alle.

Als Finisher erhielt ich ein schönes Diplom.
Meine Zwischenzeiten füllen ein A4-Blatt...

Feudaler Zieleinlauf auf dem roten Teppich.
Podest Damen und Herren .

Karte Südteil
Karte Nordteil

Resultate

25.2.05

Insel-Sprint


Ausfahrt aus dem Hafen von Santa Pola.

Am Donnerstag dem 24.2. wurde ein Schiffsausflug organisiert. Von Santa Pola aus erreichten wir, d.h. eine Gruppe von etwa 12 Leuten, nach 30 Minuten Fahrt die Isla de Tabarca. Dort gab es dann einen Insel-Sprint-OL. Start und Ziel befanden sich im Dorf. Der grösste Teil der Posten war über einen flachen, kahlen und teilweise steinigen Sandhügel verteilt. Hier konnte ich tempomässig mit der jugendlichen Konkurrenz nicht ganz mithalten (kein Altersbonus diesmal :-( ).

Karte

Insel der Katzen?

Trainingslager mit Pasi und Minna


Pasi und Minna.

Nach den 2 Trainings vom Wochenende, jeweils nach den Wettkämpfen, ging es am Montag richtig los.

21. Februar, am Morgen: "Kanal"-Training in Guardamar norte (Dünengelaende). Abgedeckte Kartenpartien, nur der Streifen von Posten zu Posten sichtbar auf einer Breite von 100m. Kompass war verboten. Ich kam recht gut durch, ausser bei P4 und P5 wo ich je etwa 2 Minuten suchte. Allerdings half ich hie und da mit dem Kompass etwas nach...
Zum ersten Mal regnete es beim Training, wenn auch nicht allzu intensiv.
Karte

Nachmittag: Sprinttraining auf der Karte "Playa del Carabasi" bei Santa Pola. Der Regen hatte unterdessen aufgehört, allerdings war die Wolkendecke noch geschlossen.
Die ersten 4 Posten im sehr unübersichtlichen, steilen und felsigen Gelände. Hier schlug ich mit Rücksicht auf meine Fussgelenke ein sehr langsames Tempo an, keine Rede von Sprint. Anschliessend ging es in die Sandebene hinunter, z.T. völlig offen, z.T. mit Gebüsch. Hier konnte ich das Tempo etwas steigern. Gegen das Ende hatte ich eine konfuse Phase: in den Büschen lief ich zweimal den letzten Posten an, dafür liess ich den zweitletzten aus...
Das "Wettkampfzentrum" ( Foto).
Karte

22. Februar, Morgen: Ein anstrengender Lauf auf der Karte "Sierra del Molino" nach einer langen Anfahrt von etwa 1 1/2 Stunden auf der Autobahn. Trainingszweck war Routenwahl und Halten der Richtung. Bei der Routenwahl (2 lange Teilstrecken) erwischte ich beide Male die langsamere Variante, wie sich bei der nachträglichen Auswertung zeigte...
Beim Halten der Richtung (Kompass) hatte ich auch etwas Mühe, da ich immer auf den steinigen Boden vor mir blickte, um ja keinen Misstritt zu machen. Das Gelände war ruppig und die Hänge rutschig, kiesgrubenartig. Eher unangenehm zum quer laufen, so hielt ich mich wenn möglich an die Wege.
Karte

Nachmittags ging es wieder Richtung Murcia auf die Karte "Coto Cuadros". Dort sollte ein weiteres Routenwahltraining stattfinden. Doch die Jäger machten uns einen Strich durch die Rechnung: ein Teil des vorgesehenen Laufgebiets konnte wegen Schiessgefahr nicht betreten werden!
Ich war eigentlich ganz froh darueber, den der morgendliche Lauf (Dauer 1h 22) hatte ganz schön Kraft gekostet. So lief ich nur noch ein kurzes Kartentraining im jägerfreien Teil der Karte.
Die Laufgebiete dieses Tages wurden vor etwa 10 Jahren für die WMOC benuetzt, an der ich auch teilgenommen hatte. Sie hatten mir schon damals nicht zugesagt.
Nach dem regnerischen Montag hatte sich die Sonne wieder durchgesetzt. Nur der Wind blies recht kräftig.
Karte

23. Februar: Keine langen Anfahrten mehr an diesem Tag. Am Morgen ein kurzes Kartentraining (50 Minuten) auf der Karte "Sierra del Molar" bei Guardamar. Das Gelände war flach und steinig mit niedrigem, trockenem Gebüsch. Wegen den Steinen lief ich langsam und vorsichtig. Die mittlere Pulsfrequenz lag bei nur 117.
Karte

Nachmittags die abschliessende Lagermeisterschaft, im schönen Dünengelaende vom Guardamar norte. 37 Läufer starteten gleichzeitig zum ersten Posten. Zum Glück waren dort 3 Posteneinheiten. Dann folgte der Schmetterlingslauf mit 3 Schlaufen. Ich lief die ersten 2 Schlaufen fehlerlos. Auf der dritten und längsten Schlaufe unterliefen mir noch 2 Fehler, die je etwa eine Minute kosteten. Dank dem Altersbonus (für über 50-Jährige) wude ich noch Vize-Lagermeister, nur ein paar Sekunden hinter dem Sieger. Dieser hatte seinerseits von einem Jugendbonus profitiert.
Hurra, ich habe Pasi und Minna geschlagen...
Karte
Siegerehrung

Pasi's Seiten

Pecka Norman, KFUM Oerebro, hat eine Reihe von
Fotos gemacht.

In Spanien

Am Freitag, 18.2., Flug mit Helvetic nach Alicante. Helvetic kann ich empfehlen: vernünftiger Sitzabstand, freundliches Personal. Mit Mietwagen nach Torrevieja ins Hotel. Dann reichte es noch für ein lockeres Jogging am Strand.

Tags darauf, am Samstag den 19.2., der erste Lauf der regionalen Meisterschaft von Valencia. Ein kleiner Anlass mit ein paar 100 Teilnehmern. Allerdings war die Anfahrt mit 1h 30 auf der Autobahn schon etwas lang. Der Lauf bei Biar, in bergigem und steinreichem Gelaende (Höhenlage etwa 1000m ?) ging über die klassische Distanz. Der Organisator hatte mich bei den H50 eingeteilt, dabei hätte es auch noch H55 gegeben. Die Strecke war allerdings ab H45 die gleiche. Bei wolkenlosem Himmel war die Temperatur aber vor allem wegen dem Wind eher frostig.
Der Lauf misslang mir ziemlich heftig. Die Motivation war nicht hoch und dementsprechend fehlte auch die Konzentration. Zeitraubende Suchaktionen und schlechte Routenwahl kosteten etwa 10 Minuten. So klassierte ich mich im 6. Rang von 17 Teilnehmern (Rückstand auf den Sieger: 11:30).
Karte

Am Nachmittag gings wieder 1 1/2 Stunden zurück nach Guardamar, denn dort fand noch das 1. Training im Rahmen des Trainigslagers der zwei finnischen Cracks Pasi Ikonen und Minna Kauppi statt. In den Dünenwäldern gabs ein Teamtraining: 3 Leute, 2 Karten, die Posten nur auf einer der beiden Karten. Kartenwechsel beliebig nach dem Entscheid des führenden Laeufers. Ich lief mit zwei jungen Schweden. Zum Glück war die Strecke nur etwa 3.5 km, so hielten sich die Suchaktionen in Grenzen.

Minna stellt die Teams zusammen (Foto).
Karte

Am Sonntag, 20. Feb., der zweite Tag der Valencia-Meisterschaft mit gleichem Besammlungsort wie am Vortag. Also wieder 1 1/2 Stunden hin, 1 1/2 Stunden zurueck... Diesmal war Mitteldistanz angesagt, das hiess für H45 und älter: 3.3km. Das Wetter gleich wie am Samstag. Der Lauf gelang mir um einiges besser als am Tag zuvor. Allerdings suchte ich den Posten 4 etwa 2 Minuten, dieser war gemein in den Büschen versteckt. Ausserdem unterlief mir ein Richtungsfehler nach dem Posten 6, der nochmals gegen 2 Minuten kostete. Damit belegte ich aber trotzdem noch Rang 2, 11 Sekunden hinter dem Sieger (wieder bei H50).
Das Ziel.
Karte

Am Abend noch ein Nacht-OL Training im Dünenwald bei Guardamar. Der Lauf misslang mir völlig, weil ich einige Probleme mit meiner Brille hatte. Zuerst wurde das Gestell bei einer Kollision mit einem Ast verbogen. Nach der Reparatur liefen die Gläser dauernd an, da die Luftfeuchtigkeit recht hoch war. Kartenlesen war fast unmöglich, ich lief deshalb fast ausschliesslich nach Kompass. Zwei, drei Mal geriet ich völlig daneben und suchte jeweils einige Minuten. Ich war mehr als doppelt so lange unterwegs wie die Besten. Was solls, es war ja nur ein Training. Wenigstens hielt sich die Temperatur höher als erwartet.
Karte

Es folgen jetzt 3 Tage hartes Training mit Pasi und Minna.

12.2.05

Churer Stadt-OL

Trotz Stau auf der Churer Autobahn noch rechtzeitig angekommen. Nur das Einlaufen kam ein bisschen zu kurz. Mit dem Wetter hatte ich Glück, ich lief ohne Regen. Der Lauf ging durch die Wohnquartiere im nordwestlichen Teil von Chur, teilweise hatte er Park-OL-Charakter, praktisch ohne Steigung. Schade, dass meine Bahn (H60) die Altstadt nicht berührte. Bei Stadt-OLs läuft man ziemlich eckig, so auch diesmal: ich lief 6 km bei 4.2 km Luftliniendistanz (+43%).

Die Karte mit der eingedruckten Bahn erhielt man erst im Moment des Zeitstarts, das machte die Sache etwas spannender. Das Kartenformat war A2, d.h. 60x42 cm! Da musste zuerst einmal kräftig gefaltet werden. Die ersten 2 Posten waren im Abstellgleis-Stil anzulaufen, dann wurde es interessanter. Mein erstes und einziges Problem hatte ich vor Posten 10. Dort hätte meine Routenwahl in eine Tiefgarage geführt und ich musste umkehren. Der Zeitverlust war aber klein (20").

Den Kompass hatte ich nicht dabei, das war vielleicht ein Fehler, denn zum Ausrichten der Karte beim Weglaufen bei gewissen Posten benötigte ich recht viel Zeit. Also: das nächste Mal wieder mit.

Der tiefe Durchschnittspuls von 154 zeigte, dass ich offenbar nicht allzu stark forciert hatte. Trotzdem reichte es zum Sieg bei den H60.

Anstrengung an den 2 Stadt-OL dieses Jahres im Vergleich (Zeit in Pulsbereichen):



Also: Grosse Anstrengung = viele Fehler, kleine Anstrengung = wenig Fehler :-)

Karte
Rangliste + Grafik

30.1.05

Wieder Langlauf

Traumwetter im Bündner Land. Die Loipe bei Rens im Flimserwald:



Viel Schnee im Vergleich zur ersten Januarwoche. Also ist wieder Langlauf angesagt. Wenn die Temperatur in der Höhe bei -20°C liegt, habe ich keine Lust auf Alpinski. Wieder war ich mit gemieteten Schuppenskis im klassischen Stil im Flimser Gebiet unterwegs. Einige längere LL-Einheiten sorgten dafür, dass die vergangene Woche recht trainingsintensiv wurde. Ich glaube nicht, dass ich jemals im Leben so viele Stunden zusammen brachte (Details). Jetzt zieht es ein bisschen in den Adduktoren. Vielleicht sollte ich es mit der Skatingtechnik probieren, da sind wahrscheinlich andere Muskeln beansprucht...

Das Ganze ist sicher gut für die Ausdauer. Nur schade, dass die Seniorenstrecken im OL immer kürzer werden und damit eigentlich eher Sprinterqualitäten gefordert sind. D.h. in Zukunft eher Intervalltraining!


... und die Skater ziehen vorbei:



Nachtrag: GPS Track vom Langlauf am 2.2.05.



9.1.05

Erster OL 2005

Effretiker OL am 9.1. in Pfäffikon (Stadt-OL).

Ideale Laufbedingungen: trocken, bewölkt und relativ warm, kein Schnee. Beim Einlaufen spürte ich fast keine Beschwerden mehr und so startete ich recht zügig in Richtung Posten 1. Doch im Postenraum hatte ich schon die grössten Probleme mit dem ungewohnten Massstab (1:8000), irgendwie war alles zu weit weg! Schon war ein Zeitverlust von 1'20" zu beklagen. Der nächste fatale Lapsus passierte mir am Posten 4: wie sich nachher zeigte, erwischte ich einen benachbarten falschen. Den Rest absolvierte ich optimal. Allerdings haperte es noch mit dem voraus lesen. Von den Posten weg musste ich noch zuviel auf die Karte sehen.

Also leider wieder einmal nicht klassiert. Immerhin konnte ich ein anständiges Tempo laufen (14" hinter der Bestzeit). Die Fitness wäre noch vorhanden. Es fehlte die Konzentration. Man sollte halt die Postennummern kontrollieren!

Karte

Rangliste+ Grafik

7.1.05

Langlauf



Nach einigen Jahren Unterbruch habe ich mich wieder auf die Langlaufskis gewagt. Abfahrt geht noch nicht so gut und ausserdem sind die Pisten im Flimser Skigebiet zur Zeit nicht in optimalem Zustand. Das Wetter ist wunderbar, die Temperatur angenehm d.h. zu hoch für die Jahreszeit.

Mit gemieteten Skis war ich also in den letzten Tagen auf der Loipe in Trin-Mulin unterwegs. Dabei verlegte ich mich auf die klassische Technik, in der Spur fühlte ich mich sicherer als auf der Skatingpiste. Die Schuppenskis waren natürlich ein bisschen langsam, die Skater zogen locker an mir vorbei. Ich probierte 3 oder 4 verschiedene Skimarken aus, konnte aber keinen wesentlichen Unterschied feststellen. Die Loipenverhältnisse sind wesentlich wichtiger. So kamen in gut 8 Stunden immerhin gegen 100 km zusammen.

Morgen gehts wieder ins Unterland, denn am Sonntag finden in Pfäffikon die Siegerehrungen der Jahrespunktelisten 2004 statt. Als Zweiter habe ich es auch noch aufs Podest geschafft. Vorher kann man noch der Elite beim Sprint zuschauen. Ob ich den angebotenen Stadt-OL bestreiten werde, weiss ich noch nicht. Ich muss vorher testen, ob ich schmerzfrei ein forciertes Tempo laufen kann.