Die kürzlich begonnene Skisaison musste ich bereits wieder unterbrechen. Bei einer Trainingsfahrt mit dem Bike geriet ich auf einer vereisten Stelle ins Schleudern und stürzte heftig auf die linke Hüfte. Zwar konnte ich die Fahrt fortsetzen und ich hoffte schon, ausser der Schürfwunde an der Hüfte sei nichts passiert. Am nächsten Tag stellten sich jedoch beim Laufen starke Schmerzen im linken Adduktorbereich ein. Lauftraining ist also praktisch unmöglich. Auch einen Versuch zum Skifahren musste ich nach 100 Metern abbrechen. D.h. mein Training ist auf den Kraftraum und aufs Velo (Indoor-Trainer) beschränkt.
Mit dieser neuen Verletzung hat es keinen Sinn, den geplanten Belgischen Sylvester-OL (26.12. bis 30.12) zu bestreiten.
Das Pech, das mich seit Mitte Jahr verfolgt, hält somit noch weiter an:
- Ende Juni: Antibiotika gegen Borrelien, dazu eine heftige Erkältung bis Mitte Juli.
- Ende August: Wieder eine Borrelieninfektion -> 3 Wochen Antibiotika.
- Anfangs September: Bänderriss am Bussola-OL (-> keine Wettkämpfe in der Herbstsaison).
- Mitte Dezember: Sturz vom MTB. Adduktorschmerzen -> Lauftraining praktisch unmöglich.
Dazwischen gab es aber auch einige Highlights im OL-Jahr 2004:
- 4.Rang O-Meeting Portugal
- Sieg an der Nachtmeisterschaft
- Sieg am Holland-OL (Ostern)
- 4. Rang am Euregio-OL (Oesterreich/Italien)
- Sieg am Aargauer 3-Tage-OL
- Bündner Weekend in Salouf
- Sieg am Nat. OL Gurnigel
Immerhin reichte es noch auf den 2.Platz der H60-Punkteliste.
Nun blicke ich halt schon voraus ins Jahr 2005. Wie wärs zum Beispiel mit einem Trainingslager in Spanien?
