23.6.12

5. und 6. Nationaler OL

Das Rennen am Samstag fand im Kau-Sollegwald bei Appenzell statt. Dieses Gebiet wurde, wie sich zeigte mit Recht, noch nie für einen OL genutzt. Ueberhaupt machte mir der Anlass wenig Freude. Schon der Weg zum Wettkampfzentrum eine Zumutung: statt den erwarteten 20 Minuten war es schliesslich das Doppelte. Der Weg musste wohl von einem Umwelthysteriker ausgeflaggt worden sein, der die Autofahrer zum OeV bekehren wollte...
Die Bahn war dann auch nicht gerade eineDelikatesse. Mehr oder weniger ein Geländelauf mit einer neckischen Schlaufe durch die gröbsten rutschigen Gräben am Hang.
Entsprechend mein Lauf. Noch gut bis zum Posten 5, wo ich an dritter Stelle lag. Dann hatte ich mein Pulver verschossen und ich schleppte mich mit toten Beinen bergauf und auch einige Fehler schlichen sich ein. Ob es wohl daran lag, dass es das Rennen Nummer 8 in 8 Tagen war?
Das Beste war dann noch die warme Dusche nach dem Lauf.

Rangliste


Am Sonntag der Stadtsprint in St. Gallen.
Die Bahn war einfach und das Gelände flach. Ich hatte einen fehlerlosen Lauf aber mein Tempo liess zu wünschen übrig. Beim 9. Rennen in 9 Tagen kam nicht mehr viel aus den Beinen. Rang 7, eigentlich noch gut, gemessen an der Tagesform.

GPS Tracking

Rangliste

18.6.12

Clientis 6-Tage OL

Nach dem BündnerWeekend nahtlos weiter zum Clientis 6-Tage OL ins Zürcher Oberland.

Etappe 1 im Ettenhuserwald bei Wetzikon.
Wieder bei hochsommerlichen Temperaturen ein verlängerter Wald-Sprint (oder war es eine verkürzte Mitteldistanz?) mit einer Karte im Massstab 1:7500.
Vom Start weg mangelte es etwas an meiner Konzentration. Zum ersten Posten verlor ich schon gut eine halbe  Minute. Auch zu P.4 etwas konfus, zu weit nach links ( 30 s ).
Weitere Zeitverluste zu P.6 (zuerst den falschen Posten an der unteren Gabelung gestempelt, 30 s) und P.7 ( schlechte Route und zu früh ins Grün getaucht, 50 s). Der Rest war dann einigermassen ok. Mit einem Fehlertotal von 2..3 Minuten landete ich auf Platz 3.

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Etappe 2 am Atzmännig bei Goldingen.
Wieder ein Waldsprint, diesmal mit vielen Felsen an einem Abhang. Ein schönes Gelände. vor allem im oberen Teil, wo keine Grünpartien störten. Der Kartenmassstab diesmal 1:5000. Das Wetter: bedeckt, ein paar Tropfen.
Am Anfang ging es vor allem bergauf bis zu P.3 waren es gegen 100 m Steigung, zuerst Kuhweide, dann Klettern durch die Felsen. Dann Abfahrt mit etwa 200 m Gefälle.
Ich hatte ein gutes Rennen mit einigen kleinen Zeitverlusten.Im Aufstieg forcierte ich nicht allzu stark und bergab versuchte ich, keine allzu grossen Risiken einzugehen (schliesslich liegen noch 5 weitere Läufe und dann die WMOC vor mir).
Zu P.9: hätte ich den Weg vom Anfang an nehmen sollen ( 15 s ).
Zu P.11: Grünpartie traversiert und zu tief ( 30 s ).
Zu P.13: von P.12 nach rechts weg gelaufen, Bogen auf dem Parkplatz ( 15 s ).
P.16 und P.17: Zeit verloren wegen Riss in der Karte ( 15 s ).

Rang 2, auch ohne Fehler hätte es nicht zur Bestzeit gereicht.

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Etappe 3: Wangenerwald bei Hegnau.

Ein "normaler" Mittelland-OL mit viel Grün. Besonderheit war die 2.5 m Aequidistanz der Höhenlinien, so erschienen sanfte Hügel wie Gebirge. Wettermässig durchzogen: Sonne und Regen im Wechsel.
Durchzogen war auch mein Lauf: Schon beim ersten, ziemlich zweifelhaften Posten 1 Minute gesucht. Ein einzelner Wurzelstock auf der Karte, mehrere im offenen Gelände.  
Zu P. 2 wäre wahrscheinlich die Strasenroute am schnellsten gewesen.
P.4: Flagge nicht gesehen, überlaufen, eine weitere Minute verloren.
Route zu P.8 war schlecht, zu direkt ( 40 s ).
Rest ok.
Etwa 3 Minuten Fehler, das ergab Rang 2.

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Etappe 4: Jungholz bei Uster.
Nochmals viel Grün bei diesem Mittelstreckenrennen. Man hielt sich am besten an die Wege.
Ich hatte ein recht gutes Rennen. Am Anfang zögerte ich etwas bis ich realisierte dass der Kartenmassstab 1:5000 war. Die Posten fand ich ohne Probleme, bis auf P.16, wo ich links vorbei lief und fast eine Minute verlor.

Rang 2 mit etwa 1.5 Minuten Rückstand.

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Etappe 5: Weisslingen.

Urbanes Gelände plus Schulhausareal. Zuerst durch die Wisliger Einfamilienhausquartiere mit der Karte im Massstab 1:5000, dann das Schulhausgelände im Massstab 1:2000. Zum ersten Posten wählte ich die nicht optimale Route unten durch und verlor dadurch schon mal 30 s. Dann ging es gut bis zum Kartenübergang. Ich las voraus auf der Schulhauskarte und beging einen Parallelfehler, d.h. eine Strasse zu früh nach rechts geschwenkt. Schliesslich am Posten 11 gelandet statt beim neuen Startdreieck. 2.5 Minuten verloren.
Noch ein Fehler zu P.9: Treppe übersehen ( ein Auto stand davor ) schliesslich bei P.10 herum gestanden ( 1.5 Min. ). Rest noch ok.
Hat noch knapp zu Rang 3 gereicht-
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16.6.12

Bündner Weekend

Am Samstag bei sommerlich warmem und schönem Wetter bei Bonaduz im Gebiet Bot Tschavir. Der erste  Teil der Bahn war in die Ebene gelegt: mehr oder weniger eine Folge von "Bingo"-Posten, d.h. Punktobjekte (Steine, Kuppen, Löcher), schwer zu finden im grünen Gebiet mit schwachem Relief. Den Abschluss bildete dann noch ein Konditionstest über den gelben Hügel. Der eigentliche, fast total grüne Bot Tschavir blieb den anderen Kategorien überlassen...  
P.1: Guter Angriffspunkt (Stein), aber nach rechts abgewichen (30 s ).
P.2: zu weit nach rechts auf die Strasse ( 20 s ).
P.3: ok.
P.4: sieht auf der Karte einfach aus, nicht sofort gefunden. Posten ist weiter vom Zaun entfernt und versteckt ( 50 s ).
P.5 und P.6: ok ( Glück?).
P.7: zu früh und rückwärts gesucht ( 1:30 ).
P.8: überlaufen ( 20 s ).
P.9: ok.
P.10: liess mich von nicht kartierter Nase ablenken bis fast zum Weg hoch, obwohl die (richtige) Postenflagge von weitem sichtbar war ( 30 s ).
P.11: ok, wieder einmal Glück gehabt.
P.12 und P.13: ok.
P.14: traute mich nicht direkt durch die Wiese mit den Kühen zu laufen. Links herum auf dem Weg und ziemlich hoch brauchte ich ca. 1.5 Min. länger.
P.15: Posten zu früh erwartet, gezögert, zu weit rechts gesucht ( 30 s ).
P.16 und P.17: ok, Abfahrt.
Fehlertotal etwa 5..6 Minuten. Rang 2, mit über 6 Minuten Rückstand.

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Der bessere Wald war am Sonntag an der Reihe, nämlich Ils Aults bei Ems. Auch die Bahn verdiente weit bessere Noten als diejenige vom Vortag.
Ich begann das Rennen zwangsläufig eher langsam, zu P.1 ging es zuerst einmal kräftig bergauf. So kam ich gut auf die Karte und absolvierte wieder einmal einen Lauf praktisch fehlerlos. Meistens wählte ich direkte Routen und lief die Posten ohne Zeitverlust an. Einzig zu P.12 wurde ich noch von einem falschen Posten angezogen, was etwa 30 s kostete.

Diesmal reichte es zur komfortablen Bestzeit :-)

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10.6.12

Stadtlauf in Bülach

Von der Länge her wieder einmal ein richtiger Stadtsprint, d.h. mit einer Laufzeit um 12 Minuten.Nach einem regnerischen Morgen wurde das Wetter gegen Mittag besser und so waren die Bedingungen bei meinem Lauf ideal. Beim Einlaufen spürte ich allerdings den anstrengenden Lauf vom Vortag (Piz Hasi Meisterschaft) noch in den Beinen.
Mein Rennen gelang mir dann ganz gut, vor allem die erste Hälfte in der Altstadt absolvierte ich ohne Fehler. Im zweiten Teil musste ich dann doch noch zwei Zeitverluste hinnehmen:
zu P.12: schlechte Route nach dem Strassenübergang plus ein Haken beim zu- und weglaufen vor dem Sperrgebiet.(20 s). Besser links herum.
Bei P.13 unsicher beim zu- und weglaufen ( 20 s ).
Rang 4 von 18 mit 33 s Rückstand.

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