28.8.16

Rafzerfelder OL

Nochmals ein heisser Sommertag an diesem Regionalen. Am Start gab es keine Karte mehr für mich. Daher noch eine zusätzliche Wartezeit bis der Nachschub eintraf.
Meine Startphase verlief etwas harzig:
Zu P.1 Pfadabzweigung nicht gesehen und etwas zu weit links gelandet ( 30 Sek.).
P.2 überlaufen, nochmals 30 Sekunden.
Bei P.3 um das Gelb herum gelaufen ( 30 Sek.).
P.5..P.6: Neutralisierte Strecke, erlaubt maximal 1 Minute, meine Zeit war 57 Sekunden, also fast optimal...
Dann ok bis P.9.
Zu P.10 schlechte Route genommen, viel im Grün. Rechts herum besser ( 1 Min.).
Die feineren Posten 11 bis 15 gut erwischt.

Rang 1 von 15.

Rangliste

27.8.16

Urner OL

Bei heissem Sommerwetter auf der Gemsfairen am Klausenpass. Anfänglich wollte ich mit dem Velo von der Klus zum Wettkampfzentrum hoch fahren (2.6 km und 260 m Steigung). Nach einigen hundert Metern wurde mir die Fahrt zu anstrengend und ich schob das Velo den Rest der Strecke. Oben angekommen, war ich so erschöpft, dass ich nicht wie ursprünglich beabsichtigt die längere H65, sondern nur die kurze H70 Bahn anmeldete.
Auch mit dieser hatte ich Mühe: Posten 1 suchte ich schon etwa 5 Minuten. Ein weiterer Fehler bei Posten 5: ich irrte etwas herum und landete zuerst am Posten 6. Nochmals 4 Minuten verloren.
Die Konkurrenz hatte jedoch auch Probleme und so erzielte ich trotzdem noch Bestzeit.
 
Rangliste


16.8.16

3-Daagse van Limburg

Zum Abschluss der Mehrtage-OL noch der Anlass im nördlichen Teil von Belgien, in der Nähe von Maastricht, bei durchgehend schönem Wetter.

Etappe 1:

Flaches Gelände mit mit einigen schwer belaufbaren Farnfeldern. Leider ist mir ein schlimmer Parallelfehler unterlaufen: Zu Posten 5 glaubte ich auf dem parallelen Weg linkerhand zu sein... , 5 Minuten im Farnfeld gesucht.
Nach dem Posten 6 fast im Farnfeld stecken geblieben. Danach Umlaufroute gewählt.
Rest noch ok.
Rang 3 mit etwa 2.5 Minuten Rückstand.





Etappe 2:

Nördlicher Teil des Waldgebietes und gleiches Ziel wie am Vortag.
Katastrophaler Lauf mit über 15 Minuten Zeitverlust...
Schon Posten 3 umkreist (1.5 Min.).
Zu P.5 falsche Richtung, ins dichte Farnfeld gelaufen, damit 5 Min. verloren.
Dann ok bist zum fein coupierten Schlussteil.
Dort das Gelände falsch interpretiert und herum geirrt. Dabei war dieses Gebiet mit einem separaten  Ausschnitt 1:5000 unten rechts auf der Karte dargestellt, was ich leider nicht realisierte.
Nach einiger Zeit statt am P.9 am P.10 gelandet und zurück gelaufen. Rund 7 Minuten verloren!
Zum Abschluss noch P.11 verfehlt (2 Min.).
Rang 4 mit 14 Minuten Rückstand...


Etappe 3:

Sehr reizvolles Gelände mit Hügeln (Schutt von Minen, 50..60 m hoch), einige sehr fein coupierte und unübersichtliche Partein, dazwischen einige Seen.
Jagdstart: Position 4 mit 6 Minuten Rückstand auf Platz 3, aber schon 14 Minuten hinter Platz 2.  
Gut bis zu P.4 gekommen. Läufer auf Platz 3 eingeholt.
Zu P.5 rechts vorbei und zurück (1.5 Min.). P.7 zuerst nicht gesehen, auf Wall im Dickicht (30 Sek.).
P.8 zu weit links gestanden (30 Sek.).
P.9 zu tief gelaufen und gesucht ( 2 Min.).
P.14: Mulde überlaufen und zurück (1.5 Min).
Total etwa 6 Minuten Zeitverlust.
Bestzeit mit 5 Minuten Vorsprung. Rang 3 im Gesamtklassement. Weniger als 2 Minuten hinter Rang 2.

   








8.8.16

Bubo Cup

Im Anschluss an den OOCup wurde vom gleichen Organisator (Ivan Nagy) ein weiterer Mehrtagelauf in Kroatien auf der Insel Cres durchgeführt. Ein kleinerer Anlass mit etwa 400 Teilnehmern.
Bei durchwegs schönem Sommerwetter gab es da 4 weitere Rennen im gleichen, etwas erweiterten Terrain wie letztes Jahr.

Etappe 1:

In der Nähe des Städtchens Cres. Spezielles Gelände, teilweise offen, mit Olivenhainen, steiniger Untergrund sowie unzähligen Steinmauern.

Beim Start verlor ich gleich etwas Zeit: Postennummer "1" auf der Karte war fast nicht sichtbar. Andererseits war vom Posten 11 nur eine "1" sichtbar. So wollte ich zuerst P.11 anlaufen. Diese Verwirrung kostete mich gegen eine Minute.
Zu P.3 verlor ich den Kartenkontakt und musste mich an der Weggabelung auffangen ( 2 Min.).
Der Rest gelang mir dann fast perfekt.
Doch noch Rang 1 Im kleinen M70-Feld ( 5 Läufer).





Etappe 2:

Am zweiten Tag ging es dann in das reizvolle Terrain des Tramontanawaldes, in der Nähe des Dorfes Beli. Der Untergrund recht steinig aber meist gut belaufbar.
Zum ersten Posten zu weit links ausgeholt und etwas Zeit verloren. Dann gut über die grünen Posten zu P.4. Auch P.5 und P.6 ok.
Zu P.7 wählte ich die suboptimale Route links herum und lief den Posten von der Mauerecke aus an. Besser wäre die Route rechts, mit weniger Steigung, zum Posten über die Senke.

Wieder Bestzeit.


Etappe 3:

Diesmal mit dem Kartenmassstab 1:5000 in den schönsten Teil des Waldes. Feines Relief und gut belaufbar, wenig Steine. Devise war: Kompass und Tempo.
Am Posten 1 lief ich rechts vorbei und sah die Flagge am Steinblock nicht sofort ( 30 Sek.).
Zu P.9 zu weit nach rechts geraten, aber schnell bemerkt und korrigiert.
Zu P.11 dann ein ganz grober Fehler: zu wenig auf den Kompass geachtet und weit nach links abgekommen. Beinahe die Karte verlassen...
Stark nach rechts korrigiert und schliesslich am Loch neben der Mauer aufgefangen. Etwa 6 Minuten verloren!
Rest noch ok.
Ueberraschenderweise trotzdem noch Bestzeit!

Etappe 4:

Hauptsächlich im südlichen Teil des Gebietes, wieder mit dem Massstab 1:7500. Die vielen Steinmauern im Wald erschwerten die Navigation eher als das sie diese erleichterten (besonders zu P.4 und P.6).
Am Anfang bekundete ich Schwierigkeiten:
Nach dem Start auf der Wiese einen Haken eingebaut, dann zum Posten zuerst auf die falsche Nase links gelaufen.
P.2 zuerst in der unteren Mulde gesucht. Zeitverlust bis hier 2...3 Minuten.
Für den Rest fand ich die Konzentration wieder und es unterliefen mir keine Fehler mehr.
Bestzeit Nummer 4 mit grossem Vorsprung.

Damit natürlich auch in der Gesamtwertung vorn.