30.12.16

Sylvester OL in Belgien.

Diesmal nicht mit dem Auto angereist, sondern mit dem Flugzeug bis Brüssel, dann mit Mietauto nach Lommel. Hat auch ziemlich lange gedauert. 

1.Etappe am Montag in der Nähe von Lommel. Nach Regen am Morgen Sonnenschein gegen Mittag. Dafür blies ein kalter Wind.

Flacher Wald mit viel Grün. Grünpartien nicht immer konsistent. Viel Fallholz.
Mein Rennen eher mittelmässig. Eine grössere Suchaktion beim Posten 7.
Einige Routen nicht optimal.
Dazu leider ein falscher Posten 3.
Da 4 von 5 Resultaten zählen, sind meine Chancen noch intakt...

 Resultate



2.Etappe, bei Hechtel bei sonnigem, aber kaltem Wetter.
Reizvolles Gelände, sandig mit teilweise feinem Relief.


Mittelmässiger Lauf.
Bei Posten 5 wieder Richtung 4 - 5 gelesen, unsicher, zurück zu P.5. Das kostete 2 Minuten.
P.7: rechts vorbei und wieder zurück ( 30 Sek.).
P.8: im Postenraum unsicher, dann zu weit rechts gesucht ( 1.5 Min.).
Rest ok.
Fehlertotal etwa 4 Minuten.
Diesmal wenigstens alle Posten korrekt.
Resultate


3.Etappe, bei Oosterbeeks in der Nähe von Eindhoven, Holland. Diesmal nicht sonnig sondern neblig und kalt, wenigstens kein Wind.

Wieder ganz schönes Gelände, teils offen. Partien mit feinem Relief.
Grober Fehler beim Start: ich lief 90 Grad falsch weg! Auffangen und korrigieren kosteten 2.5 Minuten.
Dann relativ gut bis zum Posten 11.
Posten 12 über 2 Minuten gesucht.
Chancen für Podestplatz verflüchtigt...

Resultate


4. Etappe, bei Ravels in der Nähe von Turnhout. Wieder neblig und sehr kalt.
Mitteldistanzlauf in der Nähe eines Flugfelds.

Flaches Gelände mit etwas Relief. Aequidistanz 1 m!
Ich lief nicht allzu schnell und beging einen Fehler bei Posten 9, wo ich eine Mulde mit einer Nase verwechselte (1.5 Min. gesucht).

Die Zeitnahme war inkorrekt: der Start erfolgte offenbar über 2 Minuten zu spät.
Grund:
Prüfung/Löschen des Emit wurde als Startzeit verwendet. Das führte zu nachträglichen individuellen Zeitkorrekturen.




Resultate


5.Etappe, Solterheide bei Beer.  Sonnig, aber kalt. Terrain teilweise schlecht belaufbar.
Leider zum Jahresabschluss ein sehr schlechtes Rennen meinerseits.

Kurz nach dem Start die Postenbeschreibung verloren (Etui vergessen). Falschen Posten 3 erwischt...
Umweg nach rechts zu Posten 4 ( 1 Min.).
P.5 gesucht (2 Min.).
P.9: schlecht von P.8 weggelaufen und noch kurz in falschen Weg eingebogen (1 Min.).
P.10: wieder schlecht vom P.9 weg. Zu früh den Weg verlassen und am falschen Ort gesucht (1.5 Min.).
P.11 bis P.13: ok.
Von P.13 wieder zurück zu P.12 gelaufen (1 Min.).

Fehlertotal: mehr als 6 Minuten.

Resultate

Fazit: mittelmässige bis schlechte Rennen trotz eigentlich guten Bedingungen. Zweimal falsche Posten erwischt. Nur in 3 von 5 Rennen klassiert, 1 Streichresultat wäre erlaubt gewesen.




20.11.16

Bilanz 2016

20. Nov. 15 - 19. Nov. 16:

Trainingsaufwand: 242 Stunden, dabei 1291 km Laufen und OL  (2015: 261 Std, 1300 km).

Total 92 Rennen bestritten:

Stadt: 23
Wald: 79

Rang 1: 18x
Rang 2: 10x
Rang 3:   10x

Nationale Saison: 

NOM: Rang 2 (Vorjahr 2)
SPM:  Rang 11  (4)
LOM: Rang 10 (2)
MOM: Rang 14 :-((   (16)
TOM: Rang 6
Nat. Läufe: Ränge 4, 5 ,28, 8, 3 ,4 ,10 ,4 , 1

Punkteliste  (Swiss Life OL Challenge): Rang 4 (Vorjahr: 3)

Fazit: schlechte nationale Saison, vor allem die Einzel-Meisterschaften fast alle misslungen, ausser NOM, immerhin noch den letzten Nationalen gewonnen.

International:

Belgien Sylvester (noch 2015): Rang 2
Lissabon O Meeting: Rang 1
Portugal O Meeting: Rang 10 
NAOM: Rang 9
3-Tage Burgund: n.kl.
5-Days of Italy: Rang 3
OOCup Slovenien/Italien/Oesterreich: Rang 3
Bubo-Cup, Cres: Rang 1
3-Tage von Limburg: Rang 3

Highlights:

10. Nat. OL 
OO.cup und Bubo Cup

Frust:

Nationale Läufe, ausser NOM und 10. Nat.OL.
Krank: Grippe/Erkältungen 35 Tage
Oberschenkelprobleme 28 Tage

6.11.16

TOM

Team OL Meisterschaft auf  dem Rheinfelderberg. Besseres Wetter als erwartet, kein Regen aber kalt. Ich lief mit Roland Eggli und Thomas Scholl in der neu eingeführten Kategorie H210. Zusammen erreichten wir genau die geforderten 210 Altersjahre.
Wir liefen ein ganz gutes Rennen ohne grobe Fehler, der SI-Badge war immer in Bewegung.

Ich übernahm die ersten 3 Posten, P.3 war ein obligatischer Sammelposten (der einzige).
Zu P.1 wählte ich die Wegroute rechts herum. Direkt wäre vielleicht schneller gewesen, aber ich scheute die abrupte Steigung gleich nach der Startflagge.
P.3: auch hier direkt möglicherweise schneller.
An der Weggabelung zwischen P.6 und P.7 übernahm ich wieder von Thomas und lief  bis zum P.9.
Darauf verschob ich mich zu Posten 12, Von dort noch den Rest bis ins Ziel, wobei wir uns alle schön gleichzeitig am letzen Posten einfanden.

Rang 6 von 14 mit gut 5 Minuten Rückstand. 2.5 Minuten fehlten zum Podestplatz.

Rangliste

30.10.16

Schaffhauser-OL

Am Sonntag bei prächtigem Herbstwetter bei Stetten. Schönes Wetter aber ein miserabler Saisonabschluss für mich.
Schon den ersten Posten 5 Minuten gesucht. Die Route links vom Strich wäre besser gewesen. Anschliessend gut bis zum Posten 7.
P.8: etwas gesucht ( 30 Sek.).
P.11: schlechte Route und Haken zum Posten (1:20).
P.12: schlimme Suchaktion von mehr als 5 Min.
P.15: links zu tief nach unten gelaufen ( 30 Sek.)
Rest noch ok.

Fehlertotal etwa 12 Minuten :-((
Noch Rang 5 von 17.

Rangliste

29.10.16

ASJM-Schlusslauf

Am Samstagnachmittag, bei noch nebligem Wetter, auf dem Eiteberg bei Mülligen. Ein technisch eher einfacher Mittelstrecken-Lauf. Ich hatte ein recht gutes Rennen, ohne gravierende Fehler.

1. von 9.

Rangliste


22.10.16

Flop und Top im Vallee de Joux

Sprintmeisterschaft am Samstag.
Ein Waldsprint bei Le Lieu im Vallee de Joux. Wetter schön, aber kalt. Das Gelände, teils Wald, teils Wiesen, war gut belaufbar und mit vielen Mauern und Zäunen bestückt. Die Bahn, eigentlich relativ einfach wies 14 Posten auf 1.4 km auf.
Es scheint, dass mir die Meisterschaften dieses Jahr alle misslingen wollen...
P.1 und P.2 noch ok.
Zu P.3 schlecht vom P.2 weggelaufen und den Durchgang weit rechts benutzt. Von dort falsch und zu hoch gelaufen. Zeitverlust etwa 1:40.
Damit war das Rennen eigentlich schon gelaufen...
Noch weitere Zeitverluste zu P.5 (unten durch überlaufen), P.7 (zu tief gelaufen zum unteren Durchgang), unsicher: P.8 und P.9.
Total etwa 2.5 Minuten Fehler.

Zuerst noch Rang 13, dann Rang 11, nachdem 2 schnellere Läufer disqualifiziert wurden, weil sie Mauern abseits der markierten Uebergänge traversiert hatten... Total wurden in unserer Kategorie H70 5 Läufer disqualifiziert.
Rangliste

Langdistanz am Sonntag
Leider traf das vorausgesagte schlechte Wetter ein. Zeitweise strömender Regen und noch etwas kälter als am Vortag.

Ich hatte noch einigermassen Glück, es regnete nur phasenweise.

P.1: Unsicher vom Start weg und den Pfadanfang nicht erwischt. Quer gelaufen, etwa 30 Sek. verloren.
P.2: Im Postenraum sehr vorsichtig und langsam.
P.3: ok:
P.4: Schlechte Route: zu steil und zu hoch nach oben. Besser rechts herum auf dem Strässchen, dort hätte man alles rennen können. Zeitverlust hier: etwa 1.5 Minuten.
P.5 bis P.9: ok.
P.10: sorgfältiges Kartenlesen im zweiten Teil hat sich gelohnt.
P.11: zuerst Pfad, dann quer, ok.
P.12: rechter Pfad wäre schneller gewesen ( 30 Sek.).

Total etwa 2.5 Min. Fehler.

Rang 1 von 38 :-))

Doch noch in diesem Jahr einen Nationalen gewonnen.

Rangliste

15.10.16

Nat. OL bei und in Aarau

Am Samstag ein Langdistanzlauf auf dem Distelberg. Wetter am Morgen noch grau und kühl.
Typischer Aargauer Mittellandwald mit vielen Brombeerfeldern.
Etwas verspätet am Start und von der Startfunktionärin eine falsche Postenbeschreibung erhalten (D70). Der erste Posten stimmte noch...
Bis P.3: ok.
Zu P.4: in die Brombeeren geraten und wieder zurück auf den Weg ( 1 Min).
P.5: schlechte Route (40 Sek.).
Zu P.7: nach rechts abgebogen und lange verwirrt an der Kreuzung gestanden ( 2.5 Min.).
P.8: Haken zur Weggabel.
P.9: über den Hügel gelaufen, war vielleicht nicht optimal.
P.10...P.12: ok.
P.13: quer gelaufen und falschen Posten erwischt. Die Kontrollnummer stimmte mit einer auf der D70-Beschreibung überein...
P.14: überlaufen, gesucht ( 1:30 gesucht).
P.15: verwirrt durch die Markierung des Zieleinlaufs. Falsche Richtung zurück gelaufen, nochmals gut 2 Minuten verloren...
Total Fehler: gut 6 Minuten. Die Zeit hätte noch für Rang 6 gereicht.

Ziemlich frustrierende Erfahrung.

Rangliste

Sprintrennen in Aarau am Sonntag. Wetter wieder grau und neblig.

Technisch einfach, kaum Routenwahl.
Mein Rennen war praktisch fehlerfrei, die Pace nicht sehr hoch.
Getan was möglich war.
Rang 4 von 41.

Rangliste   

8.10.16

Week-end romand

Am Samstag der erste Lauf bei unfreundlichem und kaltem Wetter in der Nähe von Travers.
Auf dem Parkplatz angekommen stellte ich fest, dass ich meinen OL-Rucksack zuhause liegen gelassen hatte. Zum Glück hatte ich noch etwas Reservematerial im Auto. Mit geliehenem Kompass und Stulpen sowie Mietbadge stieg ich ins Rennen.

Der  Lauf war als Sprint angekündigt, die Laufzeiten waren dann aber eher Mitteldistanz-mässig. Allerdings war wenigstens die Karte im Massstab 1:5000, das Gelände hätte wohl auch 1:10000 zugelassen.

Die Belaufbarkeit war ziemlich schlecht: viel Fallholz und Steine.
Nachdem ich mich an den Massstab gewöhnt hatte, lief ich ein ganz gutes Rennen. Allerdings lief ich vom Posten 2 überflüssigerweise den P.9 an. Die Abweichung kostete aber nicht viel Zeit.

Rang 2 von 15.

Rangliste


Es folgte am Sonntag das Langdistanzrennen oberhalb von Les Ponts de Martel (La Grande Joux). Das Wetter unfreundlich und kalt.
Der erste Teil der Strecke führte durch relativ gut belaufbare Waldpartien sowie offene Weideflächen mit vielen Juramauern und Zäunen (teils geladen). Am Schluss noch durch grüne und schlecht belaufbare Partien.

P.1: ok.
P.2: schlechte Route (schlecht belaufbarer Pfad). Besser rechts herum.
P.3: zu weit nach rechts ausgeholt statt direkt.
Bis hier etwa 2 Min. verloren.
Der Rest noch ganz ok, keine grösseren Fehler.
Physisch hatte ich wieder grosse Mühe, bergauf oft marschiert.

Rang 3 von 13.

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2.10.16

Pfäffiker OL

Bei wechselnden Wetterbedingungen bei Hittnau, Karte Stoffel/Rosinli.
Technisch eher einfacher Lauf. Physisch immer noch etwas angeschlagen von der knapp überstandenen Grippe musste ich das Tempo etwas drosseln.
P.1 und P.2: ok.
P.3: vor dem Posten rückwärts zu falschem P. gelaufen ( 40 Sek.).
Dann ganz ok bis P.9.
P.10: schlechte Route, Pfad unten durch nicht gesehen ( 1 Min.).
P.12: etwas verwirrt stehen geblieben ( 20 Sek.).
Ok bis P.15.
P.16: Bach überquert und zu hoch gestiegen ( 30 Sek.).

Total Zeitverlust: etwa 2.5 Min.
Bestzeit H70 (von 17).

Rangliste  

17.9.16

ZH-Oberländer-OL

Am Atzmännig im Bergsturzgebiet des Schutt bei guten Wetterverhältnissen. Obwohl ich schon früher in diesem Gebiet lief, machte ich in diesem Felslabyrinth wieder  einige Fehler.

Der erste und grösste schon zum Posten 2. Den falschen Felsdurchgang erwischt und links vom Posten gesucht. Schon mal 4.5 Minuten verloren.
Dann ok bis P.5.
Zu P.6 links vorbei und zu hoch ( 40 Sek.).
Ebenso zu P.7 ( 1 min.).
Es folgte eine gute Phase bis zum Posten14.
P.15 zu weit rechts und zu hoch gesucht (1.5 Min.).
P.16 nicht beachtet und kurz überlaufen.
P.17 ok.
Zum letzten Posten noch einen Bogen nach rechts eingebaut  ( 40 Sek.).

Total etwa 8 Min. Zeitverlust, noch Rang 2 von 14.

Rangliste

12.9.16

3 Rennen am Bodensee

Als Auftakt ein Dorflauf in Ermatingen, nämlich der 9te Lauf der Oepfel-Trophy am Freitagabend bei idealen Wetterbedingungen.

Der Lauf gelang mir gut. Ein kleiner Fehler zu P.5, wo ich zuerst in eine Sackgasse einbiegen wollte ( 10 Sek.).
Zu P.10 nicht die optimale Route genommen ( 10 Sek.).
Rest ok.
Rang 10 von 28 in der Kategorie OLkurz, Läufer im Alter von 15 bis 76 am Start. Mit den Jungen konnte ich natürlich nicht ganz mithalten...

 Ranglisten




Am Samstag folgte der 7. Nationale OL im Tägerwiler Wald.

Am Anfang etwas unsicher, dann aber ok zum ersten Posten.
Auf dem Weg zu P.2 stolperte ich und fiel hin. Ich lief weiter und wollte
den Kompass kontrollieren. Da fehlte doch etwas ...
Ohne Kompass verfehlte ich schon den 2ten Posten und verlor 2 Minuten.
Posten 3 noch mit viel Glück gefunden.
P.4: Bogen nach rechts ( 30 Sek.).
P.5: ok, hier konnte ich mich am Bachknie orientieren.
P.6: Bogen nach links ( 30 Sek.).
P.7: ok, vom Weg aus über die Wurzelstöcke.
P.8: noch gut, wieder mit Glück, zum Hochsitz. Hier Karte falsch orientiert, zuerst die falsche Rinne genommen ( 2 Minuten verloren).
P.9: falsche Rinne zum Weg, dort 180° verkehrt gelaufen. Umgekehrt und eine Abzweigung zu früh genommen. Durchs Grün traversiert und schliesslich den Posten von rückwärts angelaufen.
Auf diesem Teilstück verlor ich etwa 4.5 Minuten...
Nach diesem Disaster resignierte ich komplett und absolvierte den Rest im Joggingtempo.
Fehler unterliefen mir dann keine mehr.
Das gab noch Rang 10 von 43 :-((
Rangliste 

Schliesslich am Sonntag der Lauf zur Langdistanzmeisterschaft auf dem Seerücken.
Ich fühlte mich schon vor dem Start ziemlich schlapp und die Beine beim kurzen Einlaufen waren schwer.

Es ging dann ohne Fehler aber langsam bis zum Posten 3. Vor dem Posten 4 holte mich der 3 Minuten später gestartete Ernst Baumann ein. Mit ihm hatte ich zwar gerechnet, aber eigentlich nicht zu diesem frühen Zeitpunkt...
Ich konnte ihm bis zum Posten 6 folgen, dann zog er davon.
Langsam und zunehmend erschöpft lief ich weiter bis zum Posten 10. Hier lag ich immerhin noch auf Platz 5.
Der Aufstieg die Treppe hoch nach P.10 gab mir dann aber den Rest...
Im Schleichtempo zu P.11 (noch Platz 6).
Blackout zu P.12. Pfad um den Hügel nicht gesehen, anderen Läufern gefolgt und an falschem Posten gelandet. Ueber 5 Minuten zu P.12, statt etwa 1.5! Noch Platz 8.
Noch zu den letzten 2 Posten und stehend ko ins Ziel geschlichen... Platz 10 von 46.
Rangliste

Fazit: Positiv das schöne Wetter in reizvoller Umgebung, die gute Organisation der Läufe und der Dorflauf  in Ermatingen
Negativ: Der kaputte Kompass am Samstag. Hier wäre ein guter Rang möglich gewesen.
Am Sonntag fehlte mir einfach die Kraft für ein langes Rennen. 3 Rennen waren diesmal vielleicht zuviel.









 
   

5.9.16

6.Nat. OL

Auf dem Irchel bei guten Wetterbedingungen.
Nach dem langen Anmarsch vom Parkplatz zum Wettkampfzentrum und dann zum Start eröffnete ich das Rennen mit schweren Beinen.

Nach den einfachen Posten 1 und 2 zu P.3 der erste Fehler: auf dem Weg zu tief und wieder hoch gelaufen (40 Sek.).
Zu P.3 viel zu tief und an einen falschen Posten geraten ( 1.5 Min.).
P.4..P.6 ok.
P.7: wollte zuerst oben durch, dann doch nach unten gelaufen und mühsamer Aufstieg zum Posten. Oben durch sicher 30 Sek. schneller.
P.8: erschöpft im steilen Aufstieg, dann quer gelaufen. Das war langsam, hier sollte ich 1 Min. schneller sein.
P.9..P.11 ok.
P.12: Mühe beim Abstieg auf den Weg. Weggabelung nicht gesehen, dadurch unsicher ( 40 Sek.).
Rest ok.
Fazit: zu viele Fehler an diesem technisch einfachen Lauf. Physisch nicht 100%.

Rang 4 von 44.  

Rangliste

28.8.16

Rafzerfelder OL

Nochmals ein heisser Sommertag an diesem Regionalen. Am Start gab es keine Karte mehr für mich. Daher noch eine zusätzliche Wartezeit bis der Nachschub eintraf.
Meine Startphase verlief etwas harzig:
Zu P.1 Pfadabzweigung nicht gesehen und etwas zu weit links gelandet ( 30 Sek.).
P.2 überlaufen, nochmals 30 Sekunden.
Bei P.3 um das Gelb herum gelaufen ( 30 Sek.).
P.5..P.6: Neutralisierte Strecke, erlaubt maximal 1 Minute, meine Zeit war 57 Sekunden, also fast optimal...
Dann ok bis P.9.
Zu P.10 schlechte Route genommen, viel im Grün. Rechts herum besser ( 1 Min.).
Die feineren Posten 11 bis 15 gut erwischt.

Rang 1 von 15.

Rangliste

27.8.16

Urner OL

Bei heissem Sommerwetter auf der Gemsfairen am Klausenpass. Anfänglich wollte ich mit dem Velo von der Klus zum Wettkampfzentrum hoch fahren (2.6 km und 260 m Steigung). Nach einigen hundert Metern wurde mir die Fahrt zu anstrengend und ich schob das Velo den Rest der Strecke. Oben angekommen, war ich so erschöpft, dass ich nicht wie ursprünglich beabsichtigt die längere H65, sondern nur die kurze H70 Bahn anmeldete.
Auch mit dieser hatte ich Mühe: Posten 1 suchte ich schon etwa 5 Minuten. Ein weiterer Fehler bei Posten 5: ich irrte etwas herum und landete zuerst am Posten 6. Nochmals 4 Minuten verloren.
Die Konkurrenz hatte jedoch auch Probleme und so erzielte ich trotzdem noch Bestzeit.
 
Rangliste


16.8.16

3-Daagse van Limburg

Zum Abschluss der Mehrtage-OL noch der Anlass im nördlichen Teil von Belgien, in der Nähe von Maastricht, bei durchgehend schönem Wetter.

Etappe 1:

Flaches Gelände mit mit einigen schwer belaufbaren Farnfeldern. Leider ist mir ein schlimmer Parallelfehler unterlaufen: Zu Posten 5 glaubte ich auf dem parallelen Weg linkerhand zu sein... , 5 Minuten im Farnfeld gesucht.
Nach dem Posten 6 fast im Farnfeld stecken geblieben. Danach Umlaufroute gewählt.
Rest noch ok.
Rang 3 mit etwa 2.5 Minuten Rückstand.





Etappe 2:

Nördlicher Teil des Waldgebietes und gleiches Ziel wie am Vortag.
Katastrophaler Lauf mit über 15 Minuten Zeitverlust...
Schon Posten 3 umkreist (1.5 Min.).
Zu P.5 falsche Richtung, ins dichte Farnfeld gelaufen, damit 5 Min. verloren.
Dann ok bist zum fein coupierten Schlussteil.
Dort das Gelände falsch interpretiert und herum geirrt. Dabei war dieses Gebiet mit einem separaten  Ausschnitt 1:5000 unten rechts auf der Karte dargestellt, was ich leider nicht realisierte.
Nach einiger Zeit statt am P.9 am P.10 gelandet und zurück gelaufen. Rund 7 Minuten verloren!
Zum Abschluss noch P.11 verfehlt (2 Min.).
Rang 4 mit 14 Minuten Rückstand...


Etappe 3:

Sehr reizvolles Gelände mit Hügeln (Schutt von Minen, 50..60 m hoch), einige sehr fein coupierte und unübersichtliche Partein, dazwischen einige Seen.
Jagdstart: Position 4 mit 6 Minuten Rückstand auf Platz 3, aber schon 14 Minuten hinter Platz 2.  
Gut bis zu P.4 gekommen. Läufer auf Platz 3 eingeholt.
Zu P.5 rechts vorbei und zurück (1.5 Min.). P.7 zuerst nicht gesehen, auf Wall im Dickicht (30 Sek.).
P.8 zu weit links gestanden (30 Sek.).
P.9 zu tief gelaufen und gesucht ( 2 Min.).
P.14: Mulde überlaufen und zurück (1.5 Min).
Total etwa 6 Minuten Zeitverlust.
Bestzeit mit 5 Minuten Vorsprung. Rang 3 im Gesamtklassement. Weniger als 2 Minuten hinter Rang 2.

   








8.8.16

Bubo Cup

Im Anschluss an den OOCup wurde vom gleichen Organisator (Ivan Nagy) ein weiterer Mehrtagelauf in Kroatien auf der Insel Cres durchgeführt. Ein kleinerer Anlass mit etwa 400 Teilnehmern.
Bei durchwegs schönem Sommerwetter gab es da 4 weitere Rennen im gleichen, etwas erweiterten Terrain wie letztes Jahr.

Etappe 1:

In der Nähe des Städtchens Cres. Spezielles Gelände, teilweise offen, mit Olivenhainen, steiniger Untergrund sowie unzähligen Steinmauern.

Beim Start verlor ich gleich etwas Zeit: Postennummer "1" auf der Karte war fast nicht sichtbar. Andererseits war vom Posten 11 nur eine "1" sichtbar. So wollte ich zuerst P.11 anlaufen. Diese Verwirrung kostete mich gegen eine Minute.
Zu P.3 verlor ich den Kartenkontakt und musste mich an der Weggabelung auffangen ( 2 Min.).
Der Rest gelang mir dann fast perfekt.
Doch noch Rang 1 Im kleinen M70-Feld ( 5 Läufer).





Etappe 2:

Am zweiten Tag ging es dann in das reizvolle Terrain des Tramontanawaldes, in der Nähe des Dorfes Beli. Der Untergrund recht steinig aber meist gut belaufbar.
Zum ersten Posten zu weit links ausgeholt und etwas Zeit verloren. Dann gut über die grünen Posten zu P.4. Auch P.5 und P.6 ok.
Zu P.7 wählte ich die suboptimale Route links herum und lief den Posten von der Mauerecke aus an. Besser wäre die Route rechts, mit weniger Steigung, zum Posten über die Senke.

Wieder Bestzeit.


Etappe 3:

Diesmal mit dem Kartenmassstab 1:5000 in den schönsten Teil des Waldes. Feines Relief und gut belaufbar, wenig Steine. Devise war: Kompass und Tempo.
Am Posten 1 lief ich rechts vorbei und sah die Flagge am Steinblock nicht sofort ( 30 Sek.).
Zu P.9 zu weit nach rechts geraten, aber schnell bemerkt und korrigiert.
Zu P.11 dann ein ganz grober Fehler: zu wenig auf den Kompass geachtet und weit nach links abgekommen. Beinahe die Karte verlassen...
Stark nach rechts korrigiert und schliesslich am Loch neben der Mauer aufgefangen. Etwa 6 Minuten verloren!
Rest noch ok.
Ueberraschenderweise trotzdem noch Bestzeit!

Etappe 4:

Hauptsächlich im südlichen Teil des Gebietes, wieder mit dem Massstab 1:7500. Die vielen Steinmauern im Wald erschwerten die Navigation eher als das sie diese erleichterten (besonders zu P.4 und P.6).
Am Anfang bekundete ich Schwierigkeiten:
Nach dem Start auf der Wiese einen Haken eingebaut, dann zum Posten zuerst auf die falsche Nase links gelaufen.
P.2 zuerst in der unteren Mulde gesucht. Zeitverlust bis hier 2...3 Minuten.
Für den Rest fand ich die Konzentration wieder und es unterliefen mir keine Fehler mehr.
Bestzeit Nummer 4 mit grossem Vorsprung.

Damit natürlich auch in der Gesamtwertung vorn.





27.7.16

OOCup

5 Tage-OL im Dreiländereck Oesterreich, Italien, Slowenien.

Etappe 1 bei Villach, Oestereich.

Brütende Hitze den ganzen Vormittag, dann gegen zwei Uhr verdüsterte sich der Himmel zusehends. Ich hatte allerdings noch Glück: das Gewitter brach so richtig los, als ich schon auf dem Weg vom Ziel zum Wettkampfzentrum war.

Mein Rennen brachte ich wieder nicht ohne Fehler hinter mich. Posten 4, auf dem leichteren ersten Teil der Bahn, lief ich von rückwärts an. Anschliessend hielt ich dann die Karte verkehrt und lief gut 100 m in die falsche Richtung. 2 Minuten verloren.
Auf dem schwierigeren zweiten Teil im fein coupierten und felsigen Terrain ging es gut bis zum Posten 13. Zu P.14 lief ich falsch weg und umrundete einen schlecht belaufbaren Hügel. Musste mich dann auf dem Weg auffangen und zum Posten hoch steigen ( 3.5 Minuten!). Noch ein Haken zum letzten Posten ( 30 Sek.) machte das Fehlertotal komplett.

Rang 2, Rückstand etwa 2 Minuten. 



Etappe 2 Laghi di Fusine, Italien

In aller Herrgottsfrühe von Villach über den Wurzenpass nach Planica, Slowenien. Dort parkiert neben den grossen Schanzen und dann mit Bustransport an die Laghi di Fusine. Bedeckter Himmel, aber kein Regen und angenehme Temperatur.
Das Gelände, ein Bergsturzgebiet mit Felsblöcken aller Grössen und Formen. Die Belaufbarkeit dazwischen aber recht gut.
Mein Rennen noch ganz akzeptabel, keine ganz schlimmen Fehler.
Gut, wenn auch ziemlich vorsichtig und langsam, bis zum Posten 5. Zu P.6 ungünstige Route rechts herum um die Felsblöcke und den Posten etwas überlaufen (1.5 Min.).
P.7 und P.8 ok.
P.9: Felsformation schlecht umlaufen, Posten von rückwärts (1.5 Min.).
P.11: zuerst auf der Nordseite einen Posten ohne Kontrolleinheit gefunden und mit Zange quittiert. Dann doch noch zum Glück den richtigen Posten ein paar Metter daneben gesehen... (30 Sek.).
P.12: Trichterloch nicht gesehen, zuerst links gesucht, es war aber etwas rechts im Grün ( 40 Sek.).
Fehlertotal etwa 4 Minuten.

Wieder Rang 2, Rückstand etwa 4 Minuten.

Etappe 3 Laghi di Fusine

Gleicher Zielort wie am Vortag. Diesmal im südlichen, technisch wesentlich leichteren Gelände mit wenig Felsblöcken.
Mein Rennen verlief anfänglich gut bis zum Posten 6. Allerdings etwas zu früh zum ersten Posten hoch gestiegen ( 30 Sek.), sowie zum Posten 5 zu tief zum Waldrand gekommen (30 Sek.).
Wollte P.7 via P.4 anlaufen. Gut zu P.4 gekommen. Zu P.7 von der Richtung abgekommen und 5 Minuten gesucht.
Das Gleiche zu P.10. Nochmals 3.5 Minuten.
Total gegen 10 Minuten Zeitverlust. Noch Rang 3.





Etappe 4 Soriska Planina, Slowenien 

Schon am Vortag an den Zielort gefahren, da durch Strassensperren wegen des Putin Besuchs in Kranjska Gora am Samstag ein grosses Verkehrschaos erwartet wurde.

Bei sehr warmem Wetter ging es per Sessellift an den Start. Die Bahn verlief dann meistens durch offene Alpweiden als kurzes Abfahrtsrennen und war technisch einfach.
Ein dummer Fehler passierte mir beim Posten 3. Ich sah die Postenflagge, lief aber weiter, da ich dachte, einen falschen Posten zu passieren. Dann wieder zurück: es war doch der richtige... ( 2 Minuten verloren).
Noch kleinere Haken bei den Posten 5, 9 und 10, total nochmals eine Minute.
Wieder Rang 3, mit 4 Minuten Rückstand.

  




Etappe 5 Soriska Planina

Völlig anderes Gelände für die Schlussetappe am Sonntag. Detailreiches Karstgebiet mit Dolinen und Felsen sowie relativ viele Wege.
Das Wetter verschlechterte sich nach dem Mittag, ich kam aber noch ohne Regen durch.
Nach 4 Etappen lag ich auf dem Gesamtrang 3 mit gegen 4 Minuten Rückstand auf Rang 2. Also noch gewisse Chancen auf eine Verbesserung.
Leider kam es dann nicht so. Es wurde das schlechteste Rennen der Serie...
Noch gut zum ersten Posten.
Zum zweiten Posten kam ich von der Kompasslinie nach links ab und suchte 2.5 Minuten.
Dann stellte ich den Kompass falsch und lief 180° falsch, wieder 2 Minuten verloren.
Das Gleiche tatsächlich zu P.4. Lange nicht realisiert und schliesslich auf einem Weg nach Süden gelaufen, wenigstens jetzt fast in der guten Richtung. Nach einer Phase ohne Kartenkontakt konnte ich mich südwestlich des Postens auffangen. Ein Zeitverlust von satten 8 Minuten.
Gute Phase bis Posten 7.
Zu P.8 falsche Wegabzweigung genommen und bis zur westlichen Strasse gelaufen. Nochmals 3.5 Minuten verloren.
Fehlertotal: 16 Minuten. Das gab nur noch Rang 5 mit 13 Minuten Rückstand. Der dritte Gesamtrang blieb mir allerdings erhalten!






   
 

21.7.16

SOW Teil 2


Etappe 4, am Donnerstag, nach einem Ruhetag, in Maloja. Temperatursturz, zuerst Regen, dann Sonnenschein.




Der erste Teil der Bahn in extrem schwierigen Gelände, fein strukturiert und mit vielen Felsblöcken und Löchern. Das Ganze überdeckt mit Heidelbeer- und Alpenrosenstauden. Fast unbelaufbar mit hoher Verletzungsgefahr. Ein Gelände, das man eigentlich nicht für OL verwenden sollte.

Eingermassen ok bis zu Posten 2.
P.3 überlaufen, Gelände falsch interpretiert.
P.4: mehr als 10 Minuten in den Blockfeldern gesucht ( zu kurz ).
Da ich meine Knochen nicht weiter riskieren wollte, habe ich das Rennen aufgegeben...
Noch die Posten 6, 7, 8, 9 und 13 besucht und ins Ziel gejoggt.


Etappe 5, alpines Gelände Furtschellas. Höhenlage um 2500+m. Technisch eher leicht, gut sichtbares Relief, markante Felsen und Steinblöcke. Am Morgen noch schönes Wetter. 

Endlich wieder ein guter Lauf. Praktisch fehlerfrei bis zum letzten Posten. Hier schaute ich überflüssigerweise in eine Felsspalte unterhalb des Postens, obwohl die Beschreibung eindeutig war.
Leider musste der Lauf im späteren Verlauf wegen eines Gewitters abgebrochen werden, letzter Start war um 12 Uhr. 

Rang 2 von etwa 50 gestarteten Läufern, Rückstand 49 Sek.


Etappe 6, Langdistanz bei Sils Maria.
Regenwetter, sehr ungemütliche Verhältnisse. Zum Abschluss der Swiss O Week noch ein miserabler Lauf. Schon zu Posten 1 links um den Hügel herum gelaufen ( 30 Sek.).P.3: kurz vor dem Posten den Faden verloren und etwa 7 Min. herumgeirrt.
Ziemlich frustriert und langsam zu den Posten 4 und 5 hoch gestiegen. P.6: zu weit links gesucht und nicht gefunden. Ich entschloss mich nach einer Suche von etwa 3..4 Minuten in Richtung P.7 weiter zu laufen. Dabei führt das GPS-Tracking genau über P.6...Auf dem Weg zu P.8, als ich auf dem Weg oberhalb marschierte, überholte mich Helmut Conrad, der 12 Minuten nach mir gestartet war. Ich folgte ihm über die nächsten Posten bis kurz vor dem Ziel. Sein Tempo für einen 76jährigen schon beeindruckend. Seinen Endspurt machte ich allerdings nicht mit.

Im Anschluss an den Lauf als Höhepunkt noch das Umziehen in den völlig überfüllten Garderobezelten. Hier hätte der Veranstalter etwas grosszügiger sein können.








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18.7.16

Swiss O Week Teil 1

6-Tage OL im Oberengadin.   

Etappe 1:

Langdistanzrennen bei S-chanf. Heisses Sommerwetter und reizvolles Gelände.
Gutes Rennen bis zum Posten 6. Dort die Schlaufe in der falschen Richtung in Angriff genommen und zum Posten 11 gelaufen...
Fehler dort realisiert und zu Posten 7 korrigiert. Das kostete schon mal 3.5 Minuten. 
Nächster Fehler beim Posten 8: von P.9 zu P.10 gelesen. Nochmals 2.5 Minuten verloren.
Rest noch ok. Schlussteil war noch Geländelauf.
Noch Rang 5 von 72.

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Etappe 2:

Mitteldistanz im Stazerwald bei Sankt Moritz. Wieder sehr warmes Sommerwetter. Schönes, fein gegliedertes Gelände, manchmal schwer belaufbar.
Schwere Beine vom Rennen am Vortag, daher langsamer Start. Posten gut gefunden, ausser P.6, wo ich eine gute Minute verlor.
Dann im Ziel die unangenehme Ueberraschung: Posten 3 falsch... 
Nicht klassiert, Streichresultat. Die Zeit hätte für Rang 4 gereicht.

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Etappe 3:

Langdistanz Bernina Diavolezza. Nochmals schönes Sommerwetter. Laufgelände meist oberhalb der Baumgrenze. Viele Steinfelder, extrem schlecht belaufbar.
Mit einem frühen Start hatte ich ein ganz schlechtes Rennen.
Zum ersten und zweiten Posten mit schweren Beinen fast alles marschiert. Posten 2 überlaufen. Ich sah zwar die Flagge, aber kein Wasserloch. Bis hier schon etwa 2 Minuten eingebüsst.
P.3: ganz gut. Abstieg zur Brücke im ersten Teil zu weit rechts, voll im Geröll. Posten aber sauber angelaufen.
P.4: zuerst einen falschen Posten kontrolliert ( 1 Min. ).
P.5...P.7: einigermassen ok.
P.8: vor dem Posten umgekehrt und den Hang hinunter gelaufen, wo ich eine Flagge sah. Dann wieder hinauf ( 3 Min. ).
P.9: sehr ungünstige Route gelaufen. Weg oben durch den Graben nicht gesehen, Graben an fast unpassierbarer Stelle traversiert. Hinunter gings recht schnell, hinauf fast nicht mehr ( am Gebüsch hoch gezogen). Hang vor dem Posten extrem schlecht belaufbar. Besser wahrscheinlich die Route unten durch. 10.5 Minuten für dieses Teilstück gebraucht. Sollte in 5 bis 6 Minuten zu machen sein...
Rest noch ok, mit schmerzenden Beinen durch die Kuhwiesen ins Ziel.

Diesmal nur noch Rang 16 :-((

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Fazit erster Teil:

Positiv vor allem das schöne Sommerwetter und die malerische Bergwelt. Die Organisation war auch ok, ausser der Transport mit den Shuttle-Bussen (vor allem am ersten Tag).
Die Bahnen auch ganz akzeptabel. Die Zieleinläufe zeugten allerdings jeweils von eher sadistischen Bahnlegern.
Meine Leistungen eher auf der miserablen Seite. Technisch lief ich die ersten 2 Etappen noch gut, abgesehen davon, dass ich die Posten zwar fand, aber entweder war die Reienfolge verkehrt oder es war ein falscher...
Etappe 3 missriet mir dann komplett.

10.7.16

5. Nat. OL

Am Sonntagnachmittag in Schuls. Nachdem die Junioren am Morgen ihre Weltmeister erkoren hatten (Bravo Schweiz) liefen die Breitensportler bei brütender Hitze ihr Rennen.

Nach 2.5 Stunden Quarantäne im Wettkampfzentrum ging es zum Start auf der gegenüber liegenden Seite des Flusses. Auf das Einlaufen verzichtete ich angesichts der Hitze. Meine Beine fühlten sich ziemlich schwer an.
Gleich beim Start lief ich in das falsche Strässchen und musste wieder die Böschung hochsteigen. Schon gegen 20 Sekunden verloren.
Zu P.4 im Schlussteil beim Brunnen unsicher und links statt rechts herum gelaufen. Nochmals 20..30 Sek. eingebüsst.
Am Schluss zu P.10 unsicher und Haken um den Zaun ( 20 Sek.).

Im Ziel glaubte ich nicht einen der vorderen Ränge erreicht zu haben. Es war aber dann doch noch der dritte, mit 27 Sekunden Rückstand und 10 Sekunden hinter dem deutschen Altmeister Helmut Conrad.

Rangliste

9.7.16

5 Days of Italy

Dieser Anlass fand vom 2.7. bis zum 7.7. bei Pieve Tesino im Val Sugana (Trentino) statt. Das Gelände voralpin und technisch recht anspruchsvoll. Das Wetter im allgemeinen gut.

Etappe 1:
Mittelstreckenlauf im felsigen und steilen Gelände in der Nähe des Wettkampfzentrums. Der Lauf gelang mir recht gut, ohne grössere Suchaktionen. Einige Routen nicht optimal erwischt.
Rang 3 von 24 H70.


Etappe 2:
Gelände etwas höher gelegen als am Vortag, weniger felsig und besser belaufbar.
Guter Lauf mit Ausnahme einer schlechten Route zu Posten 10.
Rang 4.








Etappe 3:
Stadtlauf in Levico Terme, etwa 30 km weiter westlich. Hier bestritt ich schon vor 2 Jahren ein Rennen.
Wieder ein gelungener Lauf. 2 Fehler von je etwa 15 Sekunden zu P.7 und P.10.
Rang 2.

Etappe 4:
Nach einem Ruhetag ging es etwas weiter in die Höhe, zu Passo Roncon.  Kartenmassstab 1:7500.
Der Mittelteil der Bahn war technisch sehr schwierig, felsig und feines Relief. Ein grober Fehler unterlief mir zum Posten 4: zu weit nach rechts abgekommen und am falschen Ort gesucht. Zeitverlust 3.5 Minuten.
Noch ein Fehler zu P.6: links am Teich vorbei und zu hoch. Nochmals 1.5 Min. verloren.
Rest ok. Rang 5.

Etappe 5:
Nach 4 Etappen lag ich auf Platz 2, aber mit nur etwa 20 Sekunden  Vorsprung auf Platz 3. Zum Führenden betrug der Abstand mehr als 8 Minuten.
Ich startete gut, besonders die schwierige Strecke zu P.2 gelang mir perfekt.
Zu P.5 geriet ich zu weit nach rechts, konnte mich aber auffangen. Zeitverlust eine gute Minute.
Vor P.8 hatte sich eine Nebelbank ins Gelände gelegt. Ich lief das Trichterloch mit dem Kompass aber gut an.
Zu P.12 geriet ich zu tief und wurde ausserdem noch von Holzfällern abgelenkt (1.5 Min. verloren).
Der Aufstieg zu P.13 war eine Quälerei. Hier verlor ich auf die Schnellsten eine Minute.

Tagesrang 3, Gesamtrang auch 3.

Ranglisten


28.6.16

O-weekend Haut Jura

Nach einer überstandenen Grippe und dem Zürcher Oberländer 3-Tage-OL ( 1, 2, 3 )  fuhr ich in den Jura zu den 2 Nationalen Läufen bei Saint Cergue.

Am Samstag ein Rennen über die Mitteldistanz auf dem Col de la Givrine.
Nachdem sich das Wetter bis kurz vor meiner späten Startzeit auf den guten Seite gehalten hatte, öffnete der Himmel seine Schleusen, kurz nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte. Ab dem dritten Posten lief ich unter einer Dauerdusche. Ich konnte kaum mehr die Karte lesen, das Gelände sah ich nur noch verschwommen. Halb blind irrte ich im Wald umher und suchte praktisch jeden Posten. 3 oder 4 mal wollte ich den Lauf abbrechen, fand aber den jeweiligen Posten doch noch. Dabei war ich wiederholt auf die Auskunft von freundlichen Läufern angewiesen, die mir meinen Standort zeigten.

Mein schlimmstes und auch zeitlich längstes Rennen seit Jahren. Mehr als 1.5 Stunden unterwegs. Die Streckenlänge war 3 km, mein GPS zeigte im Ziel fast 6 km an.

Rang 28 von 43. 12 Läufer waren nicht klassiert...
Immerhin alle Posten gefunden!

Rangliste

PS: Der Col de la Givrine bringt mir kein Glück:
2012: 3. Etappe Swiss 5 Days, Knieverletzung und mehrere Wochen Verletzungspause.
2015: Weekend a la Givrine, Schlaufe falsch gelaufen, nicht klassiert.
2016: 3.Nat.OL, schlimmster Lauf seit Jahren.


Sonntags folgte dann der Langdistanzlauf oberhalb von Saint Cergue. Dieser konnte bei gutem Wetter ausgetragen werden. Die technischen Anforderungen waren hier einiges einfacher als am Vortag.
Schon zu Beginn spürte ich, dass ich diesmal physisch nicht viel zu bieten hatte, der Lauf vom Samstag hatte meine Energiereserven ziemlich aufgebraucht. Wenigstens kam ich praktisch fehlerfrei und ohne Suchaktionen durch. Bergauf war allerdings Marschtempo angesagt. Zum Posten 7 hätte ich am liebsten eine Ruhepause eingeschaltet...

Ab Posten 5 verliere ich Zeit in Minutengrösse auf die Streckenbestzeiten. Beine wie Blei.

Noch Rang 8 von 42.

Rangliste