26.12.08

Sylvester 5-Tage-OL in Belgien

Die 5 Stationen zwischen Weihnachten und Sylvester

Etappe 5:

Das schöne Wetter hielt an, es war sogar etwas wärmer als am Vortag, allerdings startete ich zur letzten Etappe, in der Nähe von Brüssel, erst gegen Mittag. Mütze und Handschuhe waren fast überflüssig. Das Gelände für belgische Verhältnisse hügelig und gut belaufbar. Einige Gebiete dicht mit Senken belegt.

Leider konnte ich meine guten Vorsätze überhaupt nicht in die Tat umsetzen und statt der gestrigen wurde die heutige Etappe zum Streichresultat. Der Massstab 1:7500 wurde mir zum Verhängnis: vom Start weg übersah ich die Pfadabzweigung und lief viel zu weit. Nach einigem Umherirren landete ich am Posten 3! Schliesslich rückwärts zum Posten. Zeit zu P.1: 7:38, also gut 6 Minuten eingesackt. Der kleine Haken zu P.2 fiel anschliessend kaum mehr ins Gewicht (30s).
Dann ging es gut bis vor den Posten 6. Hier lief ich links vorbei und wieder zurück, nochmals 2 Minuten. Schliesslich noch eine Suchrunde in den Senken vor P.10 (etwa 1 Minute).
Fehlertotal über 9 Minuten, huh...
Das gab noch den 7. Tagesrang mit etwa 8 Minuten Rückstand d.h. neues Streichresultat. Ich sah meinen Podestplatz wackeln, aber die Konkurrenz konnte auch nicht überzeugen und so blieb mir der 2. Gesamtrang.

Das H60-Podest

Etappe 4:
Das schöne Wetter hielt an, ebenso die Kälte. Am heutigen Lauf bei Antwerpen habe ich wohl mein Streichresultat eingefahren...
Auf de
m topfebenen, sandigen Militärgelände begrub ich schon am ersten Posten meine Ambitionen auf einen Spitzenplatz. Das gut versteckte Loch fand ich erst nach 4:10, d.h. schon über 2.5 Minuten verloren. Zu P.2 etwas nach links abgewichen, aber noch ok. Dann gut bis P.5. Zu P.6 von allen guten Geistern verlassen, falsch von P.5 weggelaufen, die Karte 90° gedreht gehalten. Nochmals 2.5 Minuten abgebucht. Die Motivation damit etwa gleich hoch wie die Temperatur, nämlich im Minus.
Schliesslich noch ohne weitere Fehler bis zum letzten Posten gejoggt. Der Zieleinlauf war leider nicht markiert. So liess ich mich vom Kinder-OL ablenken und erreichte das Ziel auf einem Umweg. Nochmals gut eine halbe Minute.

6. Rang, mit 7 Minuten Rückstand auf die Bestzeit ohje... Gesamtrang aber immer noch 2. Für die morgige letzte Etappe ist noch eine gute Leistung gefragt, wenn ich den Podestplatz retten will. Positiv ist zu vermerken ist, dass mich die Achillessehne nicht so stark behinderte wie befürchtet.



Etappe 3:
Am Sonntag bei Genk, wieder schönes Wetter, noch ein wenig kälter als am Vortag. Hatte den ersten Start in meinem Feld um zehn Uhr.
Das Gelände nicht anspruchsvoll, viel auf Wegen und sogar Asphalt. Am Anfang und am Schluss
durch Siedlungsgebiet um die Häuser. Quer durch den Wald war allerdings mühsam, viel Fallholz und ein paar Brombeerfelder hielten das Tempo relativ tief.
Mein Rennen
verlief gut bis auf den Schlussteil: von P.6 bis P.8 verlor ich noch etwa 1.5 Minuten. Zu P.7 hätte ich die obere, direkte Route laufen sollen (30..40 s). Zu P.8 verlor ich den Kartenkontakt zwischen den Häusern und verlor fast eine Minute.
Für P.3 in der Grube, wäre noch ein vergrösserter Ausschnitt auf der Karte eingedruckt gewesen. Dies entging mir jedoch, wodurch ich dort noch einen Haken einbaute.

Gegen den Schluss spürte ich Schmerzen in der Achillessehne rechts, wahrscheinlich wegen der harten Unterlage. Ich hoffe, es bessert sich bis morgen wieder.

Und schon wieder der Rang 3, aber diesmal 1:21 Rückstand. Gesamtrang: 2.




Etappe 2:

Bei Herentals bei wiederum blauem und wolkenlosem Himmel. Bissig kalt, aber beim Laufen im Wald war es auszuhalten.
Das sandige Gelände mit etwas mehr ausgeprägtem Relief, war weniger anspruchsvoll als am Vortag. Ein dichtes Wegnetz erleichterte die Navigation. Die Belaufbarkeit recht gut.
Ich kam wiederum gut über den Parcours, einzig beim Posten 2 stand ich etwas zu weit links und musste korrigieren (30 s). Sonst noch zwei oder drei Schlenker im 10..20 s Bereich.

Wiederum Rang 3 von 24 mit 45 s Rückstand. Es ist also noch alles offen...



Etappe 1:
Am 26.12. in der Nähe von Eindhoven, auf holländischem Gebiet. Wetter schön, aber tiefe Temperatur.
Flaches, sandiges Gelände mit feinem Relief. Recht schwierige Navigation im grünen Mittelteil.
Ich hatte ein ansprechendes Rennen mit ein paar kleinen Haken. Das Gröbste war ein 180 ° Fehler beim Weglaufen von P.7 (40s).
Das gab Rang 3 von etwa 20 mit 51 s Rückstand.

Keine Kommentare: