Der Anlass in der Nähe von Clermont-Ferrat war als Vorbereitung für die 6 Tage von Aveyron angekündigt worden, es nahmen etwa 400 Läufer daran teil.
Vom Campingplatz in Aydat waren die drei Rennen gut erreichbar.
30.
Juli: Sprint auf dem Plateau von Gergovie.Eine Schafweide mit hohem Gras, vielen Steinmauern und dunkelgrünen Hecken. Kartenmassstabe 1:5000. Die Frühstartenden hatten das Pech, dass sie im strömenden Gewitterregen die Spuren legen mussten... Ich hatte Glück, der Regen hörte zehn Minuten vor meinem Start auf. Ich kam gut durch, mit Ausnahme von P.9, den ich überlief und dabei gegen 2 Minuten verlor. Schon etwas viel für ein Sprintrennen. Da es nur eine allgemeine Herrenkategorie (Alter 21 bis 80) mit etwa 120 Läufern gab, war mein Rang aber eher nebensächlich.
31. Juli: Bei Ceyssat, am Fuss des Puy de Dome.
Ein technisch nicht allzu schwerer Lauf. Aus (falschem) Respekt vor dem Grün wählte ich zu P.1 die Umlaufroute rechts herum auf den Wegen. Das Rennen gelang mir gut, ausser einer schlechten Route zu P.6 machte ich keine Fehler. Probleme im Postenraum blieben mir erspart. Bestzeit mit etwa 8 Minuten Vorsprung im kleinen H60-Feld (18 Teilnehmer).1. August: Bei Aydat, gleich neben dem Camping.
Ein
Blick auf die alte Karte im Masstab 1:10000 liess einen schwierigen Lauf erwarten: kaum lesbares Mikrorelief, ausgedehnte grüne Gebiete, wenig bis gar keine Wege. Immerhin gab es dann eine Laufkarte im Massstab 1:7500, dafür regnete es während des ganzen Rennens, im Wald wurde es recht dunkel und feucht.Die erste Schlaufe mit 6 Posten war noch harmlos. Dieses Waldstück wies ein dichtes Wegnetz auf. Trotzdem verlor ich schon etwas Zeit zu P.1 (falscher Weg erwischt) und vor P.5 (links vorbei und zurück). Echt schwierig wurde es nach P.9. Vor P.10 verlor ich den Kartenkontakt und suchte zusammen mit Roland Eggli, den ich bei P.6 eingeholt hatte, etwa 2 Minuten.
P.12: Vor dem P. kein Kartenkontakt mehr, 2 Minuten gesucht.
P.13: nach rechts geraten, 1 Minute verloren.
P.14: akustische Navigation - Lärm von einer Holzschreddermaschine wies uns die Richtung zum Wegende, gut 100 m vor dem Posten.
P.15: Total von der Richtung abgekommen, umher gestreift, schliesslich an einem anderen Posten (zwei Steine) aufgefangen. Gut 7 Minuten dauerte die Suchaktion, über 10 Minuten für dieses Teilstück!
P.16: Auffanglinie Weg nach dem Posten nicht benötigt, Posten mit Glück direkt gefunden...
P.17: Einige Haken im Postenraum (1..2 Minuten).
P.18: erster Teil gut, genau auf die Weggabelung gekommen. Dann zu früh die Wegspur verlassen und Suchaktion im Dschungel-artigen Gelände. Gut 5 Minuten verloren (10:29 für dieses Teilstück).
P.19: Wegspuren falsch interpretiert oder nicht gesehen, im dichten Grün stecken geblieben. Am Schluss auf der Strasse gelandet und Posten von rückwärts angelaufen.
Rest ins Ziel noch eingermassen ok.
Laufzeit: 1h28, davon Suchzeit etwa 25 Minuten! Trotzdem Bestzeit. Nur 3 Läufer schafften die H60-Strecke unter 2 Stunden.
Sicher einer meiner schwierigsten Läufe!
Resultate
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