6.11.11

Team-Meisterschaft

Diese letzte Meisterschaft des Jahres fand fand bei besten Wetterbedingungen - Sonne und angenehm hohe Temperatur - auf dem Rietenberg bei Villmergen statt.

Unsere Mannschaft war die gleiche wie vorige Woche am Berner OL: ich lief mit Hansueli Mutti und Walter Pauli.

Mein erster Abschnitt begann gleich beim Start und ich hatte bis zum Posten 3 zu laufen. Es ging nur aufwärts, 150 Höhenmeter. Ich merkte ziemlich schnell, dass der Berglauf nicht meine Stärke ist und somit war mein Tempo eher bescheiden. Wenigstens lief ich die Posten ohne Probleme an.
Bei P.3 wurde ich von Walter abgelöst und ich joggte gemütlich zu P.6 wo ich mich zu Hansueli gesellte und auf Walter wartete. Hansueli übernahm das Teilstück zum Posten 9, wo die Mannschaft wieder komplett sein musste.
Die nächsten Posten gehörten wieder mir. Diesmal lief es gut, denn es ging nur noch bergab :-) Der Wechsel zu Walter geschah auf der Weggabel, etwa 250 m vor P.12 und ich begab mich zum zweitletzten Posten (P.13). Dort wartete ich zwei oder drei Minuten, dann lief ich weiter Richtung Ziel, da ich befürchtete, Walter habe den Posten bereits passiert. Dies war dann aber nicht der Fall, er hatte ein wenig gesucht und fand sich schliesslich auch am letzten Posten ein. Ich übernahm noch den Endspurt ins Ziel.

Wir belegten Rang 10 von 28 Mannschaften der H185. Mit einem etwas flüssigeren Schluss, hätte es zu Rang 7 gereicht. Also noch ganz gut, wenn man bedenkt, dass wir mit total glatt 200 Jahren zu den 3 ältesten Mannschaften im Feld gehörten.

Rangliste

30.10.11

Berner Mannschafts-OL

Als Training für die Teammeisterschaft vom nächsten Sonntag bestritt ich zusammen mit Hansueli Mutti und Walter Pauli den Berner Mannschafts-OL im Schmidwald-Horben bei Melchnau. Am Morgen gab es noch keine Sonne, aber die Laufbedingungen waren recht gut.
Im Unterschied zur TOM konnte hier die Mannschaft nicht aufgeteilt werden und so liefen wir alle Posten gemeinsam an.
Ganz fit fühlte ich mich nicht, meine Beine waren noch etwas schwer vom gestrigen Welsiker OL und ausserdem spürte ich eine leichte Erkältung.
Das Rennen gelang uns dann einigermassen gut, wenn auch mit Zeitverlusten bei den P.2 (zu weit nach rechts gekommen, etwa 1.5 Min. verloren), P.6 (ein Loch perfid im Dickicht versteckt, 1 Min. gesucht), sowie P.7 (Bogen nach rechts, statt direkt, 30 s Umweg).
Trotz diesen Fehlern und einem kapitalen Sturz von Hansueli gegen Schluss, erzielten wir Bestzeit, wenn auch knapp :-)

Rangliste

29.10.11

Welsiker OL

Bei Henggart im Homel. Nach dem Nebel bei der Anfahrt, noch Sonnenschein beim Lauf. Eine interessante Bahn mit vielen Posten (22), technisch nicht allzu schwierig. Das Rennen gelang mir recht gut, mit einigen kleineren Fehlern im 30 s Bereich, total vielleicht 2 bis 3 Minuten.
P.2: etwas zu weit nach links ausgeholt.
P.3: nach links auf die Schneise wäre schneller.
P.7: schlecht weg von P.6 (im Unterholz stecken geblieben. Vor dem Posten unsicher.
P.14: nach P.13 ins Dickicht geraten und zu weit rechts auf den Weg gekommen.
P.16: alles quer gelaufen, besser links auf den Weg.
P.17: schlecht von P.16 weggelaufen, Kompass zuerst falsch eingestellt.

Rang 2 mit 3 s Rückstand.

Rangliste

22.10.11

Sonne und Nebel

Prächtiges Herbstwetter am Glarner OL-Tag am Samstag in Schwändi bei Glarus.
Im Laufgelände waren die Waldpartien mit vielen Felsblöcken und Steinfeldern gespickt. Daneben einige längere Schräghangtraversen auf Kuhweiden. Meine Bahn (Offen Mittel) erwies sich als nicht allzu schwierig und so kam ich ohne Suchaktionen durch. Meine Routen zu P.8 und zu P.11 waren vielleicht nicht optimal.

Ranglisten


Am Sonntag dann Nebel und tiefe Temperatur am Zurzacher OL in Siglisdorf. Die Bahn im gut belaufbaren Boowald erwies sich als eher kurz und schnell. Ich hatte ein ganz gutes Rennen. Lediglich 2 kleinere Fehler mit je etwa 40 s Zeitverlust. Vor P.2 zu weit nach rechts gekommen und bei P.7 ebenfalls zu weit rechts und den Wall nicht gesehen (überwachsen durch Brombeeren).
Bestzeit H65 und sogar ein Start-Ziel-Sieg ;-))

Rangliste

9.10.11

Biberister OL

Mit viel Wetterglück nach Kälte und Regen: Sonnenschein am Biberister-OL bei Deitingen auf der neuen Karte Pfaffenweiher. Der Wald war ziemlich flach und auf dem Grasboden meist gut belaufbar.

Es ging ganz gut bis zum Posten 3. Dort traf mich ein Ast auf die Nase, worauf diese zu bluten begann. Offensichtlich litt meine Konzentration darunter: ich rutschte mental zu P.5 und lief den Posten 6 an. Der erste Teil der Strecke kam mir zwar schon etwas merkwürdig vor, da ich aber mit meinem Nasenbluten beschäftigt war, lief ich weiter, ohne zu realisieren, dass ich P.4 und 5 ausgelassen hatte.
Bei Posten 9 dann die grosse Suchaktion. Im Gebüsch ein paar Meter am Posten vorbei und über 6 Minuten kreuz und quer gesucht.
Zu P.11 die Richtung nicht gehalten und rechts vorbei. Eine gute Minute verloren.
P.13: links vorbei und auf dem Weg aufgefangen. Zeitverlust unbedeutend.
P.15: konnte das einspringende Dickicht nicht erkennen, rechts vorbei bis zum Wall. Zeitverlust etwa 45 s.

Fazit: Nach dem Lauf vom letzten Sonntag schon wieder ein misslungenes Rennen. Nun gibt es 2 Wochen Pause, da ich die Anmeldefrist für die Meisterschaft in einer Woche verpasst habe :-((

1.10.11

Nat. Weekend im Jura

6. Nationaler OL in Le Pont-de-Martel am Samstag, 1. Oktober.

Gutes Wetter - schlechter Lauf.
Nach einem langen Anmarsch zum Start ging es zuerst in den grünen Teil der Karte. Bis zum Posten 3 verlief mein Rennen noch planmässig. Dann den Posten 4 überlaufen und gut 2 Minuten gesucht. Anschliessend im angenehmeren Teil der Bahn, mit offenen Partien, wieder ok bis zum Posten 7.
Vor Posten 8 jedoch den Kartenkontakt verloren, an der Mauerecke aufgefangen. Das hat 2.5 Minuten gekostet. Schliesslich knapp an P.9 vorbei und nochmals 2 Minuten verloren. Rest ok.

Das ergab noch den Rang 6 von 50.

Rangliste


Am Sonntag bei unverändert prächtigem Herbstwetter der 7. Nationale OL bei La Chaux-de-Fonds.
Ein Mittelstreckenrennen in einem etwas einfacheren Gelände als am Vortag (Pouillerel).
Ich startete einigermassen gut und es blieb bei einem 40 s Fehler im ersten Teil (P.4 von rückwärts angelaufen). Dann, 300 m vor dem Ziel das "Out": ich kam nach links von der Richtung ab, obwohl ich den Kompass noch gestellt hatte und landete auf der Wiese. Nach dem Auffangen lief ich nochmals falsch und stempelte schliesslich noch den falschen Posten...
Damit vergab ich einen möglichen Spitzenplatz und schloss so meine Woche im Jura etwas frustriert ab. Wenigstens herrschte immer schönes Wetter. Es bleibt die Erkenntnis, dass zuviel Training vor einem Rennen nicht gut tut.

Rangliste

24.9.11

ZH Oberländer OL + Baselbieter OL

Ein Wochenende mit prächtigem Herbstwetter lud zum Doppelstart ein. Die Strecken waren beide Male eher kurz und mit vielen Posten gespickt.

Am Samstag im Burgerwald bei Uznach.
Mit meiner noch nicht ganz überwundenen Erkältung ging ich das Rennen mit mässigem Tempo an, zumal ich feststellte, dass der Puls ungewohnt schnell in die Höhe stieg. Wenigstens leistete ich mir diesmal keine groben Fehler, es blieb bei zwei oder drei Haken im 20 s Bereich.
Ueberraschenderweise lief ich Bestzeit und erst noch mit einem Start-Zielsieg :-)

Rangliste


Am Sonntag ging es dann in die andere Richtung, nämlich nach Arisdorf. Dort gab es auf der Karte Bärenfels eine kurze und ziemlich verschlungene Bahn abzulaufen. Der Wald war, abgesehen von ein paar Dornenfeldern, gut belaufbar. Die mittelgrünen Partien, mit reduzierter Sicht, verlangten ein genaues Karten/Kompasslesen und das schon beim ersten Posten. Posten 3 (Loch) etwas gesucht (50 s). Zu Posten 5 hatte ich etwas Mühe mit dem Relief und verlor etwa 40 s. Sonst gelang mir das Rennen fast perfekt. Wieder Bestzeit :-)

Rangliste

11.9.11

Glattal-OL

Egg-Platten bei Schöfflisdorf und bei idealem Herbstwetter. Der Wettkampf war so nah gelegen, dass ich mit dem Velo hingefahren bin (via Regensberg).
Die Bahn im gut belaufbaren Wald war etwas länger als üblich und enthielt im Schlussteil als Highlight ein Gelände mit feinem Relief für welches die Karte im Massstab 1:5000 aufgenommen worden war.
Mein Rennen verlief einigermassen gut, mit ein paar Fehlern.
Zu P.2 ein Parallelfehler : auf der rechten statt auf der linken Abzweigung gelandet und zuerst rechts vom Weg gesucht ( 30 s ).
P.3: zu früh den Weg verlassen ( 20 s ).
P.10: schlechte Route, zu weit vom Strich ( 1 Minute ).
P.12: links herum auf dem Strässchen wäre besser gewesen als direkt über den Steilhang ( 30 s ).
P.15: zu weit rechts statt über den Sattel (10 s ).
P.16: vor dem Posten gezögert ( 15 s ).
P.18: links um den Hügel statt rechts ( 30 s ).
P.19: vor dem Posten zu weit links ( 20 s ).

Im Schlussteil also ziemlich unsauber gelaufen.

Fehlertotal gut 3 Minuten.

Mein Tempo war generell zu tief, was sich auch im tiefen Pulsdurchschnitt von 144 ausdrückt, sollte 10 höher sein (Nachwirkung vom Velofahren?).

Rang 2 von 17.

Rangliste

5.9.11

5. Nat. OL und SOM

Dieses Rennen wurde als Stadtsprint in Estavayer-le-Lac am Samstagabend ausgetragen. Während die früh Startenden noch trocken über die Strecke kamen, erhielten die späteren eine intensive Dusche. Ausserdem wurde es so dunkel, dass fast von einem Nacht-OL gesprochen werden konnte...
Zum Glück hatte unsere Kategorie frühe Startzeiten zwischen 17 und 18 Uhr.
Die Strecke war anspruchsvoll: mit 21 Posten auf 1.7 km Luftliniendistanz musste immer mit voller Konzentration gelaufen werden.
Mein Rennen gelang mir einigermassen gut, allerdings unterliefen mir doch einige Fehler.
Vor der Routenwahl zu Posten 8 zögerte ich etwas und lief schliesslich rechts herum. Die Route links herum ist etwas kürzer.
Zu P.9 erwischte ich zuerst eine Sackgasse (10 s).
Den gröbsten Fehler machte ich nach dem Posten 14: statt unter der Brücke durch, lief ich zurück über diese und verlor so gegen eine halbe Minute.
Schliesslich noch ein Fehler zum zweitletzten Posten: ich lief die Böschung hoch und kontrollierte einen falschen Posten, dann die Treppe runter zum richtigen (15 s).

Rang 3 mit 55 s Rückstand.

Rangliste


Staffelmeisterschaft am Sonntag bei Vaumarcus.

Eigentlich hatte ich nicht vor, an diesem Staffelrennen teilzunehmen, lief dann aber trotzdem als Ersatz für einen verletzten Läufer zusammen mit H.U. Mutti und Fritz Rufer.
Die Mannschaft war in der Kategorie H160 gemeldet. Mit einem Gesamtalter von 188 Jahren waren wir die Aeltesten und hätten locker in H185 gepasst...

Als Startläufer konnte ich wenigstens noch vor dem einsetzenden Regen auf die Strecke.
Mein Rennen entwickelte sich dann aber leider zu einem Desaster. Zu Posten 3 geriet ich viel zu tief und verlor schon 2 bis 3 Minuten. Dann eine schlechte Route zu P.5, nochmals 2..3 Minuten.
Vor P.7 verlor ich komplett den Faden und sucht am Hang viel zu weit unten (über 6 Minuten).
Weitere Fehler gab es noch zu P.10 (zu früh und rückwärts gesucht) und zu P.12 (ganz schlechte Route).
Mit letzter Kraft auf die Schlussrunde, hier wenigstens keine Fehler mehr.
Fehlertotal etwa eine Viertelstunde :-((

An 18. Stelle (von 22) schickte ich H.U. Mutti auf die zweite Strecke. Er machte seine Sache besser und lief die 10. Streckenzeit. Schliesslich erzielte Fritz Rufer auf der Schlussstrecke noch die gute 5. Streckenzeit. Damit erreichten wir Rang 12 und lagen damit in der Mitte des H160-Feldes.

Rangliste

29.8.11

4. Nat. OL Ruosalp

Der Lauf konnte nach dem Kälteeinbruch bei prächtigem Spätsommerwetter durchgeführt werden. Am 6-Tage-OL vor zwei Jahren musste der Lauf in diesem Gelände wegen den Hochwasser führenden Bächen abgesagt werden. Diesmal waren die äusseren Bedingungen ideal. Allerdings hatte man bis zum Startpunkt schon 400 Höhenmeter in den Beinen.
Mit der Steigung ging es dann gleich weiter: bis zum Posten 3 nochmals 150 m. Zusätzlich war der Boden schwer belaufbar, vor allem zu P.3, dort hätte ich wohl besser die Route rechts herum gewählt. Technisch war die Bahn bis auf den Schlussteil eher einfach. Dort waren vor allem die Posten 16 bis 18 im Felsgewirr schwierig zu finden.
Ich absolvierte das Rennen ohne grobe Fehler, aber physisch kam diesmal nicht allzu viel und in den Abfahrten ging ich kein Risiko ein. So reichte es nur zu Rang 6 mit einem grossen Rückstand.

Rangliste

14.8.11

Sieg am 3-Tage-OL Flandern

Etappe 1 bei Lommel.

Wäre ein schöner Lauf gewesen - wenn es nicht geregnet hätte. Sanddünengelaende mit feinem Relief mit meistens beschränkter Sichtweite (Gebüsch), aber trotzdem gut belaufbar. Schon bei der Anfahrt per Velo zum Wettkampf begann es zu schütten... Nach dem Start liess der Regen zwar nach und hörte schliesslich ganz auf.
Ich ging das Rennen vorsichtig an und lief, soweit es ging, auf den Pfaden durch die Grünpartien. Einen Zeitverlust gab es beim Strassenübergang, wo gleich zwei Posten (9 und 10) zu stempeln waren. Ich lief zuerst über die Strasse und musste nochmals zurück (45 s).
Dann noch eine Suchaktion von gut 2 Minuten am Posten 12 (Loch im Gebüsch).
Rest noch ok. Total 20 Posten.
Es reichte trotzdem zur Bestzeit :-)
Für den zweiten Tag ist wieder Regen prognostiziert...


Etappe 2 am gleichen Ort, aber auf der anderen Seite der Strasse.

Der Regen am Morgen liess das Schlimmste befürchten. Er liess dann aber nach und es blieb nur noch ein leichtes Nieseln.
Das Gelände gleich wie am Vortag feines Sanddünenrelief, zusätzlich einige offene Sandflaechen.
Auf einem meiner Zettel stand, der Weg zum Start sei 100 m. Dies stellte sich rasch als falsch heraus. In Wahrheit waren es gegen 1.5 km! Ich geriet in Zeitnot und musste zum Start sprinten... Es reichte gerade noch. Die Konzentration fehlte jedoch, ich hielt die Karte verkehrt und lief am Startpunkt 180 Grad falsch. Rechtsumkehrt und zurück zum Startpunkt. 2 Minuten weg.
Anschliessend gelang mir dann der Lauf ganz gut und ohne grobe Fehler. Wieder Bestzeit :-)

Etappe 3.

Doch noch ein Tag mit besserem Wetter und Sonnenschein!
Das übliche Sanddünengelände, diesmal aber mit einer Karte im Massstab 1:7500. Somit waren die Reliefdetails besser zu erkennen.
Der Anfang war technisch eher einfach und bereitete mir keine Probleme. Beim Posten 5 spielte mir der Kartenmassstab einen Streich: ich sah eine Postenflagge auf der linken Seite, dachte aber ich sei noch nicht weit genug und lief weiter. Eine Suchschlaufe von etwa 2 Minuten war die Folge.
Der Rest dann wieder ohne Fehler. Die Posten im Mittelgrün waren heikel und mussten vorsichtig mit genauem Kompasslauf angegangen werden.
Auch an diesem dritten Lauf erzielte ich die Bestzeit ( 1 Minute Vorsprung) und damit stand mein Gesamtsieg fest :-))

Resultate

6.8.11

Swiss Orienteering Week

Zusammenfassung:

Eigentlich ging ich mit einigen Ambitionen in diese Wettkampfwoche. Nach den Läufen in Oestereich und vor allem Slowenien fühlte ich mich fit. Dass ich am ersten Tag mit der ersten Startzeit losziehen musste, dämpfte meine Erwartungen schon beträchtlich. Die erste Etappe (La Mutta) betrachtete ich, mit den gemachten Fehlern, etwas übereilt schon als Streichresultat.
Etappe 2 (Crap Sogn Gion) gelang mir nicht schlecht, etwa 3 Minuten Fehler.
Am dritten Tag der Tiefschlag: nicht klassiert.
Nach dem Ruhetag am vierten Rennen (Plaun) im Bergsturzgebiet übermässig lange gesucht.
An der Etappe 5 den zweiten Nuller kassiert (Posten 3 passiert, aber nicht gestempelt). Damit endgültig aus den vorderen Rängen des Gesamtklassements gefallen.
Zum unguten Abschluss (Foppa) fast jeden Posten gesucht.

Mit 2 Nullern reichte es im Gesamtklassement noch zu Rang 40 von 91.

Positiv:
Interessante Gelände, Wetter meistens gut, physisch gute Form, keine Verletzungen.

Negativ:
Meine schlechte Navigation und Konzentration.

Gesamtrangliste (pdf)


Etappe 6: Foppa


Entgegen den Prognosen konnte die letzte Etappe im schwierigen Bergsturzgebiet zwischen Foppa und Flims bei prächtigem Wetter ausgetragen werden.
Das erste Problem ergab sich beim Transport zum Start mit der Sesselbahn. Die Kapazität war massiv überschätzt worden und so bildete sich eine lange Warteschlange. Ich erreichte die Bergstation 5 Minuten vor meiner Startzeit. Mit einem Sprint erreichte ich den Start gerade auf die Sekunde rechtzeitig... Natürlich war das keine optmale Vorbereitung, wie sich bald zeigen sollte.
P.1: hätte mich besser rechts halten sollen (30s).
P.2: schlecht vom P.1 weg, dann ein paar Meter am Posten vorbei und 4 bis 5 Minuten gesucht.
P.3: statt auf die westliche Wegspur, sehr konfus gelaufen und schliesslich am P.12 gelandet (5 Minuten).
P.4: ok.
P.5: gut auf die Strasse gekommen, dann aber im Hang gesucht (1.5 Minuten).
P.6 bis P.8: ok, zu P.7 auf Weg und Strasse.
P.9: im Dschungel stecken geblieben, schliesslich auf der unteren Brücke gelandet (1.5 Minuten).
P.10: Umlaufroute rechts gewählt. Links wahrscheinlich schneller.
P.11, P.12: ok.
P.13: zuerst falsche Wegspur gelaufen, dann im Postenraum gesucht (3 Minuten).
P.14,P.15 ok.

Fehlertotal: gut eine Viertelstunde.
Damit auch noch das letzte Rennen abverreckt. Erst nachher realisiert, dass der Massstab 1:7500 war.

Rangliste



Etappe 5: Nagens

Wettermässig ganz ok, nachdem am Morgen noch Nebelbänke über dem Laufgebiet lagen. Gelände: Alpweiden und Felspartien.

Leider ging es weiter mit den Flops: Posten 3 beim Bachübergang passiert , aber nicht gestempelt (auf der Karte nicht gesehen). Fehler zwar noch vor P.4 bemerkt, hatte aber keine Lust zurück zu laufen...
Abgesehen davon und einem Haken zu P.5 (1:20), gut bis zum Posten 9.
Zu P.10 im Hang zu tief und zu weit gelaufen, etwa 3 Minuten herum gestanden, dann war der Ofen aus und zum letzten Posten marschiert/gejoggt. Noch einen schnellen Zieleinlauf versucht, aber keine Energie mehr.

Damit den zweiten Nuller gebucht und aus der Gesamtwertung verabschiedet.

Rangliste

Zwischenzeitauswertung:
- am Posten 3 sind 6 Läufer (von 90 H65) vorbei ohne zu stempeln.
- am P.9 lag ich von der Zeit her noch an zweiter Stelle mit 28 s Rückstand.
- am P.10 hatten viele Läufer grosse Zeitverluste.
- mein Zieleinlauf war diesmal nur der zweitschnellste ( 1 s zurück ).
- meine Endzeit war 20 s unter der Bestzeit.

PS: gut, dass das Ganze morgen vorbei ist...



Etappe 4: Plaun

Nach dem regnerischen Ruhetag, bei wieder ganz akzeptablem Wetter.
In den Randhängen der Hochebene sowie einem Bergsturzlabyrinth. Hier gab es einen Kartenausschnitt im 1:5000er Massstab.
Der Beginn war eher einfach, einerseits war der erste Posten von der Seilbahnstation aus sichtbar und zweitens hatte es Spuren im Hang. Also kein Problem bis nach dem Posten 4.
Dann ging es ins Bergsturzgebiet...
Posten 5 verfehlt und gut 3 Minuten gesucht.
Im Schritttempo zu P.6, noch ok.
Zu P.7 zu tief gekommen und zuerst P.8 angelaufen, zurück zu P.7 (über 1 Minute verloren).
Zu P.9 wieder zu tief und nochmals 1.5 Minuten gesucht.
Ganz schlimm zu P.10: ich musste an den Waldrand laufen, um mich aufzufangen (4 Minuten).
P.11 ok, dann zu hoch und zu weit rechts zu P.12 (1 Min.).
Rest noch einigermassen ok, aber ziemlich frustriert :-(

Also Fortsetzung meiner mittelmässig bis schlechten Vorstellungen der ersten 3 Tage :-((

Wenigstens Bestzeit zu P.8 (da wusste ich wo er war...) und im Zieleinlauf (wieder 19 s wie Tag 3).

Rangliste


Etappe 3: Vorab

Hauptsächlich im Gletschervorfeld, d.h. Steinwüste.
Gut bis zum Posten 3 gekommen (Zwischenrang 2, mit 3 s Rückstand). Zu P.4 den falschen Seilbahnmast ins Auge gefasst, dann erübrigt sich ein weiterer Kommentar...
Ich wollte eigentlich direkt zum Ziel marschieren, suchte dann trotzdem noch den Posten 4 auf. P.3 zu P.4: über 23 Minuten!
Den Rest der Bahn im Wandertempo schön auf dem Strich zurückgelegt. Bestzeit im Zieleinlauf!

Rangliste



Etappe 2: Crap Sogn Gion

Auf 2200 m Höhe, bei schönem Wetter und ohne Bäume. Bahn mit wenig Posten und langen Teilstrecken, aber eigentlich wenig Routenwahl.
Diesmal hatte ich eine Startzeit im Mittelfeld. Diese spielte aber, im Gegensatz zu gestern, keine Rolle. Ich hatte ein ganz gutes Rennen, physisch fühlte ich mich fit.
Das erste Problem kam auf dem Weg zu P.5: direkt oder nach links in den Talkessel? Ich entschied mich für Letzteres, um etwas an Höhe zu sparen. Direkt wäre wahrscheinlich besser gewesen, denn auf der Umgehung musste ich etliche Bachgräben durchqueren.
Zu P.6 kam ich etwas zu tief, zögerte und musste wieder steigen (30 s).
Dann doch noch eine Suchaktion: zu P.7 lief ich unten durch, dann zu weit zurück (gut 2 Min.).
Der Rest war eigentlich schon Zieleinlauf zur Seilbahnstation Crap Sogn Gion.

Tagesrang 5 von 90.

Die Zwischenzeiten zeigen, dass ich auf den ersten 3 Teilstrecken jeweils 1.5 Minuten auf die Bestzeit verliere. Vielleicht bin ich doch langsam etwas müde, nach etwa 24 Rennen seit dem 20. Juni...
Hingegen scheint meine Route zu P.5 doch nicht so schlecht gewesen zu sein: drittbeste Zeit (14:32), nur 43 s hinter der Bestzeit.

Rangliste



Etappe 1: La Mutta

Das Wetter wieder auf der besseren Seite am Auftakt zum 6-Tage-OL in Flms-Laax
Mit der ersten Startzeit meines Feldes unterwegs, erwartete ich keinen guten Lauf. Zum ersten Posten ging es im Schritttempo durch kniehohes Gras, dann P.2 im unübersichtlichen Gelände 2 Minuten gesucht.
Anschliessend ok bis P.6, aber immer als Spurenleger in den Grashängen unterwegs.
Zu P.7 etwas zu hoch (30 s).
Perfekt zu P.8, dann aber eine böse Suchaktion am P.9. 5 Minuten herum geirrt :-((
Zu P.10 etwas zu hoch gestiegen (30 s). Am Schluss noch P.13 überlaufen (20 s).

Noch Rang 8 von 90.

Fazit: Hier sollte man 10 Minuten schneller sein. Schon ein Kandidat für das Streichresultat...

Rangliste

28.7.11

OO.cup in Slowenien

Der 5-Tage-OL bei Lokve in der Nähe von Nova Gorica begann am Freitag, den 22. Juli, bei noch gutem Wetter. Das Laufgebiet um Mala Lazna kannte ich schon von Läufen in den Jahren '08 und '09: sehr anspruchsvoll mit feinem Relief, vielen Senken und Felsen.

Am ersten Tag begann ich das Rennen mit einer Sicherheitsroute zum Posten 1: oben durch auf dem Weg, direkt hätte man vielleicht eine Minute einsparen können.
Zu P.2 etwas zu tief (30 s).
Extreme Sicherheitsroute auf dem langen Teilstück zu P.4: auf der Strasse und nahe am Ziel und dem letzten Posten vorbei. Direkt wahrscheinlich 1 bis 1.5 Minuten schneller.
P.9 überlaufen (Stein im Steinfeld, 1 Minute).
Zu P.10 zu weit links, nochmals gegen 1 Minute verloren.
Rest ok, aber etwas langsam geworden.
Alles in allem ein recht guter Lauf. Rang 2, etwa 2 Minuten hinter Helmut Conrad, dem M70-Doppelweltmeister von 2010 und 2011.


Etappe 2:

Am zweiten Tag war es vorbei mit dem schönen Wetter: Regen und ein unangenehmer Wind. Ich behielt gleich die Goretexjacke an.
Ich hatte ein eher mässig gutes Rennen. Schon den ersten Posten etwa eine Minute gesucht.
Dann gut bis zum P.6.
Nach dem P.6 stieg ich schräg den Hang hoch, kam aber nie auf den Weg der auf gleicher Höhe nach Westen lief. Ich geriet dann viel zu hoch, lief zu früh nach unten in die Senken, wo ich den Kartenkontakt verlor... Schliesslich auf dem Strässchen aufgefangen und von dort zum Posten 7. Zeitverlust hier war so 3..4 Minuten.
Zu P.8 am Hang zu hoch gekommen und im Grün nochmals etwa 1.5 Minuten liegen gelassen.
Trotzdem noch Tagesrang 2 mit weniger als 1 Minute Rückstand. Also war niemand ohne gravierende Fehler über den Parcours gekommen!
Nach zwei Läufen auf Gesamtrang 1 :-)

Etappe 3:

Das Wetter noch eine Nuance schlechter als am Vortag: strömender Regen und ein eisiger Wind.
Technisch war es diesmal eher einfach, das schwierige Gebiet im westlichen Teil der Karte blieb leider den jüngeren Kategorien vorbehalten.
Ich hatte ein gutes Rennen ohne grobe Fehler. Routen zu P.2 und P.13 nicht optimal. Zu P.14 etwas unsicher.
Es reichte zur Tagesbestzeit. Gesamtführung ausgebaut.


Etappe 4:

Ein neu kartiertes Gebiet bei Lokve und wieder besseres Wetter, aber immer noch recht kühl.
Der Beginn der Bahn war einfach, aber nach Posten 2 tat ich einen spektakulären Sturz hinunter in die Senke. Da aber alles noch dran war lief ich sofort weiter. Erst weiter unten merkte ich, dass die Karte oben geblieben war. Ich kehrte um und holte sie von einem oben stehenden Läufer ab (Danke, Kurt Heimoz).
Im weiteren noch zwei oder drei kleine Zeitverluste auf nicht optimalen Routen. Also ein ganz gutes Rennen.
Tagesrang 1 mit etwa 2 Minuten Vorsprung. Führung im Gesamtklassement mit etwa 8 Minuten Vorsprung vor dem letzten Tag.


Etappe 5:

Der letzte Tag wieder bei schönem Wetter, wieder bei Lokve. Diesmal mit Kartenmassstab 1:10'000 (bisher immer 1:7500).
Meine Routenwahl auf dem langen Teilstück zu Posten 2 war optimal: praktisch immer auf Wegen bis zum Posten.
P.4: etwas nach links abgekommen und im falschen Steinfeld gesucht. Schliesslich auf dem Weg aufgefangen (etwa 2.5 Minuten verloren).
Zu P.7 wieder eine relativ gute Route gelaufen.
P.9: Hätte ich direkter laufen sollen. Zu tief gekommen (50 s).
P.10: Im Grün hängen geblieben und zu tief geraten (1 Min.).
Tagesrang 2 und Gesamtsieg im OO.cup :-)

Resultate

Ultimate:

Für hardcore-Orientierer gab es die Ultimate-Kategorie: keine Wege auf der Karte (hier die W21 Ultimate Bahn vom zweiten Tag):



Alle Ultimate-Läufer wurden mit einem speziellen T-Shirt belohnt:

18.7.11

6 Tage-OL Oesterreich

Etappe 1 bei Aspang

Bei schönem Sommerwetter ging es zu ersten Etappe in den Wald. Als Besonderheit gab es 2 Karten mit verschiedenen Massstäben. Zuerst 1:7500 für die ersten 4 Posten. Dieser Teil gelang mir noch gut, wenigstens bis zu P.3. Zu Posten 4 geriet ich in einen grünen Dschungel, lief zu tief und verlor etwa 1 Minute.
Kartenwechsel bei Posten 4. Posten 5 noch gut, dann begannen die Probleme mit dem Massstab 1:4000.
P.6: zu weit und zu hoch gesucht (1 Minute).
P.7: wieder ok.
P.8: zu tief (50 s).
P.9: ok.
P10: auf dem Weg zu weit bis zu Gabelung gelaufen (1.5 Min.).
Rest eigentlich noch gut gelaufen.
Leider bei P.14 einen falschen Posten erwischt. Posten im Sumpf übersehen und 20 m weiter den Posten am Rinnenende genommen...
Während des ganzen Laufes nie gemerkt, dass auf der 4000er Karte eine Aequidistanz von 2 m galt!

Also schon das Streichresultat gebucht ( 4 der ersten 5 Läufe kommen in die Wertung für den Jagdstart). Meine Zeit hätte noch mit wenig Rückstand zum Platz 2 gereicht.
Das Gelände des zweiten Teils löste, wegen den grünen Passagen, vor allem bei den Frühstartenden, keine Begeisterung aus...


Etappe 2 bei St. Corona

Bei etwas weniger gutem Wetter, es fielen ein paar Tropfen, fuhr man mit dem Sessellift hoch ins voralpine Zielgelände. Dann nochmals 130 m Steigung zum Start.

Dieser Lauf geriet mir auch nicht gerade zum Highlight. Schon den ersten Posten suchte ich etwa eine gute Minute im halboffenen Gelände. Dann gut bis zum Posten 4.
Zu P.5 glaubte ich auf der Höhe zu laufen, war aber zu tief. Posten überlaufen und zu tief unten herum gesucht. Schliesslich vom Zaun aus wieder hoch gestiegen. Zeitverlust: satte 5 Minuten.
Der Rest wieder ganz gut, ausser dass ich zum letzten Posten den Zieleinlauf hoch steigen musste. Oben durch wäre besser gewesen.
Tagesrang 3 mit 2.5 Minuten Rückstand.


Etappe 3 bei Wiener Neustadt

Ein besonderer Leckerbissen: der Garnisonsübungsplatz bei Wiener Neustadt. Massstab 1:5000, total flach. Der erste, kurze Teil im schnell belaufbaren Wald. Dann ging es in ein offenes Gelände mit unzähligen Löchern. Weiter gab es Rinnen, Bunker, Betonplattformen sowie Gebüschpartien.

Der Waldteil, d.h. die ersten 3 Posten, gelang mir noch gut.
Auf dem Weg zu P.4 passierte ich eine kleine Holzhütte. Diese setzte ich mit dem kleinen schwarzen Rechteck gleich, das ich auf der Karte ausmachte. Der Posten müsste also bei der nächsten Hütte, also etwa 50 m weiter zu finden sein. Leider fand sich dort keine solche... Also zurück zur ersten Hütte, vielleicht hatte ich dort die Flagge nicht gesehen. Negativ. Ich suchte noch eine Weile herum, bis ich den Posten mit der richtigen Kontrollnummer an einem Felsfuss (schwarzes Rechteck) in einer Senke fand. Zeitverlust: 3 Minuten.
Zum P.5 gleich nochmals eine Suchschleife (50 s).
Der Rest dann noch halbwegs ok, wobei an den Posten 8 und 10 nochmals 2 Haken von je 20 s.
Noch Tagesrang 6 mit fast 4 Minuten Rückstand.


Etappe 4 bei Grimmenstein

Nach einem Ruhetag folgte die zweite Tranche des Wettkampfs. Das Gelände Grimmenstein-Hochegg war steil und teilweise felsig. Gute Belaufbarkeit und offener Wald. Wieder einmal hatte ich ein gutes Rennen ohne grobe Fehler.

Start-P.1-P.2: marschiert, keine Probleme.
Dann zügiges Lauftempo bis zu den Posten 8, 9 und 10 in den Felsen.
Bei P.10 etwas zu weit und dann zu tief (40 s).
Teilstrecke P.11 - P.12 direkt gelaufen, war nicht optimal.
Rest ok.
Tagessieg mit über 3 Minuten Vorsprung.



Etappe 5 bei Bad Fischau


In einem detailreichen Gelände mit vielen Pfaden. Gut belaufbar mit Grasboden. Hier fanden die Qualiläufe für die WMOC 2006 statt, die mir damals recht gut gelungen waren.
Das Wetter spielte diesmal nicht mit: ein Temperatursturz von gegen 20 Grad. Kaum stand ich auf der Startlinie begann es auch schon zu regnen. Ich startete trotzdem noch gut und die ersten 3 Posten lief ich fehlerlos an. Dann hatte ich im heftigen Regen Probleme mit der Sicht. Zu Posten 4 geriet ich zu weit nach links und verlor eine halbe Minute. Auf dem Weg zu Posten 5 verwechselte ich zwei Hügel und suchte zuerst weit rechts. Nochmals 2 Minuten verloren.
Im folgenden dann wieder ganz gut, wenn auch nicht immer auf optimalen Routen, bis zum Posten 12. Zum Posten 13 noch ein Haken rechts herum (50 s).
Dort begann eigentlich schon der Zieleinlauf: noch 3 Posten auf Wegen und Strassen. Zum unguten Schluss eine neue Fehlervariante: ohne das Ziel zu registrieren direkt zum Auslesen ins trockene Zelt, von dort nochmals zurück (20 s).
Trotz einem Fehlertotal von gegen 4 Minuten noch Platz 2. Im Gesamtklassement immer noch auf Rang 3 vor dem Jagdstart.


Etappe 6 bei Witzelsberg

Wieder schönes und sehr warmes Sommerwetter. Das Gelände war das gleiche wie beim A-Final an der WMOC 2006. Gut belaufbar und grosse Teile mit feinem Relief. Vor 5 Jahren war mir der Lauf gründlich misslungen: unter anderem suchte ich ein Loch etwa 7 Minuten...

Diesmal war ein Jagdstart angesagt. Gemäss der Auswertung der besten 4 von 5 Läufen wurden die Punktedifferenzen wieder in Zeitdifferenzen umgerechnet. Das ergab für mich Position 3 mit einem Rückstand von 8.5 Minuten auf den führenden Max Moosberger und 1 Minute auf Max Blankenhorn. Ich startete vorsichtig und wählte eine ziemlich direkte Route zu Posten 1. Vor dem Graben bei P.1 sah ich Max B. im Gegenhang, wie er zu hoch stieg. Somit war ich etwa eine Minute vor Max am Posten, obwohl ich den Posten auch nicht direkt anlief.
Ein kleiner Haken zu P.2 und eine schlechte Route zu P.3 führten dazu dass Max wieder aufschliessen konnte (1.5 Minuten verloren). P.4 und P.5 zusammen angelaufen.
Bei P.6 war ich auf einer direkteren Route wieder vorn.
Auf den langen Teilstrecken zu P.7 und P.8 sah ich Max nicht mehr, obwohl ich zu P.7 nicht optimal lief.
Beim Weglaufen von P.8 war Max dann allerdings wieder dicht hinter mir. Offenbar war ich vor P.8 vorsichtig und langsam gelaufen.
Den Posten 9 in der grünen Mulde stempelte ich zuerst. Dann beschleunigte ich das Tempo für die letzten 4 kurzen Teilstrecken und lief sicher als Gesamtzweiter ins Ziel.
Ausserdem war ich noch knapp Tagesbestzeit gelaufen.

Resultate

Fazit: nach dem total misslungenen ersten Teil, gelang mir der zweite mit zwei Tagessiegen wieder besser. Leider spüre ich seit dem WMOC-Final nach wie vor Rückenschmerzen und bin im Gelände etwas gehemmt.

Nun geht es weiter nach Slowenien, wo der 5-Tage-Lauf (OOCup) in sehr anspruchsvollem Gelände stattfinden wird.

2.7.11

WMOC in Pecs (Ungarn)

Langdistanz A-Final.

Nach einem weiteren Ruhetag ging es am Freitag mit den Finalläufen weiter. Das Gelände, ein Wald mit grossen Dolinen, war gut belaufbar und somit das schönste der drei Laufgebiete. Schönes und sehr heisses Sommerwetter (über 30 Grad).
Leider musste ich dieses Rennen etwa in der Mitte wegen Rückenschmerzen abbrechen. Schon beim Anziehen der Laufschuhe machte ich eine ungeschickte Bewegung, die einen stechenden Schmerz im Kreuz zur Folge hatte. Ziemlich gehemmt machte ich mich auf den Weg zum Start und begann mein Rennen sehr vorsichtig. Es ging dann ganz gut bis sich auf dem Weg zum Posten 6, nach etwa 25 Minuten und halber Renndistanz die Rückenschmerzen verstärkten. Ich entschloss mich, keine weiteren Risiken einzugehen, brach das Rennen ab und marschierte direkt zum Ziel.

Nach den eher mässigen Qualiresultaten also noch ein Totalausfall. Als kleiner Trost bleibt immerhin der 5. Rang im Sprint.

Ich hoffe, die Rückenbeschwerden verflüchtigen sich bis zum Sonntag soweit, dass ich bei Wiener Neustadt die erste Etappe des dortigen 6-Tagelaufs in Angriff nehmen kann.

Resultate


Qualifikation für die Langdistanz.


Diese fanden, nach einem Ruhetag, am Dienstag und Mittwoch in den Wäldern zwischen Pecs und Orfü bei schon recht sommerlichen Temperaturen statt. Am ersten Tag noch ohne, am zweiten schon mit etlichen grossen und kleinen Dolinen ("Negativhügel").

Die Teilnehmer der Kategorie H65 wurden in 6 Felder mit je 60 Läufern eingeteilt. Zwei Läufe waren zu bestreiten und die beiden Laufzeiten wurden addiert. Die besten 14 in jedem Feld waren für den A-Final qualifiziert.

Die beiden Rennen gelangen mir gar nicht nach Wunsch. Im ersten summierten sich die Fehler auf etwa 10 Minuten. Im zweiten verlor ich auf der Suche nach dem Posten 4 etwa 7 Minuten. Trotzdem gelang es mir, nach dem 15. Platz im ersten und dem 7. im zweiten, mit dem 11. Rang noch in den A-Final vorzustossen.

Somit habe ich im Final immerhin noch 20 Läufer, die vor mir starten. Ausserdem wird die Temperatur um 10 Uhr 58 (meiner Startzeit) noch nicht auf das prognostizierte Tagesmaximum von 33 Grad geklettert sein. Die besten der Qualifikation starten gegen 13 Uhr ... Also eigentlich eine gute Startzeit :-)

Resultate


Sprint-Final in Komlo bei Sonnenschein und wieder etwas höheren Temperaturen.
Das Terrain, hügeliges Siedlungsgebiet mit Waldpartien, stellte in erster Linie läuferische Anforderungen. Ich hatte ein recht gutes Rennen, allerdings verhinderten zwei nicht optimale Routen gegen Schluss einen Podestplatz. Die Siegerzeit hätte ich aber nicht erreichen können.
Zu Posten 8 wäre die Route rechts herum wohl gut 20 s schneller gewesen und anschliessend zu P.9 lief ich rechts um das Gebäude herum, statt direkter rechts herum (nochmals 10..15 s).
So belegte ich noch Platz 5 im A-Final mit 80 Teilnehmern von ursprünglich etwa 350. Zwar 2 Plätze schlechter als im Vorjahr in der Schweiz, aber in Anbetracht der stärkeren Konkurrenz und meiner schlechteren Form ganz akzeptabel :-)

Resultate (Quali und Finals)

Die Weltmeisterschaft der Senioren begann mit der Sprintqualifikation in der Altstadt von Pecs. Etwa 350 Läufer der H65-Kategorie kämpften in 5 Feldern um die Teilnahme im A-Final. Das Wetter nach einem Regenguss schön, aber kühl.
Die Bahn stellte sich als recht anspruchsvoll heraus. Leider unterlief mir zu Posten 2 ein böser Lapsus: ich lief eine Mauerecke zu weit und verlor den Kartenkontakt. Nach einem Irrweg kehrte ich um und landete schliesslich am Posten (eine flache Mulde, eher unüblich bei einem Stadt-OL). Zeitverlust etwa 1.5 Minuten. Der Rest gelang dann noch ganz gut. Schliesslich konnte ich mit einem 9. Rang noch die A-Final-Teilnahme retten. Also wieder alles offen...

20.6.11

Clientis 6-Tage-OL

Schlussetappe: Sprint auf dem Pfaffberg bei Pfäffikon.
Ein Sprint im Wald mit dem ungewohnten Kartenmassstab 1:5000.
Natürlich wollte ich noch die sechste Bestzeit erzielen und begann mein Rennen in zügigem Tempo. So kam ich gut bis zum Posten 8, wo ich mit etwa 40 s in Front lag. Beim Posten 9 kam dann leider das Aus... Offenbar geriet ich etwas zu weit nach links, umkreiste den Posten und suchte dann wieder links im Grün. Nach 3 oder 4 Minuten gab ich die Suche auf. Vom Posten 11 bis ins Ziel lief ich trainingshalber nochmals Wettkampftempo.
Gemäss den Zwischenzeiten hatten am Posten 9 nicht weniger als 9 der 11 H65-Läufer Probleme mit Zeitverlusten von 2 bis über 6 Minuten! 2 Läufer fanden den Posten nicht...
Nach dem Rennen begab ich mich zurück in den Wald und lief nochmals von P.8 bis P.11. Den Posten 9 sah ich diesmal aus 40 m Distanz. Man musste nur im richtigen Moment in die gute Richtung schauen... Im Joggingtempo brauchte ich gut 3 Minuten von P.8 bis P.11. Es wäre also eine Zeit unter 19 Minuten möglich gewesen.

Auf meinen Gesamtsieg hatte dieser Lauf ( und auch schon der gestrige ) keinen Einfluss mehr. Mehr als 4000 Punkte gibt es nicht ;-)

Rangliste

Schlussrangliste



Etappe 5: Mitteldistanz auf dem Batzberg bei Rüti.

Diesmal war Mitteldistanz wirklich Mitteldistanz, Es gab eine Mischung von Weglauf und Dschungel. Den ersten Kontakt mit dem Grün hatte ich zu Posten 4. Ich wich nach links aus und musste dann den Posten von rückwärts in den Brombeeren suchen (etwa 1.5 Minuten verloren).
Dann wieder harmlos bis P.8. Zu P.9 hatte ich mir den schlimmsten Hang ausgesucht: steil, Brombeeren und umgestürzte Bäume. Das kostete fast eine Minute.
Zm Posten 10 versuchte ich, den Weganfang im Grün zu treffen. Das missglückte natürlich, ich kämpfte mich parallel zum Weg durch die Brombeeren.
Es reichte trotzdem noch zur fünften Bestzeit.

Rangliste


Etappe 4, Langdistanz Chomberg-Brütten.
Wieder schönes Wetter an diesem Rennen. Auch das Terrain angenehmer als am Vortag.
Diesmal gelang mir endlich wieder ein Rennen ohne gröbere Fehler, vielleicht weil ich den Wettkampf locker und nicht zu schnell anging. Zwar hatte ich zwei Phasen, wo ich etwas unsicher war: zu P.1 im Postenraum und auf dem Weg zu P.5. Sonst lief ich abgesehen von zwei oder drei kleineren Haken ganz gut.
Mit etwas Glück erzielte ich die vierte Bestzeit und damit steht mein Sieg in der Gesamtwertung schon fest :-)
In den restlichen zwei Rennen kann ich nun, ohne Stress, das fehlerfreie Laufen noch etwas stabilisieren, was im Hinblick auf die WMOC in einer Woche sicher nützlich wäre.

Rangliste



Die Etappe 3 bei Uster (Egg-Hard) war wieder einmal eine richtige Regenetappe. Die anrollende Gewitterfront schlug erbarmungslos zu.
Das Rennen war als "Mitteldistanz" angekündigt, zog sich aber ziemlich in die Länge. Der Wald war eigentlich ganz gut belaufbar, allerdings mit einigen Brennnesseln und Brombeeren. Viele Posten waren ins Grün gesetzt und im dunklen Wald schwer zu erkennen. Zeitweise verunmöglichte die Dunkelheit sogar das Kartenlesen.
Ich startete im strömenden Regen vorsichtig, doch schon beim Posten 3 (Loch im Grün) gabs eine kurze Suchaktion.
Der gröbste Fehler zum Posten 5: zu spät den Weg verlassen, rechts am Posten vorbei und massiv gesucht (gegen 4 Minuten).
Anschliessend ging es besser und ohne Probleme bis zum letzten Posten. Dort konnte ich auf der Karte wegen der Dunkelheit die Grünstufen nicht mehr unterscheiden und suchte zuerst etwas zu weit südlich ( 1 Minute ).
Die Beteiligung hielt sich in Anbetracht der Wetterbedingungen in Grenzen. In meiner Kategorie H65 starteten gerade mal 8 von 15 gemeldeten Läufern. Von diesen war ich aber auch diesmal der Schnellste :-)

Rangliste



Etappe 2: Stadtsprint in Rüti.
Recht anspruchsvolle Bahn mit vielen Posten und Richtungswechseln. Ich begann vorsichtig und kam gut auf die Karte. Zwei kleine Zeitverluste, je 10 s, zu den Posten 9 und 13 sowie ein weiterer, gröberer Fehler zum Posten 15: zu früh in eine Sackgasse gelaufen und etwa 20 s verloren.
Gegen Schluss noch ein paar Regentropfen.
Gutes Rennen, wieder mit Bestzeit.



Rangliste


Etappe 1 am Montagabend bei Weisslingen-Kyburg mit guten Wetterbedingungen.
Ich hatte ein recht gutes, wenn auch nicht fehlerloses Rennen.
Gut bis vor Posten 5, dort in den Rinnen und Schneisen etwas den Ueberblick verloren und eine kleine Runde gedreht (1 Min Zeitverlust). Zu Posten 6 wählte ich die direkte Route durch das Tobel. Nach dem Aufstieg hatte ich keine Karte mehr in der Hand... Also zurück und die Karte rasch wieder gefunden, dann nochmals den rutschigen Steilhang hoch (1:20).
Zu P.8 eine direkte Route gewählt. Etwas zu früh zur Kante hoch gestiegen und gezögert (30 s).
Ok bis P.13. Bei P.14 vorbei bis zur Schneise (Flagge und auch Rinne nicht gesehen. (1:10)).
Zu P.15 unten durch am Waldrand.
Trotz den Zeitverlusten reichte es zur Bestzeit :-)

Rangliste