24.11.12

2012 im Rückblick

Das OL-Jahr 2012 verlief nicht wunschgemäss. Meine Form erreichte nie einen hohen Stand. Immer wieder warfen mich Krankheit und Verletzungen zurück. Die guten Resultate blieben bis auf wenige Ausnahmen aus.  

Verletzt/Krank:

Februar: Erkältung
März-April: Rückenbeschwerden
April-Mai: Knieverletzung rechts
Juli-September: Knieverletzung links (Innenband)
Oktober: Borelieninfektion durch Zeckenbiss (->Antibiotikakur) 

Trotz allem konnte ich viele schöne Lauferlebnisse geniessen.
 

Internationale Läufe:

Viseu Nachtsprint: Das Highlight - Sieg gegen starke Konkurrenz.
Portugal O Meeting: Beginn noch gut, Aufgabe an Etappe 4 (Rücken)
Meeting de Orientacao do Centro: 5. Rang.

3-Tage-OL Holland bei Breda: 3. Rang (H60).

3-Tage-OL Deutschland bei Chemnitz: 3.Rang und Sieg am Prolog (Waldsprint).

WMOC im Harz: Sprint noch ok (Rang 21 von über 400). Langdistanz nur Rang 53.

Die geplanten Läufe in Kroatien und Slovenien fielen ins Wasser wegen einer Knieverletzng (Etappe 3, Schweizer 6-Tage-OL).

OL in Alta Badia: Sieg am Sprint, 2.Rang Langdistanz.



Auch in der Nationalen Saison blieben die Resultate mittelmässig. Ausnahme war die Mittelstrecke mit Rang 2. Enttäuschend vor allem auch meine Sprintresultate.
In der Jahrespunkteliste erreichte ich noch Rang 9.

Anlass                              Rang

NOM, Nieselberg/Wil                   5
1. Nat.OL, Rappenchopf               11
2. Nat.OL, Andelfingen, 2 Sprints     5
3. Nat.OL, Cholfirst                 10
MOM, Arcegno                          2 
4. Nat.OL, Ascona, Sprint            11
5. Nat.OL, Appenzell                  8
6. Nat.OL, St.Gallen, Sprint          7
7. Nat.OL, Blauenpass, nicht gest.    -  verletzt
8. Nat.OL, Schauenburg, nicht gest.   -  verletzt
LOM, Sissacherflue, nicht gestartet   -  verletzt
9. Nat.OL, Munihubel                  7
SPM,Zofingen, Sprint                 10
SOM,God Surlej                       14
10. Nat.OL, S-chanf                   6
TOM, Rütihof                          8 


Regionale Läufe:

Immerhin noch 8 erste Plätze ;-)


Mein Training:

Umständehalber fiel mein Trainingsumfang dieses Jahr nicht üppig aus. Angestrebt wären eigentlich im Schnitt eine Stunde pro Tag.




Allerdings stelle ich bei mir über die letzten Jahre abnehmenden Trainingsfleiss fest. Insbesondere nimmt das reine Lauftraining ab und das Krafttraining wird auch sträflich vernachlässigt.






4.11.12

Abschluss 2012: TOM

Die Teammeisterschaft fand, wie fast jedes Jahr, in einem aargauischen Mittellandwald statt. Diesmal im Rütihof Nord bei Suhr.
Glücklicherweise hatte sich die angesagte Wetterverschlechterung etwas verspätet und so konnten wir das Rennen bei guten Bedingungen absolvieren. Ich lief zusammen mit Hansueli Mutti und Fritz Rufer in der ältesten Männerkategorie, nämlich H185. Zusammen brachten wir 191 Jahre an den Start.
Da meine Kollegen behaupteten, sie seien beide Langsamstarter übernahm ich wohl oder übel die Startphase (A-B). Oberhalb vom   Posten 2, konnte ich aber schon an Fritz übergeben und nicht weit entfernt davon auf meinen zweiten Einsatz warten. Von dort lief ich die Posten 6, 7 und 8 an (C-D). Am obligatorischen Sammelposten 8 übernahm Hansueli den SI-Badge, während ich eine längere Verschiebung zu einem Punkt unterhalb von P.11 in Angriff nahm. Dabei lief ich anfangs noch in die falsche Richtung und musste mich dann beeilen, damit ich noch rechtzeitig am Uebergabepunkt eintraf. Ich lief dann zu P.12 und noch die halbe Distanz zu P.13 (E-F), wo Fritz den Badge übernahm. Zusammen mit Hansueli weiter in die Gegend von P.15. Hansueli übernahm kurz vor P.15 und ich wies ihn zum Posten ein.
Zum zweitletzten Posten gabs noch ein Koordinationsproblem: ich lief oben durch zum Posten, Hansueli kam dann von unten. Das kostete vielleicht gegen eine Minute. Ich übernahm noch die zwei letzten Posten (G-H) und Fritz sprintete ins Ziel.
Alles in allem hatten wir aber einen guten Lauf, alle Ablösungen klappten ohne Zeitverlust und Suchaktionen hatten wir keine.  So belegten wir den respektablen 8. Rang (von 23), noch 8 Sekunden vor dem Vorjahressieger ;-)

Rangliste


 
 

28.10.12

OL im Schnee

Der Wintereinbruch an diesem Wochenende liess den ZH Oberländer-OL bei Stäfa (auf der Seeweidseekarte) zu einer physisch harten Angelegenheit werden. Schnee auf dem Boden, Schnee auf dem Geäst der Büsche und Schnee in der Luft.
Ich startete verhalten, beging aber schon zum ersten Posten einen Fehler.  Im Aufstieg geriet ich nach links und landete am Teich. Den Posten lief ich schliesslich durch dichtes Gebüsch an. Etwa 1 Minute verloren.
Bis zum Posten 5 lief es dann ganz gut.
Posten 6, ein Loch in den Büschen, übersah ich offenbar aus nächster Nähe. Die anschliessende Suche kostete über 4 Minuten.
Mit nassen und langsam einfrierenden Füssen kam ich relativ gut weiter bis vor Posten 11. Dort zu früh den Weg verlassen und etwas im Gebüsch herum geirrt ( 1 Min.).  Vor dem letzten Posten verpasste ich noch das Weglein zum Waldrand, stand vor hohen Brombeeren und musste umkehren (1 Min.).

Rangliste

20.10.12

Am Glarner OL-Tg

Bei traditionell schönem Herbstwetter fand der Glarner OL-Tag, wie schon letztes Jahr, in Schwändi bei Glarus statt. Da ich mitten in einer Antibiotikabehandlung wegen eines Zeckenbisses stecke, lief ich die relativ kurze Offen-Mittel-Bahn und diese in gemütlichem Tempo. So fand ich die vielen Posten (19) im steinigen und schwer belaufbaren Gelände mit einer Ausnahme ohne Probleme. Einzig am Posten 9 kostete mich ein Haken etwa 1.5 Minuten. Hier suchte ich zuerst im falschen, westlichen Graben.

Bericht OLG Chur und Rangliste

14.10.12

Zurzacher OL

Der Zurzacher-OL fand bei (noch) guten Wetterbedingungen im Oedenholz bei Leibstadt statt. Der typische Mittellandwald war grösstenteils gut belaufbar, wies aber auch einige Grünpartien mit Kraut und Brombeeren auf.
ich hatte einen eher mittelmässigen Lauf mit einigen Fehlern, welche total 4 bis 5 Minuten kosteten.
Vor dem Posten 2 zu weit nach links in die Brombeeren geraten ( 1 Min.). Dann gut bis P.4.
P.5: links vorbei und auf dem Weg gelandet ( 1.5 Min.).
Zu P.6 rechts statt links am Grün vorbei, sowie im Postenraum kurz gesucht ( 1 Min.).
Die zweite Hälfte noch ganz gut, bis auf den letzten Posten, den ich höher oben im Hang erwartete. Er stand dann praktisch am Weg unten ( 30 Sek.).

Rangliste

8.10.12

Weekend im Engadin

Bei prächtgem Herbstwetter fand am Samstag die Staffelmeisterschaft im God Surlej bei St. Moritz statt. Ich hatte mich zwar ursprünglich nicht angemeldet, durfte dann aber noch in einer Mannschaft mit Werner Schönenberger und Ruedi Broggia einspringen. Werner lief die Startstrecke, kam recht gut durch, verletzte sich aber im Schlussteil am Fussgelenk und verlor dadurch noch etwas Zeit. In 14ter Position (von 27) ging Ruedi auf die mittlere Strecke. Er hatte etwas Pech und suchte 2 oder 3 Posten wodurch wir auf Position 21 zurück fielen. Immerhin konnte ich so ohne nervliche Belastung meine Bahn in Angriff nehmen.
Nach einer sehr langen Uebergangsstrecke zur Kartenwand boten die ersten zwei Posten noch keine Probleme. Posten 3, 4 und 5 waren anspruchsvoll. Ich lief sie mit dem nötigen Respekt an und verlor hier keine Zeit.
Bis vor Posten 8 konnte dann wieder etwas zügiger gelaufen werden. Im Steilhang lief ich sehr vorsichtig und fand auch die Posten 8 und 9 ohne Probleme.
Im Schlusssteil doch noch zwei kleinere Fehler: ein Haken zu P.10 (abgelenkt durch einen falschen Posten) kostete 30 Sekunden. Dann noch eine Unsicherheit zum P.12 (gegen eine Minute).
Immerhin konnte ich 7 Ränge gut machen und das Rennen auf Rang 14 beenden. 

Rangliste

Am Sonntag folgte der10. Nationale Lauf bei S-Chanf. Das Wetter hatte sich verschlechtert, hie und da fiel etwas Regen, die Laufbedingungen waren aber immer noch gut. Es konnte meistens wesentlich schneller gelaufen werden als am Vortag.
Der erste Hälfte der Rennens gelang mir fast fehlerfrei, einzig zu Posten 2 lief ich zwischendurch zu tief, was 40..50 Sekunden kostete.
Nach dem Flussübergang bei Posten 12 machte sich die Müdigkeit bemerkbar und es stellte sich dann doch noch eine Serie kleiner Fehler ein:
Posten 13 (Senke, Hügel erwartet), 14 (wollte direkt laufen, aber auf Weg gelandet), 17 (Haken im Postenraum), 18 (zu hoch und zu weit gelaufen) und 19 (sollte direkte Linie laufen) je etwa 30 Sekunden.

Alles in allem noch ein recht guter Lauf, Rang 6 von 36.

Rangliste


30.9.12

Im Nebel auf der Selamatt

Wiler OL auf Alp Selamatt. Die Hoffnung auf Sonne in der Höhe erfüllte sich leider nicht, ziemlich dichter Nebel erschwerte die Orientierung im sonst so schönen Gelände beträchtlich.
Ich startete in der Kategorie Offen Lang und nahm es eher gemütlich. Ausser einem Haken vor Posten 6 (1.5 Min.) kam ich trotz bechränkter Sicht durch Nebel und beschlagener Brille ganz gut bis zum Posten 7. Den Posten 8 verfehlte ich mehrfach und landete nach etwa 10 Minuten am Posten 9. Von dort zurück zu P.8 und wieder zu P.9.
Dann gleich noch eine Suchaktion von gegen 5 Minuten beim Posten 10.
Der nächste Fehler auf dem Weg zu P.14: den Pfad zu früh verlassen und den Kartenkontakt verloren (2 Min.). Der Rest ok, war ja auch einfach.



23.9.12

Basler Einzel-OL

Bei schönem Herbstwetter fand der Basler Einzel-OL auf der Bürenflue in der Nähe von Liestal statt. Den Start erreichte man gut aufgewärmt nach einem Aufstieg von 220 Höhenmetern.
Meine Startphase verlief dann alles andere als optimal. Posten 1, ein fast unsichtbares Felsloch im Gebüsch, fand ich nach einer Suche von 3 Minuten. Dann übersah ich den Posten 2 und lief gleich zu P.3. Dort bemerkte ich meinen Fehler und steuerte zu P.2, welcher etwas undefiniert im Grünen stand.
Wieder  zurück zu P.3, wobei ich eine leicht falsche Richtung hielt, am Schluss nach links statt rechts korrigierte und beim Aussichtspunkt landete ( 2 Min. ).
Von dort lief es dann besser. Ohne Probleme über P.7 (Bingo-Posten im Gebüsch) bis P.11. Dort nochmals 2 Minuten gesucht. Zu P.12 im Grün etwas hängen geblieben und zu P.13 auf der falschen Hangseite nach unten gelaufen. Rest noch ok.
Mit dieser Häufung von Fehlern wird aus einem 40- ein 50-Minutenlauf! Es reichte trotzdem noch zur Bestzeit auf dieser Bahn (H65, DAK, D55, D60).


Rangliste

17.9.12

OL in Alta Badia


Vom 14. bis 16. September fand der Trofeo delle Regioni (offen für jedermann) in Corvara/Alta Badia statt. Nach einem kurzen Kälteeinbruch herrschten hier wieder ideale Verhältnisse, wolkenloser Himmel und eine postkartenmässige Bergumgebung.

Als Auftakt wurde am Freitag ein Sprint ausgetragen. Die Beteiligung war eher bescheiden, denn der Hauptharst der Läufer traf erst am Samstag für den Staffelwettkampf ein.
Das Laufgelände war gemischt aus Siedlungsgebiet, Wiesen und Wald, die Bahn technisch einfach.Es war deshalb nicht schwierig einen fehlerlosen Lauf fertig zu bringen und die Bestzeit der M65 aufzustellen :-)

Rangliste


Am Samstag folgten die Staffelwettkämpfe bei Corvara. Das Gelände war ähnlich wie am Vortag, technisch waren die Schwierigkeiten etwas grösser. Gelaufen wurde mit einer Sprintkarte im Massstab 1:5000.
Der Veranstalter hatte mir als Single als Partnerin eine junge Italienerin vermittelt, die die Startstrecke in der Kategorie Offen übernahm. Es dauerte allerdings ein bisschen lange, bis sie von ihrer Strecke zurück kam.
Ich hatte dann ein gutes Rennen, ausser dass ich zu meiner Schande einen Posten ausliess...

Staffelgelände
P.1: hier hätte man das Flüsschen traversieren können, ich zog es aber vor, trockene Füsse zu bewahren und lief aussen herum über die Brücke.
Bis vor P.4 ein Geländelauf.
Etwa 50 m vor dem Posten 6 drehte ich aus unerfindlichen Gründen zu P.7 ab! Irgenwie war der Postenkreis aus meinem Gesichtsfeld verschwunden ;-(
Der O-technisch anspruchsvollere Teil bis P.11 gelang optimal.
Am Schluss noch eine Geländelaufschlaufe.

Mit dem Daumen hoch lief ich ins Ziel, musste diesen aber wenig später, nach dem Auslesen, nach unten drehen :-((

Rangliste



Im Land der Höhlenbären
Zum Abschluss am Sonntag der Lauf auf dem Piz Sorega auf 2000 m Höhe. Ein wolkenlos blauer Himmel und angenehm warme Temperaturen sorgten nochmals für ideale Bedingungen. Vom Zielgelände aus genoss man eine prachtvolle Panoramasicht auf die umliegenden Gipfel.

Das Laufgelände bestand weitgehend aus relativ steil abfallenden sumpfigen Wiesen sowie einigen Waldstücken. Das Relief war teilweise recht fein und unübersichtlich.
Im ersten Teil des Parcours hatte ich etwas Mühe mit der Interpretation der Karte.
Zu Posten 2 suchte ich zu früh und verlor schon etwa 2 Minuten.
Dann eine schlechte Route zu P.3. Zu  tief gekommen und den Posten überlaufen. Nochmals etwa 2 Minuten verloren.
Der Rest gelang mir dann noch ganz gut, ausser einer kurzen Unsicherheit beim Posten 6.

Diesmal belegte ich Rang 2 von 16.

Rangliste













2ter Rang für einen 113 Jahre alten Mann - nicht schlecht !

8.9.12

9. Nat. OL und SPM

Bei schönem Herbstwetter in Zofingen auf dem Munihubel. Technisch eher einfach, physisch ziemlich anspruchsvoll. Belaufbarkeit ganz gut, etwas Fallholz.

Konditionell nicht ganz auf der Höhe, wegen meiner Innenbandverletzung, hatte ich doch einen ganz ansprechenden Lauf, bis auf die lange Teilstrecke gegen den Schluss, wo ich noch gut 2 Minuten verlor.

Ich startete ziemlich zurückhaltend und kam gut bis zum Posten 7. Zu P.8 ein Bogen durch das Dickicht ( 30 s ). Kurze Suchaktion am P.9 ( 50 s ).
P.10 und P.11 ok.
Meine Route zu P.12 links herum war nicht optimal. Die direkte Route ist einiges schneller. Ausserdem musste ich wegen Rückenbeschwerden für einige 100 m das Tempo stark reduzieren.
Zum letzten Posten zu weit nach rechts abgekommen ( 30 s ).
Fehlertotal etwa 4 Minuten. Rang 7 von 42.

Rangliste

Am Sonntag dann die Sprint-Meisterschaft in Zofingen, wieder bei idealem Wetter.
Technisch war die Bahn einfach, die einzige wesentliche Routenwahl musste zu P.3 getroffen werden. Es unterliefen mir 3 kleinere Fehler:
zu P.8 bei einer Baustelle musste ich wieder ein paar Meter zurück ( 10 s ),
P.13 im Hauseingang überlaufen ( 10 s ), sowie ein Haken zu P.14 ( 5 s ).
Im Uebrigen war ich im flachen Teil einfach zu langsam unterwegs.
Rang 10 von 41.

Rangliste 

26.8.12

Glattal-OL

Erstmals seit meiner Knieverletzung vor über 5 Wochen wagte ich mich wieder ernsthaft an einen OL, da das Laufen auf den Wegen ganz ordentlich ging.

Der Lauf wurde auf zwei verschiedenen Karten ausgetragen: zuerst im Wald auf dem Käferberg, dann ohne Unterbruch,  im Gelände der ETHZ auf dem Hönggerberg (Science City). Technisch war das Rennen eher auf der einfachen Seite, einige Posten waren allerdings wegen dem Gebüsch erst aus der Nähe sichtbar.
Mein Rennen gelang mir ganz gut. Auf den Wegrouten, die ich vorzugsweise lief, spürte ich keine Kniebeschwerden. Quer durch war ich noch etwas ängstlich und bremste stark ab, vor allem bergab.

Fehler unterliefen mir eigentlich keine und so belegte ich sogar Platz 1 (ex aequo mit H.P. Oswald).

Rangliste

15.7.12

Swiss 5 Days

Die erste Etappe des Schweizer 5 Tage-OL, welcher gleichzeitig mit der Weltmeisterschaft bei Lausanne stattfindet, wurde als Sprint im Universitätsgelände in Dorigny ausgetragen. Die Bahn war einfach und testete vorwiegend die läuferischen Fähigkeiten. Der Gebäudekomplex im nordwestlichen Teil, der interessante Strecken geboten hätte, wurde nur gestreift. Eine "Finesse", wo ich kurz zögerte, war der Posten 14. Hier lässt die Karte einige Fragen offen. Die Teilstrecke P.16-P.17 bietet 2 legale Varianten für das Umlaufen an, beide etwa gleichwertig. Direkt durch den Bach ist nicht zulässig, das Gewässer ist von soliden schwarzen Linien begrenzt.Gemäss den Zwischenzeiten hätte man hier wohl das halbe H65-Feld disqualifizieren müssen...
Mit meinem Lauf war ich zufrieden, keine groben Fehler und damit Rang 5 von 54.

Rangliste  

 Posten 14 (2 Treppen) und die ominöse Strecke 16-17 mit Abkürzungsmöglichkeit.







Etappe 2 bei Saint George:

Eine schwierige und auch physisch anspruchsvolle Bahn.Felsiges Gelände mit viel Fallholz.Ich hatte ein missglücktes Rennen. Schon zu Posten 1 eine Suchaktion von gut 3 Minuten. Da ich Bedenken wegen meinem rechten Knie hatte, schaute ich zuviel auf den Boden statt auf die Karte und den Kompass.
Dann ganz gut bis P.4, Das Knie schien keine Probleme zu zeigen.
P.5, etwas undefiniert im Grün, suchte ich wieder etwa 1.5 Minuten.
Statt P.7 lief ich irrtümlicherweise P.8 an. Mehr schlecht als recht von dort zu P.7 und wieder zu P.8 (nochmals etwa 3..4 Minuten verloren).
Der Rest dann noch einigermassen ok, aber langsam und zunehmend erschöpft.
Ueberraschenderweise noch Rang 4 von 57, aber mit 13 Min. Rückstand!
Den ersten Posten haben offenbar etwa zwei Drittel der Läufer mehr oder weniger lang gesucht.

Fazit: Kandidat für das Streichresultat.

Rangliste 


Etappe 3: Givrine oberhalb Saint Cergue: 

Mittelstreckenlauf in steinigem Gelände, teils schwer belaufbar.
Die ersten zwei Posten waren trivial, den dritten überlief ich und landete an Posten 4. Gut 3 Minuten waren verloren. Dann ok bis P.6.
Vor P.7 trat ich in ein Felsloch und verletzte das linke Knie. Weiterlaufen unmöglich, humpelnd zum Ziel.

Damit ist für mich der 5-Tage-OL zu Ende und auch die geplanten Läufe in Kroatien und Slovenien werden wohl ins Wasser fallen :-((


Der Doktor sagt: Zerrung des Innenbandes. 2 Wochen bis Velotraining, 4..5 Wochen bis Lauftraining.

6.7.12

WMOC

Die Weltmeisterschaften der Senioren fanden in Deutschland und zwar im Harz statt. Das Gelände, die Karten und die Organisation waren gut, das Wetter wechselhaft. In meiner Kategorie, den M65, gingen etwa 430 Läufer an den Start.

Meine Resultate entsprachen nicht ganz meinen Erwartungen. Im Sprint noch akzeptabel: Nach dem Quali-Lauf Rang 10 mit einem nicht ganz sauberen Lauf hatte ich im A-Final ein praktisch fehlerfreies Rennen, das für den 21.Rang (von 84) reichte.

Ueber die klassische Distanz schnitt ich bedeutend schlechter ab. In beiden Qualifikationsläufen beging ich grobe Fehler mit jeweils etwa 8 Minuten Zeitverlust. Das reichte zwar noch knapp für den A-Final, jedoch mit einer ganz frühen Startzeit. Dort beging ich zwar etwas weniger Fehler (~5 Minuten ), was aber nur den Rang 53 von 84 ergab :-(


Sprint-Qualifikation am 1.7. in Bad Harzburg. Eine technisch eher leichte Bahn im Kurpark- und Stadtgelände. Die Kategorie M65 wies am meisten Teilnehmer auf. Es gab 6 Felder mit je 70 Läufern, die um die 84 Plätze im A-Final kämpften. D.h. man musste in die ersten 14 Ränge kommen.
Mir gelang kein optimaler Lauf, zwei oder drei Routenwahlfehler kosteten total vieleicht 40 Sekunden. So belegte ich Rang 10 in meinem Feld, was für den A-Final reichte.






Sprint-Final in der pitoresken Altstadt von Goslar. Auch diese Bahn war technisch einfach, die meisten Routen sofort ersichtlich. Als 24ster Läufer, die besten starteten zuletzt, ging ich bei strömendem Regen ins Rennen (die zweite Hälfte des Feldes lief wieder ohne Regen). Diesmal gelang mir ein fehlerloser Lauf, allerdings reichte mein Tempo nicht für einen Spitzenplatz. Ich landete auf Platz 21. Vor zwei Jahren war es noch Rang 3, im Vorjahr Rang 5. Allerdings war ich diesmal nicht 100% fit: Eine wenige Tage alte Rippenprellung, sowie ein immer noch nicht voll bewegliches Knie bremsten mich offenbar schon ein wenig. Die Laufzeiten in meinem Bereich lagen dicht zusammen: so waren nicht weniger als 7 Läufer gerade mal bis 5 Sekunden schneller!

In Anbetracht aller Umstände war ich mit meinem Lauf ganz zufrieden. 21ster von 420 ist doch schon ganz gut! Der Sieger meines Qualilaufes landete übrigens nur auf Platz 27...

Ranglisten von den Finalläufen.



Nach einem Ruhetag folgte am 4.7. der erste Qualifikationslauf für die Langstrecke im Wald in der Nähe von Bad Harzburg. Die Bahn begann einfach, führte aber dann in unübersichtliche Felsgebiete.  Ich ging mit viel zu viel Risiko in Richtung Posten 3, den ich prompt verfehlte. Schliesslich fing ich mich etwa 150 m weiter am Hang an einer Schneise auf. und bewegte mich vorsichtig zurück. Das kostete 5 bis 6 Minuten.
Bei den weiteren Posten im Felsgebiet hatte ich keine Probleme. Der Schlussteil war wieder einfach, trotzdem unterlief mir noch ein dummer Parallelfehler nach der langen Teilstrecke zu P.7: ich war eine Lichtung zu weit gelaufen und musste wieder zurück. Nochmals 3 Minuten verschenkt.
Es reichte schliesslich noch zu Rang 10 in meinem Qualifikationsfeld.



Der zweite Qualifikationslauf dann in der Nähe von Clausthal-Zellerfeld. Der Wald war ziemlich grün und mit einer frühen Startzeit begab ich mich bei leichtem Regen auf die Strecke. Die Bahn war recht einfach und ich kam problemlos bis zum Posten 5. Dort angekommen verwechselte ich die Kontrollnummern und glaubte mich zuerst an einem falschen Posten. Nach einer Suchrunde kam ich wieder zum Posten zurück und bemerkte meinen Irrtum. Ein Zeitverlust von gut 2 Minuten. Das brachte mich derart aus dem Konzept, dass  ich eine ganze Serie von Folgefehlerm beging. Den nächsten, kurzen Posten 6 nicht gleich gefunden ( gut 30 Sekunden ). Statt den Posten 7 zuerst einen falschen gestempelt, am See unten bemerkt und umgekehrt. Zeitverlust: 3.5 Minuten. Zu P.8 völlig konfus: zuerst die falsche Richtung dem See entlang, dann die schlechte Route über den Damm genommen. Nochmals gut 3 Minuten verloren.
Der Rest der wirklich einfachen Bahn noch ohne weitere grobe Fehler, wenn auch durch die lange Laufzeit zunehmend erschöpft.
Nach dieser schwachen Leistung erwartete ich, nicht mehr für den A-Final qualifiziert zu sein. Mit dem 17. Tagesrang und damit dem 13. Gesamtrang der zwei Läufe schaffte ich es trotzdem noch ganz knapp ( 14 aus jedem der 6 Qualifelder sind qualifiziert ). D.h. nach dem Ruhetag am Freitag werde ich am Samstag als 7. Läufer von 84 ins Rennen gehen.

Eine schwache Leistung bot diesmal ausnahmsweise auch der Organisator beim Bustransport für die Rückkehr: ein völliges Chaos.  

 
A-Final in der Nähe von Bad Harzburg.
Wieder fiel leichter Regen, als ich mich mit einer der ersten Startzeiten auf die Strecke begab. Dies erwies sich schon als Nachteil: noch keine Spuren durch die Grünpartien. Die Bahn war technisch eher einfach. Trotzdem unterliefen mir einige Fehler, total etwa 5 Minuten.
Vor Posten 5 wurde mir eine Schneise zum Verhängnis. 20 m weiter wäre die richtige gekommen. So lief ich zu früh den Hang hinunter. Das
Auffangen kostete etwa 2 Minuten.
Zu P.8 durchquerte ich dummerweise ein Dornenfeld ( 1 Min. ) und lief im Postenraum zu tief zuerst zu einem falschen Posten (1 Min, ).
Im Schlussteil war dann die Motivation nicht mehr gross und so nahm ich die letzte happige Steigung etwas zu gemütlich in Angriff. Ausserdem noch kleinere Haken zu P.12 und P.13.
Unter den gegebenen Umständen wäre eine um 5 Minuten bessere Zeit d.h. etwa 52 Minuten möglich gewesen was zu einem Rang unter der ersten 30 gereicht hätte. So gab es  noch Rang 53 von 84.

Ranglisten von den Finalläufen.

Karte mit Routen (RouteGadget)

23.6.12

5. und 6. Nationaler OL

Das Rennen am Samstag fand im Kau-Sollegwald bei Appenzell statt. Dieses Gebiet wurde, wie sich zeigte mit Recht, noch nie für einen OL genutzt. Ueberhaupt machte mir der Anlass wenig Freude. Schon der Weg zum Wettkampfzentrum eine Zumutung: statt den erwarteten 20 Minuten war es schliesslich das Doppelte. Der Weg musste wohl von einem Umwelthysteriker ausgeflaggt worden sein, der die Autofahrer zum OeV bekehren wollte...
Die Bahn war dann auch nicht gerade eineDelikatesse. Mehr oder weniger ein Geländelauf mit einer neckischen Schlaufe durch die gröbsten rutschigen Gräben am Hang.
Entsprechend mein Lauf. Noch gut bis zum Posten 5, wo ich an dritter Stelle lag. Dann hatte ich mein Pulver verschossen und ich schleppte mich mit toten Beinen bergauf und auch einige Fehler schlichen sich ein. Ob es wohl daran lag, dass es das Rennen Nummer 8 in 8 Tagen war?
Das Beste war dann noch die warme Dusche nach dem Lauf.

Rangliste


Am Sonntag der Stadtsprint in St. Gallen.
Die Bahn war einfach und das Gelände flach. Ich hatte einen fehlerlosen Lauf aber mein Tempo liess zu wünschen übrig. Beim 9. Rennen in 9 Tagen kam nicht mehr viel aus den Beinen. Rang 7, eigentlich noch gut, gemessen an der Tagesform.

GPS Tracking

Rangliste

18.6.12

Clientis 6-Tage OL

Nach dem BündnerWeekend nahtlos weiter zum Clientis 6-Tage OL ins Zürcher Oberland.

Etappe 1 im Ettenhuserwald bei Wetzikon.
Wieder bei hochsommerlichen Temperaturen ein verlängerter Wald-Sprint (oder war es eine verkürzte Mitteldistanz?) mit einer Karte im Massstab 1:7500.
Vom Start weg mangelte es etwas an meiner Konzentration. Zum ersten Posten verlor ich schon gut eine halbe  Minute. Auch zu P.4 etwas konfus, zu weit nach links ( 30 s ).
Weitere Zeitverluste zu P.6 (zuerst den falschen Posten an der unteren Gabelung gestempelt, 30 s) und P.7 ( schlechte Route und zu früh ins Grün getaucht, 50 s). Der Rest war dann einigermassen ok. Mit einem Fehlertotal von 2..3 Minuten landete ich auf Platz 3.

Rangliste


Etappe 2 am Atzmännig bei Goldingen.
Wieder ein Waldsprint, diesmal mit vielen Felsen an einem Abhang. Ein schönes Gelände. vor allem im oberen Teil, wo keine Grünpartien störten. Der Kartenmassstab diesmal 1:5000. Das Wetter: bedeckt, ein paar Tropfen.
Am Anfang ging es vor allem bergauf bis zu P.3 waren es gegen 100 m Steigung, zuerst Kuhweide, dann Klettern durch die Felsen. Dann Abfahrt mit etwa 200 m Gefälle.
Ich hatte ein gutes Rennen mit einigen kleinen Zeitverlusten.Im Aufstieg forcierte ich nicht allzu stark und bergab versuchte ich, keine allzu grossen Risiken einzugehen (schliesslich liegen noch 5 weitere Läufe und dann die WMOC vor mir).
Zu P.9: hätte ich den Weg vom Anfang an nehmen sollen ( 15 s ).
Zu P.11: Grünpartie traversiert und zu tief ( 30 s ).
Zu P.13: von P.12 nach rechts weg gelaufen, Bogen auf dem Parkplatz ( 15 s ).
P.16 und P.17: Zeit verloren wegen Riss in der Karte ( 15 s ).

Rang 2, auch ohne Fehler hätte es nicht zur Bestzeit gereicht.

Rangliste 


Etappe 3: Wangenerwald bei Hegnau.

Ein "normaler" Mittelland-OL mit viel Grün. Besonderheit war die 2.5 m Aequidistanz der Höhenlinien, so erschienen sanfte Hügel wie Gebirge. Wettermässig durchzogen: Sonne und Regen im Wechsel.
Durchzogen war auch mein Lauf: Schon beim ersten, ziemlich zweifelhaften Posten 1 Minute gesucht. Ein einzelner Wurzelstock auf der Karte, mehrere im offenen Gelände.  
Zu P. 2 wäre wahrscheinlich die Strasenroute am schnellsten gewesen.
P.4: Flagge nicht gesehen, überlaufen, eine weitere Minute verloren.
Route zu P.8 war schlecht, zu direkt ( 40 s ).
Rest ok.
Etwa 3 Minuten Fehler, das ergab Rang 2.

Rangliste


Etappe 4: Jungholz bei Uster.
Nochmals viel Grün bei diesem Mittelstreckenrennen. Man hielt sich am besten an die Wege.
Ich hatte ein recht gutes Rennen. Am Anfang zögerte ich etwas bis ich realisierte dass der Kartenmassstab 1:5000 war. Die Posten fand ich ohne Probleme, bis auf P.16, wo ich links vorbei lief und fast eine Minute verlor.

Rang 2 mit etwa 1.5 Minuten Rückstand.

Rangliste


Etappe 5: Weisslingen.

Urbanes Gelände plus Schulhausareal. Zuerst durch die Wisliger Einfamilienhausquartiere mit der Karte im Massstab 1:5000, dann das Schulhausgelände im Massstab 1:2000. Zum ersten Posten wählte ich die nicht optimale Route unten durch und verlor dadurch schon mal 30 s. Dann ging es gut bis zum Kartenübergang. Ich las voraus auf der Schulhauskarte und beging einen Parallelfehler, d.h. eine Strasse zu früh nach rechts geschwenkt. Schliesslich am Posten 11 gelandet statt beim neuen Startdreieck. 2.5 Minuten verloren.
Noch ein Fehler zu P.9: Treppe übersehen ( ein Auto stand davor ) schliesslich bei P.10 herum gestanden ( 1.5 Min. ). Rest noch ok.
Hat noch knapp zu Rang 3 gereicht-
Rangliste

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16.6.12

Bündner Weekend

Am Samstag bei sommerlich warmem und schönem Wetter bei Bonaduz im Gebiet Bot Tschavir. Der erste  Teil der Bahn war in die Ebene gelegt: mehr oder weniger eine Folge von "Bingo"-Posten, d.h. Punktobjekte (Steine, Kuppen, Löcher), schwer zu finden im grünen Gebiet mit schwachem Relief. Den Abschluss bildete dann noch ein Konditionstest über den gelben Hügel. Der eigentliche, fast total grüne Bot Tschavir blieb den anderen Kategorien überlassen...  
P.1: Guter Angriffspunkt (Stein), aber nach rechts abgewichen (30 s ).
P.2: zu weit nach rechts auf die Strasse ( 20 s ).
P.3: ok.
P.4: sieht auf der Karte einfach aus, nicht sofort gefunden. Posten ist weiter vom Zaun entfernt und versteckt ( 50 s ).
P.5 und P.6: ok ( Glück?).
P.7: zu früh und rückwärts gesucht ( 1:30 ).
P.8: überlaufen ( 20 s ).
P.9: ok.
P.10: liess mich von nicht kartierter Nase ablenken bis fast zum Weg hoch, obwohl die (richtige) Postenflagge von weitem sichtbar war ( 30 s ).
P.11: ok, wieder einmal Glück gehabt.
P.12 und P.13: ok.
P.14: traute mich nicht direkt durch die Wiese mit den Kühen zu laufen. Links herum auf dem Weg und ziemlich hoch brauchte ich ca. 1.5 Min. länger.
P.15: Posten zu früh erwartet, gezögert, zu weit rechts gesucht ( 30 s ).
P.16 und P.17: ok, Abfahrt.
Fehlertotal etwa 5..6 Minuten. Rang 2, mit über 6 Minuten Rückstand.

Rangliste



Der bessere Wald war am Sonntag an der Reihe, nämlich Ils Aults bei Ems. Auch die Bahn verdiente weit bessere Noten als diejenige vom Vortag.
Ich begann das Rennen zwangsläufig eher langsam, zu P.1 ging es zuerst einmal kräftig bergauf. So kam ich gut auf die Karte und absolvierte wieder einmal einen Lauf praktisch fehlerlos. Meistens wählte ich direkte Routen und lief die Posten ohne Zeitverlust an. Einzig zu P.12 wurde ich noch von einem falschen Posten angezogen, was etwa 30 s kostete.

Diesmal reichte es zur komfortablen Bestzeit :-)

Rangliste


10.6.12

Stadtlauf in Bülach

Von der Länge her wieder einmal ein richtiger Stadtsprint, d.h. mit einer Laufzeit um 12 Minuten.Nach einem regnerischen Morgen wurde das Wetter gegen Mittag besser und so waren die Bedingungen bei meinem Lauf ideal. Beim Einlaufen spürte ich allerdings den anstrengenden Lauf vom Vortag (Piz Hasi Meisterschaft) noch in den Beinen.
Mein Rennen gelang mir dann ganz gut, vor allem die erste Hälfte in der Altstadt absolvierte ich ohne Fehler. Im zweiten Teil musste ich dann doch noch zwei Zeitverluste hinnehmen:
zu P.12: schlechte Route nach dem Strassenübergang plus ein Haken beim zu- und weglaufen vor dem Sperrgebiet.(20 s). Besser links herum.
Bei P.13 unsicher beim zu- und weglaufen ( 20 s ).
Rang 4 von 18 mit 33 s Rückstand.

Rangliste

29.5.12

3-Tage-OL in Deutschland

Sprint bei den Greifensteinen
Nach dem Holland-OL ging es in den Osten Deutschlands, wo über Pfingsten, nicht weit von Chemnitz, ein 3-Tage-OL durchgeführt wurde.  


Es begann am Freitagabend mit einem Waldsprint, der aber nicht für die 3-Tagewertung zählen sollte. Das Gelände war teilweise sehr fein coupiert, mit Löchern, Senken und Gräben, herrührend von der früheren Bergbautätigkeit.
Das Rennen gelang mir zum grössten Teil gut. Nach den ersten feinen Posten ging es hinein in die Einzäunung zu den Greifensteinen. Das waren einige hohe Felstürme. Hier unterlief mir ein Fehler: ich hielt die Karte verkehrt und lief in die falsche Richtung weg vom Posten 7, was mich fast eine Minute kostete. Der Rest dann wieder ok.
Erstaunlicherweise erzielte ich trotzdem noch die Bestzeit in der Kategorie H65 :-)


Etappe 1
Der eigentliche 3-Tage-OL begann dann am Samstag mit einem kurzen und einfachen Mitteldistanzrennen.
Eigentlich hatte ich ein gutes Rennen, nur beim zweitletzten Posten verlor ich im Grün etwa 30 Sekunden. Läuferisch war ich aber viel zu langsam und verlor 3.5 Minuten auf die Bestzeit (meine Laufzeit: gut 22 Minuten). Das reichte nur zum 6.Rang, immerhin war ich bester Schweizer. 





Etappe 2
Am Pfingstsonntag folgte ein Langstreckenlauf. Zum ersten Posten, einer Meilerfläche, hatte ich etwas Mühe mit der Karte und geriet etwas zu tief (40 s). Beim Posten 4 suchte ich zuerst zu hoch und verlor ziemlich viel Zeit (1.5 Min.). Zu P.6 wählte ich die Umlaufroute rechts herum auf dem Weg. Der Rest lief auch noch gut. Nur zu P.12 hätte ich das Grün links umlaufen sollen (30 s).
Diesmal gab es Tagesrang 4 und auch im Gesamtklassement stiess ich auf den gleichen Rang vor.
  


Etappe 3
Zum Abschluss am Pfingstmontag eine "verkürzte Langstrecke" mit Jagdstart. Die Karte im Massstab 1:7500 zeigte Partien mit extrem feinem Relief.
Ich startete mit etwa 4 Minuten Rückstand auf die beiden Führenden sowie 1:45 auf Helmut Conrad, den Doppelweltmeister der  WMOCs '10 und '11 in der H70-Klasse.
Schon am ersten Posten sah ich Helmut und am Posten 3 war er hinter mir. Hinauf zu P.4 kam er dann wieder heran. Zu P.5 liefen wir parallel durch das coupierte Gelände. Helmut fand den Posten sofort und ich lief etwa 100 m zu weit... Das kostete mich etwa 2 Minuten und die Chance auf einen Podestplatz.
Den Rest der Strecke lief ich noch ohne Probleme. Damit behielt ich meinen 4.Gesamtplatz.

Resultate

  

20.5.12

Holland OL

Vom 17. bis zum 20 Mai lief ich den Holland OL. Wie üblich im familiären Rahmen beim Veranstalter Mark Heikoop in der Nähe von Breda. Mit gut 100 Teilnehmern wurde gleich in seinem Garten campiert. Das Wetter spielte diesmal mit: Gute Laufbedingungen, meistens Sonne, ein paar Regentropfen störten nicht gross.

Der Einstieg gelang mir mit einem Sieg am ersten Tag wunschgemäss. Am zweiten Tag dann leider eine riesige Suchaktion ( 7 Minuten ) plus weitere Fehler. Die weiteren Läufe mit 2 zweiten und einem dritten Rang führten schliesslich noch zu Rang 3 im Gesamtklassement der H60-Kategorie ( 12 Läufer ).


Etappe 1: Vrachelse Heide. Ein Gewirr von Pfaden. Ich fand mich gut damit zurecht: Tagessieg mit über 4 Minuten Vorsprung.
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Etappe 2: t'Zand Noord.Die Posten im Grünen waren schwierig zu finden. Den Posten.10 suchte ich etwa 7 Minuten. Weitere Suchaktionen erhöten das Fehlertotal auf etwa 14 Minuten.




Etappe 3: Strijpse Campen. Militärisches Gelände ( Fahrschule). Schneller Park OL mit einigen Tücken. Nasse Füsse gabs schon auf dem Weg zum ersten Posten. Vor Posten 7 versank ich bis über die Knie im Lehm. Mit Mühe kam ich ohne Schuhverlust wieder heraus (gegen ein Minute verloren). Einen weiteren Zeitverlust, diesmal etwa 2 Minuten, handelte ich bei den Fahrzeugeinstellhallen ein, wo ich die Karte falsch interpretierte.



So sah meine Laufkarte aus! Nach dem Wasserkontakt verflüchtigte sich der Druck... Die Postenstandorte liessen sich knapp erahnen.








Am Abend des gleichen Tages gab es noch den Garten O Sprint mit Posten im Seerosenteich. Schwimmen im eiskalten Wasser ist nicht meine Sache...  



















Letzte Etappe: Auf dem Militärflugplatz von Gilze Rijen.Schneller Beginn dann etwas anspruchsvoller.
Zwei Fehler von je etwa einer Minute, sonst ganz ok. Rang 2 mit 30 s Rückstand.