17.11.07
4.11.07
Sieg an der Team-Meisterschaft
Am 4.11. in Domdidier bei ganz gutem, wenn auch etwas windigem Wetter.
Vor gut drei Wochen hatte ich böse Rückenschmerzen aufgelesen (wie das geschah, kann ich auch nicht sagen, Krafttraining oder vielleicht Velo?) und musste den letzten Nationalen plus ein weiteres OL-Wochenende auslassen. Während der vorigen Woche konnte ich das Training aber wieder aufnehmen und schliesslich die TOM in Angriff nehmen.Zusammen mit Hans Baumann und Franz Wyss startete ich in der Kategorie H185.
Laufgelände war der Belmont, ein Gebiet mit recht vielen Brombeerfeldern. Es lohnte sich meistens auf den Wegen zu bleiben und die gröbsten Dornenpartien zu umlaufen.
Franz übernahm den Start und ich löste ihn am Posten 2 ab. Mein Pensum sollte bis P.5 gehen. Vor P.3 war ich etwas unsicher, die Vegetation war diffus und ich war offenbar einer der ersten, der durch das Dornenfeld lief. Dann ohne Probleme zu P.5, wo Franz wieder übernahm und die Schlaufe bis zum Kontrollposten P.9 absolvierte. Dort übernahm dann Hans den SI-Badge und trug in bis vor P.12. Dort war wieder ich an der Reihe: noch ganz zum P.12 und dann die lange Teilstrecke zu P.13. Ich hatte mich entschlossen, zuerst nach links auszuholen und dann auf der "Hauptstrasse" Richtung P.13 zu laufen. Das war keine schlechte Wahl. Ein kurzes Stück durch die Brombeeren, dann alles geradeaus, läuferisch am Anschlag. Kurz vor P.13 übernahm nochmals Franz, während ich direkt zu P.14 lief. Von dort zum letzten Posten war es nochmals ich, der auf die Zähne beissen musste. Der Endspurt ins Ziel war noch die Aufgabe von Hans.
Der Lauf war gut gelungen, keine nennenswerten Fehler und die Ablösungen klappten perfekt. Da wir als zweite Mannschaft gestartet waren, mussten wir im Wettkampfzentrum noch eine Weile warten, dann stand unser Sieg fest.

Rangliste
15.10.07
Langes OL-Wochenende
Schon am Donnerstag, den 12.10. begann mein Wochenende mit einem Training im Emmental. Ich fuhr nach Bowil und lief nochmals meine Strecke der diesjährigen EOM. Rund 13 Minuten schneller als im Wettkampf. Einige Alternativrouten erwiesen sich als besser. Vor allem natürlich zum Posten 1, wo ich gegen 6 Minuten verloren hatte.
Tags darauf um die Mittagszeit, nachdem sich der Nebel verflüchtigt hatte, ein weiteres Training, nämlich ein Replay des 5.Nat.OL bei Chuderhüsi. Wieder lief ich die H60-Bahn. Die Routen dieselben wie im Wettkampf mit Ausnahme der Strecke zum Posten 9, wo ich links herum über die Wiesen lief (24 s schneller). Total war ich nicht wesentlich schneller als im Wettkampf (etwa 1 Minute).
Gegen Abend dann fuhr ich nach Wyssachern zum Oberaargauer Nacht-OL. Die Streckendaten verhiessen einen kurzen Lauf mit viel Steigung (2.9 km, 270 m Stg). Schon kurz nach dem Start rutschte ich im glitschigen Steilhang aus und fiel auf den Rücken. Schmerzen im unteren Rückenbereich und in der rechten Schulter begleiteten mich für den Rest des Laufs. Dazu kam nach einem weiteren Sturz auf einem steinigen Weg eine recht schmerzhafte Prellung am linken Knie. Technisch hatte ich trotz diesen Handicaps einen relativ guten Lauf. Allerdings waren meine Routen nicht optimal. Ich lief zuviel quer und in den Hängen statt konsequent die Umlaufrouten auf den Wegen zu wählen. Das gab einige Zeitverluste zu P.3, P.4 und P.10. Die Laufzeit schon sehr lang für die angegebene Distanz.
Ein Nachmessen der Strecke ergab dann eine Luftliniendistanz von 4.4 km, was auf einen Massstabfehler bei der Streckenberechnung hindeutet...
Karte
Rangliste
Am Samstag fuhr ich Richtung Lausanne zum CO Vaudoise bei Chalet-à-Gobet. Beim Einlaufen spürte ich meine Verletzungen vom Nacht-OL, besonders das Knie schmerzte ziemlich stark. Natürlich startete ich trotzdem.
Der Wald Jorat-Mauvernay erwies sich alles andere als gut belaufbar. Reichlich Bromeeren und Fallholz behinderten ein zügiges Vorankommen. Weiss auf der Karte bedeutete meistens kniehohe Dornenfelder.
Posten 2 suchte ich 3 bis 4 Minuten lang im diffusen Grün. Am P.3 gleich nochmals ein Haken (1 Minute). Dann hatte ich mich besser ans Gelände und an die Karte gewöhnt und kam ohne grobe Fehler durch.
Die Ueberraschung kam dann noch im Wettkampfzentrum beim Auslesen des SI-Badges: der letzte Posten fehlte! Tatsächlich hatte ich diesen beim Abzeichnen übersehen und nicht auf meiner Karte eingezeichnet, wahrscheinlich weil er teilweise vom Zielkreis überdeckt war...
Also zwar Bestzeit gelaufen, aber nicht klassiert.
Nach diesem Lauf tat mir dann buchstälich alles weh und ich zog eine vorzeitige Heimreise in Betracht. Schliesslich entschloss ich mich, doch das ganze Programm durchzuziehen und auch am Sonntag nochmals zu laufen.
Karte
Rangliste
Der Hondricher OL fand bei schönstem Wetter im Diemtigtal statt. Ich fühlte mich wieder bedeutend besser, vor allem war mein Knie fast schmerzfrei.
Mit Bustransport ging es in die Höhe nach Nüegg am Wiriehorn in ein schönes alpines Laufgelände. Der Lauf war technisch einfach, grossteils über die Alpweiden. Die Schlaufe im Steinfeld mit den Posten 4, 5 und 6 sah schwieriger aus als sie dann tatsächlich war. Vor allem auch, weil jede Menge Läufer diese Posten anliefen. Zu P.6 lief, oder besser marschierte ich in einer Kolonne und musste beim Posten anstehen... Der letzte Teil zu P.12, P.13 und ins Ziel war dann noch ein echter Konditionstest. Mein Energiereservoir war endgültig geleert und ich schleppte mich ziemlich kraftlos den Steilhang hoch ins Ziel. Erstaunlicherweise reichte es trotzdem noch zur Bestzeit, wenn auch nur knapp.
Karte
Rangliste
Tags darauf um die Mittagszeit, nachdem sich der Nebel verflüchtigt hatte, ein weiteres Training, nämlich ein Replay des 5.Nat.OL bei Chuderhüsi. Wieder lief ich die H60-Bahn. Die Routen dieselben wie im Wettkampf mit Ausnahme der Strecke zum Posten 9, wo ich links herum über die Wiesen lief (24 s schneller). Total war ich nicht wesentlich schneller als im Wettkampf (etwa 1 Minute).
Gegen Abend dann fuhr ich nach Wyssachern zum Oberaargauer Nacht-OL. Die Streckendaten verhiessen einen kurzen Lauf mit viel Steigung (2.9 km, 270 m Stg). Schon kurz nach dem Start rutschte ich im glitschigen Steilhang aus und fiel auf den Rücken. Schmerzen im unteren Rückenbereich und in der rechten Schulter begleiteten mich für den Rest des Laufs. Dazu kam nach einem weiteren Sturz auf einem steinigen Weg eine recht schmerzhafte Prellung am linken Knie. Technisch hatte ich trotz diesen Handicaps einen relativ guten Lauf. Allerdings waren meine Routen nicht optimal. Ich lief zuviel quer und in den Hängen statt konsequent die Umlaufrouten auf den Wegen zu wählen. Das gab einige Zeitverluste zu P.3, P.4 und P.10. Die Laufzeit schon sehr lang für die angegebene Distanz.
Ein Nachmessen der Strecke ergab dann eine Luftliniendistanz von 4.4 km, was auf einen Massstabfehler bei der Streckenberechnung hindeutet...
Karte
Rangliste
Am Samstag fuhr ich Richtung Lausanne zum CO Vaudoise bei Chalet-à-Gobet. Beim Einlaufen spürte ich meine Verletzungen vom Nacht-OL, besonders das Knie schmerzte ziemlich stark. Natürlich startete ich trotzdem.
Der Wald Jorat-Mauvernay erwies sich alles andere als gut belaufbar. Reichlich Bromeeren und Fallholz behinderten ein zügiges Vorankommen. Weiss auf der Karte bedeutete meistens kniehohe Dornenfelder.
Posten 2 suchte ich 3 bis 4 Minuten lang im diffusen Grün. Am P.3 gleich nochmals ein Haken (1 Minute). Dann hatte ich mich besser ans Gelände und an die Karte gewöhnt und kam ohne grobe Fehler durch.
Die Ueberraschung kam dann noch im Wettkampfzentrum beim Auslesen des SI-Badges: der letzte Posten fehlte! Tatsächlich hatte ich diesen beim Abzeichnen übersehen und nicht auf meiner Karte eingezeichnet, wahrscheinlich weil er teilweise vom Zielkreis überdeckt war...
Also zwar Bestzeit gelaufen, aber nicht klassiert.
Nach diesem Lauf tat mir dann buchstälich alles weh und ich zog eine vorzeitige Heimreise in Betracht. Schliesslich entschloss ich mich, doch das ganze Programm durchzuziehen und auch am Sonntag nochmals zu laufen.
Karte
Rangliste
Der Hondricher OL fand bei schönstem Wetter im Diemtigtal statt. Ich fühlte mich wieder bedeutend besser, vor allem war mein Knie fast schmerzfrei.
Mit Bustransport ging es in die Höhe nach Nüegg am Wiriehorn in ein schönes alpines Laufgelände. Der Lauf war technisch einfach, grossteils über die Alpweiden. Die Schlaufe im Steinfeld mit den Posten 4, 5 und 6 sah schwieriger aus als sie dann tatsächlich war. Vor allem auch, weil jede Menge Läufer diese Posten anliefen. Zu P.6 lief, oder besser marschierte ich in einer Kolonne und musste beim Posten anstehen... Der letzte Teil zu P.12, P.13 und ins Ziel war dann noch ein echter Konditionstest. Mein Energiereservoir war endgültig geleert und ich schleppte mich ziemlich kraftlos den Steilhang hoch ins Ziel. Erstaunlicherweise reichte es trotzdem noch zur Bestzeit, wenn auch nur knapp.
Karte
Rangliste
7.10.07
6. Nat.OL - Schaffhauser OL
Bei Stein am Rhein im Gebiet Hohenklingen, zum Teil auf deutschem Gebiet. Ideales Herbstwetter. Mittelprächtiger Lauf meinerseits mit einem groben Fehler auf Posten 3 . Das gab noch Rang 5.P.1: Vorsichtig gestartet - ok.
P.2: Zu weit nach hinten ins Tal gelaufen, aber noch ok.
P.3: Falsche Richtung weggelaufen und erst weit rechts aufgefangen - 1.5 Min. und etwas die Motivation verloren.
P.4: Auf das Strässchen, dann die Wand hoch zum Posten. Direkt evt. schneller.
P.5-P.7: Direkt, etwas gemütlich gelaufen.
P.8: ok, etwas mehr links vieleicht schneller.
P.9: ok, Tempo aber eher Jogging, etwas behindert durch Steine im Schuh...
P.10: ok, aber bergauf habe ich mir kein Bein mehr ausgerissen.
P.11-Ziel: ok, bergab nochmals etwas laufen lassen.
Rangliste
30.9.07
Biberister OL
Am Sonntag, den 30.9. auf dem Balmberg. Das Wetter hatte sich verschlechtert, ein grauer Morgen. Allerdings wurde es nach dem Mittag besser.Das Gelände war schlecht belaufbar, Kuhwiesen und glitschige Abhänge.
Der erste Teil des Laufs gelang mir noch gut, aber ich spürte schon, dass meine Beine nicht gerade frisch waren. Vom gestrigen Rennen hatte ich mich noch nicht erholt. Beim Aufstieg zu P.11 hatte ich dann grosse Mühe den Hang hoch zu steigen. Eine kleine Suchaktion bei P.11 kostete zusätzlich noch etwas Zeit. Auf dieser Teilstrecke verlor ich fast 2 Minuten auf die Bestzeit. Den Rest des Laufes kämpfte ich dann so gut es ging gegen die schweren Beine. Es reichte noch zum dritten Rang, der Rückstand war aber schon beträchtlich.
Rangliste
Lustig: einige Läufer benötigten vom letzten Posten ins Ziel 1 Sekunde! (70 m gemäss Postenbeschreibung)
29.9.07
Oristaler OL

Bei Liestal mit der Karte Galms. Auf das Wochenende wieder bei schönem Herbstwetter. Ich hatte ein gutes Rennen mit Ausnahme der Teilstrecke von P.9 nach P.10: zuerst parallel zum Weg im Grün gelaufen, dann lief ich Richtung P.1 statt P.10 und schliesslich sah ich die schnelle Wegroute rechts herum zum Posten nicht, stattdessen lief ich links herum mit mehr Steigung und durchs Grün (Zeitverlust gegen 2 Minuten total). Es reichte aber trotzdem noch zur Bestzeit.
Der Lauf war physisch recht anspruchsvoll, statt den angekündigten 130 Steigungsmeter gab es gegen 250.
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23.9.07
OL im Emmental
Nat. OL Nr.5 am Samstag, den 22.9., bei Bowil mit der Karte Chuderhüsi/Gauchern.
Ideales Herbstwetter und ein schönes Laufgelände. Ich hatte einen guten Lauf ohne nennenswerte Fehler. Allerdings lief ich kein der kurzen Strecke angemessenes Tempo, sondern meine übliche OL-Pace. Dies reichte für Rang 4 mit 1:35 Rückstand auf die Bestzeit.
RouteGadget
Dann am Sonntag die Schweizer Meisterschaft über die klassische Distanz im Toppwald mit Ziel in Bowil. Am frühen Morgen war der Himmel noch bedeckt, dann verschwanden die Wolken und es gab wieder einen sonnigen Herbsttag mit idealen Laufbedingungen.
Leider hatte ich wieder einmal einen missglückten Lauf zu beklagen. Schon der erste Posten wurde mir zum Verhängnis. Es schien alles zu stimmen: Weggabel, Bach, Bachgabel, Posten. Leider war die Kontrollnummer nicht richtig. 201 statt 183. Ich suchte in der Umgebung, lief zur Weggabel zurück und wieder hoch. Schliesslich fand ich heraus, dass ich bei meinem Posten 7 gelandet war... Praktisch die gleiche Postenraumkonfiguration! Ich dachte schon ans Aufgeben, lief dann aber weiter. Die Motivation war natürlich verschwunden, nach diesem 6-Minutenfehler.
Den Rest lief ich dann noch mit reduziertem Tempo, vor allem bergauf. Bergab liess ich es noch etwas laufen.
Das Ganze war schon ziemlich frustrierend, besonders nachdem ich eine gute Trainingsphase hinter mir hatte.
Wie konnte dieser Fehler passieren? Offenbar riskante Routenwahl, schlampige Kartenarbeit, Distanz nicht richtig eingeschätzt und dann die erste Weggabel für die zweite gehalten. Zu spät realisiert, dass ich am P.7 stand.
RouteGadget
Ideales Herbstwetter und ein schönes Laufgelände. Ich hatte einen guten Lauf ohne nennenswerte Fehler. Allerdings lief ich kein der kurzen Strecke angemessenes Tempo, sondern meine übliche OL-Pace. Dies reichte für Rang 4 mit 1:35 Rückstand auf die Bestzeit.RouteGadget
Dann am Sonntag die Schweizer Meisterschaft über die klassische Distanz im Toppwald mit Ziel in Bowil. Am frühen Morgen war der Himmel noch bedeckt, dann verschwanden die Wolken und es gab wieder einen sonnigen Herbsttag mit idealen Laufbedingungen.
Leider hatte ich wieder einmal einen missglückten Lauf zu beklagen. Schon der erste Posten wurde mir zum Verhängnis. Es schien alles zu stimmen: Weggabel, Bach, Bachgabel, Posten. Leider war die Kontrollnummer nicht richtig. 201 statt 183. Ich suchte in der Umgebung, lief zur Weggabel zurück und wieder hoch. Schliesslich fand ich heraus, dass ich bei meinem Posten 7 gelandet war... Praktisch die gleiche Postenraumkonfiguration! Ich dachte schon ans Aufgeben, lief dann aber weiter. Die Motivation war natürlich verschwunden, nach diesem 6-Minutenfehler.Den Rest lief ich dann noch mit reduziertem Tempo, vor allem bergauf. Bergab liess ich es noch etwas laufen.
Das Ganze war schon ziemlich frustrierend, besonders nachdem ich eine gute Trainingsphase hinter mir hatte.
Wie konnte dieser Fehler passieren? Offenbar riskante Routenwahl, schlampige Kartenarbeit, Distanz nicht richtig eingeschätzt und dann die erste Weggabel für die zweite gehalten. Zu spät realisiert, dass ich am P.7 stand.
RouteGadget
17.9.07
Freiburger OL
Am 16. 9. in der Nähe von Sangerenboden mit der Karte Schönenboden-Geissalp bei prächtigem Herbstwetter. Die Bahn war kurz, technisch eher einfach und wies 180 m Startüberhöhung auf. Der Lauf gelang mir gut, ohne Fehler und mit zügigem Tempo, soweit es das ruppige Gelände zuliess.
Karte (RouteGadget)
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Karte (RouteGadget)
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9.9.07
4. Nat.OL - Pfäffiker OL
Am 9.9.
bei Oberhittnau bei guten Wetterbedingungen. Meine Beine waren nicht mehr ganz frisch nach der Trainingswoche im Tessin (letzte 2 Trainings am Samstag). Umso mehr nahm ich mir vor, konzentriert zu laufen und keine fatalen Fehler - wie in den letzten Wettkämpfen - zu machen. Der Lauf gelang mir auch ansprechend, wenn auch nicht ganz ohne Fehler.
Nachdem ich von der netten und professionellen Startmannschaft mit einer ungewohnt "gschtabligen" Karte auf die Strecke geschickt wurde, kam ich anständig bis vor den Posten 7. Mein Tempo war dabei nicht allzu hoch. Geringfügige Zeitverluste gab es beim P.2 (Stein war etwas im Gebüsch versteckt) und zu P.4 (rechts herum besser). Zu P.7 hätte ich den letzten Graben oberhalb des Felsens traversieren sollen, stattdessen lief ich weit links herum. Ausserdem kam ich auf dem Weg zu tief und musste kräftig zum Posten hochsteigen. Dann gut bis zum P.12. Zu P.13 verliess ich den Weg zu spät und musste etwas zurück laufen. Vor P.14 geriet ich zuerst an einen falschen Posten, zum Glück prüfte ich die Kontrollnummer und lief nach kurzem Zögern zum richtigen Fels weiter. Die letzten zwei Posten ins Ziel noch ohne Probleme.
Dies ergab Rang 3 mit 1:40 Rückstand.
RouteGadget
Rangliste
bei Oberhittnau bei guten Wetterbedingungen. Meine Beine waren nicht mehr ganz frisch nach der Trainingswoche im Tessin (letzte 2 Trainings am Samstag). Umso mehr nahm ich mir vor, konzentriert zu laufen und keine fatalen Fehler - wie in den letzten Wettkämpfen - zu machen. Der Lauf gelang mir auch ansprechend, wenn auch nicht ganz ohne Fehler.Nachdem ich von der netten und professionellen Startmannschaft mit einer ungewohnt "gschtabligen" Karte auf die Strecke geschickt wurde, kam ich anständig bis vor den Posten 7. Mein Tempo war dabei nicht allzu hoch. Geringfügige Zeitverluste gab es beim P.2 (Stein war etwas im Gebüsch versteckt) und zu P.4 (rechts herum besser). Zu P.7 hätte ich den letzten Graben oberhalb des Felsens traversieren sollen, stattdessen lief ich weit links herum. Ausserdem kam ich auf dem Weg zu tief und musste kräftig zum Posten hochsteigen. Dann gut bis zum P.12. Zu P.13 verliess ich den Weg zu spät und musste etwas zurück laufen. Vor P.14 geriet ich zuerst an einen falschen Posten, zum Glück prüfte ich die Kontrollnummer und lief nach kurzem Zögern zum richtigen Fels weiter. Die letzten zwei Posten ins Ziel noch ohne Probleme.
Dies ergab Rang 3 mit 1:40 Rückstand.
RouteGadget
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2.9.07
Staffel-OL-Meisterschaft
Am 2.9. bei idealem Wetter auf dem Stadlerberg bei Bachs. Ich lief die dritte Strecke in einer Mannschaft mit Hans Baumann und Viktor Näf. Wir waren doch tatsächlich das zweitälteste Team dieser SOM! Total kommen wir auf 198 Jahre...
Hans kam ganz gut durch und übergab an 7. Stelle liegend an Viktor. Der Rückstand betrug etwa 4 Minuten. Viktor benötigte erwartungsgemäss etwas länger und so ging ich an 9. Stelle auf die Schlussstrecke. Den ersten Posten überlief ich leicht und suchte gegen eine Minute. Dann ging es zügig bis zum Teilstück zu P.5. Nach einem Tempolauf bis zur Wegspinne nach gut der halben Strecke passierte mir dann ein böser Fehler. Ich lief 90° falsch und lief abwärts statt aufwärts. Schliesslich landete ich auf einem Strässschen, wo ich mich auffangen konnte. Frustriert machte ich mich auf den langen Aufstieg zu P.5. Von dort bis ins Ziel gab ich dann nochmals richtig Gas. Vom zweitletzten Posten bis ins Ziel konnte ich noch zwei Gegner überholen und das Rennen auf Platz 5 beenden. Zum 3.Platz fehlten etwa 2 Minuten. Trotz meinem Zeitverlust - das waren sicher 6 bis 7 Minuten - lief ich noch die zweitbeste Streckenzeit.
Rangliste

Hans kam ganz gut durch und übergab an 7. Stelle liegend an Viktor. Der Rückstand betrug etwa 4 Minuten. Viktor benötigte erwartungsgemäss etwas länger und so ging ich an 9. Stelle auf die Schlussstrecke. Den ersten Posten überlief ich leicht und suchte gegen eine Minute. Dann ging es zügig bis zum Teilstück zu P.5. Nach einem Tempolauf bis zur Wegspinne nach gut der halben Strecke passierte mir dann ein böser Fehler. Ich lief 90° falsch und lief abwärts statt aufwärts. Schliesslich landete ich auf einem Strässschen, wo ich mich auffangen konnte. Frustriert machte ich mich auf den langen Aufstieg zu P.5. Von dort bis ins Ziel gab ich dann nochmals richtig Gas. Vom zweitletzten Posten bis ins Ziel konnte ich noch zwei Gegner überholen und das Rennen auf Platz 5 beenden. Zum 3.Platz fehlten etwa 2 Minuten. Trotz meinem Zeitverlust - das waren sicher 6 bis 7 Minuten - lief ich noch die zweitbeste Streckenzeit.
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1.9.07
Suhrer Nacht-OL

Am 31.8. auf dem Distelberg bei Aarau. Angenehme Wetterbedingungen aber unangenehmer Wald mit vielen Brombeerfeldern und Fallholz. Schon den ersten Posten etwa 2 Minuten gesucht, nach einem langen Strassenlauf. Dann P.4 gesucht (etwa 4 Minuten). Wollte schon ohne Posten weiter, als ich ihn doch noch fand. Ein weiterer Lapsus nach P.8: ich hatte P.9 und 10 weggefaltet und lief Richtung P.11. Auf dem Weg realisierte ich meinen Fehler und kehrte um. Nochmals 1.5 Minuten verloren. Der Rest war dann noch ok, ich lief nur noch Umlaufrouten auf den Wegen.
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27.8.07
Emmentaler OL
Am 26. 8. in Röthenbach. Nach 24 Rennen im Ausland wieder in der Schweiz. Der Uebergang gelang gar nicht problemlos. Schon den ersten Posten verfehlte ich und baute einen Haken ein. Der Zeitverlust, etwa eine halbe Minute, hielt sich noch in Grenzen. Bös daneben ging dann der Posten 2. Aus unerklärlichen Gründen lief ich wenige Meter am Posten vorbei und folgte dem Waldrand. Etwa 200 m zu weit suchte ich dann im Wald. Die Wasserrinne, die ich dort vorfand, bestärkte mich im Glauben
, am richtigen Ort zu sein. Schliesslich bestimmte ich meinen Standort am Waldrand und lief frustiert zurück. Ueber 5 Minuten verloren...
Die Motivation war damit weg und ich lief ohne weitere Fehler aber auch ohne Begeisterung zu Ende. Der heikle Schlussteil, wo viele Läufer Zeit verloren, gelang mir ziemlich gut. Immerhin lief ich vom 25. Platz beim P.2 noch auf den 3. Schlussrang vor. Es blieb ein Rückstand von weniger als 2 Minuten.
Rangliste
Die Motivation war damit weg und ich lief ohne weitere Fehler aber auch ohne Begeisterung zu Ende. Der heikle Schlussteil, wo viele Läufer Zeit verloren, gelang mir ziemlich gut. Immerhin lief ich vom 25. Platz beim P.2 noch auf den 3. Schlussrang vor. Es blieb ein Rückstand von weniger als 2 Minuten.
Rangliste
21.8.07
5 Days Bohemia

Vom 15. bis am 19. August in der Nähe von Melnik, etwa 40 km nördlich von Prag. Alle 5 Etappen in den Sandsteinfelsen und mit gleichem Zielgelände.
Etappe 1 mi
sslang mir gleich gründlich. Schon den ersten Posten verfehlte ich und verlor gegen 2 Minuten. Bis nach P.4 ging es dann ganz gut. Bös daneben aber zu P.5. Auf dem Pfad lief ich zu weit nördlich ins Tal und blieb beim Aufstieg im grünen Hang (mit überhängenden Felsen..) stecken. Ich verlor den Kartenkontakt und musste mich ganz oben auf dem Weg auffangen. Zeitverlust gut 5 Minuten. Dann nochmals ein Fehler vor P.8 (etwa 2 Minuten).Ausser dem Sieger kam aber offenbar keiner ohne Fehler durch und so reichte es noch zum 3.Rang, allerdings mit etwa 11 Minuten Rückstand!

Etappe 2: Diesmal kam ich recht gut durch die Felsen. Ich wählte meistens Sicherheitsrouten, manchmal vieleicht etwas weit aussen herum (zu P.6 , P.8, P.11). Wieder der dritte Rang, mit etwa 2 Minuten Rückstand.
Etappe 3:
Verkürzte Strecken und Kartenmassstab 1:5000. Der Start gelang mir noch anständig, ausser einem Haken zu P.3 (1 Minute), kam ich gut bis zu P.6. Vor P.7 verlor ich den Kartenkontakt und anschliessend viel Zeit mit Suchen. Ich kletterte planlos in den Felsen herum und fand den Posten eher zufällig nach 6 oder 7 Minuten...Anschliessend war die Motivation ziemlich verschwunden und weitere Fehler bei P.9 und 10 kosteten nochmals Zeit.
Wieder etwa 10 Minuten Rückstand auf die Bestzeit und Rang 7.

Etappe 4: Dieser Lauf gelang mir gut. Vor allem die etwas längeren Teilstrecken konnte ich mit gutem Tempo durch ziehen. Ohne Fehler ging es aber auch diesmal nicht. Nach P.5 wäre ich beinahe direkt zu P.7 gelaufen. Nach etwa 100 m bemerkte ich meinen Fehler und lief noch P.6 an. Allerdings gab es noch eine kleine Suchaktion. Zeitverlust etwa 2.5 Minuten. Der Rest noch fehlerlos.
Trotz dem Lapsus bei P.6 reichte es diesmal zum Tagessieg!
Senioren-Podest Tag 4:


Etappe 5: Schliesslich noch die Schlussetappe mit Jagdstart. Ich startete in zweiter Position und hatte weder viel zu gewinnen noch zu verlieren: nach vorn fast 10 und nach hinten 13 Minuten Abstand. Meistens umlief ich die Felsen auf Sicherheitsrouten und drückte nicht allzu sehr auf das Tempo. Zu P.7 verlor ich etwa 1.5 Minute
n (falsche Richtung von P.6 genommen und in die Felsen geraten). Grossen Respekt hatte ich vor P.9 (kleiner Fels im Hang), den ich sehr vorsichtig und kontrolliert anlief.Es blieb beim zweiten Gesamtrang.
Resultate
Podest H60
13.8.07
Slovak Karst Cup
Von Ungarn ging es weiter in die Slovakei zum Slovak Karst Cup, einem 4-Tage-OL. Die Läufe fanden alle in einem Naturpark auf einer Karsthochebene über Plesivec statt, wobei das Ziel immer dasselbe war. Das Gelände wies wieder (wie schon in Ungarn) die charakteristischen Dollinen (Negativhügel) auf. Die Sicht und die Belaufbarkeit waren gut (Grasboden), fast kein Unterholz. Mehr Steinfelder und Felsen als in Ungarn.
Etappe 1 am Donn
Etappe 2 wieder bei schönem Wetter. Ein guter Lauf, aber offenbar gener
Etappe 3: Verkürzte Strecke. Das Wetter nach starken
Regenfällen in der Nacht etwas trüb. Aber gute Laufbedingungen. Den ersten Posten (Lo
Etappe 4 am Sonntag, den 12. August. Leider nicht mehr im Jagdstart, sondern hinterher mit den Langsamen und nicht Klassierten. Der Vorsatz: volles Tempo, volles Risiko!

So kam ich schnell und ohne Fehler bis zu P.6 (mit Bestzeiten P.1, P.2, P.3 und P.6). Von dort in Richtung des Strässchens unsorgfältig mit dem Kompass und nach links abgewichen. Dann ein Parallelfehler und falsch zwischen die Senken gekommen. Auffangen und korrigieren kostete etwa 2 Minuten. Dann noch 4 Bestzeiten ins Ziel. Es reichte aber nicht mehr ganz zur Bestzeit, d.h. es fehlten 25 s.
Resultate
6.8.07
Hungaria Kupa
Vom 1.8. bis am 5.8. in der Nähe von Pecs im südlichen Ungarn.Anreise über Oesterreich, Slovenien, Kroatien zum Zentralort Orfü. Das Wetter im folgenden ganz angenehm, zum Glück nicht so heiss wie befürchtet.
N
Am zweiten Tag zeigte ich dann die richtige Reaktion: ein fast fehlerloser Lau
Der Preis : was das wohl heissen mag?
D
Etappe 4 bei Orfü. Wieder Dolinengelände aber weniger ausgeprägt un
Die abschliessende Etappe am Sonntag im angrenzenden Gebiet zum Vortag. Es war weder viel zu gwinnen noch zu verlieren. Obwohl ich schon beim Startpunkt einen Richtungsfehler beging (30s), holte ich den vor mir gestarteten Läufer schon am ersten Posten ein. Das gab mir Auftrieb und ich lief zügig bis vor P.4 (Trichterloch). Dort hatte ich Mühe mit der Karteninterpretation und lief zu weit. Nach einer Suchaktion von etwa 1.5 Minuten fand ich den Posten und sah gerade noch den vorher überholten ungarischen Konkurrenten weglaufen. Zu P.5 zu weit nach rechts ausgeholt. Dort überholte ich den Ungarn zum zweitenmal. Gut bis zum P.7. Dort sah ich plötzlich den eine Minute nach mir gestarteten Oesterreicher hinter mir stehen. Ich war so geschockt, dass ich falsch vom Posten weg und den Steilhang hinunter lief. Dann durch den Graben und schliesslich von unten zum Posten 8. Der Oesterreicher, unterdessen auf der besseren oberen Route an mir vorbei gelaufen, war schon etwa 50 m voraus und nicht mehr einzuholen. Im Ziel zeigte sich dann allerdings, warum er mich eingeholt hatte: es fehlte ihm der Posten 6...
Damit landete ich schliesslich auf Gesamtrang 7. Rang 5 wäre möglich gewesen, denn 2 Läufer lagen weniger als eine Minute vor mir.
Resultate
Nun gibt es eine Ruhepause von 3 Tagen bis zum Slovak Karst Cup. Diese verbringen wir bei der Therme bei Kiskunmajsa, etwa 150 km nordöstlich von Pecs.
12.7.07
5 Jours de France

Nach der Schlussetappe im Trentino sprang ich ins Auto und fuhr am gleichen Tag noch bei schönem Wetter bis an den Genfersee. Am Sonntag dann weiter quer durch Frankreich nach Bordeaux. Dabei gab es immer wieder Regenschauer. Total benötigte ich für die Reise mit dem Camper gegen 20 Stunden, wobei ich die (überteuerten) französischen Autobahnen mied.
Etappe 1 am 9.Juli in Carcans-Plage. Im gleichen Gelände wie letztes Jahr an Ostern die zweite Etappe des 3-Tage-OLs. Damals hatte ich einen guten Lauf, fast ohne Fehler. Entsprechend zuversichtlich nahm ich, bei wieder gutem Wetter, den Lauf in Angriff. Aber schon den ersten Posten überlief ich und büsste damit etwas Zeit ein. Dann ging es gut bis P.5. Zu P.6 lief ich rechts am Posten vorbei un
d verliess sogar die Karte... Unverständlich, dass ich sogar den Weg am Kartenrand überquerte. Es dauerte 3 bis 4 Minuten bis dieser Fehler korrigiert war. Ein weiterer Fehler zu P.9, wo ich die Weglaufrichtung schlecht traf und dann mit Mühe zum Posten korrigierte und diesen noch leicht überlief. Total also 5 bis 6 Minuten Fehler gebaut, kein guter Auftakt. Die Nachwirkungen der langen Autofahrt vom Trentino nach Bordeaux hatten sich wohl negativ auf die Konzentration ausgewirkt. Ein unrühmlicher Tagesrang 23 (von etwa 100) war die Folge.Etappe 2 in Lacanau-Ocean mit einer Karte im Massstab 1:15000 (so
nst immer 1:10000). Ich hatte ein gutes Rennen, praktisch ohne Fehler. Einzig beim weglaufen von Posten 8 und auch von Posten 11 hätte ich eine direkte Linie nehmen sollen. Mit etwa 3 Minuten Rückstand belegte ich den 5. Tagesrang (bester Schweizer von etwa 24). Im Gesamtklassement machte ich einen Sprung auf Rang 9.Etappe 3 nochmals in Lacanau-Ocean, diesmal auf der Nordseite. Ein regne
rischer Morgen liess wenig Begeisterung aufkommen. Der Regen liess dann zum Glück bis zu meiner Startzeit (die früheste dieser Serie) aber nach. Auch diesmal kam ich ohne gravierende Fehler durch das flache Dünengelände. Einzig ein Kahlschlag auf dem Weg zu Posten 8 irritierte mich. Ich kam von der Richtung ab und verlor etwa eine Minute. Dann noch ein kleiner Haken zu P.13.Trotz des eigentlich guten Laufes verlor ich etwa 5 Minuten auf die Bestzeit. Tagesrang 11 und gleichbleibender Gesamtrang 9.
Etappe 4 nördlich von Maubuisson bei recht schönem Wetter. Dieses
Gelände war technisch einfacher, wies aber grössere Höhendifferenzen auf. der Zielplatz war vom Camping aus gut mit dem Fahrrad erreichbar. Der Lauf gelang mir gut, eigentlich ohne Fehler. Einzig zu P.3 hätte es eine leicht schnellere Alternativroute (rechts herum) gegeben. Der lange Zieleinlauf auf der sandigen Schneise war ziemlich anstrengend. Es resultierte Rang 6 (nochmals bester Schweizer) und im Gesamtklassement rückte ich um einen Rang auf Platz 8 vor.
Etappe 5 am gleichen Ort wie am Vortag. Nicht nur das Ziel sondern auch der Start wie gehabt. Die Sonne brannte zu meiner Startzeit (10:00) schon recht stark, besonders in den offenen Partien. Zum Glück zum Schluss ein normaler Einzelstart und kein Jagdstart. Nochmals ein praktisch fehlerloser Lauf. Einzig zum letzten Posten wäre die direkte Route die bessere gewesen. So gelang es mir nicht, in allen Läufen unter 40 Minuten zu bleiben - es wurden zum Abschluss genau 40:00... Die Zeiten der 5 Etappen waren: 31:02 - 35:38 - 39:50 - 39:59 - 40:00.
Tagesrang: 9, im Gesamtklassement blieb ich auf Platz 8.
Langer und ...
RanglistenIm Laufe der 13 Rennen in 15 Tagen stellte sich doch eine gewisse Müdigkeit ein. Ich war nicht mehr in der Lage, volles Tempo zu laufen. Die letzten Rennen lief ich mit Pulsfrequenzen zwischen 140 und 150 (normal: gegen 160).
Dafür unterliefen mir, mit Ausnahme des ersten Tages, keine groben Fehler mehr. Dies ganz ähnlich wie am 5-Tage-OL im Trentino, eine Woche zuvor.
5 Tage-OL im Trentino
Nach dem Nationalen am Flüelapass ging es am gleichen Tag weiter von Davos über Flüela- und Ofenpass ins Trentino nach Folgaria. Dort hatte ich etwas Mühe, das Wettkampfzentrum zu finden. Eine OL-Markierung an der Strasse wäre da schon hilfreich gewesen. Schliesslich landete ich aber doch noch auf dem offiziellen Camper-Stellplatz in Fondo Grande.
Etappe 1 am Montag, 2. Juli in Forte Cherle, bei guten Wetterbedingungen. Ein reizvolles Gelände mit offenen und halboffen
en Partien, feincoupierte Partien. Die erste Hälfte des Rennens gelang mir gut. Leider unterlief mir dann zu Posten 8, der auf der Karte eigentlich einfach erschien, ein böser Fehler, der über 4 Minuten kostete. Der Rest war dann wieder ok. Es reichte noch zu Rang 5.
Etappe 2 nochmals im gleichen Gelände mit gleichem Ziel. Diesmal kam ich fast fehlerfrei dur
ch. Einzig bei P.7 brachte ein Haken einen kleinen Zeitverlust. Es reichte zum Tagessieg und als Preis gab es Grappa, Speck und Kaffee. Mit diesem Lauf hatte ich mich auf Gesamtrang 2 verbessert.

Der Mittwoch war Ruhetag, leider war es auch der einzige Tag mit schlechtem Wetter. Ich machte einen Ausflug nach Trento. Dabei wurde ich von schweren Gewittern mit Hagelschauern begleitet. Am Abend besserte sich das Wetter wieder und der klare Himmel sorgte für eine kalte Nacht.
Etappe 3
am Donnerstag, 5. Juli bei Lavarone mit einem schönen Zielgelände am See. Dies war die längste und auch anstrengenste Strecke. Fatale Fehler blieben aus, trotzdem büsste ich auf die Siegerzeit eines schnellen Finnen rund 7 Minuten ein. Da war ich wohl etwas zu vorsichtig und routenmässig nicht ganz optimal gelaufen. Tagesrang 4. In der Gesamtwertung verlor ich einen Rang.

Auch Etappe 4 fand im Gebiet von Lavarone statt. Die Strecke wieder um einiges kürzer als am Vortag. Ausser einer kleineren Suchaktion am Posten 2 (etwa 1 Minute) kam ich wieder recht gut durch, verlor aber trotzdem 3 Minuten auf die Bestzeit.
Etappe 5 mit Jagdstart bei Folgaria. Vor mir zwei Finnen mit 7 resp. fast 4 Minuten Vorsprung. Hinter mir eine Lücke von 7 Minuten. Es war wohl nichts mehr zu ändern und so startete ich etwas verhalten und vorsichtig. Zu P.4 kam ich zu weit links, fand aber den Posten ohne allzu grossen Zeitverlust. Dann weiter g
ut bis P.7. Kurz vor P.8 sah ich den zweitgestarteten Finnen in merkwürdiger Richtung durch den den Wald laufen. Ich war so überrascht, dass ich den Posten verfehlte und zu weit den Hang hinunter lief. Ich musste wieder hochsteigen und nachdem ich den Posten gefunden hatte, war auch schon der Finne wieder im Anmarsch. Nach dem nächsten Posten überholte mich der Finne wieder und zog in horrendem Tempo davon. Die Reihenfolge im Ziel änderte sich somit nicht und ich beendete das Rennen mit dem dritten Rang.
Damit war ich eigentlich zufrieden, denn abgesehen von der ersten Etappe war ich immer mit recht wenig Fehlern durchgekommen.
Ranglisten
Etappe 1 am Montag, 2. Juli in Forte Cherle, bei guten Wetterbedingungen. Ein reizvolles Gelände mit offenen und halboffen
en Partien, feincoupierte Partien. Die erste Hälfte des Rennens gelang mir gut. Leider unterlief mir dann zu Posten 8, der auf der Karte eigentlich einfach erschien, ein böser Fehler, der über 4 Minuten kostete. Der Rest war dann wieder ok. Es reichte noch zu Rang 5.Etappe 2 nochmals im gleichen Gelände mit gleichem Ziel. Diesmal kam ich fast fehlerfrei dur
ch. Einzig bei P.7 brachte ein Haken einen kleinen Zeitverlust. Es reichte zum Tagessieg und als Preis gab es Grappa, Speck und Kaffee. Mit diesem Lauf hatte ich mich auf Gesamtrang 2 verbessert.Der Mittwoch war Ruhetag, leider war es auch der einzige Tag mit schlechtem Wetter. Ich machte einen Ausflug nach Trento. Dabei wurde ich von schweren Gewittern mit Hagelschauern begleitet. Am Abend besserte sich das Wetter wieder und der klare Himmel sorgte für eine kalte Nacht.
Etappe 3
am Donnerstag, 5. Juli bei Lavarone mit einem schönen Zielgelände am See. Dies war die längste und auch anstrengenste Strecke. Fatale Fehler blieben aus, trotzdem büsste ich auf die Siegerzeit eines schnellen Finnen rund 7 Minuten ein. Da war ich wohl etwas zu vorsichtig und routenmässig nicht ganz optimal gelaufen. Tagesrang 4. In der Gesamtwertung verlor ich einen Rang.
Auch Etappe 4 fand im Gebiet von Lavarone statt. Die Strecke wieder um einiges kürzer als am Vortag. Ausser einer kleineren Suchaktion am Posten 2 (etwa 1 Minute) kam ich wieder recht gut durch, verlor aber trotzdem 3 Minuten auf die Bestzeit.
Etappe 5 mit Jagdstart bei Folgaria. Vor mir zwei Finnen mit 7 resp. fast 4 Minuten Vorsprung. Hinter mir eine Lücke von 7 Minuten. Es war wohl nichts mehr zu ändern und so startete ich etwas verhalten und vorsichtig. Zu P.4 kam ich zu weit links, fand aber den Posten ohne allzu grossen Zeitverlust. Dann weiter g
Damit war ich eigentlich zufrieden, denn abgesehen von der ersten Etappe war ich immer mit recht wenig Fehlern durchgekommen.
Ranglisten
3 Rennen Im Bündnerland
Den Auftakt bildete am Freitag, dem 29. Juni, ein Abendlauf auf dem Ofenpass. Ich hatte die grösste Mühe, auf die Karte zu kommen und suchte den grösseren Teil der Posten mit zum Teil massiven Zeitverlusten. Der Lauf war zwar kurz, wies aber viel Steigung auf und ich war über eine Stunde unterwegs.
Die Karte mit GPS-Track zeigt die unrühmlichen Suchaktionen.

Nach einer Nacht im Camper auf dem Ofenpass - wider Erwarten wurde es nicht besonders kalt - ging es am Samstag hinunter ins Unterengadin nach Ftan zum CO d'Engiadina Bassa. Der Lauf versprach ein krasses Abfahrtsrennen zu werden, zum Start fuhr man nämlich per Sesselbahn 400 Höhenmeter bergauf. Das Ziel befand sich dann nochmals etwa 50 Meter unterhalb der Talstation mitten im Dorf Ftan. Da man während dem Lauf noch etwa 160 Meter Steigung zu bewältigen hatte, ergaben sich somit total rund 600 Meter Abfahrt. Die Senioren-Gelenke lassen grüssen.
..
Der Lauf gelang mir zunächst gut, bis zum Posten 13. Dann ein böser Fehler zum P.14, den ich überlief was eine Suchaktion und 4 Minuten Zeitverlust zur Folge hatte. Im Schlussteil unterliefen mir noch zwei oder drei kleinere Fehler von je etwa 30 Sekunden. Es reichte noch zum dritten Rang von doch etwa 40 Teilnehmern.
Noch am gleichen Tag fuhr ich nach Davos-Pischa um am Sonntag am Nationalen Lauf am Flüela teilzunehmen. Auch hier wieder ein Abfahrtsrennen: Per Bus zum Start auf 2300 Meter. Das
Ziel dann auf etwa 1975 m. Bäume gab es in diesem Gelände nicht allzu viele, dafür umso mehr Steine, Felsen und Geröllhalden. Aber auch gut belaufbare Wiesenpartien. Wieder ideale Wetterverhältnisse mit Sonnenschein. Ich lief ein Rennen ohne wirklich gravierende Fehler (ausser Route zu P.14). Beim Posten 1 blieb ich stehen, da ich die Postenflagge hinter dem Stein nicht sofort sah (20"). Zu P.3-P.4-P.5 war ich unsicher (1'). Etwas Zeit verlor ich durch nicht optimale Routen zu P.8 (unnötigerweise Geröllhalden traversiert, 30") sowie zu P.14 (zu weit unten durch gelaufen, >1'30"). Auf den langen Teilstrecken war ich wohl etwas zu langsam unterwegs. Macht zusammen etwa 3 Minuten an Technikfehlern. Es resultierte Rang 3, womit ich in Anbetracht meines Formstandes (Verletzungen) zufrieden war.
Die Karte mit GPS-Track zeigt die unrühmlichen Suchaktionen.

Nach einer Nacht im Camper auf dem Ofenpass - wider Erwarten wurde es nicht besonders kalt - ging es am Samstag hinunter ins Unterengadin nach Ftan zum CO d'Engiadina Bassa. Der Lauf versprach ein krasses Abfahrtsrennen zu werden, zum Start fuhr man nämlich per Sesselbahn 400 Höhenmeter bergauf. Das Ziel befand sich dann nochmals etwa 50 Meter unterhalb der Talstation mitten im Dorf Ftan. Da man während dem Lauf noch etwa 160 Meter Steigung zu bewältigen hatte, ergaben sich somit total rund 600 Meter Abfahrt. Die Senioren-Gelenke lassen grüssen.
..Der Lauf gelang mir zunächst gut, bis zum Posten 13. Dann ein böser Fehler zum P.14, den ich überlief was eine Suchaktion und 4 Minuten Zeitverlust zur Folge hatte. Im Schlussteil unterliefen mir noch zwei oder drei kleinere Fehler von je etwa 30 Sekunden. Es reichte noch zum dritten Rang von doch etwa 40 Teilnehmern.
Noch am gleichen Tag fuhr ich nach Davos-Pischa um am Sonntag am Nationalen Lauf am Flüela teilzunehmen. Auch hier wieder ein Abfahrtsrennen: Per Bus zum Start auf 2300 Meter. Das
Ziel dann auf etwa 1975 m. Bäume gab es in diesem Gelände nicht allzu viele, dafür umso mehr Steine, Felsen und Geröllhalden. Aber auch gut belaufbare Wiesenpartien. Wieder ideale Wetterverhältnisse mit Sonnenschein. Ich lief ein Rennen ohne wirklich gravierende Fehler (ausser Route zu P.14). Beim Posten 1 blieb ich stehen, da ich die Postenflagge hinter dem Stein nicht sofort sah (20"). Zu P.3-P.4-P.5 war ich unsicher (1'). Etwas Zeit verlor ich durch nicht optimale Routen zu P.8 (unnötigerweise Geröllhalden traversiert, 30") sowie zu P.14 (zu weit unten durch gelaufen, >1'30"). Auf den langen Teilstrecken war ich wohl etwas zu langsam unterwegs. Macht zusammen etwa 3 Minuten an Technikfehlern. Es resultierte Rang 3, womit ich in Anbetracht meines Formstandes (Verletzungen) zufrieden war.24.6.07
5er-Staffel
Am 24.6. bei idealem Wetter zwischen Lengnau und Böbikon mit der Karte Boowald. Ich lief im Team Nr.5 der OLG Welsikon.


Meinem Alter entsprechend lief ich die kürzeste Variante der 4.Strecke, wo eine Richtzeit von 25 Minuten angesagt war. Leider hatten meine Vorläufer etwas Pech bei der Postensuche, deshalb verschlug es mich in den allgemeinen Massenstart aller nicht abgelösten Läufer.

Dieser erfolgte ziemlich chaotisch: ein Teil der Läufer hatte bereits die Karte von der Wand genommen, während ich mich im Gegenstrom noch zu meiner Karte vorkämpfte. Dann Richtung Waldrand, wo man zuerst etwas Schlange stehen musste, bevor man sich in die Läuferkolonne einreihen konnte. Nach etwa 100 m war die Bahn dann frei und der Läuferpulk verteilte sich im Wald. Die erste Schlaufe absolvierte ich ganz ordentlich, wenn auch nicht allzu
schnell und nur noch vereinzelt begegneten mir andere Läufer.
Der erste Posten nach der Zielpassage war dann ziemlich tückisch. Dort traf ich eine grössere Gruppe von Läufern an , die ratlos herumstanden. Auch ich verlor einiges an Zeit, bis ich den Posten weiter oben als vermutet schliesslich doch noch fand und mich aus dem Staub machen konnte. Auch den nächsten Posten fand ich nicht an der erwarteten Kulturgrenzenecke, sondern ein Stück weiter am Hang an.
Positiv zu vermerken war die Staffelambiance, das schöne Wetter und mein Knie, das schmerzfrei blieb. Und als Erster zurück vom Massenstart :-)

Die (Mini-) Bahn
Rangliste Strecke 4A
Wettkampfvorbereitung bei den Welsikern:
Meinem Alter entsprechend lief ich die kürzeste Variante der 4.Strecke, wo eine Richtzeit von 25 Minuten angesagt war. Leider hatten meine Vorläufer etwas Pech bei der Postensuche, deshalb verschlug es mich in den allgemeinen Massenstart aller nicht abgelösten Läufer.
Der Massenstart (Fotos: Hans Gemperle):

Dieser erfolgte ziemlich chaotisch: ein Teil der Läufer hatte bereits die Karte von der Wand genommen, während ich mich im Gegenstrom noch zu meiner Karte vorkämpfte. Dann Richtung Waldrand, wo man zuerst etwas Schlange stehen musste, bevor man sich in die Läuferkolonne einreihen konnte. Nach etwa 100 m war die Bahn dann frei und der Läuferpulk verteilte sich im Wald. Die erste Schlaufe absolvierte ich ganz ordentlich, wenn auch nicht allzuschnell und nur noch vereinzelt begegneten mir andere Läufer.
Auf der Zielpassage:

Positiv zu vermerken war die Staffelambiance, das schöne Wetter und mein Knie, das schmerzfrei blieb. Und als Erster zurück vom Massenstart :-)

Die (Mini-) Bahn
Rangliste Strecke 4A
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