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2 x Stadt-OL
24.7.10
Am Samstag, den 24.7. bei regnerischem und kühlem Wetter, der Dachsener OL, diesmal im "Ausland" und als Prolog zur Tour O Swiss 2010 in Vaduz.
Das Rennen gelang mir nicht ganz nach Wunsch. Ich hatte vergessen meine OL-Brille einzupacken, was sich ziemlich negativ aufs Kartenlesen auswirkte.
Am Start blieb ich gleich etwa 20 s stehen, bis ich das Startdreieck auf der Karte entdeckt hatte. Dann gings gut bis vor Posten 4. Es war mir nicht klar, ob sich der Posten auf der unteren oder der oberen Parkebene befand. Die Postenbeschreibung war 'Pfadanfang', was mir auch nicht wirklich weiter half. Ich lief auf der unteren Ebene durch das Parkhaus, ohne eine Flagge zu sehen. Schliesslich hinaus zur Hauptstrasse, dann auf die obere Ebene zum Posten (30 s verloren).
Zu P.6 und P.7 nicht ganz optimal (je 10 s).
Vom P.8 weg übersah ich die Pfadabzweigung und lief den Weg hoch bis zur Haarnadelkurve, wo ich verwirrt stehen blieb. Von oben war der Pfad weiter unten nicht auszumachen. Schliesslich lief ich zurück und fand die Abweigung. Gegen eine Minute verloren.
Rest ok. Zu P.20 zog ich die direkte Route durch den Bach in Betracht. Wegen dem hohen Wasserstand schien sie mir aber doch zu riskant zu sein...
Fehlertotal etwa 2 Minuten. Es reichte noch zu Rang 2 mit 27 s Rückstand.

Rangliste


Bei schönem Wetter folgte am Sonntag der Dorfsprint in Appenzell.

Diesmal gelang mir - mit der richtigen Brille - ein fast perfekter Lauf. Einzig zum Posten 9 wären rechts herum noch einige Sekunden zu holen gewesen.

Also eine gelungene Hauptprobe für die WMOC-Sprints am nächsten Wochenende.

Rangliste




posted by Kurt @ 24.7.10   0 comments
8 x OL innert 90 Stunden
22.7.10
Als Vorbereitung auf die bevorstehende WMOC im Neuenburger Jura hielt ich ein Training im entsprechenden Gelände für angebracht. So fuhr ich letzten Sonntag, den 18. Juli, nach Westen und absolvierte gleich noch am Abend ein erstes Training bei Malleray.
Am nächsten Tag gings auf dem Grenchenberg (Montoz) zum Training Nummer 2. Gegen Abend Lauf Nummer 3 auf dem Mont Soleil oberhalb St-Imier, gleich angrenzend an das Gebiet der ersten Qualifikation der WMOC.
Am Dienstag weiter gleich westlich von La Chaux-de-Fonds ins Gebiet Pouillerel (Nummer 4).
Abends ein Training bei La-Chaux-du-Milieu / Le Cachot (Nummer 5).
Mittwoch: am Morgen Training Nummer 6 im Gebiet der EOM von 1989, südlich von Le Prevoux (Calirou - Le Creux).
Schliesslich noch ein Abstecher nach Frankreich, nämlich nach Lamoura, dem Gelände des letzten Nationalen OL und der SOM. Am Mittwochabend lief ich als Training Nummer 7 nochmals meine Bahn vom Nationalen, wo ich damals wegen einer Erkältung ein ganz schlechtes Rennen lief. Diesmal war ich genau 18 Minuten schneller.
Nachdem das Wetter bis am Mittwoch hervorragend war, nämlich hochsommerlich warm, traf am Donnerstag die angekündigte Störung ein, mit Regen und Temperatursturz. Training Nummer 8 absolvierte ich mit Glück zwischen zwei Regenschauern nochmals im Wald von Lamoura.

Fazit: 44.8 km OL mit etwa 1400 m Steigung in gut 7 Stunden. Dazu noch einiges an Hin- und Rückwegen zu Fuss und per Velo. Hoffentlich bringt es etwas für die WMOC...

Daten auch hier.
posted by Kurt @ 22.7.10   0 comments
6 Tage OL Zürcher Oberland
10.7.10
Kaum zurück aus dem Tirol und schon wieder am nächsten 6-Tage-OL!

Zum Auftakt der Sprint in Wald am Montagabend. Die Beine noch etwas schwer von den letzten 7 Rennen in 8 Tagen, erwartete ich nicht allzu viel. Es lief dann aber ganz gut und ich kam fast ohne Fehler über die Strecke. So konnte ich schon den ersten 1000er verbuchen!

Rangliste


2.Tag: Mittelstrecke im Vollikerberg

Am Ausläufer des Pfannenstiels ging es über eine kurze und schnelle Strecke. Die Bahn war zwar einfach, aber bei dem hohen Tempo schlichen sich doch einige Fehler ein.

Zum Posten 2 über P.6 und damit zu weit nach links gelaufen (20 s).
P.4: zu weit rechts gelandet (10 s).
P.5: zu weit links auf den Weg, kleiner Haken zum Posten (30 s).
Zu P.6: profitiert von meinem ersten Fehler - Bestzeit :-)
P.7: Haken nach oben zum Haus, unten durch wäre schneller (20 s).
Von P.7 weg zu lang im Hang geblieben.
Zu P.10 zu früh in den Hang gestiegen (30 s).
Zum letzten Posten und ins Ziel ziemlich erschöpft.

Es reichte gerade noch knapp zur Bestzeit mit einigen Sekunden Vorsprung. Der zweite 1000er :-))

Rangliste


3.Tag: Klassische Distanz bei Weisslingen

Im Gsang-Furtbüel rechnete ich mit einem gewissen Heimvorteil, denn dort findet alle zwei oder drei Jahre der beliebte Wisliger OL statt und ich konnte hier schon mehrfach einen Sieg feiern.

Ich kam dann auch ganz gut über die Strecke, wenn auch nicht immer mit den besten Routen und einige Haken waren auch zu verzeichnen. Grobe Fehler blieben aber aus und so konnte ich die dritte Bestzeit in Folge notieren.
Rangliste


4.Tag: Sprint bei Illnau

Wieder ein Sprint, diesmal im Wald. Das Rennen gelang mir gar nicht nach Wunsch.
Zu P.3 lief ich die Strasse hoch und nachher im Hang, statt auf dem Pfad direkt zur Brücke ( 1 Minute ).
Zu P.5 und P.6 war ich unsicher und zögerte.
Schliesslich P.7 unten durch massiv überlaufen (2 Minuten).
Dann noch ins Ziel gejoggt/marschiert.
Hatte ganz allgemein Mühe mit der Karte und dem Massstab.

Rangliste

5.Tag: Mitteldistanz Tämbrig

Der Wald wieder etwas schöner als am Vortag. Ich kam wieder besser zurecht, hatte aber wieder ein paar Fehler zu verzeichnen.
Nach Bestzeit zu P.1 traversierte ich zu P.2 das Dickicht, statt auf den Weg hoch zu ziehen (40 s).
Zu P.4 zu früh den Weg verlassen (20 s).
Gröbster Fehler zu P.7: erste Rinne übersehen und zu weit gelaufen, fast eine Minute verloren, nachdem ich bei P.6 noch knapp in Front lag.

Rang 3 mit 41 s Rückstand. Im Gesamtklassement kann ich nicht mehr vom 1.Rang verdrängt werden (Wertung: 4 beste Läufe von 6).
Das letzte Rennen müsste ich also nicht mehr bestreiten ;-) Natürlich laufe ich trotzdem: aggressiv und mit vollem Risiko...

Rangliste

6.Tag: Klassische Distanz bei Hittnau

Zum Abschluss noch eine Hitzeschlacht im Gebiet Stoffel/Rosinli. Als einziger Lauf dieser Serie fand das Rennen nicht am Abend, sondern um die Mittagszeit statt. So wurde die geplante Aggressivität durch die Wärme gedämpft... Risiko musste ich auch keines eingehen, die Posten waren alle gut zu finden. Die ersten Posten waren auf einfachen Wegrouten und ohne viel Steigung anzulaufen. Nach dem Posten 7 wurde es dann anstrengend, es ging bergauf bis ins Ziel.
Es passierten mir keine nennenswerten Fehler und so gelang mir nochmals eine Bestzeit, wenn auch knapp.

Rangliste

Mit dem Maximum von 4000 Punkten holte ich auch den Sieg in der Gesamtwertung. Bemerkenswert: Meine Kategorie H65 stellte mit 21 Läufern das grösste Feld des 6-Tage-Laufs.

Schlussrangliste nach Punkten

Nach 13 Rennen in 14 Tagen spüre ich doch langsam eine gewisse Müdigkeit. Ein oder zwei Ruhetage scheinen angebracht und verdient, bevor es in die Vorbereitungsphase für die WMOC geht.
posted by Kurt @ 10.7.10   0 comments
6 Tage Tirol: 16 - 1 - 3 - 1 - 6 - 7 = 2
5.7.10
Dieser Wettkampf fand im Zeitraum vom 26. Juni bis zum 4.Juli südlich und nördlich des Brennerpasses statt. Bei prächtigem (heissem) Sommerwetter und vor der Kulisse der Dolomiten gab es technisch und physisch anspruchsvolle Rennen.


Mit einem ganz schlechten ersten Wettkampftag begann ich gar nicht nach meinem Plan. Dieser sah nämlich sorgfältiges Kartenlesen mit minimaler Fehlerquote vor! Es gelangen mir dann in der Folge noch 2 Tagessiege, aber wirklich gut lief ich nur eine einzige der 6 Etappen. So musste ich mit meinem zweiten Gesamtrang sehr zufrieden sein, wirklich verdient war er eigentlich nicht...


Tag 1:

Oberhalb des Karersees, in den Bergen südöstlich von Bozen. Die H65-Bahn war hauptsächlich im einfacheren, östlichenTeil der Karte gelegt, mit Ausnahme des ersten Postens. Dieser wurde mir auch prompt zum Verhängnis. Nach einem Blick auf die Karte hielt ich die Senke für den Postenstandort und lief diese an. Dort fand ich aber keine Flagge... Ich suchte die Gegend nach weiteren Senken ab, ohne Erfolg, ich kam immer wieder zur ersten zurück. Schliesslich ein Blick auf die Postenbeschreibung: Autsch, der Postenstandort war eine flache Mulde im Dickicht, gleich neben der Senke. Zeitverlust schon 6.5 Minuten!
Der restliche Teil der Bahn war dann ziemlich einfach und ich kam ohne Probleme bis zum Posten 11. Dort passierte mir dann ein grober Fehler: ich las den Abschnitt zu P.13 statt zu P.12. Natürlich landete im am falschen Ort und suchte verzweifelt herum. Schliesslich bemerkte ich meinen Irrtum, fing mich auf und lief Posten 12 an. Abschnittszeit 9 Minuten statt möglichen 2!
Resultat: 16. Rang mit 12 Minuten Rückstand. Neue Zielsetzung: Unter die ersten 10 kommen...


Tag 2:

Gleiches Zielgelände wie am Vortag. Diesmal ging es aber mit einer 7500er Karte in den schwierigen, mit Felsblöcken reich bestückten westlichen Teil des Geländes, sinnigerweise Labyrinth genannt.

Diesmal gelang mir der Einstieg ausgezeichnet und so kam ich ohne Zeitverlust bis zum Posten 8. Posten 9, ein Loch, versuchte ich vom Wegende mit dem Kompass anzulaufen. Dies misslang in dem zerklüfteten und unübersichlichen Gelände. Nach einer Suche von gut 2 Minuten fand ich den Posten schliesslich. Auf dem Weg zu P.10, wieder mit Kompass, verlor ich den Kartenkontakt. Nochmals mehr als 4 Minuten verloren!
Posten 11 sah einfach aus, die Flagge war aber gut versteckt zwischen Steinblock und Tännchen. Dort nochmals fast eine Minute investiert. Der Schlussteil bot dann keine Probleme mehr.

Offenbar hatte die Konkurrenz ähnliche Schwierigkeiten gehabt, denn meine Zeit reichte zum Tagessieg, wenn auch mit ganzen 2 Sekunden Vorsprung...
Im Gesamtklassement tat ich einen Sprung auf Rang 6.


Tag 3:

Ganz in der Nähe von Deutschnofen, dem Zentralort der ersten 3 Etappen. Ein sehr schönes Laufgelände, mit teilweise nordischem Charakter. Gut belaufbar und gute Sicht. Technisch eher auf der einfachen Seite. Leider kam ich nicht fehlerfrei durch. Beim Posten 4 lief ich zuerst einen falschen Posten an ( 40 s ). Zu Posten8 geriet ich zu tief und musste zurück steigen ( 1:10 ). Schliesslich noch ein grober Fehler zu P.9: schlechte Route und zuerst auf den falschen Hügel gestiegen ( 2 Minuten). Es reichte noch zum 3. Tagesrang, und zum Vorstoss auf Rang 3 des Gesamtklassements.


Zwischen den drei Läufen im Südtirol und den dreien im Norden, waren zwei Ruhetage eingeschoben. Den ersten benutzte ich zum Verschieben über den Brenner, wobei ich zuerst noch eine Runde über einige Dolomitenpässe drehte.


Am Abend fand ein Sprintrennen in Fulpmes im Stubaital statt, welches aber nicht für die Gesamtwertung zählte. In der Kategorie H60 gelang mir der Lauf ganz ansprechend, wobei ich in der Startphase etwas konfus lief, da ich die Startflagge nicht gesehen hatte. Die dritte Postenflagge die ich anlief war dann endlich die richtige. Diese Schwierigkeit kostete etwa 30 s. Am Ende belegte ich Rang 2 hinter dem WMOC-Sprintchampion von 2008, Matti Railimo ( der Abstand war allerdings ziemlich deutlich, nämlich etwa 2 Minuten ).
Ergebnisse

Zum Uebernachten stellte ich den Camper auf den Parkplatz der Seilbahn wozu uns ein nettes Schild einlud:
Am nächsten Morgen hatten ich und meine zwei Camperkollegen den folgenden Zettel unter den Scheibenwischern, der uns sagte, dass wir hier unerwünscht seien:
So verzogen wir uns dann halt auf den nahen Campingplatz.

Den zweiten Ruhetag benutzten wir für eine mehrstündige Wanderung auf die nahe gelegene Alp.


Tag 4 des 6-Tage-OLs:

Nach dem Sprint und zu Begin der Bergwanderung spürte ich wieder ein leichtes Ziehen in der rechten Achillessehne und ich befürchtete schon, die 4. Etappe könnte die letzte sein. Meine Angst erwies sich dann aber glücklicherweise als unbegründet und ich konnte die weiteren Rennen ohne Beschwerden absolvieren.
Von Mieders fuhr man mit der Serles-Seilbahn ins Zielgebiet für die 4. ( und auch 5. ) Etappe. Der Startplatz war nochmals etwa 200 m höher. Ich machte mich etwas spät auf den Weg zum Start und kam ziemlich ins Schwitzen. 2 Minuten vor dem Aufruf erreichte ich den Startbereich.
Der erste Posten war heikel, ein Felsblock in einer Zone mit diffuser Vegetation. Ich näherte mich vorsichtig an und fand den Posten ohne Problem. Auch die nächsten, ähnlichen Postenstandorte lief ich fehlerlos an. Während des ganzen Laufes geriet ich nie in Schwierigkeiten und kam schliesslich mit Bestzeit ins Ziel. Endlich wieder einmal ein fast perfekter Lauf! Im Gesamtklassement stiess ich sogar auf Rang 1 vor.


Tag 5:

Gleiches Gelände, gleiches Ziel wie am Vortag. Start aber erst am Nachmittag bei der grössten Hitze. Ich kam noch einigermassen gut durch die sumpfigen Partien, abgesehen von einem Haken zu Posten 4 ( 50 s ). Zu P.6 dann ein grober Fehler: zu früh im Grün gesucht, eine Runde gedreht, zurück zum Bach, dann hinunter zum Posten ( gut 2 Minuten verloren ). Zu P.7 zu tief gekommen, musste wieder ein gutes Stück hoch steigen ( 40 s ). Zu P.9 wäre die direkte Route im Hang schneller gewesen ( 30 s ). Zu P.10 zu tief aus dem Grün gekommen und etwas überlaufen ( 1 Minute ). Die letzten 2 Posten bergauf an der Sonne und völlig erschöpft ins Ziel gekrochen. Dort musste ich mich erst mal 2 Minuten hinlegen.
Fehlertotal etwa 5 Minuten, etwas viel für den an sich nicht sehr schwierigen Lauf. Physisch war ich an diesem Tag ziemlich schwach. Tagesrang 6 und Rückfall auf Rang 2 im Gesamtklassement.


Tag 6:

Ein neues Laufgebiet bei Obernberg, in einem Seitental nahe beim Brennerpass. Das Gelände war als schwierig angekündigt und es würde wohl noch einige Aenderungen im Klassement bewirken.

Ich hatte gut 2 Minuten Rückstand auf den führenden Hansruedi Brand. Gegen hinten ein Polster von 6 Minuten. Ich musste also versuchen, aggressiv und trotzdem fehlerfrei zu laufen! Das gelang mir dann aber nicht...

Schon zum ersten Posten gabs Probleme: die Uferlinie des Sees hatte sich wegen eines höheren Wasserstands verschoben. Mein Angriffspunkt lag deshalb falsch und ich suchte den Posten etwa 2 Minuten. Dann lief ich in der falschen Richtung weg zum Ufer wo wieder der veränderte Wasserstand sowie eine nicht kartierte Brücke für Verwirrung sorgte (nochmals etwa 1 Minute verloren). Ich passierte dann die einzige kartierte Brücke und fühlte mich wieder sicherer. Keine Probleme zu Posten 2 bis 4, die Belaufbarkeit war zunehmend schlecht. Zu P.5, sehr versteckt ( Mulde im Dickicht ), verlor ich etwas den Kartenkontakt, suchte aber wenigstens in der guten Richtung und verlor nur etwa 1 Minute.
P.6 und 7 ok.
Bei P.8 war ich zu hoch im Hang und lief oben durch. Ich korrigierte dann noch weiter nach oben und suchte in der oberen Lichtung. Schliesslich lief ich weit den Hang hinunter und fand den Posten ( 3 Minuten ).
Der schlimmste Fehler folgte aber noch: zu P.9 verliess ich den Uferweg beim grossen Felsen. Ich lief dann links am Posten vorbei bis zum Zaun. Auch beim Zurücklaufen wieder verfehlt. Erst beim dritten Anlauf fand ich den Posten endlich ( 5 Minuten ).
Den Rest noch ohne Problem, aber ziemlich frustriert.

Fehlertotal über 10 Minuten... Das gab noch den Etappenrang 7. Immerhin blieb ich im Gesamtklassement auf Rang 2.

Fazit: Umgebung, Läufe und Wetter waren 1A. Meine Leistung aber weniger. Einzig mit meinem Lauf in der 4. Etappe konnte ich zufrieden sein, sonst beging ich viel zu viele und teilweise wirklich dumme Fehler. Gesundheitlich ging es wieder aufwärts, die hartnäckige Erkältung, die länger als 2 Wochen anhielt, ist (hoffentlich) überwunden.

Zu den Resultaten und Photos
posted by Kurt @ 5.7.10   0 comments
Bündner Weekend
19.6.10
Am Samstag Nachmittag bei Ems im technisch anspruchsvollen Ils Aults. Unfreundliches Wetter, regnerisch und kalt. Die hartnäckige Erkältung ist immer noch nicht überwunden, sie plagt mich nun schon seit 10 Tagen. So startete ich recht verhalten zu diesem Rennen.
P.1 und 2: ok
P.3: vor dem Posten nach links abgewichen und einen Bogen eingebaut ( 1.5 Minuten verloren).
P.4 und 5: ok.
P.6: zuerst Felsen angelaufen statt Mulde (Postenbeschreibung nicht gelesen - 1 Minute verloren).
P.7: Kartenkontakt verloren, längere Suchaktion ( 5 Minuten).
P.8..15: gut gelaufen.
P.16: zu hoch im Hang gelaufen - zu weit (40 s).
Fehlertotal etwa 8 Minuten. Im Vergleich zur Konkurrenz war das offenbar eher wenig...

Rangliste


Am Sonntag dann der zweite Lauf im Fürstenwald bei Trimmis.

Beim Aufwachen am Morgen mit Kopfweh und leichten Schwindelgefühlen schloss ich den Start eigentlich noch aus. Es wurde aber mit der Zeit etwas besser und so beschloss ich, in Chur zu parkieren und von dort nach Trimmis zu wandern. Dort angekommen fühlte ich mich zwar nicht fit aber doch fähig den Lauf zu absolvieren. Das Wetter: grau und kalt, kein Regen aber Wind.

In gemütlichem Tempo ging ich das Rennen an und kam gut bis zu Posten 2. Zu P.3 wurde ich nachlässig und geriet einiges zu tief. Auffangen und wieder hoch kosteten etwa 2 Minuten. Weiter ging es langsam aber ohne technische Probleme bis zum Uebergang über den Bach. Dort stand eigentlich der Posten 9, was ich aber nicht wirklich realisierte. Ich sah die Flagge, las die Kontrollnummer 36 und blickte auf meine Postenbeschreibung, sah aber dort keine 36. Also über den Bach und weiter. Etwas später stellte ich aber fest, dass ich von P.8 zu P.10 unterwegs war... Bei genauer Betrachtung der Karte, machte ich dann den Postenkreis am Uebergang aus, er war kaum erkennbar. Also wieder zurück und über den Bach, diesmal im Gegenstrom zu den anderen traversierenden Läufern. 3 Minuten Zeitverlust, autsch!
Der Rest dann wieder mit sorgfältigem Kartenlesen ohne Probleme bis zum zweitletzten Posten. Zum letzten Posten noch etwas von der Richtung nach links abgekommen und im Bogen gelaufen (30 s).

Fazit: Mit gutem Kartenlesen und langsamem Tempo findet man auch im Fürstenwald die heiklen Posten. Leider habe ich mich mit meinem Fehler am Uebergang noch um den möglichen Sieg gebracht. In den nächsten Tagen ist wieder Erholung angesagt bis es dann auf das nächste Wochenende ins Tirol geht.

Rangliste
posted by Kurt @ 19.6.10   0 comments

Name: Kurt Huber
Home: Boppelsen, Switzerland


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