Diese R
war noch auf Platz 4 von etwa 40 Läufern in der H60-Kategorie, der Rückstand war jedoch schon auf etwa 19 Minuten angewachsen.In den Etappen 4 und 5, welche südöstlich des Zentralortes, in der Nähe von Postojna, durchgeführt wurden, lief es mir dann bedeutend besser. Im technisch ewas leichteren Dolinengelände gelangen mir noch 2 Tagessiege. Im Gesamtklassement konnte ich überraschenderweise noch zum führenden Ernst Trunz aufschliessen, der in der Schlussetappe im Regen viel Zeit verlor. Nach 5 Etappen hatten wir auf die Sekunde die gleiche Gesamtzeit und das ohne Jagdstart!
Eta
ppe 1:Ein erster Blick auf die Karte brachte einen Schock: wie komme ich zum ersten Posten? Ich entschied mich schliesslich für eine mehr oder weniger direkte Route und kam gut damit durch. Auch zu P.2 kein Problem. Bei P.3 interpretierte ich die Karte falsch: Hügel als Senke betrachtet und Posten zu weit rechts gesucht (1 Minute Zeitverlust). An P.4 rechts vorbei bis zum Weg, dann zurück (1 Min.). P.5 und P.6 ok. Zu P.7 Kartenkontakt verloren und etwa 3 Minuten gesucht. Zu P.9 zu weit nach links geraten und zuerst einen falschen Posten angelaufen, dann gesucht (2.5 Min.). Den Rest noch ohne weitere Probleme. 6 Minuten Rückstand auf die Bestzeit von Ernst Trunz und damit noch Rang 2!
Etappe 2:
Ein techn
isch einfacher Anfang bot keine Probleme bis P.7. P.8 interpretierte ich als Fels auf Hügel. was zu einer Suchaktion von 3 Minuten führte. Dann ein Absturz zu P.9: nach gutem Beginn den Kartenkontakt total verloren und schliesslich via P.10 zu P.9 (gut 6 Minuten verloren). Den Rest noch einigermassen gut, abgesehen von P.12 (rechts vorbei, zu hoch, etwa 1 Min. verloren) und P.14 (unsicher, Haken gelaufen, eine weitere Minute). Zu P.13 wählte ich die Wegroute links herum.Mit etwa 11 Minuten Rückstand landete ich auf Platz 11, (Gesamtrang 4).
Etappe 3:
Mit dem Massstab 1:5000 (Etappen 1 und 2 waren 1:7500) zeigte sich die Karte gut lesbar. Ich kam
gut bis in den Postenraum von P.4. Hier lief ich zuerst einen falschen Posten an. Anschliessend irrte ich gut 3 Minuten herum, bevor ich de richtigen P. endlich fand. Keine Probleme hatte ich auf den kurzen Abschnitten bis P.10. Zu P.11 nach links abgewichen (40s). Zu P.13 zu wenig sorgfältig, vorbei und weit unten aufgefangen (2.5 Min.). Schliesslich noch ein Richtungsfehler zu P.15 (50s).Tagesrang 6 und Gesamtang immer noch 4 aber mit 19 Minuten Rückstand. Jedoch nur 10 s Rückstand auf Platz 3. Podestplatz also immer noch möglich.
Etap
pe 4:Sehr einfacher Beginn, auf den Wegen zu P.1. Weitere lange Wegpartien machten das Rennen schnell. Diesmal keine Probleme in den Postenräumen. Tagessieg und 4 Minuten gut gemacht auf die Spitze. Dritter Gesamtrang.
Etappe 5:
Gleiches Gelände wie am Vortag, aber technisch schwierigere Bahn mit mehr Posten und wen
iger Wegstrecken. Ich hatte wetterglück, auf dem Weg zum Start regnete es noch, dann kam die Sonne hervor. Es gelang mir nochmals ein gutes Rennen ohne gravierende Fehler. Tagessieg und gleich gezogen mit Ernst Trunz. Es lag nun am vorher zweitplatzierten Tschechen, wie die Schlussklassierung aussehen würde - ex äquo Sieger oder zweiter Rang. Der Tscheche schnitzerte jedoch, also Co-Sieger mit Ernst!Resultate
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen