Etappe 1:
Langdistanzrennen bei S-chanf. Heisses Sommerwetter und reizvolles Gelände.
Gutes Rennen bis zum Posten 6. Dort die Schlaufe in der falschen Richtung in Angriff genommen und zum Posten 11 gelaufen...
Fehler dort realisiert und zu Posten 7 korrigiert. Das kostete schon mal 3.5 Minuten.
Nächster Fehler beim Posten 8: von P.9 zu P.10 gelesen. Nochmals 2.5 Minuten verloren.
Rest noch ok. Schlussteil war noch Geländelauf.
Etappe 2:
Mitteldistanz im Stazerwald bei Sankt Moritz. Wieder sehr warmes Sommerwetter. Schönes, fein gegliedertes Gelände, manchmal schwer belaufbar.
Schwere Beine vom Rennen am Vortag, daher langsamer Start. Posten gut gefunden, ausser P.6, wo ich eine gute Minute verlor.
Dann im Ziel die unangenehme Ueberraschung: Posten 3 falsch...
Etappe 3:
Langdistanz Bernina Diavolezza. Nochmals schönes Sommerwetter. Laufgelände meist oberhalb der Baumgrenze. Viele Steinfelder, extrem schlecht belaufbar.
Mit einem frühen Start hatte ich ein ganz schlechtes Rennen.
Zum ersten und zweiten Posten mit schweren Beinen fast alles marschiert. Posten 2 überlaufen. Ich sah zwar die Flagge, aber kein Wasserloch. Bis hier schon etwa 2 Minuten eingebüsst.P.3: ganz gut. Abstieg zur Brücke im ersten Teil zu weit rechts, voll im Geröll. Posten aber sauber angelaufen.
P.4: zuerst einen falschen Posten kontrolliert ( 1 Min. ).
P.5...P.7: einigermassen ok.
P.8: vor dem Posten umgekehrt und den Hang hinunter gelaufen, wo ich eine Flagge sah. Dann wieder hinauf ( 3 Min. ).
P.9: sehr ungünstige Route gelaufen. Weg oben durch den Graben nicht gesehen, Graben an fast unpassierbarer Stelle traversiert. Hinunter gings recht schnell, hinauf fast nicht mehr ( am Gebüsch hoch gezogen). Hang vor dem Posten extrem schlecht belaufbar. Besser wahrscheinlich die Route unten durch. 10.5 Minuten für dieses Teilstück gebraucht. Sollte in 5 bis 6 Minuten zu machen sein...
Rest noch ok, mit schmerzenden Beinen durch die Kuhwiesen ins Ziel.
Diesmal nur noch Rang 16 :-((
RouteGadget
Fazit erster Teil:
Positiv vor allem das schöne Sommerwetter und die malerische Bergwelt. Die Organisation war auch ok, ausser der Transport mit den Shuttle-Bussen (vor allem am ersten Tag).
Die Bahnen auch ganz akzeptabel. Die Zieleinläufe zeugten allerdings jeweils von eher sadistischen Bahnlegern.
Meine Leistungen eher auf der miserablen Seite. Technisch lief ich die ersten 2 Etappen noch gut, abgesehen davon, dass ich die Posten zwar fand, aber entweder war die Reienfolge verkehrt oder es war ein falscher...
Etappe 3 missriet mir dann komplett.
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