8.8.16

Bubo Cup

Im Anschluss an den OOCup wurde vom gleichen Organisator (Ivan Nagy) ein weiterer Mehrtagelauf in Kroatien auf der Insel Cres durchgeführt. Ein kleinerer Anlass mit etwa 400 Teilnehmern.
Bei durchwegs schönem Sommerwetter gab es da 4 weitere Rennen im gleichen, etwas erweiterten Terrain wie letztes Jahr.

Etappe 1:

In der Nähe des Städtchens Cres. Spezielles Gelände, teilweise offen, mit Olivenhainen, steiniger Untergrund sowie unzähligen Steinmauern.

Beim Start verlor ich gleich etwas Zeit: Postennummer "1" auf der Karte war fast nicht sichtbar. Andererseits war vom Posten 11 nur eine "1" sichtbar. So wollte ich zuerst P.11 anlaufen. Diese Verwirrung kostete mich gegen eine Minute.
Zu P.3 verlor ich den Kartenkontakt und musste mich an der Weggabelung auffangen ( 2 Min.).
Der Rest gelang mir dann fast perfekt.
Doch noch Rang 1 Im kleinen M70-Feld ( 5 Läufer).





Etappe 2:

Am zweiten Tag ging es dann in das reizvolle Terrain des Tramontanawaldes, in der Nähe des Dorfes Beli. Der Untergrund recht steinig aber meist gut belaufbar.
Zum ersten Posten zu weit links ausgeholt und etwas Zeit verloren. Dann gut über die grünen Posten zu P.4. Auch P.5 und P.6 ok.
Zu P.7 wählte ich die suboptimale Route links herum und lief den Posten von der Mauerecke aus an. Besser wäre die Route rechts, mit weniger Steigung, zum Posten über die Senke.

Wieder Bestzeit.


Etappe 3:

Diesmal mit dem Kartenmassstab 1:5000 in den schönsten Teil des Waldes. Feines Relief und gut belaufbar, wenig Steine. Devise war: Kompass und Tempo.
Am Posten 1 lief ich rechts vorbei und sah die Flagge am Steinblock nicht sofort ( 30 Sek.).
Zu P.9 zu weit nach rechts geraten, aber schnell bemerkt und korrigiert.
Zu P.11 dann ein ganz grober Fehler: zu wenig auf den Kompass geachtet und weit nach links abgekommen. Beinahe die Karte verlassen...
Stark nach rechts korrigiert und schliesslich am Loch neben der Mauer aufgefangen. Etwa 6 Minuten verloren!
Rest noch ok.
Ueberraschenderweise trotzdem noch Bestzeit!

Etappe 4:

Hauptsächlich im südlichen Teil des Gebietes, wieder mit dem Massstab 1:7500. Die vielen Steinmauern im Wald erschwerten die Navigation eher als das sie diese erleichterten (besonders zu P.4 und P.6).
Am Anfang bekundete ich Schwierigkeiten:
Nach dem Start auf der Wiese einen Haken eingebaut, dann zum Posten zuerst auf die falsche Nase links gelaufen.
P.2 zuerst in der unteren Mulde gesucht. Zeitverlust bis hier 2...3 Minuten.
Für den Rest fand ich die Konzentration wieder und es unterliefen mir keine Fehler mehr.
Bestzeit Nummer 4 mit grossem Vorsprung.

Damit natürlich auch in der Gesamtwertung vorn.





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