Nach einer überstandenen Grippe und dem Zürcher Oberländer 3-Tage-OL (
1,
2,
3 ) fuhr ich in den Jura zu den 2 Nationalen Läufen bei
Saint Cergue.
Am Samstag ein Rennen über die Mitteldistanz auf dem
Col de la Givrine.

Nachdem sich das Wetter bis kurz vor meiner späten Startzeit auf den guten Seite gehalten hatte, öffnete der Himmel seine Schleusen, kurz nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte. Ab dem dritten Posten lief ich unter einer Dauerdusche. Ich konnte kaum mehr die Karte lesen, das Gelände sah ich nur noch verschwommen. Halb blind irrte ich im Wald umher und suchte praktisch jeden Posten. 3 oder 4 mal wollte ich den Lauf abbrechen, fand aber den jeweiligen Posten doch noch. Dabei war ich wiederholt auf die Auskunft von freundlichen Läufern angewiesen, die mir meinen Standort zeigten.
Mein schlimmstes und auch zeitlich längstes Rennen seit Jahren. Mehr als 1.5 Stunden unterwegs. Die Streckenlänge war 3 km, mein GPS zeigte im Ziel fast 6 km an.
Rang 28 von 43. 12 Läufer waren nicht klassiert...
Immerhin alle Posten gefunden!
Rangliste
PS: Der Col de la Givrine bringt mir kein Glück:
2012: 3. Etappe Swiss 5 Days, Knieverletzung und mehrere Wochen Verletzungspause.
2015: Weekend a la Givrine, Schlaufe falsch gelaufen, nicht klassiert.
2016: 3.Nat.OL, schlimmster Lauf seit Jahren.
Sonntags folgte dann der Langdistanzlauf oberhalb von
Saint Cergue. Dieser konnte bei gutem Wetter ausgetragen werden. Die technischen Anforderungen waren hier einiges einfacher als am Vortag.

Schon zu Beginn spürte ich, dass ich diesmal physisch nicht viel zu bieten hatte, der Lauf vom Samstag hatte meine Energiereserven ziemlich aufgebraucht. Wenigstens kam ich praktisch fehlerfrei und ohne Suchaktionen durch. Bergauf war allerdings Marschtempo angesagt. Zum Posten 7 hätte ich am liebsten eine Ruhepause eingeschaltet...
Ab Posten 5 verliere ich Zeit in Minutengrösse auf die Streckenbestzeiten. Beine wie Blei.
Noch Rang 8 von 42.
Rangliste
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen