Etappe 4, am Donnerstag, nach einem Ruhetag, in Maloja. Temperatursturz, zuerst Regen, dann Sonnenschein.
Der erste Teil der Bahn in extrem schwierigen Gelände, fein strukturiert und mit vielen Felsblöcken und Löchern. Das Ganze überdeckt mit Heidelbeer- und Alpenrosenstauden. Fast unbelaufbar mit hoher Verletzungsgefahr. Ein Gelände, das man eigentlich nicht für OL verwenden sollte.
Eingermassen ok bis zu Posten 2.
P.3 überlaufen, Gelände falsch interpretiert.
P.4: mehr als 10 Minuten in den Blockfeldern gesucht ( zu kurz ).
Da ich meine Knochen nicht weiter riskieren wollte, habe ich das Rennen aufgegeben...
Noch die Posten 6, 7, 8, 9 und 13 besucht und ins Ziel gejoggt.
Etappe 5, alpines Gelände Furtschellas. Höhenlage um 2500+m. Technisch eher leicht, gut sichtbares Relief, markante Felsen und Steinblöcke. Am Morgen noch schönes Wetter.
Endlich wieder ein guter Lauf. Praktisch fehlerfrei bis zum letzten Posten. Hier schaute ich überflüssigerweise in eine Felsspalte unterhalb des Postens, obwohl die Beschreibung eindeutig war.
Leider musste der Lauf im späteren Verlauf wegen eines Gewitters abgebrochen werden, letzter Start war um 12 Uhr.
Etappe 6, Langdistanz bei Sils Maria.
Regenwetter, sehr ungemütliche Verhältnisse. Zum Abschluss der Swiss O Week noch ein miserabler Lauf. Schon zu Posten 1 links um den Hügel herum gelaufen ( 30 Sek.).P.3: kurz vor dem Posten den Faden verloren und etwa 7 Min. herumgeirrt.
Ziemlich frustriert und langsam zu den Posten 4 und 5 hoch gestiegen. P.6: zu weit links gesucht und nicht gefunden. Ich entschloss mich nach einer Suche von etwa 3..4 Minuten in Richtung P.7 weiter zu laufen. Dabei führt das GPS-Tracking genau über P.6...Auf dem Weg zu P.8, als ich auf dem Weg oberhalb marschierte, überholte mich Helmut Conrad, der 12 Minuten nach mir gestartet war. Ich folgte ihm über die nächsten Posten bis kurz vor dem Ziel. Sein Tempo für einen 76jährigen schon beeindruckend. Seinen Endspurt machte ich allerdings nicht mit.
Im Anschluss an den Lauf als Höhepunkt noch das Umziehen in den völlig überfüllten Garderobezelten. Hier hätte der Veranstalter etwas grosszügiger sein können.RouteGadget


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