28.7.11

OO.cup in Slowenien

Der 5-Tage-OL bei Lokve in der Nähe von Nova Gorica begann am Freitag, den 22. Juli, bei noch gutem Wetter. Das Laufgebiet um Mala Lazna kannte ich schon von Läufen in den Jahren '08 und '09: sehr anspruchsvoll mit feinem Relief, vielen Senken und Felsen.

Am ersten Tag begann ich das Rennen mit einer Sicherheitsroute zum Posten 1: oben durch auf dem Weg, direkt hätte man vielleicht eine Minute einsparen können.
Zu P.2 etwas zu tief (30 s).
Extreme Sicherheitsroute auf dem langen Teilstück zu P.4: auf der Strasse und nahe am Ziel und dem letzten Posten vorbei. Direkt wahrscheinlich 1 bis 1.5 Minuten schneller.
P.9 überlaufen (Stein im Steinfeld, 1 Minute).
Zu P.10 zu weit links, nochmals gegen 1 Minute verloren.
Rest ok, aber etwas langsam geworden.
Alles in allem ein recht guter Lauf. Rang 2, etwa 2 Minuten hinter Helmut Conrad, dem M70-Doppelweltmeister von 2010 und 2011.


Etappe 2:

Am zweiten Tag war es vorbei mit dem schönen Wetter: Regen und ein unangenehmer Wind. Ich behielt gleich die Goretexjacke an.
Ich hatte ein eher mässig gutes Rennen. Schon den ersten Posten etwa eine Minute gesucht.
Dann gut bis zum P.6.
Nach dem P.6 stieg ich schräg den Hang hoch, kam aber nie auf den Weg der auf gleicher Höhe nach Westen lief. Ich geriet dann viel zu hoch, lief zu früh nach unten in die Senken, wo ich den Kartenkontakt verlor... Schliesslich auf dem Strässchen aufgefangen und von dort zum Posten 7. Zeitverlust hier war so 3..4 Minuten.
Zu P.8 am Hang zu hoch gekommen und im Grün nochmals etwa 1.5 Minuten liegen gelassen.
Trotzdem noch Tagesrang 2 mit weniger als 1 Minute Rückstand. Also war niemand ohne gravierende Fehler über den Parcours gekommen!
Nach zwei Läufen auf Gesamtrang 1 :-)

Etappe 3:

Das Wetter noch eine Nuance schlechter als am Vortag: strömender Regen und ein eisiger Wind.
Technisch war es diesmal eher einfach, das schwierige Gebiet im westlichen Teil der Karte blieb leider den jüngeren Kategorien vorbehalten.
Ich hatte ein gutes Rennen ohne grobe Fehler. Routen zu P.2 und P.13 nicht optimal. Zu P.14 etwas unsicher.
Es reichte zur Tagesbestzeit. Gesamtführung ausgebaut.


Etappe 4:

Ein neu kartiertes Gebiet bei Lokve und wieder besseres Wetter, aber immer noch recht kühl.
Der Beginn der Bahn war einfach, aber nach Posten 2 tat ich einen spektakulären Sturz hinunter in die Senke. Da aber alles noch dran war lief ich sofort weiter. Erst weiter unten merkte ich, dass die Karte oben geblieben war. Ich kehrte um und holte sie von einem oben stehenden Läufer ab (Danke, Kurt Heimoz).
Im weiteren noch zwei oder drei kleine Zeitverluste auf nicht optimalen Routen. Also ein ganz gutes Rennen.
Tagesrang 1 mit etwa 2 Minuten Vorsprung. Führung im Gesamtklassement mit etwa 8 Minuten Vorsprung vor dem letzten Tag.


Etappe 5:

Der letzte Tag wieder bei schönem Wetter, wieder bei Lokve. Diesmal mit Kartenmassstab 1:10'000 (bisher immer 1:7500).
Meine Routenwahl auf dem langen Teilstück zu Posten 2 war optimal: praktisch immer auf Wegen bis zum Posten.
P.4: etwas nach links abgekommen und im falschen Steinfeld gesucht. Schliesslich auf dem Weg aufgefangen (etwa 2.5 Minuten verloren).
Zu P.7 wieder eine relativ gute Route gelaufen.
P.9: Hätte ich direkter laufen sollen. Zu tief gekommen (50 s).
P.10: Im Grün hängen geblieben und zu tief geraten (1 Min.).
Tagesrang 2 und Gesamtsieg im OO.cup :-)

Resultate

Ultimate:

Für hardcore-Orientierer gab es die Ultimate-Kategorie: keine Wege auf der Karte (hier die W21 Ultimate Bahn vom zweiten Tag):



Alle Ultimate-Läufer wurden mit einem speziellen T-Shirt belohnt:

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