Bei schönem Sommerwetter ging es zu ersten Etappe in den Wald. Als Besonderheit gab es 2 Karten mi
Kartenwechsel bei Posten 4. Posten 5 noch gut, dann begannen die Probleme mit dem Massstab 1:4000.
P.6: zu weit und zu hoch gesucht (1 Minute).
P.7: wieder ok.
P.8: zu tief (50 s).
P.9: ok.
P10: auf dem Weg zu weit bis zu Gabelung gelaufen (1.5 Min.).
Rest eigentlich noch gut gelaufen.
Leider bei
Während des ganzen Laufes nie gemerkt, dass auf der 4000er Karte eine Aequidistanz von 2 m galt!
Also schon das Streichresultat gebucht ( 4 der ersten 5 Läufe kommen in die Wertung für den Jagdstart). Meine Zeit hätte noch mit wenig Rückstand zum Platz 2 gereicht.
Das Gelände des zweiten Teils löste, wegen den grünen Passagen, vor allem bei den Frühstartenden, keine Begeisterung aus...
Etappe 2 bei St. Corona
Bei etwas weniger gutem Wetter, es fielen ein paar Tropfen, fuhr man mit dem Sessellift hoch ins voralpine Zielgelände. Dann nochmals 130 m Steigung zum Start.
Dieser Lauf geriet mir auch nicht gerade zum Highlight. Schon den ersten Posten suchte ich etwa eine gute Minute im halboffenen Gelände. Dann gut bis zum Posten 4.
Zu P.5 glaubte ich auf der Höhe zu laufen, war aber zu tief. Posten überlaufen und zu tief unten herum gesucht. Schliesslich vom Zaun aus wieder hoch gestiegen. Zeitverlust: satte 5 Minuten.
Der Rest wieder ganz gut, ausser dass ich zum letzten Posten den Zieleinlauf hoch steigen musste. Oben durch wäre besser gewesen.
Tagesrang 3 mit 2.5 Minuten Rückstand.
Etappe 3 bei Wiener Neustadt
Ein besonderer Leckerbissen: der Garnisonsübungsplatz bei Wiener Neustadt. Massstab 1:5000, total flach. Der erste, kurze Teil im schnell belaufbaren Wald. Dann ging es in ein offenes Gelände mit unzähligen Löchern. Weiter gab es Rinnen, Bunker, Betonplattformen sowie Gebüschpartien.
Der Waldteil, d.h. die ersten 3 Posten, gelang mir noch gut.
Auf dem Weg zu P.4 passierte ich eine kleine Holzhütte. Diese setzte ich mit dem kleinen schwarzen Rechteck gleich, das ich auf der Karte ausmachte. Der Posten müsste also bei der nächsten Hütte, also etwa 50 m weiter zu finden sein. Leider fand sich dort keine solche... Also zurück zur ersten Hütte, vielleicht hatte ich dort die Flagge nicht gesehen. Negativ. Ich suchte noch eine Weile herum, bis ich den Posten mit der richtigen Kontrollnummer an einem Felsfuss (schwarzes Rechteck) in einer Senke fand. Zeitverlust: 3 Minuten.
Zum P.5 gleich nochmals eine Suchschleife (50 s).
Der Rest dann noch halbwegs ok, wobei an den Posten 8 und 10 nochmals 2 Haken von je 20 s.
Noch Tagesrang 6 mit fast 4 Minuten Rückstand.
Etappe 4 bei Grimmenstein
Nach einem Ruhetag folgte die zweite Tranche des Wettkampfs. Das Gelände Grimmenstein-Hochegg war steil und teilweise felsig. Gute Belaufbarkeit und offener Wald. Wieder einmal hatte ich ein gutes Rennen ohne grobe Fehler.
Start-P.1-P.2: marschiert, keine Probleme.
Dann zügiges Lauftempo bis zu den Posten 8, 9 und 10 in den Felsen.
Bei P.10 etwas zu weit und dann zu tief (40 s).
Teilstrecke P.11 - P.12 direkt gelaufen, war nicht optimal.
Rest ok.
Tagessieg mit über 3 Minuten Vorsprung.
Etappe 5 bei Bad Fischau
In einem detailreichen Gelände mit vielen Pfaden. Gut belaufbar mit Grasboden. Hier fanden die Qualiläufe für die WMOC 2006 statt, die mir damals recht gut gelungen waren.
Das Wetter spielte diesmal nicht mit: ein Temperatursturz von gegen 20 Grad. Kaum stand ich au
Im folgenden dann wieder ganz gut, wenn auch nicht immer auf optimalen Routen, bis zum Posten 12. Zum Posten 13 noch ein Haken rechts herum (50 s).
Dort begann eigentlich schon der Zieleinlauf: noch 3 Posten auf Wegen und Strassen. Zum unguten Schluss eine neue Fehlervariante: ohne das Ziel zu registrieren direkt zum Auslesen ins trockene Zelt, von dort nochmals zurück (20 s).
Trotz einem Fehlertotal von gegen 4 Minuten noch Platz 2. Im Gesamtklassement immer noch auf Rang 3 vor dem Jagdstart.
Etappe 6 bei Witzelsberg
Wieder schönes und sehr warmes Sommerwetter. Das Gelände war das gleiche wie beim A-Final an der WMOC 2006. Gut belaufbar und grosse Teile mit feinem Relief. Vor 5 Jahren war mir der Lauf gründlich misslungen: unter anderem suchte ich ein Loch etwa 7 Minuten...
Diesmal war ein Jagdstart angesagt. Gemäss der Auswertung der besten 4 von 5 Läufen wurden die Punktedifferenzen wieder in Zeitdifferenzen umgerechnet. Das ergab für mich Position 3 mit einem Rückstand von 8.5 Minuten auf den führenden Max Moosberger und 1 Minute auf Max Blankenhorn. Ich startete vorsichtig und wählte eine ziemlich direkte Route zu Posten 1. Vor dem Graben bei P.1 sah ich Max B. im Gegenhang, wie er zu hoch stieg. Somit war ich etwa eine Minute vor Max am Posten, obwohl ich den Posten auch nicht direkt anlief.
Ein kleiner Haken zu P.2 und eine schlechte Route zu P.3 führten dazu dass Max wieder aufschliessen konnte (1.5 Minuten verloren). P.4 und P.5 zusammen angelaufen.
Bei P.6 war ich auf einer direkteren Route wieder vorn.
Auf den langen Teilstrecken zu P.7 und P.8 sah ich Max nicht mehr, obwohl ich zu P.7 nicht optimal lief.
Beim Weglaufen von P.8 war Max dann allerdings wieder dicht hinter mir. Offenbar war ich vor P.8 vorsichtig und langsam gelaufen.
Den Posten 9 in der grünen Mulde stempelte ich zuerst. Dann beschleunigte ich das Tempo für die letzten 4 kurzen Teilstrecken und lief sicher als Gesamtzweiter ins Ziel.
Ausserdem war ich noch knapp Tagesbestzeit gelaufen.

Resultate
Fazit: nach dem total misslungenen ersten Teil, gelang mir der zweite mit zwei Tagessiegen wieder besser. Leider spüre ich seit dem WMOC-Final nach wie vor Rückenschmerzen und bin im Gelände etwas gehemmt.
Nun geht es weiter nach Slowenien, wo der 5-Tage-Lauf (OOCup) in sehr anspruchsvollem Gelände stattfinden wird.
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