Nach einem weiteren Ruhetag ging es am Freitag mit den Finalläufen weiter. Das Gelände, ein Wald mit grossen Dolinen, war gut belaufbar und somit das schönste der drei Laufgebiete. Schönes und sehr heisses Sommerwetter (über 30 Grad).
Leider musste ich dieses Rennen etwa in der Mitte wegen Rückenschmerzen abbrechen. Schon beim Anziehen der Laufschuhe machte ich eine ungeschickte Bewegung, die einen stechenden Schmerz im Kreuz zur Folge hatte. Ziemlich gehemmt machte ich mich auf den Weg zum Start und begann mein Rennen sehr vorsichtig. Es ging dann ganz gut bis sich auf dem Weg zum Posten 6, nach etwa 25 Minuten und halber Renndistanz die Rückenschmerzen verstärkten. Ich entschloss mich, keine weiteren Risiken einzugehen, brach das Rennen ab und marschierte direkt zum Ziel.
Nach den eher mässigen Qualiresultaten also noch ein Totalausfall. Als kleiner Trost bleibt immerhin der 5. Rang im Sprint.
Ich hoffe, die Rückenbeschwerden verflüchtigen sich bis zum Sonntag soweit, dass ich bei Wiener Neustadt die erste Etappe des dortigen 6-Tagelaufs in Angriff nehmen kann.
Resultate
Qualifikation für die Langdistanz.
Diese fanden, nach einem Ruhetag, am Dienstag und Mittwoch in den Wäldern zwischen Pecs und Orfü bei schon recht sommerlichen Temperaturen statt. Am ersten Tag noch ohne, am zweiten schon mit etlichen grossen und kleinen Dolinen ("Negativhügel").
Die Teilnehmer der Kategorie H65 wurden in 6 Felder mit je 60 Läufern eingeteilt. Zwei Läufe waren zu bestreiten und die beiden Laufzeiten wurden addiert. Die besten 14 in jedem Feld waren für den A-Final qualifiziert.
Die beiden Rennen gelangen mir gar nicht nach Wunsch. Im ersten summierten sich die Fehler auf etwa 10 Minuten. Im zweiten verlor ich auf der Suche nach dem Posten 4 etwa 7 Minuten. Trotzdem gelang es mir, nach dem 15. Platz im ersten und dem 7. im zweiten, mit dem 11. Rang noch in den A-Final vorzustossen.
Somit habe ich im Final immerhin noch 20 Läufer, die vor mir starten. Ausserdem wird die Temperatur um 10 Uhr 58 (meiner Startzeit) noch nicht auf das prognostizierte Tagesmaximum von 33 Grad geklettert sein. Die besten der Qualifikation starten gegen 13 Uhr ... Also eigentlich eine gute Startzeit :-)
Resultate
Das Terrain, hügeliges Siedlungsgebiet mit Waldpartien, stellte in erster Linie läuferische Anforderungen. Ich hatte ein recht gutes Rennen, allerdings verhinderten zwei nicht optimale Routen gegen Schluss einen Podestplatz. Die Siegerzeit hätte ich aber nicht erreichen können.
Zu Posten 8 wäre die Route rechts herum wohl gut 20 s schneller gewesen und anschliessend zu P.9 lief ich rechts um das Gebäude herum, statt direkter rechts herum (nochmals 10..15 s).
So belegte ich noch Platz 5 im A-Final mit 80 Teilnehmern von ursprünglich etwa 350. Zwar 2 Plätze schlechter als im Vorjahr in der Schweiz, aber in Anbetracht der stärkeren Konkurrenz und meiner schlechteren Form ganz akzeptabel :-)
Resultate (Quali und Finals)
Die Weltmeisterschaft der Senioren begann mit der Sprintqualifikation in der Altstadt von Pecs. Etwa 350 Läufer der H65-Kategorie kämpften in 5 Feldern um die Teilnahme im A-Final. Das Wetter nach einem Regenguss schön, aber kühl.
Die Bahn stellte sich als recht anspruchsvoll heraus. Leider unterlie
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