12.7.07

5 Tage-OL im Trentino

Nach dem Nationalen am Flüelapass ging es am gleichen Tag weiter von Davos über Flüela- und Ofenpass ins Trentino nach Folgaria. Dort hatte ich etwas Mühe, das Wettkampfzentrum zu finden. Eine OL-Markierung an der Strasse wäre da schon hilfreich gewesen. Schliesslich landete ich aber doch noch auf dem offiziellen Camper-Stellplatz in Fondo Grande.

Etappe 1 am Montag, 2. Juli in Forte Cherle, bei guten Wetterbedingungen. Ein reizvolles Gelände mit offenen und halboffenen Partien, feincoupierte Partien. Die erste Hälfte des Rennens gelang mir gut. Leider unterlief mir dann zu Posten 8, der auf der Karte eigentlich einfach erschien, ein böser Fehler, der über 4 Minuten kostete. Der Rest war dann wieder ok. Es reichte noch zu Rang 5.





Etappe 2 nochmals im gleichen Gelände mit gleichem Ziel. Diesmal kam ich fast fehlerfrei durch. Einzig bei P.7 brachte ein Haken einen kleinen Zeitverlust. Es reichte zum Tagessieg und als Preis gab es Grappa, Speck und Kaffee. Mit diesem Lauf hatte ich mich auf Gesamtrang 2 verbessert.




Der Mittwoch war Ruhetag, leider war es auch der einzige Tag mit schlechtem Wetter. Ich machte einen Ausflug nach Trento. Dabei wurde ich von schweren Gewittern mit Hagelschauern begleitet. Am Abend besserte sich das Wetter wieder und der klare Himmel sorgte für eine kalte Nacht.



Etappe 3 am Donnerstag, 5. Juli bei Lavarone mit einem schönen Zielgelände am See. Dies war die längste und auch anstrengenste Strecke. Fatale Fehler blieben aus, trotzdem büsste ich auf die Siegerzeit eines schnellen Finnen rund 7 Minuten ein. Da war ich wohl etwas zu vorsichtig und routenmässig nicht ganz optimal gelaufen. Tagesrang 4. In der Gesamtwertung verlor ich einen Rang.












Auch Etappe 4 fand im Gebiet von Lavarone statt. Die Strecke wieder um einiges kürzer als am Vortag. Ausser einer kleineren Suchaktion am Posten 2 (etwa 1 Minute) kam ich wieder recht gut durch, verlor aber trotzdem 3 Minuten auf die Bestzeit.



Etappe 5 mit Jagdstart bei Folgaria. Vor mir zwei Finnen mit 7 resp. fast 4 Minuten Vorsprung. Hinter mir eine Lücke von 7 Minuten. Es war wohl nichts mehr zu ändern und so startete ich etwas verhalten und vorsichtig. Zu P.4 kam ich zu weit links, fand aber den Posten ohne allzu grossen Zeitverlust. Dann weiter gut bis P.7. Kurz vor P.8 sah ich den zweitgestarteten Finnen in merkwürdiger Richtung durch den den Wald laufen. Ich war so überrascht, dass ich den Posten verfehlte und zu weit den Hang hinunter lief. Ich musste wieder hochsteigen und nachdem ich den Posten gefunden hatte, war auch schon der Finne wieder im Anmarsch. Nach dem nächsten Posten überholte mich der Finne wieder und zog in horrendem Tempo davon. Die Reihenfolge im Ziel änderte sich somit nicht und ich beendete das Rennen mit dem dritten Rang.
Damit war ich eigentlich zufrieden, denn abgesehen von der ersten Etappe war ich immer mit recht wenig Fehlern durchgekommen.






Ranglisten

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