13.8.07

Slovak Karst Cup




Von Ungarn ging es weiter in die Slovakei zum Slovak Karst Cup, einem 4-Tage-OL. Die Läufe fanden alle in einem Naturpark auf einer Karsthochebene über Plesivec statt, wobei das Ziel immer dasselbe war. Das Gelände wies wieder (wie schon in Ungarn) die charakteristischen Dollinen (Negativhügel) auf. Die Sicht und die Belaufbarkeit waren gut (Grasboden), fast kein Unterholz. Mehr Steinfelder und Felsen als in Ungarn.

Etappe 1 am Donnerstag, den 9. August. Das Wetter schön und warm. Ich hatte einen halbwegs gelungenen Lauf ohne schwere Fehler. Zu P.3 verlor ich nach etwa einem Drittel der Teilstrecke den Kartenkontakt und lief mit dem Kompass in Richtung der grossen Lichtung. Dabei geriet ich zu weit nach rechts und verlor dadurch etwa eine Minute. P.3 suchte ich zu früh (weitere gut 30s). Nochmals kleine Zeitverluste zu P.7 (zuwenig direkt) sowie vor P.9. Total Fehler etwa 3 Minuten. Zweiter Rang mit gut 2 Minuten Rückstand.



Etappe 2 wieder bei schönem Wetter. Ein guter Lauf, aber offenbar generell zu langsam gelaufen. Kleine Fehler zu P.2 (etwas zu hoch geraten) sowie vor P.6 (überlaufen). Wieder zweiter Rang (Rückstand 1:40).








Etappe 3: Verkürzte Strecke. Das Wetter nach starken
Regenfällen in der Nacht etwas trüb. Aber gute Laufbedingungen. Den ersten Posten (Loch 1m) ging ich übervorsichtg an, traf ihn aber perfekt. Dann kam ich gut in Fahrt und ausser einem Bogen zu P.6 beging ich keine Fehler mehr. So dachte ich jedenfalls bis ins Ziel. Beim Auslesen des Sportidents kam jedoch ein falscher Posten zum Vorschein... autsch. Vor P.7 war ich nach gutem Ansatz nach rechts abgewichen und in die Senke rechts geraten, wo auch ein Posten stand. Abstand der Posten etwa 40m. Wieder einmal die Postennummer nicht geprüft! Zwar mit Bestzeit im Ziel, aber nicht klassiert...







Etappe 4 am Sonntag, den 12. August. Leider nicht mehr im Jagdstart, sondern hinterher mit den Langsamen und nicht Klassierten. Der Vorsatz: volles Tempo, volles Risiko!
So kam ich schnell und ohne Fehler bis zu P.6 (mit Bestzeiten P.1, P.2, P.3 und P.6). Von dort in Richtung des Strässchens unsorgfältig mit dem Kompass und nach links abgewichen. Dann ein Parallelfehler und falsch zwischen die Senken gekommen. Auffangen und korrigieren kostete etwa 2 Minuten. Dann noch 4 Bestzeiten ins Ziel. Es reichte aber nicht mehr ganz zur Bestzeit, d.h. es fehlten 25 s.



Resultate

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