29.5.12

3-Tage-OL in Deutschland

Sprint bei den Greifensteinen
Nach dem Holland-OL ging es in den Osten Deutschlands, wo über Pfingsten, nicht weit von Chemnitz, ein 3-Tage-OL durchgeführt wurde.  


Es begann am Freitagabend mit einem Waldsprint, der aber nicht für die 3-Tagewertung zählen sollte. Das Gelände war teilweise sehr fein coupiert, mit Löchern, Senken und Gräben, herrührend von der früheren Bergbautätigkeit.
Das Rennen gelang mir zum grössten Teil gut. Nach den ersten feinen Posten ging es hinein in die Einzäunung zu den Greifensteinen. Das waren einige hohe Felstürme. Hier unterlief mir ein Fehler: ich hielt die Karte verkehrt und lief in die falsche Richtung weg vom Posten 7, was mich fast eine Minute kostete. Der Rest dann wieder ok.
Erstaunlicherweise erzielte ich trotzdem noch die Bestzeit in der Kategorie H65 :-)


Etappe 1
Der eigentliche 3-Tage-OL begann dann am Samstag mit einem kurzen und einfachen Mitteldistanzrennen.
Eigentlich hatte ich ein gutes Rennen, nur beim zweitletzten Posten verlor ich im Grün etwa 30 Sekunden. Läuferisch war ich aber viel zu langsam und verlor 3.5 Minuten auf die Bestzeit (meine Laufzeit: gut 22 Minuten). Das reichte nur zum 6.Rang, immerhin war ich bester Schweizer. 





Etappe 2
Am Pfingstsonntag folgte ein Langstreckenlauf. Zum ersten Posten, einer Meilerfläche, hatte ich etwas Mühe mit der Karte und geriet etwas zu tief (40 s). Beim Posten 4 suchte ich zuerst zu hoch und verlor ziemlich viel Zeit (1.5 Min.). Zu P.6 wählte ich die Umlaufroute rechts herum auf dem Weg. Der Rest lief auch noch gut. Nur zu P.12 hätte ich das Grün links umlaufen sollen (30 s).
Diesmal gab es Tagesrang 4 und auch im Gesamtklassement stiess ich auf den gleichen Rang vor.
  


Etappe 3
Zum Abschluss am Pfingstmontag eine "verkürzte Langstrecke" mit Jagdstart. Die Karte im Massstab 1:7500 zeigte Partien mit extrem feinem Relief.
Ich startete mit etwa 4 Minuten Rückstand auf die beiden Führenden sowie 1:45 auf Helmut Conrad, den Doppelweltmeister der  WMOCs '10 und '11 in der H70-Klasse.
Schon am ersten Posten sah ich Helmut und am Posten 3 war er hinter mir. Hinauf zu P.4 kam er dann wieder heran. Zu P.5 liefen wir parallel durch das coupierte Gelände. Helmut fand den Posten sofort und ich lief etwa 100 m zu weit... Das kostete mich etwa 2 Minuten und die Chance auf einen Podestplatz.
Den Rest der Strecke lief ich noch ohne Probleme. Damit behielt ich meinen 4.Gesamtplatz.

Resultate

  

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