Nach dem 5-Tge-OL in den Dolomiten ging es gleich weiter nach Slovenien an den Xtremor-Anlass. Dieser 3-Tage-OL mit relativ wenig Teilnehmern (etwa 200) und einfacher Organisation bot kurze aber technisch sehr anspruchsvolle Bahnen in der Karstlandschaft oberhalb von Ajdovscina auf rund 1000 m Höhe. Im gleichen Gelände fanden letztes Jahr die 3 ersten Etappen des OO.cups statt. Damals hatte ich die grösste Mühe und geging viele happige Fehler. Diesmal lief es bedeutend besser. Am ersten Tag hatte ich zwar noch eine zeitraubende Suchaktion zu beklagen. Die zweite und dritte Etappe gelangen dann aber weitgehend wunschgemäss und so konnte ich den Gesamtsieg sicherstellen.
Nach dem eher durchzogenen und kühlen Wetter in den Dolomiten und wo ich mir noch eine Erkältung aufgelesen hatte, gab es hier durchgehend Hochsommerwetter mit Temperaturen um 30 Grad.
Die Schweizer waren zahlreich vertreten und stellten einen guten Teil der Läufer und sie waren auch häufig auf den Podestplätzen anzutreffen. Prominentester Teilnehmer war aber Jörgen Martenson, der mehrfache Weltmeister aus Schweden, unterdessen auch etwas älter geworden startete er bei den Herren 45.
Schweizer Camp in Ajdovscina
Etappe 1 am 14. Juli.
Guter Begin
Zu P.3 nach rechts abgedriftet und an einen anderen Posten geraten. Nach links in den Postenraum, aber Flagge nicht gesehen. Schliesslich auf die Wegbiegung hinaus gelaufen und von dort den Posten doch noch gefunden. Für diesen Posten benötigte ich 8 Minuten, also über 5 Minuten verloren.
Zu Posten 4 zuerst die Pfadabzweigung verpasst und wieder zurück (30 s).
Zu P.5 las ich schon zu P.6, das hätte böse enden können, aber mit Glück gelangte ich trotzdem zu P.5 (nochmals 30 s verloren).
Der Rest dann noch ok. Einzig zu P.8 etwas zu weit nach rechts geraten (30 s).
Fehlertotal gegen 7 Minuten. Trotzdem noch 2. Tagesrang mit gut 3 Minuten Rückstand.Für 2.1 Km Luftliniendistanz 33 Minuten gebraucht...
Etappe 2 wurde als extrem schwierig angekündigt und sie war es denn auch.
Es begann mit eine
Die Karte war sehr mühsam zu lesen, die vielen schwarz eingedruckten Felsen und Steine liessen kaum noch das Höhenkurvenbild erkennen.
P.2 war auf dem Pfad anzulaufen, im Postenraum wurde es dann sehr unübersichtlich. Ich fand aber die etwas versteckte Flagge sofort.
Zu P.3 nahm ich die Sicherheitsroute rechts herum. Vor dem Posten wich ich aber nach rechts ab und suchte zuerst auf kleinen Hügel rechterhand, bevor ich wieder nach links zum Posten lief (eine gute Minute verloren).
P.4 war wieder einfach, die Flagge am Stein allerdings etwas versteckt.
Zu P.5 quer auf den Weg gelaufen und auf diesem geblieben bis kurz vor dem Posten.
P.6: gleicher Weg zurück und das Felsgebiet umlaufen, ok.
P.7: gleicher Weg zurück, dann vorsichtig quer zum Posten, ok.
Zu P
P.9: gleicher Weg zurück, dann vorsichtig quer, im Schritttempo zum Posten, ok.
Zum Ziel (nicht markiert und unbemannt) über den Weg, dann in die Senke. Zielflagge zuerst nicht gesehen, da sie im Gras und in der Sonne stand.
Das Rezept, über die Wege möglichst nahe zum Posten zu laufen hatte sich bewährt. Diese Etappe gewann ich mit über 10 Minuten Vorsprung. Meine Laufzeit: 45 Minuten für 2.4 km Luftliniendistanz!
Etappe 3 war eigentlich die schönste. Die Karte besser lesbar mit weniger dichtem Schwarzdruck und damit deutlicherem Relief.
Vor P.1 stand
P.2 bis P.6: ok mit etwas Vorsicht im Postenraum.
Zu P.7 hätte ich etwas direkter laufen können.
P.8 bis P.11: ok.
Zu P.12 lief ich einigermassen direkt im Hang. Nach unten und links herum auf dem Strässchen, dann vor dem Ziel hoch zum Felsen, wäre etwas schneller gewesen.
Ein gut gelungener Lauf, trotzdem 33 Minuten für 2.5 km gebraucht. Tagessieg mit gut 3 Minuten Vorsprung und damit auch Xtremor-Gesamtsieg H65.
Resultate
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