
Der Hotelgarten (nicht das OL-Gelände)
Am Donnerstag, 26. Januar, fluechtete ich vor dem kalten und nebligen Klima und reiste nach Madeira um dort eine OL-Woche zu verbringen. Nach dem Umsteigen in Lissabon (schoenes und warmes Wetter) erreichte ich nach weiteren 1000 km Flug die Insel Madeira. Leider war das Wetter eher saumaessig: stroemender Regen... Immerhin etwa 20 Grad waermer als in der Schweiz.
Am naechsten Morgen ein Abstecher in die Inselhauptstadt Funchal. Das Wetter hatte sich wesentlich gebessert: Sonnenschein, hie und da ein paar Tropfen. Im Stadtzentrum befand sich die Info der OL-Veranstaltung. Nach einigem Parkplatz suchen erhielt ich dort die Laufunterlagen sowie 6 Karten fuer weitere Trainings. Dann gings zum ersten Trainingslauf (Model event) hinauf in die Berge. Dort traf man dann ein garstiges Wetter an, mit Kaelte, Wind und Regen (horizontal) . Das Gelaende war technisch eher einfach, allerdings mit recht viel Steigung. Nach dem Lauf kroch ich total durchnaesst ins Auto.

Tag 1 des OL-Meetings am Samstag, 28. Januar:
Der Lauf war als Mittelstrecke bezeichnet und fand in der Naehe des Poiso-Passes auf etwa 1300 m Hoehe statt. Von der Waerme der Kueste war nicht mehr viel zu spueren, und der Wind blies wieder recht heftig. Wenigstens kein Regen.
Der Lauf gelang mir gut, abgesehen von einer schlechten Routenwahl, die eine gute Minute kostete. Das Gelaende erinnerte mich etwas ans Tessin, steil und steinig.
Ich lief die beste Zeit auf diesem Parcours, der von den D17, D40, D45, H55 und H60 absolviert wurde. Also ein erfreulicher Einstieg.
Karte
Tag 2 am Sonntag:
Wieder Mittelstrecke mit dem Ziel am gleichen Ort wie am Vortag. Angenehmes Wetter: kalt aber kein Wind. Den Lauf begann ich gut und ohne Probleme bis nach dem Posten 4. Zum P.5 waehlte ich zuerst die direkte Route durch das halb offene Gebiet, geriet aber in eine ruppige Gruenpartie. Ich entschloss mich, umzukehren und den Weg ueber die Strasse zu nehmen, ein betraechtlicher Umweg. Posten 6 ueberlief ich leicht (30" Zeitverlust). Der Rest war dann ok, bis auf einen ueberfluessigen Bogen nach P.12.
Nicht ganz zufrieden mit meiner Leistung erzielte ich aber trotzdem wieder Bestzeit. Allerdings war diesmal der H55-Sieger eine Minute schneller. Mit den zwei Etappensiegen gewann ich natuerlich auch die H60-Gesamtwertung.
Karte

Resultate
Fotogalerie vom CA da Madeira
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