Der Orienteering.Online.Cup, ein 5-Tage OL in Slowenien fand in der Zeit vom 25. bis am 29. Juli in Lokve bei Nova Gorica, nahe der italienischen Grenze statt. Das Karstgelände sehr detailliert, steiniger Untergrund, meist gute Sicht. Viele felsige Senken.
Das Wetter, nach dem vorgängigen Trainingstag bei Hochsommertemperaturen, eher durchzogen: eher kühl, manche Regenschauer, gelegentliche Aufhellungen.
Meine Rennen gelangen mir alles andere als perfekt, manchmal baute ich wirklich grobe Fehler ein. Allerdings ging es der Konkurrenz nicht besser und so lief ich in allen 5 Rennen Bestzeit im kleinen M70-Feld (nur 8 Läufer).
Etappe 1:
Gleich zu Beginn eine kapitale Suchaktion. Den Pfad zu früh verlassen und im Grün etwa 8 Minuten gesucht! Einen Einzellauf hätte ich vermutlich schon aufgegeben...
Dann gut bis zum Posten 8, den ich etwas überlief ( 1 Min.).
P.9: schlechte Route links herum (gegen 2 Min.).
Dann noch P.11 im Steinfeld 3 Minuten gesucht.
Fehlertotal gegen 14 Minuten! Trotzdem noch Bestzeit mit 18 Minuten Vorsprung...
Etappe 2:
Dieses Gelände wurde als eher extrem angekündigt, sehr dedailliert mit manchmal gefährlich hohen Felsen. Technisch und physisch die schwierigste Etappe.
Für die M70-Läufer traf dies allerdings nur eingeschränkt zu, d.h. nach 2 Posten verliessen wir den interessantesten Teil der Karte schon.
Ein Fehler unterlief mir bereits nach dem Start: ich stolperte, hielt danach die Karte falsch in der Hand und lie an de Abzweigung gleich 180° falsch auf dem Weg. Der Weg endete und ich kehrte um (1 Min.).
Dann ein guter Lauf bis zum Posten 11.
Zu P.12 zu lang auf dem Weg gerannt und wieder umgekehrt ( 2 Min.).
Wieder Bestzeit mit beträchtlichem Vorsprung :-))
Etappe 3:
Das am besten belaufbare Gelände der 5 Tage: weniger Steine und relativ flach.
Schönes und warmes Wetter.
Schon wieder Zeitverlust am ersten Posten: 1.5 Minuten zwischen den Steinen gesucht.
Dann ok bis Posten 11.
Zu P.12 eine nicht kartierte Wegspur erwischt. Dadurch zu weit rechts und mit einer Schlaufe zum Posten ( 1 Min.).
Auch diesmal Bestzeit M70.
Etappe 4:
Wieder sehr detailliertes Gelände mit vielen Steinen und Felsen sowie koplexes Relief.
Ein einfacher Beginn zu P.1 bis P.3. Zu sorglos zu P.2, rechts vorbei und 2.5 Minuten verloren. Dann komplett falsche Route zu P.3, rechts herum statt direkt ( 1.5 Min.).
Der Rest wieder recht gut bis ins Ziel.
Wieder Bestzeit :-))
Etappe 5:
Eine Mischung der Geländetypen der vorhergehenden Tage.
Das Wetter allerdings schlecht: Nieselregen und mancherorts neblig.
Der Anfang der Bahn war relativ einfach und ich kam gut bis zum Posten 4.
Danach war die Belaufbarkeit sehr schlecht und ich entschloss mich, auf dem Pfad nach links zu Strässchen zu laufen. Dann wieder Pfad zu P.5. An diesem lief ich dann leider vorbei und verlor den Kartenkontakt. Auffangen kostete etwa 5 Minuten :-(
Zu P.6 zu tief und Haken ( 1 Min.).
Rest ok. Bestzeit Nummer 5.
Somit gewann ich die Gesamtwertung mit einem noch nie da gewesenen Vorsprung ;-) Von den 8 M70-Läufern waren am Schluss nur noch 4 klassiert...
Resultate







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