7.8.15

Bubo cup

Zwischen dem OO.Cup und dem Bubo Cup waren noch zwei Tage leer. Diese wollte ich eigentlich mit 2 Etappen des Croatia Open füllen. Das hätte sich dann schön zu einem 11-Tage-OL zusammen gefügt... Deshalb fuhr ich nach dem Schlusslauf des OO.Cups nach Delnice in Kroatien. Aus den zwei Läufen wurde dann leider nichts, denn in der Nacht bekam ich Magenprobleme und am folgenden Tag lag ich flach und konnte nichts essen und schon gar nicht rennen Da das Wetter ohnehin lausig war verpasste ich wenigstens nicht viel. Ich verzichtete auch auf den zweiten Lauf und am folgenden Nachmittag fuhr ich weiter zum Bubo Cup auf der Insel Cres.

Tag 1 (1. August):

Der Lauf fand am späteren Nachmittag an einem Ort namens Slednji, eigentlich nur eine Schafweide, in der Nähe des malerischen Dörfchens Beli statt. Die Zufahrt dorthin war ziemlich abenteuerlich auf einer schmalen Naturstrasse, kreuzen fast unmöglich.

Ich fühlte mich wieder einigermassen fit und der Lauf ging nur über 2 km.
Das Gelände war gut belaufbar. Feines Relief, herrührend teilweise vom früheren Bauxitabbau. Auch die Sicht war gut.

Mein Rennen verlief einigermassen gut, aber nicht ohne Fehler. Nach P.5 lief ich 90° falsch und verlor etwa 1.5 Minuten. Zu P.9 lief ich zuerst einen falschen Posten an (~30 s).

Bestzeit im Minifeld der M70-Läufer. 

Tag 2:

Der zweite Lauf in der Nähe des Städtchens Cres wurde in einem sehr speziellen Gelände durchgeführt. Die Vegetation entweder offene Wiesen oder Olivenhaine. Teilweise steiniger Boden und unzählige Steinmauern und Haufen.
Auch hier kam ich nicht ohne Fehler durch. Zu Posten 8 lief ich zuerst in die falsche Richtung und verlor kurz den Kartenkontakt ( 1.5 Min.).

Diesmal nicht Bestzeit. Zweiter Rang mit 23 Sek. Rückstand auf einen Finnen, der am ersten Tag nicht gelaufen war.


Tag 3:

Wieder zurück ins Gelände des ersten Tages. Diesmal mit mehr Steinen und einigen offenen Partien. Das Relief etwas diffus und durchzogen von Steinmauern, welche die Navigation ziemlich erleichterten.

Ich hatte den ersten Start kurz nach 8 Uhr. Offenbar schlief ich noch halb, denn ich lief zuerst zum falschen Start. Als ich dies bemerkte geriet ich in Panik, denn die Zeit war knapp. Ich kehrte um, stolperte nach einigen Metern und stürzte auf dem steinigen Untergrund. Dabei verletzte ich die linke Hand und das rechte Knie. Den richtigen Start erreichte ich noch rechtzeitig.

Im ruppigen Gelände lief ich dann offenbar ziemlich gehemmt. Obwohl ich ohne Fehler durchkam, verlor ich viel Zeit und belegte wieder Rang 2 hinter dem Finnen.
 
 Tag 4:

Im gleichen Gelände wie am Vortag, auf der anderen Seite, wo etwas weniger Steine lagen.
Ich fühlte mich wieder ganz gut, die Knieverletzung erwies sich als weniger schlimm als befürchtet. Mein Rennen war fast perfekt. Nur zum letzten Posten lief ich eine Route zu weit nach links. Hier vergab ich etwa eine Minute.

Diesmal wieder Bestzeit, vor dem Finnen :-))

Im Gesamtklassement Rang 1 mit grossem Vorsprung.




Resultate


















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