Der Lauf fand, wie jedes Jahr, im Allschwilerwald bei Binningen statt. Nach dem Hudelwetter am Freitag war das Wetter am Samstag, entgegen den Erwartungen, erfreulicherweise wieder gut.
Die Bahn erwies sich wie gewohnt als technisch einfach. Die Belaufbarkeit war gut, die Brombeerfelder meist zu Boden gedrückt durch den noch vor kurzem liegenden Schneebelag. Die Abhänge allerdings ziemlich glitschig.
Mein Rennen absolvierte ich ohne gravierende Fehler. Schon in der Steigung zum ersten Posten merkte ich, dass heute läuferisch nicht viel vorhanden war. Die Beine fühlten sich bleischwer an.
Zu Posten 2 kam ich etwas zu tief zum Bach, zögerte bevor ich glücklicherweise bachaufwärts lief, respektive marschierte. Ins Marschtempo verfiel ich im weiteren Velauf praktisch in jeder Steigung, aber auch im Flachen kam ich nicht über ein Joggingtempo hinaus.
Gegen den Schluss ging es noch dreimal durchs Bachttobel. Einmal, nach dem Posten 11, kroch ich dabei über einen quer liegenden Baumstamm. Nach dem Posten 13 blieb ich doch noch in den Brombeeren hängen und verlor etwas Zeit.
Meine Laufzeit war bis auf eine Sekunde gleich wie letztes Jahr, für eine praktisch gleich lange Strecke. Damals lagen aber 20 cm Schnee im Laufgebiet...
So gab es diesmal noch Rang 3 von 14, aber mit einem grossen Rückstand auf die Bestzeit.
Rangliste

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