28.3.10

2. Nat. OL mit Fehlern

Auf dem Chomberg bei Brütten. In diesem Wald war ich 1993 als Bahnleger für den Zürinord-OL tätig. Geblieben ist die Erinnerung an glitschige Steilhänge und viel Steigung. Solche gab es auch diesmal. Schon die Bahndaten verhiessen mit happigen 300 m Steigung ein anstrengendes Rennen. Die Randbedingungen waren auch nicht optimal: Regnerisches Wetter, Kälte und eine der ersten Startzeiten am ersten Tag der Sommerzeit weckten keine Begeisterung.

Mein Rennen begann denn auch nicht gerade planmässig. Auf dem Weg zum ersten Posten versuchte ich eine vernünftige Route zu P.2 zu finden. Dadurch lief ich am ersten Posten vorbei und verlor etwa eine Minute. Eine falsche Weglaufrichtung von P.1 brachte gleich nochmals eine halbe Minute Verlust. Schliesslich geriet ich vor P.2 auf den falschen Weg, was eine weitere Minute kostete.
Die nächsten Posten den Hang entlang bereiteten keine Probleme. Zu P.7 wählte ich die Umlaufroute auf dem Weg rechts herum (doppelte Luftliniendistanz). Die direkte Route sah recht abschreckend aus.
P.8 erwartete ich zu früh (Vegetationswechsel irritierte mich), zögerte und lief dann auf den Weg hinaus. Von dort der Grüngrenze entlang zum Posten (nochmals eine Minute verloren).
Den Rest noch ohne weitere Zeitverluste, wenn auch mit steigender Erschöpfung. Meine Zeit von 1:04, schon ziemlich lang für ein H65-Rennen, reichte noch für Rang 5.

Rangliste

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