
Am 25. Dezember, wie in den letzten Jahren üblich, zum 5-daagse nach Belgien gefahren und das Quartier in Hasselt aufgeschlagen.
Die 5 Etappen und Kartenmuster:
Etappe 1 am 26. 12. bei Beringen, etwa eine halbe Autostunde nördlich von Hasselt. Das Wetter viel besser als bei der Anfahrt: blauer Himmer und die Temperatur über 0 °C.
Im Wald lag etwas Schnee und die Wege waren teilweise vereist. Die Karte im Massstab 1:7500 mit 2 m Aequidistanz zeigte das feine Relief gut. Die Belaufbarkeit in den weissen Partien war jedoch schlechter als erwartet (Fallholz und Stauden). Dank dem fehlenden Laub war die Sichtweite im Gelände aber gut.
Der Lauf gelang mir einigermassen gut, ohne Suchaktionen. Ein paar Routen waren nicht optimal. Es reichte zur Bestzeit bei H65. Bei H60, die die gleiche Bahn liefen, waren 3 Läufer schneller. Die jungen Damen (D50, D55, DB) konnte ich noch im Schach halten.
Resultate
Etappe 2 am 27.12. in der Nähe von Eindhoven (Holland). Diesmal keine Sonne und mehr Schnee auf dem Boden.
Mit der Karte hatte ich am Anfang etwas Mühe. Zum ersten Posten verlor ich im feinen Relief den Ueberblick und etwa 30 s.
Zu Posten 4, der sich ziemlich versteckt in einem Loch befand, zögerte ich zu lange (40 s). Leider konnte ich, mit einer frühen Startzeit, noch nicht von den Spuren im Schnee profitieren, die sich im offenen Gelände bildeten...
Zum P.11 zu weit nach rechts geraten (30 s). Rest ok.
In den Partien mit extrem detailreichen Kartenbild empfahl es sich, die Postenbeschreibung zu lesen, damit man wusste, welches Objekt anzulaufen war.
Total gegen 2 Minuten Fehler. Das reichte noch zum zweiten Tagesrang, 21 s zurück.
Resultate
Etappe 3 in der Nähe von Herentals auf einem militärischen Uebungsgelände. Wettermässig ganz ok, nach dem Mittag, kam sogar die Sonne hervor. Da ich keine vereisten Wege erwartete, lief ich mit leichten Schuhen ohne Spikes, das war eine gute Wahl.
Die Bahn war technisch meistens einfach und schnell. Trotzdem drei kleine Fehler:
zu P.1 zu weit nach rechts gekommen und im fein coupierten Gelände einen Moment gezögert (15 s).
Vor P.4 wieder zu weit rechts. Vielleicht befand sich der Posten (ein Loch) auch etwas mehr links, fast am Waldrand (15 s).
Im Postenraum von P.6 lag viel Fallholz. Dies trieb mich nach links ab (30 s).
Ab P.6 mehr oder weniger ein Strassenlauf.
Diesmal reichte es wieder zur Tagesbestzeit bei H65.
Resutate
Etappe 4 bei Leopoldsburg. Schlechtes Wetter tiefere Temeraturen. Mütze und Handschuhe wurden erstmals gebraucht. Die späte Startzeit war diesmal kein Vorteil: keine Spuren, da kein Schnee und dafür Regen in der zweiten Hälfte meines Laufes.
Der Lauf begann schlecht: ich verfehlte den ersten Posten (ein Loch) jämmerlich und verlor über 1.5 Minuten.
Dann aber gut bis vor Posten 10. Hier besuchte ich zuerst einen falschen Posten, rechts daneben (40 s). Zu P.12 verlor ich etwas Zeit, weil ich zu lange auf der Strasse blieb (30 s). Dafür Glück beim Bingo-Posten 13.
Fehlertotal gegen 3 Minuten. Noch zweiter Tagesrang, 23 s zurück.
Mein Gesamtsieg steht jedoch schon knapp fest, da ich bei der 4 von 5 Wertung mit meinen 3978 von maximal 4000 Punkten nicht mehr überholt werden kann. Das ist schön, so kann ich
zur letzten Etappe ohne Nervenflattern antreten.
Resultate
Etappe 5 bei Lommel. Ziemlich grausliches Wetter an der Schlussetappe: Regen und düster im Wald. Das Gelände war jedoch sehr schön zum laufen. Partien mit feinem Relief, dazwischen offene sandige Flächen. Letztere gaben dem Gebiet den Namen: Sahara.
Ich hatte einen guten Lauf, allerdings lief ich noch zweimal zuerst zu falschen Posten, was 15, resp. 45 Sekunden kostete. Dann noch zwei kleinere Haken zu je etwa 15 s.
So belegte ich zwar noch den zweiten Tagesrang, mein Rückstand war mit etwa 2:40 doch recht gross. Wie es scheint, war ich etwas zu gemütlich unterwegs, worauf auch der tiefe Pulsdurchschnitt von 146 hinweist. Vielleicht fehlte auch etwas die Motivation, nochmals voll zu gehen, denn wie gesagt stand mein Gesamtsieg schon vorher fest.
Resultate
Total
1 Kommentar:
Hallo Kurt
Herzliche Gratulation aus Boppelsen zu Deinen super Leistungen.
Weiter so - zeig's den Belgiern.
Gruss Walti
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