An diesem, wie üblich, sehr gut organisierten Anlass, der mit dem Wettkampfzentrum in Leutwil ausgetragen wurde, herrschte durchgehend prächtiges Hochsommerwetter, ganz im Gegensatz zur vorangegangenen Swiss-O-Week.Dafür waren die Laufgelände typische Aargauer Mittellandwälder, d.h. erwartungsgemäss reichlich Dornenfelder und auch Fallholz.
Für mich war der Rennverlauf ausgezeichnet. Nach einer nicht ganz gelungenen ersten Etappe konnte ich am zweiten Tag mit einem guten Lauf die Führung übernehmen. Am dritten Tag, in der bei weitem anstrengendsten Etappe, stellte ich mit einem kontrollierten Lauf den Sieg sicher.
Rangliste
Etappe 3: Homberg.Jagdstart auf die letzte Etappe mit der frühest möglichen Startzeit d.h. um 9 Uhr 30. Vorsprung 3:44 auf den Zweiten und gut 6 Minuten auf den Dritten. Es war wenigstens noch nicht extrem warm als ich mich auf die Strecke machte. Dafür noch keine Spuren durch die Dornenfelder.
Schon zu P.1 ein Routenwahlproblem. Meine Route rechts herum, nach der Grube hoch durchs Gebüsch und dann durch die Dornen war nicht optimal. Besser wäre der Posten von links anzulaufen gewesen.
P.2 - P.4 - Uebergang war ok.
Zu P.5 aufwärts etwas Zeit verloren, direktere Route schneller. Hier forcierte ich nicht, da noch keine Verfolger in Sicht waren.
P.6: zu früh den Weg verlassen und im Schritttempo durchs Brombeerfeld abwärts. Vor dem Posten zu weit nach rechts geraten.
P.7 - P.10 ok. Anstieg zu P.7 nicht forciert, da immer noch keine Verfolger in Sicht.
Zu P.11 links herum auf dem Pfad war nicht die schnellste Route, aber dafür sicher.
P.12 - P.13 - Ziel: Jogging-Tempo da, kein Verfolger in Sichtweite.
Führung verteidigt und damit den 3-Tage-OL gewonnen.
Etappe 2: Liebegg Südteil.Bei hochsommerlichen Temperaturen gab es eine Mittelstreckenbahn mit vielen Posten, meistens in den Dornenfeldern oder sonstwie im Kraut. Die durchschnittliche Länge der Teilstrecken war mit 160 m schon sehr kurz, dadurch kaum Routenwahl. Im Gegensatz zum gestrigen Rennen, hatte ich eine etwas spätere Startzeit, was hiess, dass manchmal Spuren vorhanden waren - ausgleichende Gerechtigkeit... Dafür nur noch kaltes Wasser beim Duschen.
Das Rennen gelang mir gut, es gab keine grösseren Probleme.
Tagesrang 1 und damit auch Rang 1 im Zwischenklassement.
Rangliste
Das heisst morgen als Erster auf den Jagdstart um 9 Uhr 30 mit einem Vorsprung von 3:44.
Etappe 1 am Freitag bei Leutwil auf der Karte Wampfle. Ideales Sommerwetter, recht warm. Da der Wald ziemlich grün war, stellte sich meine frühe Startzeit als Nachteil heraus. In manches Dornenfeld durfte ich die erste Spur legen. Sonst liess die Bahn ein hohes Lauftempo zu, vor allem im Schlussteil. Kurz nach P.9 begann schon der Zieleinlauf. Länge fast ein Kilometer!P.1: schon nach 100 m, beim Verlassen des Weges, bös in den Dornen hängen geblieben (20 s). Es war wie wenn ich gegen einen Zaun gelaufen wäre. Weiter oben war die Schneise schwer erkennbar, weil überwachsen.
P.2: ziemlich grün im Postenraum, noch keine Spuren. Kurz gezögert dann ok.
P.3: zu spät den Weg verlassen (20 s).
P.4: schlechte Route rechts herum. Nach 2/3 der Strecke in den Dornen hängen geblieben. Links herum wäre schneller gewesen (30 s).
P.5: Traversieren des grossen Dornenfeldes zwische den Wegen kostete viel Zeit. Besser wäre etwas rechts und höher (40 s).
P.6: ok.
P.7: bis Quelle ok, dann zu weit nach rechts geraten, am Wegende aufgefangen (50 s).
Rest trivial, ok.
Fazit: Fehlertotal gut 2 Minuten, etwas viel für diese einfache Bahn, aber noch keine Katastrophe. Bahnlegung im Schlussteil völlig daneben.
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