
Ein 3-Tage-OL über die Pfingsttage in der Gegend von Salzburg.
Guter Start in Hallein:
Es begann am Samstag mit einem Stadtsprint in Hallein, ein paar Kilometer südlich von Salzburg. Das Wetter noch sommerlich schön und warm.Wir bekamen eine interessante Bahn vorgesetzt, mit vielen Richtungswechseln, Routenwahl, kurzen und langen Abschnitten. Das Rennen gelang mir recht gut, abgesehen von der Teilstrecke von P.11 zu 12. Dort liess meine Konzentration bös nach: zuerst lief ich von P.11 in der falschen Richtung weg und musste umkehren, dann verpasste ich den Durchgang zwischen zwei Häuserzeilen und lief einen happigen Umweg. Das kostete gegen eine Minute. Es reichte trotzdem noch zur Bestzeit.
Mein linkes Knie, das mir seit dem Meisterschaftswochenende im Tessin Sorgen
und Trainingsunterbruch bereitet, verhielt sich gutartig und blieb schmerzfrei.
Karte
Die Fortsetzung am Sonntag fand dann eine gute Autostunde weiter südlich in Mariapfarr statt und zwar als normaler OL, d.h. wieder im Wald. Wettermässig hatte ein Temperatursturz statt gefunden und es fiel etwas Regen.
Das Gelände war recht anspruchsvoll: ruppige Partien und einige Sümpfe, die Vegetation etwas diffus. Zum ersten Posten lief ich zu sorglos und verfehlte ihn prompt im ersten Anlauf. Schon fast eine Minute verloren. Dann gut bis P.4. Für die 100 m zu P.5 benötigte ich dann aber über 3 Minuten! Ich verfehlte die kleine Lichtung unterhalb des Postens und suchte zu tief am Hang. Der Rest noch einigermassen ok. Das gab noch Rang 4 mit über 3 Minuten Rückstand.
Mein Problemknie hatte sich zwar bemerkbar bemacht, war aber fast schmerzfrei geblieben.
Karte
Der dritte Lauf am Montag wurde mit der gleichen Karte und mit gleichem Ziel durchgeführt. Das Wetter wieder ganz anständig. Ich hatte die Ehre als allererster Läufer des Tages auf den Jagdstart zu gehen... Allerdings blieb ich nicht lange solo, denn meine Verfolger starteten nur 30, resp. 39 Sekunden zurück. Am Posten 3, den ich etwas suchte kam es zum Zusammenschluss. In der Folge liefen wir zu dritt immer etwa gleichauf, wenn auch manchmal auf verschiedenen Routen. Am letzten Aufstieg, etwa 800 m vor dem Ziel machte sich mein Trainingsdefizit bemerkbar und ich konnte mit der Spitze nicht mehr mithalten. Im Schlussabstieg zum letzten Posten musste ich mit Rücksicht auf mein Knie das Tempo bremsen und verlor noch einen Rang. Schliesslich lief ich als Dritter ins Ziel.
Karte
Rangliste
Das D/H60-Podest (Die H60 scheinen zum Teil
etwas Podest-scheu zu sein):

Die Chicken Challenge 2007 war ein schöner und bis ins Detail gut organisierter Anlass im kleineren Rahmen (etwa 800 Teilnehmer). Ein besonderer Dank dem Organisator, dem ASKOe Henndorf Orienteering, für den (Gratis-) Camperstellplatz mit Toilette, Strom und Wasser.

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