17.8.06

4-Tage Kempen, Belgien

Nach 4 Trainingstagen in der Gegend von Silkeborg, wo ich 5 der 6 Strecken der WOC-Tour nochmals ablief, ging es wieder Richtung Süden und zwar nach Belgien. Dort fand vom 12. bis 15.8. der 4-Tage-OL von Kempen statt.


Etappe 1 am 12.8. bei Helchteren:
Der Zielplatz konnte vom Campingplatz aus bequem mit dem Velo erreicht werden. Das Gelände war topfeben, d.h. 1 m Aequidistanz der Höhenkurven mit 0.5 m Zwischenkurven. Die Bahn war einfach und schnell, abgesehen von 3 oder 4 "belgischen" Posten (Loch oder Wurzelstock im Grünen). Meistens hatte ich Glück und traf den Posten auf Anhieb. Einen Lochposten verfehlte ich allerdings und suchte gut 2 Minuten. Sonst gut bis auf zwei schlechte Routen (je 30" Zeitverlust).
Das gab den 2.Rang mit 1:04 Rückstand.
Karte

Etappe 2 am 13.8. mit gleichem Zielplatz:
Der erste Teil bot fast nur Vegetationsmerkmale auf der Karte. Ich hatte damit einige Mühe und lief im Wesentlichen nach Richtung und Distanz. Einige kleinere Zeitverluste musste ich dabei in Kauf nehmen. Den Posten 8, einen Einzelbaum, fand ich dagegen erst nach einer Suchaktion von über 2 Minuten. Dann ging es hinaus auf die offene Heide wo die Belaufbarkeit relativ schlecht war. Der Schlussteil, wieder im Wald brachte keine Schwierigkeiten mehr.
Total waren das wieder gegen 4 Minuten Zeitverlust. Wiederum Rang 2 mit 1:07 Rückstand.
Karte

Etappe 3 am 14.8. nördlich von Genk:
Mit einer frühen Startzeit hatte ich einen guten Lauf abgesehen von einem Parallelfehler zum Posten 4. Dieser Fehler kostete gegen 2 Minuten. Nochmals Rang 2 mit einer halben Minute Rückstand. Im Gesamtklassement übernahm ich die Führung vor dem abschliessenden 4. Tag mit einem Vorsprung von 1:20.
Karte

Etappe 4 am 15.8. am gleichen Ort wie am Vortag:
Diesmal im nördlichen Teil der Heide. Ich hatte mir vorgenommen, diesmal keine groben Fehler zu machen. Nach einer kleinen Unsicherheit gleich nach dem Start kam ich gut auf die Karte und lief die ersten 11 Posten ohne Probleme an. Vor P.12 unterlief mir dann doch wieder ein schwerer Fehler: ich verliess den Weg zu früh und suchte volle 5 Minuten in den Erikafeldern herum. Der Schlussteil gelang dann wieder gut.
Den Gesamtsieg hatte ich natürlich schon abgeschrieben. Umso grösser war meine Überraschung, als ich feststellte, dass ich immer noch Tagesbestzeit gelaufen war! Mehr Glück als Verstand, kann man da sagen.
Das bedeutete auch, dass ich Gesamtsieger war und mit einer Hängematte belohnt wurde.
Karte

Podest H60:


Resultate

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