9.4.06

Nacht-Meisterschaft und Biberister OL

Die Nachtmeisterschaft fand am 8. 4. bei Subingen mit der Karte Pfaffenweier statt. Ideales Wetter, der Regen war erst für den Sonntag angesagt. Erstmals eine NOM mit Massenstart, Schlaufen und Gabelungen. Da ich kein Freund von Massenstarts bin, schaute ich dem Lauf mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Angst war aber unbegründet, denn schon kurz nach dem Startpunkt hatte sich die Massierung aufgelöst und ich absolvierte den Lauf praktisch allein.
Das viele Fallholz erschwerte das Halten der Kompassrichtung und die Posten an und in den Tannendickichten waren manchmal tückisch.



Auf der ersten Schlaufe hatte ich keine Probleme, ausser auf P.3, wo ich wieder einmal einen Parallelfehler beging und eine Weggabelung zu früh den Weg Richtung Posten verliess. Ich bemerkte den Fehler aber schnell, so blieb der Zeitverlust klein. Zum Posten 6 kam ich nach rechts von der Richtung ab, konnte mich aber auf dem Weg auffangen.

Beim Kartenwechsel sah ich, dass ich offenbar als erster meiner Kategorie in der Wechselzone war und nahm mir vor die zweite Schlaufe möglichst konzentriert zu laufen.


Posten 1 der zweiten Schlaufe befand sich ziemlich undefiniert zwischen Tannendickichten. Ich lief einen Haken und verlor etwas Zeit. Posten 3 (Senke im Dickicht) lief ich eigentlich zu riskant an, hatte aber Glück. Besser wäre von links über den Pfad. Dann keine Schwierigkeiten mehr bis ich, auf dem Weg zu P.10, vor einem grossen Teich stand (nicht auf der Karte). Ich umlief ihn links herum. Den Posten verfehlte ich dann im ersten Versuch und lief ihn vom Weg her rückwärts an. Der Zeitverlust war aber nicht gross.

Im Ziel angekommen, sah ich niemanden von meiner Kategorie und in den nächsten paar Minuten traf auch niemand ein. Entweder war die Konkurrenz schon auf dem Weg zur Garderobe oder ich war vorn. Letzteres traf dann offenbar zu: NOM gewonnen!
Rangliste


Am Sonntag dann, nach einer Uebernachtung im Camper, der Biberister OL im gleichen Wald. Leider hatte sich die Wetterprognose voll bewahrheitet, es goss wie aus Kübeln und die Temperatur war auch einige Grade gefallen.
Nach wenig Schlaf und mit schmerzendem Knie (Sturz an der NOM) trabte ich die 2 km durch den Regen zum Start. Beim Abzeichnen der Bahn hatte ich einige Mühe, mit dem Filzschreiber die Posten einigermassen auf die Karte zu bringen. In der Hoffnung, dass die Bahn nicht wieder von der Karte gewaschen werde, machte ich mich schliesslich auf den Weg.
Zum P.1 geriet ich schon in eine üble Fallholzpartie, die mich wieder auf den Weg zurück trieb, und verlor etwas Zeit. P.3 suchte ich eine Weile im Tannendickicht und auch P.4 kam nicht sofort. Dann lief es mir etwas besser, auch am Knie spürte ich den Schmerz nicht mehr. Meine Route zu P.7 war offenbar nicht die beste, ich sah aber keine schnellere (Weg links herum?). Auch zu P.11 baute ich noch einen Bogen ein, die offene Partie war zudem langsam. Vor P.13 war ich unsicher: meine Kompassrichtung war falsch, da ich, wegen den in der Kälte und Nässe erstarrten Fingern, den Kompass nicht mehr einstellen konnte. Dann zügig ins Ziel und schnell zurück unter die Dusche. Der Nachtlauf vom Vorabend war einiges angenehmer gewesen!

Rangliste