Beim Hotel gleich neben dem Casino in Funchal gab es dann ein Parkplatzproblem. Schliesslich überliess ich das Parkieren dem freundlichen Portier.
Am gleichen Abend fand das erste Rennen der Serie statt. Ein Nachtsprint in der Stadt Funchal. Das Wetter zeigte sich von der freundlichen Seite mit einer Temperatur von gegen 15 Grad. Den Startplatz konnte ich vom Hotel aus zu Fuss erreichen, hatte allerdings etwas Mühe den Ort zu finden. Eile war aber keine angesagt, die Organisatoren waren um 20 Uhr nicht bereit und der Start wurde um eine halbe Stunde verschoben.
Mein Rennen verlief, nach dem üblichen Problem, das Startdreieck auf der Karte zu finden, im erstenTeil ganz gut.
Gegen den Schluss waren einige Posten in einem kleinen Park anzulaufen. Dabei übersah ich im Dämmerlicht auf der Karte eine kurze Schlaufe mit 3 Posten... Also leider schon mal nicht klassiert. Da die Gesamtwertung mit einer Punktewertung erstellt wird, ist aber noch nicht Hopfen und Malz verloren.
Auch hier war die Organisation für den Start um 10 Uhr nicht bereit, wieder gab es eine Verschiebung von etwa einer halben Stunde.Schliesslich startete ich auf die nicht allzu schwierige Bahn im meistens ziemlich offenen Gelände mit vielen Zäunen. Mit der Karte im Massstab 1:5000 waren 26 Posten auf 2.7 km anzulaufen.
Im Kampf gegen Kälte, Wind und Regen lief ich ein ganz gutes Rennen. Keine groben Fehler, 1 bis 2 Minuten verloren. Rang 2 in der Kat. M65 (keine M70 ausgeschrieben).
Gleichentags das dritte Rennen, ein Stadtlauf in Porto Moniz. Temperatur etwa 15 Grad, etwas blauer Himmel, dazwischen Regenschauern und heftiger Wind. Aber noch ganz erträgliche Bedingungen.Laufgelände am Hang bis hinunter zur Küste. Die Karte im Massstab 1:4500. Die Bahn wies einige
Routenwahlprobleme auf, nicht jedes löste ich optimal. Alles in allem hatte ich aber ein ansprechendes Rennen. Wieder Rang 2 und wieder hinter dem 8 Jahre jüngeren Finnen, wie am Morgen.
Lauf Nr.4 wurde am Samstagnachmittag auf dem Paso de Poiso, oberhalb von Funchal, auf rund 1400 m Höhe durchgeführt. Vom Schönwetter an der Küste mit etwa 15 Grad ging es wieder ins schlechte Bergwetter mit Regenschauern bei nur noch 5 Grad. Ganz so schlimm wie am Vortag bei Fanal war es jedoch nicht.
Eine Ueberraschung war der Weg zum Start. Nachdem an den bisherigen Läufen nahe beim Wettkampfzentrum resp. Ziel gestartet wurde, hatte man diesmal einen happigen Anmarsch zu bewältigen. Weder in den Weisungen noch durch einen Anschlag wurde man darauf hingewiesen.
So kam ich einige Minuten zu spät an den Start, erhielt dann aber netterweise eine 12 Min. spätere Startzeit zugewiesen. Hoffentlich findet diese dann auch den Weg in den Computer...
Das Rennen, ein Mitteldistanzlauf mit einer 5000er Karte begann als Wäglilauf bis vor den Posten 5. Dann wurde es etwas technischer im steilen und steinigen Gelände.
Es ging gut bis fast zum Schluss. Vor dem Posten 16 lief ich eine Wegbiegung zu weit und baute noch eine Suchschleife ein. Trotzdem lief ich diesmal Bestzeit :-))
Zum Abschluss ging es am Sonntagmorgen nochmals hoch auf den Poiso-Pass. Wieder das schlechte Wetter in der Höhe. Nebel, Regen und sogar etwas Schnee bei 2 Grad.
Zuerst wurde der Start gleich zweimal verschoben. Erst um 30, dann nochmals um 20 Minuten. Schließlich startete ich ins schlecht belaufbare Gelände mit Geröll und Fallholz. Es ging anfangs ganz gut , etwa bis zum Posten 9. Zu P.10 verpasste ich die Wegtraverse und verlor viel Zeit im Grün und in den Bachgräben (2 Min).
Ab Posten 11 schwanden meine Kräfte (Hungerast?) und ich konnte bergauf nur noch langsam marschieren. Nach P.15 bergab gings wieder etwas besser. Schliesslich völlig erschöpft, total nass und durchfroren ins Ziel.
Wieder Rang 2 hinter dem "jungen" Finnen.
In der Gesamtrangierung reichte es trotz dem Nuller im ersten Lauf noch zu Platz 2.
Resultate
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