Gewöhnungsbedürftig war der Kartenmassstab 1:7500 sowie die 2.5 m Aequidistanz.
Die erste Etappe am Samstag im schnellen Gelände südlich von Mira gelang mir in Anbetracht der Umstände gar nicht so schlecht:Zu P.3 hätte ich direkt laufen sollen (30 Sek.).
P.8 suchte ich etwa 1 Min. auf dem flachen Rücken.
Grösserer Zeitverlust, etwa 1.5 Min., zu P.8: schlechte S-Route sowie den Posten überlaufen.
Zu P.15 besser direkt (30 Sek.).
Nach 15 Läufern im Ziel noch Bestzeit, am Schluss aber nur noch Rang 14 von 54 :-(

Ausserhalb der 4-Tagewertung fand am Samstagabend ein Nachtsprint in Praia de Mira statt. Am Nachmittag war das Wetter mit Regen und Wind dermassen schlecht, dass ich auf den Start verzichten wollte. Gegen 7 Uhr abends hörte es aber auf zu regnen und ich begab mich an den Start, der glücklicherweise in der Nähe meines Hotels erfolgte. Eine Besonderheit hier war der Einsatz von berührungslosen SI-Cards. Ich traute der Sache nicht ganz und berührte die Kontrolleinheiten trotzdem.
Der Lauf gelang mir ganz gut. Am letzten Posten verlor ich noch etwas Zeit: Zuschauer verdeckten die Sicht auf die Postenflagge.
Ich belegte den 7. Rang von 55 Läufern ab Alter 65 und war sogar der beste der H70+ Teilnehmer.
Am Sonntag folgte als zweite Etappe bei recht gutem Wetter ein Mittelstreckenlauf in der gleichen Gegend wie am Vortag (gleiches Ziel). Dieser missriet mir dann gründlich. Schon am ersten Posten vorbei und 2 Minuten gesucht. Natürlich steigerte ich das Tempo, das war kein gutes Rezept: links am Posten vorbei und noch eine Minute verloren.Anschliessend lief es ganz gut bis zum Posten 6.
Zu Posten 7 ein ganz böser Fehler: am falschen Hang die Mulde gesucht! 2.5 Minuten kassiert.
Da war dann die Motivation im Keller.
Dann nochmals eine Minute am Posten 10!
Fehlertotal gut 6 Minuten. Erstaunlicherweise noch (wieder) Rang 14.
Gesamthaft auf Rang 16.
Etappe 3, nördlich von Mira, war technisch schwieriger, weil mit vielen Grünanteilen versehen. Posten 1 schon wieder 2 Minuten gesucht. Man hörte allerdings, er sei falsch, d.h. nicht in der kleinen Lichtung, sondern etwas weiter südlich gestanden.Zu Posten 7 ganz schlechte Route gelaufen (1 Min.).
Posten 8 überlaufen bis zum Weg (1.5 Min.).
Posten 9 unsicher (30 Sek.).
Posten 11: zuerst am falschen Dickicht gesucht ( 30 Sek.).
Trotz Fehlertotal von 5 Minuten noch auf Rang 6 und Vorstoss auf Gesamtrang 8.
Die Schlussetappe im gleichen Gelände wie am Vortag, also wieder ziemlich grüne Karte. Bestes Wetter: sonnig und warm.
Nicht ganz sauber zu P.1 und P.2 (nachlässig mit dem Kompass).Ganz schlimm am Posten 4: kein Angriffspunkt vom Weg, Kartenkontakt verloren, herum geirrt. Dazu dann noch 180° falsch vom Posten weggelaufen. 5 Minuten kassiert!
Zu Posten 7 im Schlussteil im Fallholz stecken geblieben ( 1 Min.) und gleich nochmals zu P.8 ( 30 Sek.).
Fehlertotal rund 7 Minuten. Mit Tagesrang 10 auf dem Schlussrang 10 gelandet.
Resultate
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