7.7.14

5 Tage Italien, Teil 1

Parallel zu den OL-Weltmeisterschaften in Venedig und im Trentino findet der 5-Tage-OL an den gleichen Wettkampforten statt. Mit meinem lädierten Knie muss ich meine Ambitionen etwas zurück stecken. Immerhin hoffe ich alle Rennen bestreiten zu können.

 Es begann am Samstag mit dem Prolog in Venedig. Mit dem Bus (Abfahrt um 05 Uhr 20!) ab Asiago erreichten wir um 8 Uhr Venedig und  nach einer längeren Wartezeit plus einer Schifffahrt den Markusplatz und das in der Nähe gelegene Wettkampfzentrum.
Gegen Mittag startete ich auf die kurze Sprintstrecke. Es ging nicht sehr lange gut...Auf dem Weg zu Posten 4 kam ich von der geplanten Route ab und hatte die grösste Mühe, herauszufinden wo ich gelandet war. Meine Laufzeit von P.3 zu P.4: gegen 10 Minuten!
Schliesslich weiter durch die Touristenrudel in den engen Gassen gemütlich und ohne weitere Probleme ins Ziel.  Lag es wohl am ungewohnten Massstab 1:7500 und dem schlechten Druck der Karte oder an der Hitze oder an den Touristen dass es nicht klappte?
Rückstand auf die Bestzeit etwa 10 Minuten...

Am Nachmittag konnten wir noch die guten Resultate der Schweizer Elite bejubeln.

Nach der wieder etwa 3-stündigen Rückreise ging dieser sehr lange Tag zu Ende.


Am Sonntag dann die erste Etappe, ein Mitteldistanzlauf bei Asiago-Turcio. Nur 1.9 km, aber in schwer belaufbarem Gelände. Der Beginn war recht einfach. Zu Posten 5 lief ich dann zu hoch im Hang und lief und lief... Schliesslich kam ich zu einer Ruine und einem Schützengraben, fand diese Objekte aber auf der Karte nicht. Ich entschloss mich, Richtung Strasse, den Hang hinunter zu laufen. Auffangen konnte ich mich dann auf dem Weg südlich von Posten 8. Die letzten Posten lief ich noch im Marschtempo an.
Damit schon aus der Gesamtwertung verabschiedet (fehlende Posten - nicht klassiert). 


Die zweite Etappe, ein Stadtsprint in Levico-Terme, am Montag bei recht hoher Temperatur.
Diesmal konnte ich wieder einmal ein gutes Rennen abliefern. Allerdings hatte ich einen Schreckmoment schon bei Posten 2. Dieser stand nicht in der Mitte des Durchgangs, sondern rechts neben dem oberen Ausgang und war von unten nicht zu sehen. Der Posten muss wohl von jemandem vesetzt worden sein, er stand offenbar am Anfang des Rennens noch richtig.Da ich den Posten von unten anlief, verlor ich hier etwa 20 Sekunden.
Ab Posten 7 begann die Abfahrt ins Ziel. Hier musste ich wegen meinem Knie das Tempo etwas drosseln, was vielleicht nochmals etwa 30 Sekunden kostete.

Die Elite war am Nachmittag in Trento bei der gemischten Sprintstaffel am Start. Sieg der Schweizer Mann/Frauschaft. Bravo! 


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