Die Nachtmeisterschaften fanden am Samstagabend bei idealen Bedingungen bei Wil statt. Diesmal mit Massenstart und einer Bahn mit diversen Besonderheiten. Zunächst wies die Bahn einen Schmetterling und einen "Drachen" auf, dann gab es den Wechsel vom Wald in den urbanen Schlussteil mit Karten- und Massstabwechsel von 1:10'000 auf 1:4000.Zuerst ein langes erstes Teilstück zum Posten 1, wo ein Schmetterling das Feld aufteilte. Hier unterlief mir bereits der erste Fehler: ich lief zuerst in die Richtung zum Posten 7... Zwar bemerkte ich den Fehler bald, doch der Anschluss an die Spitze sowie gegen 1 Minute waren damit verloren.
Bis zu P.6 ging es dann gut. Dort lief ich in die verkehrte Richtung weg ( fast 1 Minute ).
Weiter vor P.9 eine Suchaktion (zu früh, 1 Minute).
Nach dem Uebergang in den Weidliwald folgte der ominöse Drachen. Diesen bewältigte ich zunächst gut, bis es zu P.17 ging. 50 m vor dem Posten driftete ich im Grün nach links ab und landete zu weit unten auf dem Weg. Es artete in eine Suchaktion von 3...4 Minuten aus!
Nach P.18 wurde die Karte gewechselt, d.h. auf der Rückseite des Blattes ging es im Massstab 1:4000 weiter. Hier war P.18 nicht als Kreis sondern als neues Startdreieck eingedruckt, was ich zuerst nicht
realisierte. Ich erwartete eine markierte Uebergangsstrecke und war zuerst verwirrt, als ich keine solche antraf.Der urbane Schlussteil bot keine weiteren Schwierigkeiten mehr.
Mit einem Fehlertotal von gegen 7 Minuten landete ich schliesslich noch auf Platz 5 (von 18). Da hatte ich mir eigentlich schon ein besseres Abschneiden vorgenommen :-((
Rangliste
Am Sonntag folgte nach etwas wenig Schlaf der Pfäffiker-OL.
Wieder ide
ales Frühlingswetter. Der Wettkampf wurde in Form von zwei Sprints ausgetragen. Zuerst ein Rennen im Pfaffberg und anschliessend ein Dorflauf in Pfäffikon.Der Waldsprint gelang mir ohne gröbere Fehler, einzig ein Haken bei Posten 2 (15 s ) sowie ein Bogen zum letzten Posten ( nochmals 15 s ) waren zu verzeichnen.
Dann ging es an den Start des Stadtlaufs. Die ersten Posten im Dorfkern verlangten ein konzentriertes Kartenlesen, was mir ganz gut gelang. Posten 11, einspringende Mauerecke, erwartete ich innerhalb des Gemäuers. Dort verlor ich vielleicht 10 s. Der Rest war dann
noch Strassenlauf, ohne Probleme. Die Rangierung ergab sich aus der Summe der beiden Laufzeiten. Es reichte zu Rang 1 im etwas spärlich besetzten H65-Feld.
Rangliste
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