Immerhin gewann ich am ersten Tag noch den Nachtsprint in der Stadt Viseu. Ausserdem zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, wenn auch die Temperaturen vor allem an den ersten Tagen eher frostig waren.
Resultate
Die 4. und letzte Etappe am gleichen Ort wie am Vortag.
Eigentlich wollte ich mich wenigstens wieder unter die ersten zehn vorarbeiten, es sollte aber nicht sein.

Mehr schlecht als recht kam ich über die ersten Posten und nach Posten 5 kam dann das Aus. Ich spürte einen plötzlichen stechenden Schmerz im Rücken als ich über eine Felsplatte abwärts lief und hart auftrat. Da ich kein Risiko eingehen wollte, brach ich das Rennen ab und marschierte zum Ziel.
Etappe 3 am Montag, den 20. Februar in der Nähe von Satao, etwa 30 km nordöstlich von Viseu. Das
Wetter schön und das Gelände schwierig, d.h. felsig und grün.Mit der ersten Startzeit meiner Kategorie lief ich ein ganz schlechtes Rennen, wobei ich nicht einmal sehr viel Zeit mit Suchen verlor. Vielmehr waren fast alle meine Routen schlecht. Zielsicher fand ich jeweils die am schlechtesten belaufbare Variante durch die Felsen und Brombeeren...
Mit etwa einer Viertelstunde Rückstand belegte ich noch den 21. Rang.
Etappe 2 am Sonntag. Mitteldistanz am gleichen Ort wie am Vortag.
Dieses Rennen gelang mir gar nicht nach Wunsch. Bis zum Posten 2 noch gut, dann den Posten 3 verfehlt u
nd 3 Minuten gesucht. Zu P.5 liess ich mich nach rechts in die falsche Mulde fallen und kam zu einem falschen Posten (1.5 Min.).Zu P.7 schlechte Route links herum ( 1 Min ).
Dann noch zu P.9 unsicher und Haken gelaufen ( 1 Min. ).
Rang 15 :-(
Etappe 1, am Samstag, ein Langdistanzrennen bei Viseu bei schönem und recht warmem Wetter.
Ich lief ein halbwegs gutes Rennen, konnte aber kein hohes Tempo laufen, da ich immer noch meine Erkält
ung spürte.Fehler gab es bei Posten 7, wo ich links vorbei lief (1.5 Min.) sowie bei P.13, nochmals links vorbei ( 1 Min.). Ausserdem schlug ich mir noch das Knie an einem Felsen auf, was nach dem Lauf einen Besuch bei der Sanität nötig machte.
Rang 7 von 47 Läufern in der M65-Kategorie.
Am Abend dann noch der Nachtsprint in der Stadt Viseu. Dieses Rennen zählt (leider) nicht für die Gesamtwertung.
Beim Einlaufen taten mir die Beine noch etwas weh, nach dem
Start ging es dann aber erstaunlich gut.Einige Postenstandorte waren nicht ganz einfach zu sehen und manchmal war es nicht offensichtlich, auf welcher Seite der Mauer die Flagge stand. So z.B. der Posten 5, wo ich zuerst auf der falschen Seite suchte ( 30 s ).
Auf dem Weg zu P.9 lief ich dummerweise in eine Sackgasse (20 s ).
Dann überlief ich noch den Posten 14, wo Leute vor dem Posten sassen ( 30 s ).
Es reichte trotzdem noch zum Sieg in meiner Kategorie ( 30 Läufer am Start ).

Das Portugal O Meeting findet dieses Jahr in der Nähe von Viseu, also eher nördlich und im Innern des Landes statt. Vor 5 Jaren waren wir in der gleichen Gegend und und ich erinnere mich an Läufe in höheren Lagen bei Kälte, Regen und Wind.Diesmal aber haben wir Glück: die Läufe finden nicht in der Höhe statt und der Himmel ist blau bei einer Temperatur von etwa 15 °C. Nach der Eiszeit und den Schneefällen in der Schweiz also sehr angenehme Bedingungen.
Zum Auftakt ein Trainingsläufchen in der Region der kommenden 2 Etappen. Das Gelände ist recht ruppig: felsiger Untergrund und auch einiges an Grünpartien lassen ein hohes Tempo nicht zu.
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