16.8.10

3-Tage Limburg

Am letzten Donnerstag verfolgte ich am Fernsehen noch das Langdistanzrennen der Frauen in Trondheim mit dem Sieg von Sime, dann im Camper ab Richtung Belgien zum 3-Tage-OL von Limburg. Am Abend noch bis Luxemburg gefahren, dort wie üblich aufgetankt (1 Euro für den Liter Diesel) und übernachtet. Am Freitag dann zur ersten Etappe nach Dilsen, in der Gegend zwischen Maastricht und Eindhoven.

Das Wetter, etwas entgegen den Prognosen hielt sich bis am Sonntag Mittag gut, dann gab es allerdings eine verregnete Siegerehrung und anschliessend Dauerregen.
Die Rennen gelangen mir alle recht gut, ich erzielte in allen drei Läufen Bestzeit und damit gewann ich natürlich auch die Gesamtwertung.




Etappe 1:

Am Freitag gegen Abend bei Dilsen. Das Wetter ideal. Die Strecke ziemlich kurz im leicht hügeligen und ruppigem Gelände. Der erste Teil in sehr detailreichem Gelände musste vorsichtig angegangen werden. Dann einige Posten im hohen Farnkraut. Probleme hatte ich am Posten 8. Diesen suchte ich im fast mannshohen Farnkraut etwa 2 Minuten. Er stand dann vermutlich nicht ganz dort wo er sein sollte...
Die Posten an Kulturgrenzen waren auch problematisch (P.3 und P.10). Für mein Gefühl standen sie einfach irgendwo im Gebüsch. Ich hatte aber hier keine Zeitverluste.
Sonst kam ich gut über Bahn und erzielte Bestzeit mit fast 6 Minuten Vorsprung. Eine gute Basis war gelegt.



Etappe 2:
Die Nacht auf den Samstag war ziemlich kurz, in der Nähe wurde ein sogenanntes Sommer-Oktoberfest mit lauter Musik bis gegen halb drei Uhr gefeiert. Nach Mitternacht verzog ich mich mit meinem Camper auf einen anderen, ruhigeren Parkplatz in der Stadt.

Das Gebiet der zweiten Etappe, etwas weiter südlich gelegen, war ein ehemaliges Kohlenminengelände mit Baggerseen und bewaldeten Schutthalden, jetzt benutzt für Freizeitaktivitäten. Eine Besonderheit der Karte war der unterschiedliche Höhenkurvenabstand: 2.5 m im flacheren Teil, 5 m für den Hügel.
Wiederum kam ich nicht ganz fehlerlos über die Strecke: Posten 4, ein Loch, suchte ich zuerst auf der falschen Seite ( 2 Minuten ) und gegen Schluss lief ich etwas konfus zu P.13 ( 1 Minute ).
Der Teil am Hügel war harmlos: auf dem Weg mit zwei Abstechern hoch zu den Posten.
Wiederum Bestzeit mit 2.5 Minuten Vorsprung.


Etappe 2, letzter Posten


Etappe 3:

Am Sonntag die abschliessende Etappe mit Jagdstart. Gleiches Zielgelände wie am Vortag. Das Wetter hatte sich verschlechtert, der Himmel bedeckt, aber noch kein Regen.

Mein Vorsprung auf den ersten Verfolger betrug fast 11 Minuten, so hielt sich meine Nervosität in Grenzen. Einerseits konnte ich einen Sicherheitslauf absolvieren, andererseits wollte ich natürlich auch noch die dritte Bestzeit hinlegen...
Die Bahn war einfach und schnell, besonders am Anfang. Ich kam zügig und ohne Probleme bis zum Posten 7. Dann verpasste ich den Radweg zu P.8, was zur Folge hatte, dass ich einen steilen und glitschigen Hang hoch klettern musste. Das kostete etwa 1.5 Minuten und damit fast den Tagessieg. Diesmal lag ich nur noch um 8 Sekunden vorn!

Mit drei Tagessiegen führte ich natürlich auch das Gesamtklassement an.

Rangliste



Siegerehrung D/H65. Regnerischer Abschluss

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