7.3.06

Portugal O Meeting

Abrantes: Das Kastell



Vom 25. bis am 28. Februar bei Abrantes.
Am 23. Februar Flug nach Lissabon und anschliessend Fahrt ins Hotel in Constancia in der Nähe von Abrantes. Am Tag darauf ein Trainingslauf in recht ruppigem und steilem Gelände mit Start und Ziel beim Laufzentrum bei der Sportanlage von Abrantes.

Etappe 1 am 25. Februar in Pego, etwas südlich von Abrantes. Leider war das Wetter ziemlich schlecht, kalt und regnerisch. Der technisch eher einfache Lauf im steinigen Gelände gelang mir den Umständen entsprechend recht gut. Leider musste ich nach dem Zieleinlauf feststellen, dass ich den Posten 14 ausgelassen hatte... Die kurze Verschiebestrecke, 100m am Hang, hatte ich glatt übersehen. Damit war ich natürlich bereits aus der Gesamtwertung gefallen, was mich gewaltig ärgerte.
Karte


Etappe 2 am 26. Februar mit gleichem Start und Ziel wie am Vortag. Das Wetter zeigte sich von der guten Seite, wenn auch ein eisig kalter Wind blies. Die verhältnismässig lange Strecke führte wieder über gut belaufbares, wenn auch meistens steiniges Gelände. Die Teilstrecken im Vergleich zum Vortag eher lang. Ich kam zügig vorwärts und nach gut 50', bei Posten 14, war das Ziel schon in Griffweite. Offenbar liess meine Konzentration dadurch etwas nach, ich verlor den Kartenkontakt und suchte den an sich einfachen Posten unmittelbar neben der Strasse mehr als 4 Minuten. Es reichte trotzdem noch zum Etappensieg, allerdings blieben mir gerade noch 8 Sekunden Vorsprung.
Karte









Etappe 3 am 27. Februar östlich von Pego bei schönem und auch warmem Wetter. Ein schneller Lauf mit vielen Posten. Diesmal gelang mir ein guter Lauf mit minimalen Zeitverlusten (weniger als 1'), was zum komfortablen Tagessieg reichte.


Hohe Pulsfrequenz bei diesem Lauf:



Karte

Etappe 4 am 28. Februar. Das abschliessende Rennen fand bei gutem Wetter als Stadtlauf in Abrantes statt. Der erste Teil bis hinauf zum Kastell gelang mir nach Wunsch und ohne Zeitverlust. Dann ein brüsker Halt bei Posten 9. Ich war eingeschlossen von der Burgmauer und sah keine vernünftige Route zum Posten 10. Rundherum dick schwarz durchgezogene Mauersignatur. Schliesslich lief ich wieder zurück und verliess das Kastell durch das Eingangstor. Auf einem langen Umweg erreichte ich schliesslich P.10. Der Rest des Parcours stellte keine besonderen Probleme mehr. Allerdings hatte ich das Gefühl, einen Riesenfehler gemacht zu haben und forcierte deshalb nicht mehr stark.
Beim Studium der Karte einer anderen Kategorie erkannte ich dann den Grund für meinen Umweg: Ein Mauerdurchgang war durch die Verbindungslinie zu P.10 überdruckt und nicht mehr zu erkennen! Dies kostete mich fast 3' und damit reichte es statt zum Tagessieg nur noch zu Platz 5.
Karte

Vom P.9 zum P.10: Durchgang überdruckt!!!




Blick vom P.9 in Richtung Mauer:
















Der ominöse Mauerdurchgang:




Da der Organisator eine Punktewertung vornahm, wurde ich trotz dem Nuller am ersten Tag noch auf Gesamtplatz 11 klassiert.
Rangliste

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